FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Hamburg-Lesesaal noch im Zwischenbetrieb

18. Mai 2018
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.283 Aufrufe

Von Eckhard Schmidt

 

Vor dem Umzug…

Sie werden sich gefragt haben, wohin die ca. 14.000 Bände aus dem Hamburg-Lesesaal verbracht wurden. Diese wurden von kräftigen Herren einer Berliner Umzugsfirma ausgehoben. Allein die Bände des Hamburger Abendblatts mit stolzen 57 Bestandsmetern verblieben im ehemaligen Hamburg-Lesesaal. Die Bestände mit den Signaturen “HH…” sind während der Baumaßnahmen in die geschlossenen Magazine verlagert und müssen mit einem weißen Leihschein bestellt werden. Das Hamburger Abendblatt können Sie weiterhin frei zugänglich am bisherigen Standort einsehen. Dort befindet sich jetzt vorübergehend der Handschriftenlesesaal (Öffnungszeiten: Mo-Mi + Fr 10-16, Do 10-18).
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Stefan Zweig im Land der ‚Guten Wilden‘ – Vom Mythos zum Brasilienbuch

In den letzten Monaten seines Lebens schrieb Stefan Zweig in seinem brasilianischen Exil eine Biographie von Michel de Montaigne. Interessant ist, dass Zweig in dieser Biographie auch eine Beziehung zu Brasilien herstellte, und zwar zu dem Mythos des „unverstellten, unverdorbenen Menschen“. Tatsächlich erwähnt Montaigne in seinen Essais eine Begegnung mit Indianern aus Brasilien, die zum berühmten 30. Kapitel des ersten Buches seiner Essais, genannt „Des Cannibales“, Anlass gab. Dieses Kapitel legte bekanntlich die Basis für den Mythos des ‚guten Wilden‘, der Idee, wonach die Urbevölkerung Amerikas bis zur Ankunft der Europäer in einer Form der natürlichen Unschuld lebte. Ziel dieses Vortrags ist nachzugehen, inwieweit dieser Mythos, der im Laufe der Geschichte in verschiedensten Varianten in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Brasilien auftaucht, auch Zweigs Vorstellungen dieses Landes beeinflusst und sich in seinem Brasilienwerk niedergeschlagen hat.
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Ausstellung GEGENWELTEN – Swing in Hamburg… (29.5.-29.6.)

15. Mai 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.459 Aufrufe

…Hans Leipelt und die “Weiße Rose”, Coco Schumann und die “Ghetto-Swingers”.

Cover der Graphic Novel 'I Got Rhythm' von Caroline Gille und Niels Schröder

Cover der Graphic Novel ‘I Got Rhythm’ von Caroline Gille und Niels Schröder


Dauer: 29. Mai bis 29. Juni 2018
Ort: Lichthof im Altbau (Zugang über Informationszentrum)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 – 20.30 Uhr.

Über Generationen eint alle Swing-Fans ein Gefühl von unbeschwerter Freiheit. Namen wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman stehen für ihre Big Bands der 1920er-, 1930er- Jahre. Musiker wie Teddy Stauffer, John Kristel, Arne Hülphers begeisterten mit ihren Tanzkapellen damals in Hamburg. Zum Jazz gehören Resistenz und Verweigerung. Wen wundert’s, dass die Nazis diese “Niggermusik” hassten und die Fans verfolgten. “Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren”, so der Jazzgitarrist und Holocaustüberlebende Coco Schumann.

Veranstalter: AStA der Universität Hamburg
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Hamburg als Wiege des Vereinssports (23.5.)

15. Mai 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.677 Aufrufe

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke.

Hamburg als Wiege des Vereinssports

Sport ist ein Phänomen moderner Gesellschaften und 90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern sind hierzulande die größte Bürgerbewegung. Sie gehören zur DNA der deutschen Demokratie. Nirgendwo sind die Wurzeln so eindrucksvoll freizulegen wie in Hamburg: Die Freiheit zur standesunabhängigen Assoziation, das volkstümliche Turnen und der internationale Wettkampfsport. Der Vortrag rekonstruiert dies am Beispiel der HT 16, des ältesten Turn- und Sportvereins der Welt.

Hans-Jürgen Schulke war Hochschullehrer in Bremen und Hamburg, Generalsekretär des Deutschen Turnfestes und Hamburger Sportamtsdirektor.
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17.5. Wartungsarbeiten am Ausleihsystem / Ausleihzentrum später geöffnet

15. Mai 2018
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.803 Aufrufe

Das Ausleihzentrum der Stabi kann erst nach Abschluss der Arbeiten ab ca. 12 Uhr geöffnet werden. Am Donnerstag, 17. Mai 2018 ist in der Zeit von 6 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine erweiterte Wartung des lokalen Bibliothekssystems notwendig.

D.h. das Ausleihsystem, inkl. der Benutzerdaten „Mein Konto“ sind nicht erreichbar, ebenso können in beluga keine Ausleihinformationen angezeigt werden. In diesem Zeitraum können folgenden Dienste nicht angeboten werden:

  • Bestellungen und Vormerkungen
  • Ausleihservice des Lesesaals
  • Aufruf der Benutzerdaten, inkl. Leihfristverlängerungen
  • Online-Anmeldung für den Bibliotheksausweis
  • Campus-Katalog
  • Auch der Kassenautomat hat keinen Zugriff auf die Ausleihkonten, Gebühren können in diesem Zeitraum nicht eingezahlt werden.
    Die Geldwechsel- und Fernleihbezahlfunktion sind nicht betroffen – sie bleiben aktiv.
  • E-Medien-Zugang zu den lizenzierten Datenbanken, E-Zeitschriften und E-Books (soweit die Authentifizierung über den Bibliotheksausweis notwendig ist) nicht möglich, bzw. mit temporären Störungen zu rechnen

Bitte nutzen Sie während des Wartungszeitraums alternativ den beluga-Katalog, den Regionalkatalog oder den Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) für Ihre Literaturrecherchen.

Erinnerung an die Bücherverbrennung in Hamburg am 15.5.1933

15. Mai 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.652 Aufrufe

Von Maria Kesting.

Die Hamburger Bücherverbrennung am 15. Mai 1933 am Kaiser-Friedrich-Ufer. Quelle: Staatsarchiv Hamburg

Die Hamburger Bücherverbrennung am 15. Mai 1933 am Kaiser-Friedrich-Ufer. Quelle: Staatsarchiv Hamburg

Am 15. Mai 1933 brannten in Hamburg im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ Bücher.
Der Direktor der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, Wilhelm Schuster, war in vorauseilendem Gehorsam an der Zusammenstellung der Schwarzen Listen der verbotenen und unerwünschten Bücher beteiligt. In der Stabi wurde die Bearbeitung dieser Schwarzen Listen in die bibliothekarischen Arbeitsabläufe integriert. Der damalige Direktor, Gustav Wahl, verhielt sich opportunistisch. Mehrfach setzte er sich dafür ein, Bücher wegen ihres politisch missliebigen Charakters verbieten zu lassen.

Die Nationalsozialisten richteten die deutsche Kultur- und Literaturpolitik an völkischen Idealen aus und polemisierten gegen die sogenannte „Asphaltliteratur“ oder „Dekadenzliteraten“. Gemeint waren die Schriftsteller, die für die freigeistige Kultur der Weimarer Republik standen. Als zu wenig national gesinnt, galten ihre Werke als „zersetzend“, abgehoben und „entartet“. Es waren in den Augen der Nationalsozialisten Bücher für die intellektuellen Großstädter.
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Veranstaltungsflyer Juni 2018

8. Mai 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.837 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juni 2018

Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2018 (PDF; 1,5 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Stolperstein für Gustav Gabriel Cohn

7. Mai 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.032 Aufrufe

Am 24.4.2018 fand eine feierliche Zeremonie anlässlich der Stolpersteinverlegung für Gustav Gabriel Cohn statt. Für diese Feierlichkeit waren die Enkelsöhne Michael aus den Niederlanden und Uriel mit seiner Familie aus Israel angereist.

Familie Cohn

Gustav Gabriel Cohn war ein Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte.
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RÖMPP Online – die Enzyklopädie zur Chemie

4. Mai 2018
von CHJ — abgelegt in: E-Medien — 3.162 Aufrufe

RÖMPP Online - die Enzyklopädie zur Chemie“Der RÖMPP” ist die umfangreichste und renommierteste Enzyklopädie zur Chemie und den angrenzenden Wissenschaften in deutscher Sprache. Finanziert durch die Fachbibliothek Chemie, steht die Online-Datenbank auch an der Universität Hamburg zur Verfügung.

Das Nachschlagewerk bietet über 62.000 Stichwörter zur Chemie, Biotechnologie und Gentechnik, Lebensmittelchemie, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Naturstoffen und Umwelt- und Verfahrenstechnologie. Es enthält über 12.000 Strukturformeln und Grafiken und wird kontinuierlich aktualisiert.

Das Angebot ist für Studierende der Uni Hamburg, aber auch anderer Hochschulen, für Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Stadtleser auch von Zuhause aus zugänglich. Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis des Bibliothekssystems Universität Hamburg. Wenn Sie auf der Suche nach zuverlässigen Informationen zwischen AA-Polykondensation und Zusatzstoff-Zulassungsverordnung sind: zur Datenbank RÖMPP Online!


Sie suchen weitere Datenbanken zu Ihrem Fachgebiet?

Einen nach Fächern aufgeteilten Überblick zu Datenbanken finden Sie in unserem Datenbank-Infosystem DBIS.

Vorstellung von Bildungsmaterialien und Podiumsgespräch.

Dora Leysek Vorgestellt werden neue Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit den Universitäten in Hamburg und Augsburg erarbeitet hat. Am Beispiel exemplarischer Biografien von People of Color beleuchten die Materialien Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus. Zuerst skizzieren Projektbeteiligte Inhalte und Ziele der Materialien. Anschließend diskutieren sie mit Vertreter*innen aus Bildung und Wissenschaft, inwiefern verflechtungsgeschichtliche Ansätze Antworten auf aktuelle Herausforderungen für eine Bildungsarbeit zu Kolonialismus und Nationalsozialismus in der pluralen Gesellschaft bieten können.

Weiter lesen “Koloniales und rassistisches Handeln im Nationalsozialismus: Verflechtungsgeschichtliche Bildungsmaterialien (22.5.)”