FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Donnerstag, 16.1., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die Lesung ist ausgebucht!!

Heinz Strunk, Foto: Dennis Dirksen

Heinz Strunk, Musiker und Schriftsteller, wurde 2004 mit seinem Buch „Fleisch ist mein Gemüse“ über Nacht zum Bestsellerautor. Seither überrascht er sein Publikum immer wieder mit neuen Themen und Formaten. Sein Roman „Der Goldene Handschuh“ wurde 2019 von Fatih Akin verfilmt. Ende 2024 veröffentlichte er das Buch „Zauberberg 2“, das unverkennbar auf Thomas Manns Meisterwerk Bezug nimmt. An diesem Abend präsentiert Heinz Strunk Ausschnitte aus seinem Gesamtwerk.

Eine Kooperation zwischen dem Rowohlt Verlag und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg im Begleitprogramm der Ausstellung „Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags“. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 15. Januar gebeten unter pr@sub.uni-hamburg.de.

Plakat der Ausstellung: Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags (15.1.-2.3.) Im Sommer 1908 bringt der Bremer Kaufmannssohn Ernst Rowohlt ein Buch heraus: „Lieder der Sommernächte“ von Gustav Edzard, als Privatdruck mit wenigen hundert Exemplaren. Dies gilt als die Geburtsstunde des Rowohlt Verlags. Seither sind mit dem Namen Rowohlt viele wichtige Etappen der deutschen Literaturgeschichte verbunden, über Jahrzehnte hinweg. Bis heute ist Rowohlt einer der populärsten und erfolgreichsten Verlage Deutschlands.

Sein Bucharchiv mit mehr als 25.000 Titeln hat der Verlag nun an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg übergeben. Vorgestellt wird die Sammlung vom 15. Januar bis zum 2. März 2025 in der Ausstellung „Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags“.

Die Ausstellung führt durch wesentliche Stationen der Rowohlt-Geschichte, von frühen Höhepunkten wie dem Buchdebüt Franz Kafkas über Kurt Tucholsky und Hans Fallada bis zu modernen Bestsellerautoren wie Wolfgang Herrndorf, Jonathan Franzen, Jojo Moyes und Daniel Kehlmann. Auch die Öffnung des deutschen Buchmarkts für amerikanische und französische Autoren ist eng mit dem Namen Rowohlt verbunden – von Ernest Hemingway und Paul Auster über Albert Camus und Jean Paul Sartre bis zu Siri Hustvedt und Simone de Beauvoir.
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IndieStabi: Ein Abend mit der Galerie der abseitigen Künste (15.1.)

17. Dezember 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.105 Aufrufe

Mittwoch, 15.1., 19 Uhr, Vortragsraum.

Ella. Blick zurück nach vorne! Interview mit Pasolini Davide Toffolos „Interview mit Pasolini“ und Michael Webers „Ella. Blick zurück nach vorne!“: Zwei Graphic Novels, die ein Zeitgeschehen – einmal aus Italien, einmal aus Deutschland – in seiner Radikalität erfassen und in unsere Zeit übertragen. Toffolo vermisst den radikalen Denker Pasolini und imaginiert ihn in seinem fantastischen Interview bis zur Kenntlichkeit. Weber taucht in die militanten 1970er Jahre ein, begleitet uns mit Ella, Protagonistin einer bewaffneten Gruppe dieser Zeit, auf eine Reise zurück und hinterfragt die Vergangenheit sowie die Gegenwart. Die beiden Autor:innen zeigen und besprechen Ausschnitte aus ihren Graphic Novels.
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In memoriam Prof. Dr. Horst Gronemeyer (1933 – 2024)

13. Dezember 2024
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.149 Aufrufe

Kurz vor seinem 91. Geburtstag ist Prof. Dr. Horst Gronemeyer am 29.11.2024 in Kiel verstorben. Er leitete die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky zwei Jahrzehnte lang – vom 1.11.1978 bis zum 31.12.1998.

Die drei ehemaligen Direktor:innen der SUB Hamburg: Horst Gronemeyer (links), Peter Rau und Gabriele Beger beim Jahresempfang im April 2023

Horst Gronemeyer hat sein berufliches Leben der Sache der Wissenschaft in Hamburg und in Norddeutschland gewidmet. Am 16. Dezember 1933 in Altona geboren, studierte er von 1953 bis 1961 an der Universität Hamburg Literaturwissenschaft, Germanistik, klassische Philologie, Philosophie und Pädagogik. 1961 wurde er mit einer Arbeit über die Geschichte der deutschen Vergil-Übertragungen mit besonderer Berücksichtigung Rudolf Alexander Schröders promoviert.

Nach einem Lektorat für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Edinburgh in Schottland wurde er 1963 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Im November 1975 übernahm er die Funktion des Stellvertretenden Direktors und Leiters der Benutzungsdienste, im November 1978 wurde er zum Leitenden Direktor berufen.

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Vortrag: Hans Henny Jahnns Ägypten (17.12.)

2. Dezember 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.124 Aufrufe

Dienstag, 17.12., 18 Uhr, Vortragsraum.

Sylvia Peuckert: Hans Henny Jahnns Ägypten Der auf der gleichnamigen Monographie basierende Vortrag beschäftigt sich mit einem noch immer zu wenig erforschten Gebiet der Literaturwissenschaft und der Ägyptologie, nämlich der Ägyptenrezeption in literarischen Texten; hier am Beispiel des Werkes von Hans Henny Jahnn. In ihrem Vortrag wird die Autorin Dr. Sylvia Peuckert Jahnns Ägyptenbild in Hinblick auf seine sehr spezielle Architekturtheorie und auf den für Jahnn signifikanten Themenkomplex „Tod und Begräbnis“ diskutieren.

Dr. Sylvia Peuckert studierte Germanistik, Geschichte, Politikwissenschaft und später auch Ägyptologie und Klassische Archäologie. Sie forscht auf dem Gebiet der literarischen Ägyptenrezeption und veröffentlichte Untersuchungen zur Ägyptenrezeption von Autoren wie Jan Potocki, Hermann Pückler-Muskau und Mechtilde Lichnowsky. Sie legte eine Monographie über Hedwig Fechheimer und die ägyptische Kunst vor.

Eine Veranstaltung des Hans Henny Jahnn e. V. in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek und dem Literaturhaus Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Unabhängige Buchmesse Hamburg: Fish & Scripts (6./7.12.)

25. November 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.800 Aufrufe

Freitag, 6.12., Eröffnungsveranstaltung ab 17 Uhr, Samstag, 7.12., 11 bis 19 Uhr, Lichthof.

Unabhängige Verlage haben viel zu bieten, doch sie brauchen Sichtbarkeit. Nach dem vollen Erfolg der ersten unabhängigen Buchmesse Hamburgs, 2023 noch unter dem Namen HamBuch, geht diese nun unter neuem Namen in die zweite Runde.

Am ersten Dezemberwochenende 2024 kann im Lichthof in den Büchern von 42 Indie-Verlagen geblättert, gestöbert und mit Verlegenden geplaudert werden. Diese Vielfalt an guten, klugen, bunten Büchern wird durch ein Begleitprogramm aus Lesungen und Vorträgen, Catering und Austausch ergänzt. Alle sind herzlich eingeladen, die Vielfalt der Hamburger Büchermachenden plus auswärtige Gäste kennenzulernen.
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Diskussion: Fernwärme in Hamburg – wohin geht der Weg? (5.12.)

22. November 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.481 Aufrufe

Donnerstag, 5.12., 18 Uhr, Vortragsraum.

Tiefstack Es gibt viele Ideen, wie Fernwärme klimaneutral gemacht werden kann. 2019 hat die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ erreicht, dass 2030 keine Kohle mehr verbrannt werden soll. Aktuell dominiert noch das Verbrennen von Steinkohle und Erdgas. Was muss Hamburg also tun, um das Ziel Klimaneutralität zu erreichen?

Es diskutieren: Jens Kerstan (Umweltsenator), Burkhard Warmuth (Hamburger Energiewerke), Dr. Jens Clausen (Institut borderstep) und Wiebke Hansen (BUND Hamburg).
Der Eintritt ist frei.

Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation.
Mittwoch, 4.12., 18 Uhr, Vortragsraum.

Klosterbuch Bis zur Reformation prägten die Klöster, Stifte und Konvente in den Städten und auf dem Land die geistliche und kulturelle Entwicklung der reichen, bisher weitgehend unerforschten Klosterlandschaft nördlich der Elbe. Dr. Katja Hillebrand und Thore Schlott stellen das Klosterbuch vor, das nun erstmals einen umfassenden Überblick zur klösterlichen und stiftischen Kultur in Schleswig-Holstein und Hamburg sowie im ehemaligen Herzogtum Schleswig bietet.

Dr. Katja Hillebrand ist Kunst- und Bauhistorikerin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Regionalgeschichte der Universität Kiel mit Schwerpunkten in der kulturhistorischen Genese der Orden, der Ordensbaukunst und der Reformentwicklungen im Hoch- und Spätmittelalter. Thore Schlott (M.A.) ist dort ebenfalls wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt „Klosterregister und Klosterbuch für Pommern“, darüber hinaus arbeitet er mit einem Schwerpunkt im Bereich der Ordensgeschichte im Ostseeraum.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 27.11., 18 Uhr, Vortragsraum.

Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band 110 (2024) seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leser*innen“ (nicht von den Autor*innen selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Gunnar B. Zimmermann für den Aufsatzteil; Lilja Schopka-Brasch und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu weiterem Austausch bei Brezeln und Wein.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Borcherts Milchzahn

12. November 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Schätze der Stabi — 2.102 Aufrufe

Stabi erhält sehr persönliches Nachlasskonvolut Wolfgang Borcherts aus Frankreich.

Borchert-Konvolut: ein Kästchen, in dem sich unter anderem ein Milchzahn Borcherts, zwei Haarsträhnen sowie ein Wunschzettel befinden, den Borchert 1928 als Siebenjähriger geschrieben hat

Wolfgang Borchert (1921-1947) gilt als einer der bedeutendsten und meistgelesenen Schriftsteller der Nachkriegsliteratur. Seit seine Mutter Hertha Borchert (1895-1985) seinen Nachlass 1975 an die Staats- und Universitätsbibliothek seiner Heimatstadt Hamburg übergab, bewahrt die Stabi neben Manuskripten und Briefen auch Borcherts Bibliothek und persönliche Gegenstände wie den Schreibtisch des Autors, dessen Tabakpfeife, das Buddelschiff „Tui Hoo“ oder ein getrocknetes Seepferdchen. Seit dem 100. Geburtstag 2021 ist der Nachlass in einer Dauerausstellung in der Borchert-Box zu sehen, einem zweiräumigen Glaskasten im Benutzungsbereich der Bibliothek.

Das Borchert-Archiv ist allerdings keine abgeschlossene Sammlung. In den letzten Jahren konnte die SUB drei bedeutende Konvolute mit Briefen, Postkarten und Zeichnungen des Autors erwerben. Aus Frankreich erhält sie nun eine sehr persönliche kleine Borchert-Sammlung: Zwei Bilder mit typischen Borchert-Motiven, die der Autor als Erwachsener gemalt hat, sowie ein Kästchen, in dem sich unter anderem ein Milchzahn Borcherts, zwei Haarsträhnen sowie ein Wunschzettel befinden, den Borchert 1928 als Siebenjähriger geschrieben hat.

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