FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Zacharias Conrad von Uffenbach, der Protagonist der angekündigten Tagung, zählte zu den herausragenden Sammlern und gelehrten Netzwerkern seiner Zeit. Im Laufe seines Lebens soll er einen Bestand von etwa 40.000 Büchern und Handschriften erworben haben, von denen sich viele heute noch lokalisieren lassen. 2000 kostbare Bände seiner Bibliothek sowie seine reiche Gelehrtenbrief-Sammlung werden in der Stabi Hamburg aufbewahrt.

Der Umfang von Uffenbachs Kollektion war damit zweifellos außergewöhnlich. Eine der Fragen, die die Konferenz in Hamburg zu stellen haben wird, ist die nach den Gründen für Uffenbachs besonderen Erfolg beim Zusammentragen von Gedrucktem und Handgeschriebenem. Neben den Besonderheiten von Uffenbachs Leben und Aktivitäten möchte die Tagung auch die zeittypischen Elemente dieser Gelehrtenfigur herausarbeiten. Es geht also nicht zuletzt darum, an Hand einer exemplarischen Beschäftigung mit Uffenbach zeittypische Konstellationen, Praktiken und Rahmenbedingungen von Gelehrsamkeit und gelehrten Sammlungsstrategien zu untersuchen.

Bei einer Person wie Uffenbach, die insbesondere durch ihre Fähigkeit zur Akquise von Büchern Berühmtheit erlangt hat, interessieren der Blick auf die Erwerbungsvorgänge wie Kauf oder Schenkung sowie auf Auswahl und Bewertung von Angeboten besonders. Nicht zuletzt soll nach den inhaltlichen Kriterien und intellektuellen Vorlieben Uffenbachs gefragt werden, wozu idealerweise die Sammlung als Ganzes oder in Teilen zu den reichlich vorhandenen Ego-Dokumenten Uffenbachs (Briefe, Reiseaufzeichnungen) in Beziehung zu setzen wäre.
Weiter lesen „Tagung: Zacharias Conrad von Uffenbach in seiner Zeit – Wissen und Gelehrtenkultur um 1700 (30.11./1.12.)“

Patriotische Gesellschaft Hamburg wächst und damit auch seine Bildungseinrichtungen. Notwendig ist jetzt eine darauf abgestimmte Planung aufgrund von transparenten Entwicklungskriterien und Leitzielen. Das erfordert auch einen Schulentwicklungsplan, aber vor allem ein beteiligungsorientiertes koordiniertes Vorgehen von Stadt- und Bildungsplanung, nicht nur über festgelegte quantitative Fragen (wieviel Platz und Pädagogen brauchen wir), sondern eine qualitative Abstimmung über zukunftsfähige inklusive Bildungseinrichtungen. Dabei spielt die Frage der Bildungsgerechtigkeit eine immer größere Rolle, in der der Zusammenhang zwischen Armut und Bildungserfolg und die Ballung von Problemlagen in armen Stadtteilen zum Thema wird.

Auf der Veranstaltung wird der Architekt Jochem Schneider (Schulbauberatung und -planung, Mitautor von „Handbuch SCHULEN PLANEN UND BAUEN“ der Montag-Stiftung Urbane Räume), in dessen Fokus die sozialräumliche Betrachtung von Bildungsprozessen steht, einen inhaltlichen Input geben.

Mit ihm diskutieren:
Weiter lesen „stadt macht bildung – Die wachsende Stadt (bildungs-)gerecht gestalten (10.12.)“

Veranstaltungsflyer Dezember

16. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 449 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Dezember 2018

Das Veranstaltungsjahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen. Falls Sie wissen möchten, was der letzte Monat des Jahres an Programmpunkten bereit hält, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren monatlich erscheinenden Flyer. Dort finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar wird er an vielen Stellen in der Stadt verteilt und liegt im Foyer der Stabi aus. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für Dezember ist nun da: Flyer Dezember 2018 (PDF, 1,4 MB).
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Bücherflohmarkt (5.12.)

16. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 552 Aufrufe

Bücherflohmarkt

Einen Tag vor dem Nikolaustag lädt die Staatsbibliothek ein zum jährlichen Bücherflohmarkt im prächtigen Lichthof (Zugang über den Haupteingang, Von-Melle-Park 3).

Für wenig Geld können Dubletten aus Geschenkzugängen des vergangenen Jahres erworben werden. Annähernd 4000 Bücher aus allen Fachgebieten stehen zum Verkauf bereit, der Schwerpunkt des Angebots liegt auf geisteswissenschaftlichen Werken. Neben Fachliteratur gibt es auch Belletristik in deutscher und englischer Sprache sowie Kinderbücher, Ratgeber, Kochbücher und vieles mehr. Taschenbücher und ausgesonderte Bände aus der Lehrbuchsammlung sind schon zum Preis von 1 Euro zu haben, während der Preis für gebundene Bücher zumeist zwischen 3 und 10 Euro liegt. Da der Erlös des Bücherflohmarkts dem Erwerbungsetat der Bibliothek zufließt, haben sich die Schenker mit dem Verkauf der nicht benötigten Bände einverstanden erklärt. Mit den erzielten Einnahmen kann verstärkt aktuelle Literatur beschaffen werden.
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Die beseelten Kreuze von Yukatan (29.11.)

15. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 236 Aufrufe

Xcacal (August 2004) Historische und heutige Kreuzschreine der Cruzoob-Maya.
Vortrag von Dr. Armin Hinz.

Nachdem sich die mayasprachige Landbevölkerung 1847 zunächst erfolgreich gegen die städtischen weißen Eliten erhoben hatte, mussten sich die Aufständischen drei Jahre später in den bewaldeten Osten der mexikanischen Halbinsel Yukatan zurückziehen. Dort entstand ein Kult, um ein als beseelt geltendes Kreuz, welches seiner Anhängerschaft Freiheit von Unterdrückung versprach. Allerdings regierten auch die religiösen und militärischen Amtsinhaber ihre Kreuzkultgemeinschaft autoritär. Die Kreuzidee zeigte sich aber als so wirkungsvoll, dass Krisen immer wieder überwunden wurden. Daher konnten sich die Cruzoob-Maya bis 1901 die politische Unabhängigkeit von Mexiko erhalten. Im Vortrag wird die Geschichte der Kreuzkulte und die Lebensweise der Cruzoob-Maya im Hinterland der heutigen Tourismusgebiete an der Karibikküste behandelt. Darüber hinaus wird der Besuch 2016 eines im Wald versunkenen Kreuzschreins geschildert und dessen – erstmals dokumentierte – Bedeutung für das Überleben der Kreuzkult-Idee nach der militärischen Niederlage der Aufständischen 1901 diskutiert.

Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Donnerstag, 29. November 2018, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Die neue ZHG ist da! (28.11.)

14. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 267 Aufrufe

Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 104 (2018) Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 104 (2018).

Auch in diesem Herbst stellt der Verein für Hamburgische Geschichte den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die vier Aufsätze des neuen Bandes werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder mit Wein – anzustoßen.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 28. November 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1.Etage

Podiumsdiskussion und Finissage (19.11.)

8. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 823 Aufrufe

Visuelle Skepsis im öffentlichen Raum – Der Umgang mit „belasteten“ Denkmalen.

Visuelle Skepsis im öffentlichen Raum – Der Umgang mit 'belasteten' Denkmalen

„[…] unbequeme Denkmale, die an Tatsachen erinnern, die es besser nicht gäbe, Teile eines Erbes, das niemand will und das doch nicht ausgeschlagen und nicht beschönigt werden darf. Die Versuchung, sich solcher Erbstücke zum Beispiel der Verbesserung des Stadtbildes wegen zu entledigen, ist groß.“

So fasste Norbert Huse 1997 in seinem gleichnamigen Band die Problematik der „unbequemen Baudenkmale“ zusammen.

Die Frage nach dem Umgang mit diesem „ungeliebten Erbe“, die im Zentrum der Ausstellung steht, birgt folgende Schwierigkeit: Wenn wir diese historischen Hinterlassenschaften bewahren wollen, wie präsentieren wir sie im öffentlichen Raum? Reicht es aus, mit Informationstafeln aufzuklären und zu problematisieren oder muss auch der formalen Wirkung und der Rhetorik dieser Bauten und Denkmäler ästhetisch wirkungsvoll widersprochen werden?
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Dr. Carsten Brosda

Digitalisierung und Globalisierung verändern die Informations- und Handelswege sowie auch unseren Alltag tiefgreifend. Darin liegen Herausforderungen und Chancen nicht nur für unsere Gesellschaft im Allgemeinen, sondern auch für die Künste im Besonderen. Sie können Pioniere der neuen Entwicklungen sein und dadurch zugleich an Ausdrucksmitteln und Zugänglichkeit gewinnen.

Universitäts-Gesellschaft Hamburg Vortrag von Senator Dr. Carsten Brosda, Präses der Behörde für Kultur und Medien, Freie und Hansestadt Hamburg. Eine Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.

Mittwoch, 21. November 2018, 18:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1.Etage

Begrenzte Platzzahl, bitte anmelden unter: ugh@uni-hamburg.de
Eintritt für Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft frei, Gäste 10,- Euro

Klopstock: Aufklärer, Revolutionär und Pietist (19.11.)

1. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 279 Aufrufe

Uwe Friesel. Foto: © Marti Corn, Texas

Uwe Friesel. Foto: © Marti Corn, Texas

Darf Klopstock als der “erste Pop-Star” der deutschen Literaturgeschichte gelten, wie Christian Soboth es letztes Jahr anlässlich der Klopstock-Literaturtage in Halle an der Saale formulierte? Oder war er jener langweilige gravitätische Olympier, als den Zeitgenosse Lessing ihn sah? Oder waren beide böse Ungläubige, wie der Hamburger Hauptpastor Goeze Ende des 17. Jahrhunderts befand?

Ein Dichter, der mit seinen sprachreformerischen Oden in freien Versen sowohl im Pietismus als auch in den aufgeklärten Naturwissenschaften und sogar in der Französischen Revolution zu Hause war, irritierte seit jeher auch die deutsche Germanistik. DDR- und BRD-Interpreten wählten je nach politischer Überzeugung entgegengesetzte Schwerpunkte. Erst langsam wird der Blick frei für ein frühes Universalgenie, dessen Ruhm gegen Ende seines Lebens ebenso schnell verblasste wie er mit einem einzigen Werk, dem “Messias”, jahrzehntelang gestrahlt hatte.
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The Future of Transatlantic Relations – FOTAR 2018

Wie geht es weiter mit den transatlantischen Beziehungen, die sich angesichts der „America First“-Politik mit Strafzöllen, Zweifeln am Sinn der NATO und Ausstieg aus dem Klimaabkommen im Kern verändert haben?

Antworten hierauf will die internationale Konferenz FOTAR2018, organisiert von der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und dem Europa-Kolleg Hamburg, am 16. (9:30-16h) und 17. November (9:30-15:30h) suchen.

Die Keynotes werden von Elizabeth Sherwood-Randall, ehemalige US-Energieministerin 2014-2017, und Peer Steinbrück, ehemaliger Bundesfinanzminister, gehalten.

Auf den drei Panels zu Handels-, Umwelt- und Sicherheitspolitik werden unter anderem Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft München sowie Geneviève Pons, Direktorin des Jacques-Delors-Instituts Brüssel, erwartet. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat sein Kommen für das Abschlusspodium bestätigt.
Weiter lesen „The Future of Transatlantic Relations – FOTAR 2018 (16./17.11.)“