FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Akademien der Wissenschaften in Hamburg und in Göttingen Impulse und Diskussion zur Bedeutung des Akademienprogramms.

Das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands, das weltweit einzigartig ist, dient der Erschließung des kulturellen Erbes im In- und Ausland. Experten aus Wissenschaft, Forschung und Politik diskutieren über die Bedeutung des Akademienprogramms für die Gesellschaft. Aber auch der Gegenwarts- und Anwendungsbezug, die infrastrukturellen Besonderheiten von Langzeitforschung sowie die Erfolgschancen für Antragsteller werden zur Sprache kommen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetschern begleitet. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter www.awhamburg.de/veranstaltungen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18:00 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Die Bibliothek sucht zum nächstmöglichen Termin insgesamt zwei studentische Hilfskräfte verteilt auf folgende Aufgabenbereiche:

Der Stundenlohn beträgt 10,44 €.
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Ist Nietzsche noch aktuell? (21.10.)

7. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.319 Aufrufe

Elmar Dod erörtert Nietzsches Werk in Hinblick auf unsere Gegenwart.
Marina Savova spielt nach Nietzsches Noten.

Friedrich Nietzsche. Foto: Gustav Adolf Schultze, 1882

Foto: Gustav Adolf Schultze, 1882

2019 jährt sich Friedrich Nietzsches Geburtstag zum 175. Mal. Der Philosoph wurde 1844 in Röcken, einem Stadtteil von Lützen, geboren, in dortiger Kirche getauft und bei deren Turm begraben. Von Leipzig aus 20 Kilometer gen Süden scheint alles friedlich, wäre da nicht der verlockende Unterboden: eine riesige Lagerstätte an Braunkohle. Nun ist Röcken, sogar die Gedenkstätte, von der Gier nach Kohlegewinnung bedroht. Doch die Röckener kämpfen ums Kulturgut; viele schließen sich an und erinnern an den Sohn der Stadt.

Drei Verlage planen Werksausgaben; unser Autor Elmar Dod hält den Vortrag “Ist Nietzsche noch aktuell?“. Dazu wird Musik aus Nietzsches Feder erklingen, denn der Denker war, was nicht viele wissen, auch Musiker.

Elmar Dod, Jg. 1947, wuchs in Heilbronn auf, studierte Anglistik, Germanistik und Philosophie in Frankfurt a. M., promovierte über den Vergleich englischer und deutscher Kunsttheorien der Romantik. Lehrtätigkeiten führten ihn auch nach England und Amerika. In Hamburg lebt er seit 2011. Neben zahlreichen akademischen Schriften veröffentlichte er auch Literarisches, wie die Roman-Trilogie Bunte Schleier des Nichts.
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Serviceeinschränkungen und früher geschlossen (8.10.)

4. Oktober 2019
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.142 Aufrufe

Am Di, 8.10.2019 schließt die Stabi bereits um 19.30 Uhr, der Zugang zu unserem E-Medienangebot (einschl. beluga-Katalog) wird zeitgleich unterbrochen. Aufgrund von zentralen Arbeiten an der Server-Stromversorgung kommt es ab diesem Zeitpunkt zu Serviceeinschränkungen, die voraussichtlich bis Mi, 9.10.2019 ca. 9.00 Uhr andauern werden.

Der Zugriff auf das Bibliothekskonto ist davon nicht betroffen, Bestellungen über den Campus-Katalog sind ebenfalls weiterhin möglich, allerdings muss mit verzögerten Bereitstellungsfristen gerechnet werden.

Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2019 (17.10.)

4. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.443 Aufrufe

Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2019

Die Stiftung Auschwitz-Komitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stimmen, die Mahnung und das Vermächtnis derjenigen, welche die nationalsozialistischen Verbrechen noch selbst erlebt und überlebt haben, an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben und in Erinnerung zu halten. Mit dem Hans-Frankenthal-Preis werden jedes Jahr Gruppen, Initiativen und Institutionen ausgezeichnet, die Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.

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Ein Filmvortrag von Christian Brückner im Rahmen der Reihe «Mesoamerika im Film».

Szene aus «Die Spinnen» von Fritz Lang Am 3. Oktober 1919 feierte in Berlin Fritz Langs “Der Goldene See”, der erste von ursprünglich vier Teilen des Spielfilmzyklus´ “Die Spinnen” Premiere. Wenngleich mit “Das Brilliantenschiff” nur noch ein weiterer Teil produziert wurde, war Langs Werk ein kommerzieller Erfolg, der zudem das Abenteuerfilm-Genre maßgebend prägte und großen Einfluss auf nachfolgende Filmreihen ausübte – nicht zuletzt durch das qualitativ hochwertige Setting.

Der einflussreiche Kaufmann, Sammler und Völkerschaubetreiber Heinrich Christian Umlauff, später auch Kostümbildner und Filmkulissen-Architekt, errichtete auf dem Gelände von Hagenbecks Tierpark unter enormem Aufwand qualitativ hochwertige Filmkulissen. Dass die sehr schönen und detailliert gestalteten vorspanischen Kostüme und Tempelattrappen der Inka vor allem den Maya nachempfunden wurden, war dabei von nachrangigem Interesse. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Langs Meisterwerk werfen wir einen Blick auf den Film und seine Entstehung, und hinterfragen auch kritisch, ob und sich inwieweit unsere Sicht auf die vorspanischen Kulturen Mesoamerikas gewandelt hat.
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Stabi geschlossen (3.10.)

1. Oktober 2019
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.247 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Tag der Deutschen Einheit (Donnerstag, 3.10.2019) nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Wissen in Kisten – Gelehrtennachlässe in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Ausstellung vom 10. Oktober 2019 – 5. Januar 2020.

Wissenschaftliche Entdeckungen und intellektuelle Leistungen stehen oft am Ende eines längeren Weges. Die Spuren, die dabei hinterlassen wurden, finden sich in den Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg als schriftliche Nachlässe von gelehrten Persönlichkeiten. Dieses meist in loser Form, oft unsortiert und unvollständig in die Bibliothek gelangte und heute in Archivkästen beisammen gehaltene „Wissen in Kisten“ reicht von Entwürfen und Skizzen bis hin zu mehr oder weniger ausgereiften Manuskripten, umfasst oft auch Briefe oder Korrespondenzen, persönliche Erinnerungen und Lebensdokumente sowie Exzerpiertes und Gesammeltes, das Rückschlüsse ermöglicht auf persönliche und wissenschaftliche Interessensgebiete des Nachlassers.

Oft sind diese Wissensschätze bislang nur punktuell erschlossen, geschweige denn erforscht, so dass sie immer wieder gut sind für Überraschungen und neue Erkenntnisse. In der jahrhundertelangen Geschichte der Bibliothek als Literaturversorgerin der Universität Hamburg und ihrer institutionellen Vorläufer gelangten etwa 50 sogenannte Gelehrtennachlässe in die Bestände ihrer Nachlass-Sammlung.
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Der ABC auf Tour Mitte der 1880er Jahre (Quelle: ABC)

Der ABC auf Tour Mitte der 1880er Jahre (Quelle: ABC)

Vortrag von Lars Amenda und Oliver Leibbrand.

Der Altonaer Bicycle-Club von 1869/80 (ABC) hat Fahrradgeschichte geschrieben. Vor 150 Jahren gründeten Pioniere den Eimsbütteler Velocipeden-Reit-Club, aus dem später der ABC hervorging. Der reich bebilderte Vortrag erzählt dessen Geschichte und damit die Anfänge des Radfahrens und -sports in Hamburg und Umgebung. Treibende Kräfte im Verein wie Harro Feddersen und Gregers Nissen wirkten für den Aufschwung des Radfahrens – die massenhafte Verbreitung des Fahrrads ab 1900 beendete schließlich die Blütezeit des ABC.
Dr. Lars Amenda ist Historiker und Zweiter Vorsitzender des ABC. Oliver Leibbrand M.A. ist Historiker und Lehrer sowie Erster Vorsitzender des ABC.
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Amazonas: Aus aktuellem Anlass ein Blick auf einen historischen Reisebericht

13. September 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Schätze der Stabi — 1.805 Aufrufe

Anlässlich der verheerenden aktuellen Situation im Amazonas-Gebiet (Waldbrände bzw. illegale Waldrodungen) werfen wir einen Blick zurück auf einen historischen Reisebericht, nein nicht von Alexander von Humboldt, der morgen seinen 250. Geburtstag feiert, sondern von Charles Marie de La Condamine: «Reise auf dem Amazonenstrome durch den Herrn de la Condamine», 1750 erschienen im «Hamburgisches Magazin, oder gesammelte Schriften, aus der Naturforschung und den angenehmen Wissenschaften überhaupt». Der Text befindet sich im Bestand der Stabi. Eine leicht abgewandelte Fassung des Textes ist an der Universitätsbibliothek Bielefeld digitalisiert worden und kann dort online gelesen werden.

Dieser Artikel ist mit einigen Scans aus unserem Originalbericht bebildert (alle Vorschaubilder werden wie immer auf Klick in groß angezeigt). Sehenswert sind die Karten. Lesenswert ist unter anderem die Edisode mit dem Test der giftigen Pfeile (S. 332f, siehe erster Scan, auch online):