FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts lädt ein zum Bücherflohmarkt am

Dienstag, 13. Juni 2017,
von 11 bis 16:30 Uhr.

Ort: Edmund-Siemers-Allee 1 Ost, Foyer.

Tage des Exils 2017 (15.6.)

24. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 705 Aufrufe

Tage des Exils 2017 »Wähle nicht den einfachen Weg« – Gerda Lerner

Gerda Lerner Gerda Lerner, 1920 als Jüdin in Wien geboren, promovierte nach ihrer Flucht in die USA, nach Ehe und Familie 46jährig über ein frauengeschichtliches Thema. Sie kämpfte dafür, Women’s History als Studienfach zu etablieren und widmete sich zeitlebens der Erforschung der Geschichte von AußenseiterInnen, wie JüdInnen, Afro-AmerikanerInnen und ArbeiterInnen. Dazu legte Gerda Lerner weltweit wirksame Mechanismen des Patriarchats frei. Ihre Fragestellungen und Ergebnisse sind von frappierender Aktualität.

Gemeinsam mit der Historikerin und Zeichnerin Dr. phil. Birgit Kiupel stellt die Schauspielerin und Sprecherin Katharina Schütz Gerda Lerners neuaufgelegten Roman »Es gibt keinen Abschied« und ihre Autobiografie »Feuerkraut« vor.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Tage des Exils 2017.
Förderer: Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, Czernin-Verlag
und Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Donnerstag, 15. Juni 2017, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei

Stand und Perspektiven der Osteuropaforschung vorgestellt von VertreterInnen aus drei führenden Forschungseinrichtungen:

Warszawa Centralna (Foto: HC Dahlmann)

Warszawa Centralna (Foto: HC Dahlmann)

Nach der von Enthusiasmus und Aufbruchsstimmung geprägten Wahrnehmung unserer östlichen Nachbarn in den 1990er und frühen 2000er Jahren hat sich der Blick auf Mittelosteuropa und Russland in den letzten Jahren wieder gewandelt.

Ukrainekrise, Spannungen zwischen Russland und seinen Nachbarn, zunehmender Nationalismus, Demokratieabbau insbesondere in Ungarn und Polen, Flüchtlingskrise und fragile wirtschaftliche Lage – Mittelosteuropa steht vor großen Herausforderungen.
Weiter lesen „Vortragsreihe zum Stand der Osteuropaforschung in Deutschland (13., 20.+27.6.)“

Wandel der Arbeitswelt – Wandel der Universität?

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Julius-Leber-Forum Hamburg

Montag, 12. Juni 2017, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei. Anmeldung.

Der Wandel der Arbeitswelt droht ganze Berufszweige zu entwerten, die den Beschäftigten heute eine sichere Perspektive bieten. Längst sind nicht allein einfache Tätigkeiten betroffen. Menschen mit einer Ausbildung, z.B. Bankkaufleute, sind ebenfalls gefährdet. Und teilweise kann auch die Arbeit von AkademikerInnen von Computern übernommen werden. Doch während diese jederzeit ein neues Studium beginnen können, ist das für FacharbeiterInnen nur eingeschränkt möglich. Angesichts des hohen Weiterbildungsbedarfs in der Gesellschaft könnte die Universität eine entscheidende Rolle bei der Qualifizierung einnehmen. Aber sollte sie es auch?
Weiter lesen „Die Hochschule in einer neuen Arbeitsgesellschaft (12.6.)“

Ananaskronen als Weihnachtsbaum (7.6.)

22. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 412 Aufrufe

Marine Fiedler, M. A.: Ananaskronen als Weihnachtsbaum: die translokalen Erfahrungen einer Kaufmannsfamilie zwischen Hamburg und Singapur (1840-1914)

In den 1840er Jahren segelten zwei Geschwister der Kaufmannsfamilie Meyer nach Singapur, wo sie die Grundsteine der langfristigen hanseatischen Präsenz in diesem neuen globalen Hafen legen sollten. Dank ihres an Selbstzeugnissen reichen Archivs ermöglicht diese Familie einen globalen Blick auf die hamburgische Geschichte aus einer akteurszentrierten Perspektive. Es wird nicht nur von Familiendynamiken, Gefühlen und Verflechtungen berichtet, sondern auch, wie Hamburger am Kolonialismus im südostasiatischen Raum teilnahmen.

Weiter lesen „Ananaskronen als Weihnachtsbaum (7.6.)“

Der liebe Euro

Die Europäische Union sieht sich vielen Problemen gegenüber: Großbritannien verlässt die EU, der US-Präsident wartet auf ihren Zerfall und die Migration nach Europa bringt sie scheinbar an ihre Grenzen. Angesichts dieser Lage fragt man sich: War etwas mit dem Euro? Auch wenn die Eurokrise in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen wird, schwelt sie weiter. Zahlreiche Vorschläge zu ihrer Lösung liegen auf dem Tisch. Der radikalste Weg, den etwa die europäischen Rechtspopulisten verfolgen, ist die Rückkehr zur nationalen Währung. Den Gegenpol bilden weitere Integrationsschritte, etwa durch eine gemeinsame Fiskalpolitik. Doch reicht das aus, um die Probleme der Eurozone zu beheben? Der alleinige Weg reiner Haushaltsdisziplin führte zu großen sozialen Verwerfungen. Wohlhabenden Ländern der Eurozone steht blanke Armut gegenüber. Muss nicht die soziale Dimension in der Eurozone gestärkt werden? Welche Mechanismen wären dazu geeignet und wie kann Deutschland auf mehr sozialen Ausgleich einwirken?

Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Hamburg mit
Weiter lesen „Der liebe Euro – Wie kann die Rettung des Euro gelingen? (22.5.)“

Veranstaltungsflyer Juni

12. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 559 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juni 2017

Monat für Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2017 (PDF; 1,5 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Die neue Lust auf Europa (22.5.)

11. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 344 Aufrufe

Die neue Lust auf Europa

Wie weiter in turbulenten Zeiten?

Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Europa ist in der Krise, darüber sind sich alle einig. Brexit, Türkei-Referendum, starke rechtspopulistische Bewegungen in den meisten Ländern. Dies alles sind Symptome der Krise. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – gehen Sonntag für Sonntag tausende auf die Straße und unterstützen den „Pulse of Europe“ um ihr politisches Bekenntnis zu Europa und besonders der Europäischen Union zu zeigen.

Wie kommt es zu dieser „Europa-Begeisterung“ und wohin führt sie? Wir wollen diskutieren, wie Europa sich weiterentwickeln sollte, um den neuen Schwung mitzunehmen. Wie gelingt es, ein Europa zu gestalten, das viele Menschen überzeugt und den antieuropäischen Kräften den Wind aus den Segeln nimmt? Welche Veränderungen sind nötig und was ist umsetzbar?
Weiter lesen „Die neue Lust auf Europa (22.5.)“

Fisch in Asien und Afrika

10. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 313 Aufrufe

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts zeigt in der Eingangsvitrine eine kleine Auswahl der Bücher über Fisch in Wissenschaft, Religion, Kultur und Küche Asiens und Afrikas. Ins Netz gingen Werke, die unter anderem verraten, wie die Langarme beidhändig Fische fangen, der Erdbebenwels gebändigt wird und wie die Fische der Südsee in Polynesien heißen.

Stabi außer Haus.

Uwe Franzen/ Wilfried Weinke:

„Wo man Bücher verbrennt… Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs“

Buchpremiere und Lesung aus der Dokumentation zu der 2013 in der Staats- und Universitätsbibliothek gezeigten Ausstellung. Das aufwendig gestaltete Buch würdigt auf 376 Seiten das Leben und Werk von 21 Autorinnen und Autoren. Zu ihnen zählen Literaturwissenschaftler, Lyriker, Dramaturgen, Journalisten, Kinderbuchautoren,
Buchillustratoren, Rabbiner, Verleger und Fotografen. Menschen, die in Hamburg geboren wurden, lange Zeit hier lebten und veröffentlichten. Nach 1933 wurden sie wegen ihrer pazifistischen, sozialistischen oder kommunistischen Einstellungen, wegen ihrer jüdischen Herkunft, ihrer Homosexualität ausgegrenzt und verfolgt. An ihr literarisches wie künstlerisches Schaffen soll erinnert werden.
Weiter lesen „Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs (15.5.)“