Exponat des Monats Juli: Atlas Novus Coelestis
3. Juli 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.650 Aufrufe
Aus der Kartensammlung: Doppelmayr, Johann Gabriel: Atlas Novus Coelestis: In Quo Mundus Spectabilis Et In Eodem Tam Errantium Quam Inerrantium Stellarvm Phoenomena Notabilia … Nürnberg, Homannsche Erben, 1742 [erschienen vermutlich nach 1748]. Signatur: KS 200/900.
Der Nürnberger Mathematiker und Astronom Johann Gabriel Doppelmayr (1677-1750) lieferte über dreißig Jahre lang Vorlagen für die astronomischen Karten aus den Atlanten des Homann-Verlags. 1742 gaben Homanns Erben eine Sammlung von 30 dieser Himmelskarten unter dem Titel „Atlas Novus Coelestis“ in prächtiger Aufmachung heraus. Der Atlas ist eine Zusammenfassung des astronomischen Wissens seiner Entstehungszeit und umfasst neben Sternenkarten und einer Mondkarte auch Darstellungen des Planetensystems nach Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe und Giovanni Riccioli. Ergänzt wird das Werk mit Illustrationen der kosmologischen Theorien von Johannes Kepler, Ismael Bouillau, Seth Ward, Isaac Newton, Nikolaus Mercator, Jeremia Horrocks und Edmond Halley.
Doppelmayr war seinerzeit ein international anerkannter Wissenschaftler, Mitglied mehrerer renommierter Akademien: der Kaiserlichen Leopoldinischen Akademie der Naturforscher in Halle, der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg und der Royal Society in London. Er schrieb über Astronomie, Kartographie und Geographie, zeichnete Karten, baute mathematische Instrumente und fertigte zusammen mit dem Kupferstecher Johann Georg Puschner d. Ä. (1680-1749) Erd- und Himmelsgloben. 1730 veröffentlichte er ein biographisches Nachschlagewerk von großer Bedeutung für die Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik: „Historische Nachricht von Nürnbergischen Mathematicis und Künstlern“.
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Stabi Jahresbericht 2012 veröffentlicht
1. Juli 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 7.991 Aufrufe
Wenn Sie sich einen lebendigen Eindruck darüber verschaffen möchten, was die Stabi im vergangenen Jahr 2012 alles getan hat, um ihre Dienstleistungen für Sie in der gewohnten Qualität fortzuführen und weiter zu verbessern, sei Ihnen die Lektüre des frisch veröffentlichten Jahresberichtes empfohlen.
Mit folgenden Worten führt die Direktorin, Frau Prof. Beger, in den Bericht über das Stabi-Schaffen im Jahr 2012 ein: Weiter lesen “Stabi Jahresbericht 2012 veröffentlicht”
400 Jahre Hochschulwesen in Hamburg (Tagung 4.-7.9.)
1. Juli 2013
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400 Jahre Hochschulwesen in Hamburg
Das Akademische Gymnasium (gegr. 1613)
und seine Bedeutung für die neuzeitliche Wissenschafts- und Bildungsgeschichte
Internationale Tagung 4. bis 7. September 2013
Nicht selten ist zu lesen, die Universität Hamburg, begründet im Jahre 1919, sei eine vergleichsweise junge Institution. Dabei gerät allzu leicht aus dem Blickfeld, dass die Hansestadt über eine sehr viel weiter zurückreichende akademische Tradition verfügt. Sie in Erinnerung zu rufen, ist nicht nur im Hinblick auf die Erkundung der (früh)neuzeitlichen Wissenschaftsgeschichte von großer Bedeutung. Vielmehr bietet sich auch ein konkreter Anlass, da im Jahre 2013 der 400. Jahrestag der Gründung des Akademischen Gymnasiums zu begehen ist.
Das 1613 eröffnete Akademische Gymnasium war de facto eine Hochschule ohne Universitätsstatus und genoss recht rasch nach seiner Gründung europaweit höchste Wertschätzung. Prominente Gelehrte wie Joachim Jungius (1587 – 1657)
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Oman-Ausstellung im Asien-Afrika-Institut
27. Juni 2013
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Das Segelschulschiff “Shabab Oman” hat am 26. Juni 2013 erstmals in Hamburg angelegt (aktuelle Position des Schiffes laut Schiffsradar von hamburg.de) und kann am 27. und 28. Juni besichtigt werden (Information).
Aus diesem Anlass zeigt die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts eine Auswahl von Büchern über die Geschichte und Kultur von Oman. Dazu gehört Landeskundliches von Forschungsreisenden wie Ibn Battuta, Evliya Ҫelebi und Carsten Niebuhr. Zu sehen sind außerdem Werke über Geschichte, Transithandel und moderne Kunst.
Der Bücherturm – 100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek
27. Juni 2013
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Zum hundertjährigen Bestehen der 1913 gegründeten Deutschen Nationalbibliothek hat 3sat am Sonntag eine gut gemachte Dokumentation gezeigt, die nun auch online für kurze Zeit betrachtet werden kann.
Sie ist zum Sammeln verdammt – per Gesetz und weltweit: Täglich gehen bei der Deutschen Nationalbibliothek 1400 Bücher und Tonträger ein. Ständig muss erweitert, vergrößert, angebaut werden.
Lesen Sie weiter in der 3sat-Beschreibung der Dokumentation.
Wie die DNB in ihrem Twitter-Account @DNB_Aktuelles schreibt, liegt der Schwerpunkt auf Leipzig. Ein sehenswerter Beitrag, der uns nicht nur auf und in die berühmten weißen Büchertürme des Magazins blicken lässt, sondern uns auch ins Musikarchiv, in das Buch- sowie das Schriftmuseum mit nimmt. Am besten zeitnah anschauen, da Beiträge oft nur eine Woche in der Mediathek zur Verfügung stehen. 29 Minuten, deren Nachbetrachtung lohnt. Hier geht es zum Film.
Teobert Maler – Passion und Schicksal. Lebensgeschichte eines Maya-Forschers (27.6.)
25. Juni 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 8.720 Aufrufe
Meike Böge, Universität Hamburg:
Teobert Maler – Passion und Schicksal. Lebensgeschichte eines Maya-Forschers
Teobert Maler wurde 1842 in Rom als Sohn deutscher Eltern geboren. Nach dem Studium der Baukunst und des Ingenieurwesen in Karlsruhe zog es den 23-Jährigen nach Österreich. Dort nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an und ging mit dem Freiwilligenkorps unter Kaiser Maximilian von Habsburg nach Mexiko. Nachdem der Kaiser hingerichtet und die österreichische Intervention beendet wurde, beschloss Maler – trotz großer Unruhen – in seiner neuen Wahlheimat zu bleiben. Fortan widmete er sein Leben der Maya-Forschung. Ihm sind herausragende Fotografien und die Wiederentdeckung zahlreicher Ruinen zu verdanken. Noch heute werden seine Aufzeichnungen und Aufnahmen als Grundlage für Forschungen zur mesoamerikanischen Geschichte genutzt.
Wer war dieser Reisende? Was waren seine Beweggründe seine Heimat zu verlassen? Was ist sein Vermächtnis für die letzten und kommenden Generationen?
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Donnerstag, 27. Juni 2013, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Weitere Informationen zu Teobert Maler und seiner Arbeit:
- National Geographic: «Kaxil Kiuic: A Model for Conservation in the Yucatan Peninsula»
- Terra X: «Maya-Pionier Teobert Maler – Ein deutscher Fotograf auf Spurensuche»
- Dokumentation «Troja ist überall – Der Siegeszug der Archäologie» Folge 1/6 Rivalen im Maya-Reich:
Der Deutsche Teobert Maler (1842 – 1917) und der Amerikaner Edward Herbert Thompson (1857 – 1935) waren besessen von dem Wunsch, als Maya-Forscher Geschichte zu schreiben, jeder auf seine Art. In den Regenwäldern von Mexiko und Guatemala entwickelte sich ein Wettlauf um Ruhm, Geld und Anerkennung. – Der Film beschreibt die Rivalität der beiden Forscher und den heutigen Stand der Wissenschaft.
Hamburger Lehrpreisverleihung (3.7.)
20. Juni 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.748 Aufrufe
Hochschulen dienen der Bildung, der Lehre und der Forschung. Gute Lehre ist eine Grundbedingung erfolgreicher Hochschulen, und sie ist eine entscheidende Grundlage für eine gute Bildung und Ausbildung der Studierenden.
Die Qualität der Hochschulen zu verbessern, heißt: Die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu steigern. Das ist eine der wesentlichen wissenschaftlichen Herausforderungen der Zeit. Mit der Verleihung des Hamburger Lehrpreises setzt der Hamburger Senat ein deutliches Zeichen, um hervorragende Lehre anzuerkennen und zu würdigen. Der Hamburger Lehrpreis wird in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge verliehen (siehe Frühere Lehrpreis-Verleihungen). Insgesamt 14 Einzelpreise – ein Preis pro Hochschule beziehungsweise Fakultät – stehen zur Vergabe an. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden innovative Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen (siehe „Vereinbarung über die jährliche Vergabe eines Hamburger Lehrpreises“ [PDF]).
Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich die Studierenden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen festgelegt.
Die Verleihung der Hamburger Lehrpreise 2013 findet statt am Mittwoch, 3. Juli 2013, 16 Uhr.
Ort: Lichthof im Altbau der Bibliothek, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee.
Update 3.7.2013, 18 Uhr: Alle Preisträgerinnen und Preisträger des 5. Hamburger Lehrpreises sowie eine kurze Begründung für ihre Auswahl entnehmen Sie diesem PDF-Dokument. Herzlichen Glückwunsch den Ausgezeichneten.
Stabi-Sommerprogramm im Veranstaltungsflyer Juli & August
17. Juni 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.121 Aufrufe
Jeden Monat fassen wir für Sie das Veranstaltungsprogramm der Stabi in einem Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar wird der Flyer an vielen Stellen in der Stadt verteilt, und er liegt im Foyer der Stabi zum Mitnehmen aus. Sie können ihn auch wie immer bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Sommer-Programm für die beiden Monate Juli & August 2013 ist bereits da: Flyer Juli & August 2013 (PDF; 5,5 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Andocken. Hamburgs Kulturgeschichte 1848 bis 1933 (19.6.)
11. Juni 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 8.048 Aufrufe
Eine Buchpräsentation des Forschungsverbunds für die Kulturgeschichte Hamburgs.
Dirk Hempel und Ingrid Schröder, die beiden Herausgeber, werden den Band IV der ‘Beiträge zur hamburgischen Geschichte’ persönlich vorstellen.
Franklin Kopitzsch wird in seinem Vortrag die Beiträge zu “Hamburgs Kulturgeschichte” in eine umfassendere Betrachtung über die Metropolregion Hamburgs und ihrer Geschichte einordnen und würdigen.
Zum Inhalt: Im Verlauf des 19. Jahrhunderts verändert sich Hamburg mit bislang unbekannter Dynamik. An Elbe und Alster wächst eine europäische Großstadt heran, ein Zentrum der deutschen Wirtschaft und des Welthandels, eine bedeutende Stadt der Künste und Wissenschaften. Der technische Fortschritt begleitet die Urbanisierung. Reedereien, Schiffbau, Auswanderung prosperieren. Kulturelle und soziale Institutionen und Orte entstehen: Museen, Konzerthäuser und Kinos, aber auch Krankenhäuser, Sportstätten und Parks. Das Stadtbild wandelt sich und mit den politischen, ökonomischen, technischen und sozialen Veränderungen auch das Leben der Menschen in der modernen Metropole.
Die Vielfalt des Wandels ist das Thema der 35 Aufsätze des Sammelbands (Inhaltsverzeichnis). Sie bieten erstmals ein vielschichtiges Panorama der Kulturgeschichte Hamburgs zwischen der bürgerlichen Revolution von 1848 und dem Ende der Weimarer Republik.
Mittwoch, 19. Juni 2013, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Talent Day Medien + IT 2013 in Hamburg (23.10.)
10. Juni 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 7.159 Aufrufe
Für diese am Mittwoch den 23. Oktober 2013 in Hamburg stattfindende Aktion kann man sich schon jetzt anmelden – Gerne an interessierte Schülerinnen und Schüler weiter sagen bzw. in den Sozialen Medien teilen!
Am TALENT DAY Medien + IT 2013 öffnen Hamburger Unternehmen der digitalen Wirtschaft ihre Türen für Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klasse sowie der Medien- und IT-Berufsfachschulen. Die Jugendlichen haben an diesem Tag die Chance, einen Blick ins richtige Arbeitsleben zu werfen, Profis über die Schulter zu schauen und sich auch einmal selbst auszuprobieren. Die beteiligten Unternehmen nehmen sich Zeit für die Nachwuchstalente und informieren über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie Karrierechancen in ihrem Arbeitsfeld.
Die Stabi beteiligt sich auch an dieser Aktion und stellt am 23. Oktober von 11- 13 Uhr sowohl die Arbeit in der Bibliothek sowie die hier angebotene Ausbildung für “Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste” vor. Info zur Stabi am Talent Day gibt es hier, Anmeldung bei der Aktion (Schüler werden dafür vom Unterricht freigestellt!), Infos zum Ablauf und Kontaktdaten für Nachfragen da.
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