FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 17.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Lediard, Thomas: Eine Collection curieuser Vorstellungen in Illuminationen und Feuer-Wercken…  Hamburg: Stromer, 1730. Signatur Scrin C/295 Barocke Lichtershows – Thomas Lediard und seine „Collection Curieuser Vorstellungen“ (Hamburg 1730)

In den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts erfreute der englische Sekretär Thomas Lediard (1684–1743) die Hamburger Oberschicht und die in der Hansestadt ansässigen Diplomaten mit aufwendig gestalteten und beleuchteten Bühnenkulissen anlässlich verschiedener an der Gänsemarktoper aufgeführten politischer Festopern. Zwischen 1724 und 1730 entwarf er im Auftrag seines Arbeitgebers, des englischen Gesandten Cyrill von Wich, und anderen in Hamburg wirkenden Diplomaten für insgesamt zehn politische Feierlichkeiten prunkvolle Bühnenbilder, aber auch Festschmuck und Illuminationen für Häuserfassaden, die er in Kupfer stechen ließ und in seiner „Collection Curieuser Vorstellungen“ 1730 in Hamburg herausbrachte.
Weiter lesen “Exponat des Monats Dezember: Barocke Lichtershows (19.12.)”

Buchmarkt digital: Wie das Netz Produktion und Veröffentlichung verändert

5. Dezember 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 4.449 Aufrufe

BookIn dem nachhörenswerten Radiofeature «Buchmarkt digital» ging gestern Abend Brigitte Neumann auf Deutschlandradio Kultur der Frage nach, wie das Netz Produktion und Veröffentlichung von Literatur verändert:

Literatur besteht nicht aus Büchern. Literatur besteht aus Romanen, Stücken, Erzählungen, Gedichten. Literatur ist Inhalt und Form. Ob auf dem Papier oder auf einem Chip – ein Trägermedium hat keinen Einfluss darauf, könnte man denken. Schließlich ist jeder Text in sich abgeschlossen und folgt seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Doch inzwischen hat der vernetzte Rechner das Geschäft des Buchmarktes, die Produktion und Veröffentlichung, übernommen.

Wenn Sie die Frage interessiert, ob die Literatur, so wie wir sie kennen, überleben wird – ohne die alten gewachsenen Strukturen mit Verlegern, Lektoren, Vertretern und dem stationären Buchhandel, lohnt es sich, die knappe halbe Stunde zu investieren, um die Sendung nachzuhören (mp3) oder nachzulesen. Das Manuskript zum Beitrag (18 S.) kann nämlich als PDF oder im barrierefreien Textformat heruntergeladen werden. Ein hörer- und leser-freundliche Service von @DKultur, deren informativem Twitterkanal es übrigens zu folgen lohnt. Die @StabiHH macht das.

Foto: Book von RkRao auf Flickr (CC BY 2.0)

Neuerscheinungen aus der Germanistik (13.12.)

4. Dezember 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.304 Aufrufe

Wissenschaftsgeschichte: dreimal anders. Neuerscheinungen aus der Germanistik

Wissenschaftsgeschichte: dreimal anders. Neuerscheinungen aus der Germanistik

1) Wege der Aufklärung:
Nur vereinzelt wurden bislang in der Forschungsgeschichte der Philologien Fachvertreter zu ihren
Aktivitäten und Erfahrungen so befragt, dass ihre Aussagen in einem Netz von wiederkehrenden
Annahmen und Perspektiven vergleichend ausgewertet werden konnten. Experteninterviews diese
Art bestimmen den eben erschienenen Band “Wege der Aufklärung” zu einem Drittmittelvorhaben Hamburger Germanistik aus den 1990er Jahren. 21 Literaturwissenschaftler und Historiker wurden über ihre Engagements zwischen 1965 und 1990 in den Wissenschaftsmilieus der BRD und DDR den Themen von “Empfindsamkeit” und “Jakobinismus” befragt. Von diesem Projekt berichten Mic Schlott und Jörg Schönert.

2) Wissenschaft ohne Universität:
Mirko Nottscheid schildert am Beispiel der Berliner „Gesellschaft für deutsche Literatur“ (1888-1938) welche Bedeutung eine literaturwissenschaftliche „Forschung ohne Staat“ hatte.

3) Voßstraße 16:
Myriam Richter zeigt, was aus der Geschichte eines Berliner Grundstücks für die deutsche Kultur-
und germanistische Wissenschaftsgeschichte herauszuholen ist.

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 18.15 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Jürgen Bruhn: „Die Herrschaft der Kinder“ (12.12.)

4. Dezember 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 9.686 Aufrufe

Jürgen Bruhn: 'Die Herrschaft der Kinder' Jürgen Bruhn: „Die Herrschaft der Kinder“ Eine autobiografische Erzählung aus der Chaoszeit
1945-1947.

Lesung und Buchvorstellung des 4. Bandes unserer Reihe „Kindheitserinnerungen“ »Als Horst Hansen seiner Mutter mitteilte, dass die Ausgebombten auf der Ahrensburger Straße nach Hamburg zurückmarschierten, war es schon Mitte Juni 1945.« So beginnt die Erzählung Jürgen Bruhns, der mit seiner Familie 1943 in Altona ausgebombt wurde und den Krieg in Meiendorf überlebte. Wenig später wird der Junge erschrecken, wenn er die vielen Trümmerhäuser in seinem früheren Wohnviertel sieht. Dann die Freude, wenn nach und nach die Kinder aus der Nachbarschaft eintreffen – und alle kennen die gleichen Probleme: Wie wird die Familie satt und wie der Ofen heiß? Die Väter fehlen, die Mütter kämpfen ums Überleben und die Kinder erleben ohne viel Aufsicht ihre
eigene Welt in den zerstörten Straßen.

Hier findet Sie eine Leseprobe samt Inhaltsverzeichnis im Format PDF.

Verein für Hamburgische Geschichte Dr. Jürgen Bruhn, geb. 1936 in Hamburg, machte nach einer kaufmännischen Lehre sein Abitur, studierte Neuere Geschichte und Politische Ökonomie an den Universitäten Hamburg, Konstanz und der California State University, wurde Professor für Internationale Politik am Monterey Institute of International Studies, Monterey (Kalifornien) und arbeitete lange als Journalist beim »Spiegel«.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 12. Dezember 2012, 18 Uhr, im Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Katalog beluga geht an den Start

3. Dezember 2012
von JFM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 9.702 Aufrufe

Ab heute steht der neue Katalog beluga für Sie bereit! In beluga können Sie nicht nur Bücher und Medien der Stabi und der Fachbibliotheken finden, sondern auch Werke aus zahlreichen anderen wissenschaftlichen Hamburger Bibliotheken. Außerdem finden Sie mehrere Millionen elektronische Dokumente aus den deutschen Nationallizenzen, die frei für Sie zur Verfügung stehen.

beluga

beluga ermöglicht Ihnen eine nutzerfreundliche Recherche, z.B. durch die Einblendung von Facetten, anhand derer Sie Ihre Suche sinnvoll auf relevante Werke einschränken können. Bei der Entwicklung von beluga wurden Studierende und Lehrende mit einbezogen, um Ihnen ein leistungsfähiges Werkzeug an die Hand zu geben.

beluga Sie finden beluga als neue Rechercheoption neben dem Campus-Katalog auf unseren Webseiten. Oder direkt unter beluga.sub.uni-hamburg.de.

Wir freuen uns über alle Fragen, Kritik und Anmerkungen. Sie können uns gerne über das Feedback-Formular oder unter beluga@sub.uni-hamburg.de erreichen.

Patenbuch des Monats Dezember: Hamburger Missale

3. Dezember 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Schätze der Stabi — 6.302 Aufrufe

Patenbuch des Monats Albert Krantz (1448-1517): Ordo missalis secundum ritum laudabilis Ecclesie Hamburgensis
Argentine: Prüss, 1509; unvollständiges Exemplar (es fehlen die Holzschnitte und drei einzelne Blätter)
Provenienz: unbekannt
Bibliothekssignatur: Inc. App. C/43

Hamburger Missale Das Hamburger Missale stammt aus der vorreformatorischen Zeit und wurde von dem gelehrten Humanisten Albert Krantz herausgegeben. In seiner neuen Funktion als Hamburger Domdekan (seit 1508) war er unter anderem bestrebt, das Gottesdienstwesen seiner Propstei zu verbessern. Dazu gehörte auch die reinigende Durchsicht der wichtigsten liturgischen Schrift der katholischen Kirche. Mit dem verbesserten, in Druck gebrachten Messbuch schaffte Krantz eine einheitliche Agende für den lateinischsprachigen Gottesdienst im nordelbischen Diözesanbereich des Hamburger Domkapitels. Nur sechs Exemplare des Hamburger Messbuchs sind derzeit bekannt. In der Hamburger Staatsbibliothek werden allein drei Exemplare aufbewahrt, zwei davon bedürfen unbedingt der Restaurierung.

Zustand: Druck auf Papier, Ganzleder über Holzdeckeln, berieben, Ecken aufgestoßen, Rückenbezug und Bünde gebrochen, greifende Teile der zwei Schließen fehlen, Buchblock mit leichten Wasserflecken im Falz

Informationen darüber, was im Rahmen der Restaurierung zu tun ist, und zu den Kosten finden Sie auf der Seite Patenbuch des Monats Dezember 2012.

Bücherflohmärkte MIN-Fakultät

30. November 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 7.202 Aufrufe

Flohmärkte MIN Nicht nur die Stabi (5.12.) oder die Bibliothek des AAI (4.12.) veranstalten in der Vorweihnachtszeit ihre beliebten Bücherflohmärkte, auch die Bibliotheken der MIN-Fakultät. Hier die Übersicht:

Informatik-Bibliothek: 3. – 7.12.2012

Chemie-Bibliothek: 6. – 21.12.2012

Bibliothek Mathematik und Geschichte der Naturwissenschaften
: 6.12. – 14.12.2012

Zentralbibliothek Biologie – Standort Biozentrum Grindel –
und im Zoologischen Museum
: 6.12. – 21.12.2012

Update: Zentrale Physik-Bibliothek an der Jungiusstr.:
ab dem 6.12.2012 – (solange der Vorrat reicht)

Hamburger Autorin Tina Uebel erhält den Hubert-Fichte-Preis

30. November 2012
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.632 Aufrufe

Der Hamburger Senat zeichnet die Autorin Tina Uebel mit dem Hubert-Fichte-Preis 2012 aus. Die 1969 in Hamburg geborene und hier lebende Schriftstellerin erhält den Preis für ihr Gesamtwerk. Die Preisträgerin, ursprünglich Grafikerin und Illustratorin, hat bereits fünf Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und Reportagen veröffentlicht, in denen sie sich stilistisch zwischen Belletristik und literarischer Reportage bewegt. Weiter lesen “Hamburger Autorin Tina Uebel erhält den Hubert-Fichte-Preis”

Golha: Enzyklopädie persischer Musik und Dichtung

29. November 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 4.755 Aufrufe

von Karin Hörner, Leiterin der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts.

The Golha Project

The Golha Project

Dieses freie Portal bietet Digitalisate der wöchentlichen iranischen Radiosendung “Golha” (“Blüten) aus den Jahren 1956 bis 1979. Tausend Stunden Aufnahmen von klassischer und moderner persischer Musik und Literatur sind mit 18 Suchschlüsseln vom Instrument über die Tonart bis zum Versmaß erschlossen.

In der Rubrik About Golha wird das Projekt genau beschrieben. Weitere Fragen zum Inhalt und zur Technik werden in der ausführlichen Sektion FAQ beantwortet.

Bürgerkrieg, Mayanisierung und Ökotourismus – Guatemala (6.12.)

26. November 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.981 Aufrufe

Rio Negro: Kreuz mit Inschrift in Pak'oxom Felix A. Kupprat (Universidad Nacional Autónoma de México):
“Bürgerkrieg, Mayanisierung und Ökotourismus: Vergangenheitsbewältigung und – konstruktion in Río Negro, Guatemala“

Río Negro ist eine von vielen Gemeinden Guatemalas, die in den 1980er-Jahren in geplanten Aktionen des guatemaltekischen Militärs ausgelöscht wurden. Die Gewalt des Bürgerkriegs ist heute Thema des vielseitigen Diskurses der Überlebenden, welcher kulturelle, rechtliche und ökonomische Aspekte aufweist.

Estudios de Cultura Maya In der Zeitschrift «Estudios de Cultura Maya» (vol.38 México 2011, ISSN 0185-2574) finden Sie einen Aufsatz von Felix A. Kupprath: «Memorar la cultura: Modos de mantener y formar las identidades mayas modernas» (als Online-Version oder als PDF, 2,8 MB).

Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei