FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Donnerstag, 22.5., 18 Uhr, Vortragsraum.

Buchvorstellung im 'Hamburger Echo' am 4. März 1925 Der Lebensweg des Journalisten, Schriftstellers und Illustrators Edgar Hahnewald (1884-1961) führte über Dresden ins tschechoslowakische und schwedische Exil. 1924 erschien im Verlag von Carl Schünemann in Bremen sein Buch „Die Reise nach Sylt. Eine Elbfahrt“. Mit einem Elbkahn führte die Reise von Dresden nach Hamburg, mit dem Seebäderdienst ging es zur Insel Sylt. Hahnewalds Buch ist ein sozial- und kulturgeschichtlich reizvolles Zeugnis. „Ein Büchlein“, so das „Hamburger Echo“ am 4. März 1925, „dem ein Erfolg aufs eifrigste zu wünschen ist“ und das wiederzuentdecken lohnt.

Prof. Dr. Franklin Kopitzsch leitet mit Dr. Dirk Brietzke die Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte an der Universität Hamburg. Seit 2023 ist er Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte.
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Das Autorinnen-Quartett in der Klassikerreihe von mare: Mansfield, Mordaunt, Riera und Fenimore Woolson Mittwoch, 21.5., 19 Uhr, Vortragsraum.

Judith Weber, © Mathias Bothor Denken wir an das Meer in der klassischen Literatur, fällt uns umgehend eine Reihe großer Schriftsteller ein: Jack London, Daniel Defoe, Robert Louis Stevenson … Doch wo bleiben hier die Frauen? Das fragte sich mare-Programmleiterin Judith Weber und begab sich auf die Suche nach Autorinnen inner- und außerhalb des Kanons. Das Ergebnis stellt sie Ihnen nun vor: vier Bände mit großartigen maritimen Erzählungen von Katherine Mansfield, Elinor Mordaunt, Constance Fenimore Woolson und Carme Riera.
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Dienstag, 20.5., 19 Uhr, Lichthof.

Illustration von Stina Semrau, © Stina Semrau

Besinnliches und heiteres, preisendes und parodistisches, lautes und leises Anrufen von Elbe, Hafen und Hamburg: Eine Lesung aus Texten von Wolfgang Borchert, Hans Leip, ­Joachim Ringelnatz und Peter Rühmkorf mit Marion Gretchen Schmitz, Johannes Kirchberg (Gesang, Klavier), Alexander Paperny (Balalaika) und ­Pavel Ehrlich ­(Malen). Dramaturgie: Hans-Gerd Winter
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Filmvorstellung: Der 3. Mai – Kriegsende in Hamburg (7.5.)

24. April 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.349 Aufrufe

Mittwoch, 7.5., 18 Uhr, Vortragsraum.

Britische Soldaten stehen am 3. Mai 1945 auf dem Hamburger Rathausmarkt. Quelle: NDR

Die Dokumentation „Der 3. Mai – Kriegsende in Hamburg“ rekonstruiert die Geschichte des 8. Mai 1945, des Tags der Befreiung, durch Interviews mit Zeitzeug:innen, die zwischen den 1920er und 1950er Jahren zur Schule gingen. Ergänzt durch Archivmaterial und Perspektiven heutiger Schüler, verbindet der Film die historischen Ereignisse mit aktuellen Fragen zur Friedenssicherung und zeigt, warum das Kriegsende bis heute von großer Bedeutung ist. Anschließend an die Filmvorführung ist ein Publikumsgespräch mit Beteiligten geplant.
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Ein besonderes Jubiläum: 1.000 Artikel im Bergedorf-Blog erschienen

10. März 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 21.322 Aufrufe

1.000 Artikel im Bergedorf-Blog

Das Bergedorf-Blog feiert heute ein ganz besonderes Jubiläum. Mit dem Artikel “Ein neuer Stern an Bergedorfs Musikhimmel” ist der tausendste Blogartikel veröffentlicht worden. In dem von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betriebenen Blog veröffenlicht Bernd Reinert seit 2013 Artikel, in denen er auf jeweils vor 100 Jahren in der Bergedorfer Zeitung publizierte Zeitungsartikel zurückblickt. So ist basierend auf dem digitalisierten Archivbestand der Stabi ein wertvolles Kompendium der Bergedorfer Geschichte entstanden, das Woche für Woche von einer interessierten Leserschaft verfolgt wird. Die Stabi dankt Herrn Reinert an dieser Stelle für seinen unermüdlichen Einsatz, durch den der Untertitel des Blogs “Historische Betrachtungen anhand von Quellen der SUB Hamburg” Woche für Woche kenntnisreich und oft auch unterhaltsam mit Leben gefüllt wird.
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Happy Birthday Hubert Fichte! (22.3.-27.4.)

6. März 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 22.226 Aufrufe

Plakat der Ausstellung 'Happy Birthday Hubert Fichte!' 22. März bis 27. April 2025, Ausstellungsraum.

Hubert Fichte, 1935 im brandenburgischen Perleberg geboren, war nach dem Zweiten Weltkrieg Kinderdarsteller an den großen Hamburger Theatern und Schauspielstudent, dann Schafhirte in der Provence und Landwirtschaftslehrling. Ab 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Obwohl er bereits kurz vor seinem 51. Geburtstag starb, hinterließ er ein kaum überschaubares Lebenswerk: In seinen Romanen und Erzählungen rebellierte er gegen die sozialen und literarischen Normen seiner Zeit. Er produzierte Hörspiele und Features, in die er Interviews einfließen ließ. Als Spoken-Word-Poet war er für die Beatgeneration eine Koryphäe, als Aktivist für die Schwulenbewegung. Mit seiner Lebensgefährtin, der Fotografin Leonore Mau (1916-2013), publizierte er bedeutende Studien über synkretistische Religionen und die Länder, in denen sie praktiziert werden. Zudem sammelte er auf seinen Reisen zahlreiche Objekte. Er ließ sich fotografieren und wurde gemalt.
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Mittwoch, 12.2., 19 Uhr, Vortragsraum.

Heinz Liepman Wilfried Weinke Der Journalist und Schriftsteller Heinz Liepman war 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft und Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten zur Flucht aus Hamburg gezwungen.

Hamburg 1933: Nach drei Monaten auf See kehrt der Dampfer „Kulm“ in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich höchst unterschiedliche Besatzung des Schiffes trifft auf eine radikal veränderte politische Lage; die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit brutaler Gewalt und Willkür.

Stephan Benson Der Hamburger Journalist und Schriftsteller Heinz Liepman (1905–1966) schilderte in packenden Episoden die Konfrontation der Mannschaft mit den neuen Machtverhältnissen. Liepman widmete seinen 1933 erschienenen Roman „den in Hitler-Deutschland ermordeten Juden“. Weiter lesen “Lesung und Vortrag: Der Exilroman „Das Vaterland“ von Heinz Liepman in Neuauflage (12.2.)”

Der Übersetzer - Johann Diederich Gries Freitag, 7.2., 18 Uhr, Vortragsraum.

Virtuos brachte er Tasso, Ariost, Calderón und andere in das Deutsch der Goethezeit – dabei fand Johann Diederich Gries (1775–1842) Anerkennung bei allen Größen der deutschen Klassik und Romantik: Schiller betreute ihn, Goethe rühmte seine Übersetzungen, Hegel blieb zeitlebens ein Freund. Pünktlich am 250. Geburtstag präsentiert der Kulturhistoriker Johannes Saltzwedel ein detailliertes Lebensbild des überaus fleißigen Hamburger Wortkünstlers. Auch einige Originalmanuskripte aus dem Nachlaß von Gries werden zu sehen sein.

Eine Veranstaltung der Hirundo Press (Hamburg) in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 16.1., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die Lesung ist ausgebucht!!

Heinz Strunk, Foto: Dennis Dirksen

Heinz Strunk, Musiker und Schriftsteller, wurde 2004 mit seinem Buch „Fleisch ist mein Gemüse“ über Nacht zum Bestsellerautor. Seither überrascht er sein Publikum immer wieder mit neuen Themen und Formaten. Sein Roman „Der Goldene Handschuh“ wurde 2019 von Fatih Akin verfilmt. Ende 2024 veröffentlichte er das Buch „Zauberberg 2“, das unverkennbar auf Thomas Manns Meisterwerk Bezug nimmt. An diesem Abend präsentiert Heinz Strunk Ausschnitte aus seinem Gesamtwerk.

Eine Kooperation zwischen dem Rowohlt Verlag und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg im Begleitprogramm der Ausstellung „Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags“. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 15. Januar gebeten unter pr@sub.uni-hamburg.de.

Plakat der Ausstellung: Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags (15.1.-2.3.) Im Sommer 1908 bringt der Bremer Kaufmannssohn Ernst Rowohlt ein Buch heraus: „Lieder der Sommernächte“ von Gustav Edzard, als Privatdruck mit wenigen hundert Exemplaren. Dies gilt als die Geburtsstunde des Rowohlt Verlags. Seither sind mit dem Namen Rowohlt viele wichtige Etappen der deutschen Literaturgeschichte verbunden, über Jahrzehnte hinweg. Bis heute ist Rowohlt einer der populärsten und erfolgreichsten Verlage Deutschlands.

Sein Bucharchiv mit mehr als 25.000 Titeln hat der Verlag nun an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg übergeben. Vorgestellt wird die Sammlung vom 15. Januar bis zum 2. März 2025 in der Ausstellung „Tausend Augen. Die Geschichte des Rowohlt Verlags“.

Die Ausstellung führt durch wesentliche Stationen der Rowohlt-Geschichte, von frühen Höhepunkten wie dem Buchdebüt Franz Kafkas über Kurt Tucholsky und Hans Fallada bis zu modernen Bestsellerautoren wie Wolfgang Herrndorf, Jonathan Franzen, Jojo Moyes und Daniel Kehlmann. Auch die Öffnung des deutschen Buchmarkts für amerikanische und französische Autoren ist eng mit dem Namen Rowohlt verbunden – von Ernest Hemingway und Paul Auster über Albert Camus und Jean Paul Sartre bis zu Siri Hustvedt und Simone de Beauvoir.
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