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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Weihnachts- und Wintergrüße im Bibliotheksshop

15. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 6.193 Aufrufe

Weihnachts- und Wintermotive aus unseren Beständen

Weihnachts- und Wintermotive aus unseren Beständen Für Ihre Weihnachtsgrüße finden Sie jetzt im Bibliotheksshop neue Hamburger Wintermotive aus unseren Beständen auf Klappkarten oder als Postkarten.

Und selbstverständlich sind auch die farbenprächtigen christlichen Motive weiterhin über das Café Libretto, dem Bistro der Stabi im Erdgeschoss, zu erwerben.

Update: Wegen Renovierung ist das Stabi-Café vom 4. – 26.12. geschlossen. Während dieser Zeit können Sie die Karten in Zimmer 16 im Verwaltungstrakt erwerben:
montags bis donnerstags, 10-12 und 14-16 Uhr, und freitags, 10-12 und 14-15 Uhr.

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Das Weimarer Dreieck gibt es schon seit 20 Jahren. Aber diese deutsch-polnisch-französische Zusammenarbeit war nie ein effektiver Motor für die EU-Politik. Sie hätte es aber sein können und seit einiger Zeit sieht es so aus, als ob dieses Format helfen könnte, Zukunftsfragen der Europäischen Union anzugehen und zu lösen. Anlässe und Herausforderungen gibt es etwa in der Wirtschafts-, Finanz- oder Energiepolitik, aber auch in der Sicherheitspolitik und der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Das Weimarer Dreieck könnte zur innereuropäischen Entscheidungsvorbereitung und Konfliktregelung dienen, konsequent Themen auf die EU-Agenda bringen und die unter Einbeziehung anderer Partner in eine Richtung lenken. Es könnte auch in der schon länger potenziell desintegrativen Situation der Mitgliedstaaten eine Klammerfunktion wahrnehmen.

Warum eignen sich gerade diese Länder dazu, die EU in ihren Zukunftsfragen voranzubringen? Welche Themen sind dringend? Wo gibt es vielleicht schon Ansätze? Wie Erfolg versprechend ist eine Neuauflage des Weimarer Dreiecks? Wo sind Grenzen?

Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Weitere Informationen und Download des Programms auch unter www.hamburg.freiheit.org.
Donnerstag, 24. November um 18:30 Uhr.
Ort: Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.
Weiter lesen “Das Weimarer Dreieck – Auslaufmodell oder Zukunftsmotor für die Europäische Union? (24.11.)”

Wartungsarbeiten am Ausleihsystem (13.11.)

11. November 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 5.840 Aufrufe

Am Sonntag, 13.11., wird in der Zeit von 8 bis ca. 14 Uhr das Ausleihsystem vom Campus-Katalog wegen Wartungsarbeiten abgestellt. In diesem Zeitraum sind folgenden Dienste nicht möglich:

  • Bestellungen und Vormerkungen im Campus-Katalog
  • Leihfristverlängerungen

Die Recherchefunktion des Campus-Katalogs ist von den Einschränkungen nicht betroffen, ebenso funktioniert die allgemeine Anzeige der Benutzerdaten.

Die Schnittsstelle zum Kassenautomaten wird ebenfalls unterbrochen, d.h. dass während des Wartungszeitraums keine Gebühren eingezahlt werden können. Die Geldwechselfunktion und die Einzahlmöglichkeit für Fernleih-Coupons bleibt aber erhalten.

Update 11.11.: Die Anzeige der Benutzerdaten ist während der Wartungsarbeiten auch abgeschaltet!
Update 13.11.: Die Dienste sind wieder zugänglich.

 

NS-Raubgut: Ein Geburtstagsgeschenk kommt nach Hause

8. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 16.231 Aufrufe

NS Raubgut, Widmung in einem Buch von Curt Heilbrun
„Ihrem Sohn Curt zu seinem 16ten Geburtstage am 1. November 1899. als Geburtstagsgeschenk von seinen ihn liebenden Eltern Elias u. Cäcilie Heilbrun, geb. Nordheimer“

Ein Geburtstagsgeschenk kommt nach Hause: die Stabi restituiert ein Buch der Familie Heilbrun an die Erben.

Mit dieser Widmung begann die Recherche nach Curt Heilbrun, der zu seinem 16. Geburtstag von seinen Eltern eine Gesamtausgabe der Werke Heinrich Heines geschenkt bekam. Die einbändige Werkausgabe war 1941 im Zugangsbuch der Bibliothek als „Geschenk“ der Gestapo vermerkt worden. Eine erste Recherche nach der Familie Heilbrun in Hamburg verlief ergebnislos.

Bei einem Besuch des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes in Bad Arolsen im November 2010 ergaben sich erste Hinweise auf Curt Heilbrun. Dr. Curt Heilbrun arbeitete in Erfurt als Augenarzt. Im Zuge des Novemberpogroms 1938 wurde er für ca. einen Monat im KZ-Buchenwald eingesperrt, seine Häftlingsnummer lautete 20494. Nach seiner Freilassung bemühte sich die Familie, Deutschland zu verlassen. Im Juni 1939 erhielten die Heilbruns eine Einreisegenehmigung und traten die Überfahrt nach Großbritannien an. Das Umzugsgut wurde durch eine Spedition in den Hamburger Hafen gebracht, von wo aus es nach Großbritannien weiter transportiert werden sollte. Während Curt, Elsa und der Sohn Max Werner Heilbrun Großbritannien erreichten, wurde der gesamte Besitz der Familie von der Gestapo beschlagnahmt und in Hamburg versteigert. Das bei uns aufgefundene Buch wurde nicht versteigert, sondern von der Gestapo an unsere Bibliothek als „Geschenk“ abgegeben.
Weiter lesen “NS-Raubgut: Ein Geburtstagsgeschenk kommt nach Hause”

Buchausstellung im Asien-Afrika-Institut: Kleidung in Asien und Afrika

8. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Fachbibliotheken — 7.337 Aufrufe

Kleidung in Asien und Afrika - Buchausstellung von Sofie Wirth Das Asien-Afrika-Institut zeigt momentan eine Ausstellung zum Thema Kleidung in Asien und Afrika.

Die Buchausstellung wurde kuratiert von Sofie Wirth, einer Praktikantin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie finden die Werkschau im Foyer vor dem Bibliothekseingang. Zu sehen sind Bücher aus dem Ausleihbestand über historische und moderne Bekleidungen aus Asien und Afrika, samt einem Gewand und Accessoires aus Korea.

Hamburger Antiphonar Dr. Jürgen Neubacher und Dr. Hans-Walter Stork: Das Hamburger Antiphonar ND VI 471 der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Ein wieder entdecktes Musikdenkmal des 15. Jahrhunderts aus dem Hamburger Dom.
Vortrag und Buchpräsentation

Die hier vorzustellende Musikhandschrift ist eines der wenigen mittelalterlichen Bücher, das von der 1784 versteigerten Bibliothek des Hamburger Domes erhalten blieb. Vom Inhalt her ist es ein Antiphonar mit zwei in sich vollständigen Offizien zur kultischen Verehrung der heiligen Maria und der heiligen Anna. Die Handschrift, das älteste vollständig erhaltene mittelalterliche Musikdenkmal Hamburgs, präsentiert die Gesänge für den jeweiligen gesamten Festtag vom Morgen- bis zum
Abendlob. Das Original wird während der Veranstaltung ausgestellt. Die Hauptteile des Marien-Offiziums wurden im Jahr 2010 von dem Leipziger Vokalensemble ‚amarcord’ auf CD eingespielt; Beispiele daraus werden erklingen.

Hamburger Antiphonar Er erwarten Sie eine spannende Präsentation und zwei kundige Vorträge von Dr. Jürgen Neubacher, Musikwissenschaftler und Leiter der Sondersammlungen der SUB Hamburg und von Dr. Hans-Walter Stork, dem Handschriftenbibliothekar an der SUB Hamburg.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Mittwoch, 23. November 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Prof. Hüther: Was wir sind und was wir sein könnten (22.11.)

7. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.937 Aufrufe

Was wir sind und was wir sein könnten Vortrag Prof. Dr. Gerald Hüther

Was wir sind und was wir sein könnten
Kreativität und Begeisterung statt Leistungsdruck und Stress – wie wir es schaffen, das zu entfalten, was in uns steckt

Ob im Umgang mit Kindern, mit Kollegen und Mitarbeitern, mit alten Menschen — und mit uns selbst: Wir sind es gewohnt, alles als Ressource anzusehen. Kein Wunder, dass ‘Burn-Out’ die Krankheit unserer Zeit ist, dass wir uns vor Krisen nicht retten können. Denn auch eine Gesellschaft kann kollektiv ihre Begeisterungsfähigkeit verlieren, dann dümpelt man in Routine dahin, man funktioniert, aber man lebt nicht mehr.

Der bekannte Gehirnforscher und erfolgreiche Autor Gerald Hüther plädiert für ein radikales Umdenken: Er fordert den Wechsel von einer Gesellschaft der Ressourcennutzung zu einer Gesellschaft der Potentialentfaltung, mit mehr Raum und Zeit für das Wesentliche. In seiner großartigen, ganz konkreten Darstellung zeigt er aus neurobiologischer Sicht, wie es uns gelingen kann, aus dem, was wir sind, zu dem zu werden, was wir sein können.

Gerald Hüther, geboren 1951, ist Professor für Neuro-biologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut. Gerald Hüther ist Präsident der Sinn-Stiftung und Autor zahlreicher Bestseller, darunter ›Biologie der Angst‹, ›Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn‹, ›Die Evolution der Liebe‹ und zuletzt ›Männer: Das schwache Geschlecht und sein Gehirn‹.

Dienstag, 22. November, 20 Uhr
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky Hamburg, Von-Melle-Park 3
Kartenreservierung: Heinrich Heine Buchhandlung Tel: 040 44 11 33 15; Eintritt 7,-

Integration – wie kann sie gelingen? (10.11.)

2. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.233 Aufrufe

Friedrich-Naumann-Stiftung für die FreiheitDiskussion: Integration – wie kann sie gelingen? Herausforderungen, Chancen und best practice
Integration ist seit langem ein in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiertes Thema. Oft sind es Sprache und kulturelle Unterschiede, die eine Integration in die Gesellschaft behindern, indem Vorurteile und Distanz entstehen und so Kommunikation und Gemeinsamkeit erschwert werden.

Diverse Hamburger Organisationen und Akteure, z.B. das Integrationsprojekt Crossover e.V., gegründet von Julia von Dohnanyi und Samy Deluxe (u.a.), widmen sich dem Thema mit unterschiedlichen, z. T. unkonventionellen Herangehensweisen. Einiges davon wird in der Veranstaltung vorgestellt werden.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge laden Sie herzlich zu diesem interessanten und interaktiven Abend ein. U.A.w.g. unter Tel. 040-822979-30, Fax 040-822979-31 oder per E-Mail unter hamburg@freiheit.org oder per Online-Anmeldung.

Weitere Informationen und Download des Programms auch unter www.hamburg.freiheit.org.
Donnerstag, 10. November um 19 Uhr.
Ort: Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.

Vier Ausbildungsplätze in der Stabi – bis 31.12. bewerben

1. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.225 Aufrufe

Ausbildung in der Stabi Auch in diesem Jahr freuen wir uns bis zum 31.12. auf Bewerberinnen und Bewerber für unsere vier Ausbildungsplätze für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek.

Voraussetzung für diese am 1.9.2012 beginnende Ausbildung ist mindestens ein guter Realschulabschluss mit guten bis sehr guten Deutsch- und Englischkenntnissen. Weitere Fremdsprachen wie auch bereits absolvierte Praktika in Bibliotheken oder im Buchhandel sind von Vorteil. Wir erwarten von Ihnen eine fundierte Allgemeinbildung, Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt sowie Teamorientierung und Flexibilität wie auch das Interesse für neue Medien. Wir möchten Migrantinnen und Migranten besonders ermutigen, sich zu bewerben, da deren Förderung ein ausdrückliches Ziel der Freien und Hansestadt Hamburg ist.

Bewerbungen richten Sie bitte mit Lebenslauf, aktuellem Foto und Ihren Zeugnissen schriftlich oder per E-Mail an die Ausbildungsleitung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Fr. Lang:

Adresse:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
z.H. Frau Lang
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

Informationen zur Ausbildung in der Stabi finden Sie auf unserer Website.

Exponat des Monats: Die Schedelsche Weltchronik (16.11.)

1. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.592 Aufrufe

Sondersammlungen: Exponat des Monats Aus den Sondersammlungen zeigen wir als Exponat des Monats am
Mittwoch, den 16. November 2011, um 16.15 Uhr:

Die Schedelsche Weltchronik

Eine unserer wertvollsten antiquarischen Erwerbungen aus dem vergangenen Jahr stellt Antje Theise, Referentin für Seltene und Alte Drucke, vor: die deutsche Ausgabe der Schedelschen Weltchronik. Die Chronik gehört zu den bedeutendsten Drucken des 15. Jahrhunderts und ist die illustrationsreichste deutsche Inkunabel. Über 1.800 Holzschnitte schmücken die biblischen und profanen Geschichtsschreibungen sowie die Beschreibungen von Städten und Ländern Europas. Erfahren Sie mehr über eines der Großprojekte des deutschen Buchdrucks jener Zeit und über dessen Initiator Hartmann Schedel (1440 – 1514).

Die Schedelsche Weltchronik

Ausschlaggebend für die Erwerbung dieses Bandes war vor allem die Provenienz. Die Chronik war ursprünglich im Besitz des Hamburger Gelehrten und eifrigen Hamburgensien-Sammlers Michael Richey (1678 – 1761), dessen Privatbibliothek zu einer der größten im Hamburg des 18. Jahrhunderts zählte. So wird es auch einen kleinen Einblick in die kulturelle Geschichte der spätbarocken Hansestadt geben.

Mittwoch, 16. November 2011, 16.15 Uhr
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Die Sondersammlungen präsentieren immer am dritten Mittwoch des Monats ein originales Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal. Auf der Stabi-Website werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert. Das aktuelle Exponat des Monats November finden Sie hier ausführlich beschrieben: Die Schedelsche Weltchronik.