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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Künstlerbücher aus Spanien und Lateinamerika: La vida desatenta (9.2. – 27.3.2011)

25. Januar 2011
von Dr. Wiebke von Deylen — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.435 Aufrufe

La vida desatenta 2010 wurde in Spanien der 100. Geburtstag von Miguel Hernández begangen, einem der bedeutendsten spanischsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts. Seine Biografie steht exemplarisch für die tragischen Vorgänge in und nach dem spanischen Bürgerkrieg. Hernández, der auf Seiten der Republikaner gekämpft hatte, wurde 1940 zum Tode verurteilt und starb 1942 mit nur 31 Jahren in einem franquistischen Gefängnis an Tuberkulose. Während der Franco-Zeit in Spanien nur wenig beachtet, wurden seine Werke, besonders in der Vertonung des katalanischen Liedermachers Joan Manuel Serrat, zu einem Symbol für den demokratischen Wandel nach 1975.

Vor diesem Hintergrund organisierte das Buchkünstlernetzwerk librodeartista 2010 ein internationales Treffen im Internet zum Thema Künstlerbuch, illustriertes Buch und Kunstedition, aus dem sich eine Buchkunstausstellung als Hommage an den Dichter entwickelte. Hierzu wurden 50 Künstler nach Kriterien wie Wohnsitz, Alter und Kunstfertigkeit in ihrer jeweiligen Technik ausgewählt. Auf diese Weise entstand ein repräsentatives Panorama der Buchkunst zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit Werken von Künstlern aus Spanien, Argentinien, Brasilien, Chile, Italien, Kolumbien, Mexiko und den USA. Parallel zu anderen Gedenkveranstaltungen für Miguel Hernández wurde «La vida desatenta» in Córdoba, Granada, Jaén, Albacete und Altea ausgestellt.

Die Ausstellung in der Stabi wird ergänzt durch Informationen zu Leben, Schaffen und Rezeption des Dichters und durch zahlreiche Ausgaben seiner Werke aus unserem reichhaltigen Bestand zur spanischsprachigen Literatur sowie durch die Musik Serrats.

Die Eröffnung findet statt am 8. Februar um 18 Uhr im Ausstellungsraum. Die Hamburger Buchkünstlerin Tita do Rêgo Silva wird librodeartista vertreten.

[Update 8.2.2011: Anlässlich der heutigen Ausstellungseröffnung habe ich auch einen Artikel über “La vida desatenta” im ciberaBlog veröffentlicht: Buchkunst-Ausstellung zu Ehren von Miguel Hernández]

E-Zeitschriften: teilweise Zugriffseinschränkungen

25. Januar 2011
von ST — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 3.563 Aufrufe

Momentan stehen uns die aktuellsten Hefte (Februar 2011) der E-Zeitschriften von Wiley nicht zur Verfügung. Wir erwarten in Kürze die Freischaltung.

Der Account von Taylor & Francis ist z.Zt. komplett deaktiviert. Wir haben den Zugang bereits reklamiert und hoffen auf baldige Wiederfreischaltung.
Update 28.1.11: Taylor & Francis ist wieder zugänglich.

Mercedes Bunz: Das Denken und die Digitalisierung

25. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 4.064 Aufrufe

Digitales Wissen Einen der besten Texte zu den kulturgeschichtlichen Auswirkungen der Digitalisierung hat die Kulturwissenschaftlerin Mercedes Bunz gestern in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. «Es wird Zeit,» – so schreibt sie in der Einleitung ihres Textes – «sich nach dem ersten technophoben Erschrecken zu beruhigen und sich der Herausforderung der Digitalisierung zu stellen.». Es geht um das, was gerne Digitale Revolution genannt wird. Man mag diesen Begriff mögen oder nicht. Wir stecken mittendrin.

Revolution mag vielleicht ein abgenutzter Begriff sein, zweifellos ist er in die Jahre gekommen. Und doch ist es genau das, was sich mit der Digitalisierung ereignet: Unter unseren Fingerspitzen erleben wir eine eruptive Umwälzung. Die vielen Anglizismen, die sich bereichernd in unserer Sprache eingenistet haben – mailen, googeln, skypen, bloggen, posten, twittern -, versuchen sich angestrengt unauffällig zu verhalten, aber sie vermögen nicht, uns darüber hinwegzutäuschen: Nicht nur die Worte hinken den zeitgenössischen Entwicklungen hilflos hinterher und erfassen nicht mehr die Welt, in der wir leben, auch das Denken. Wahrscheinlich wissen unsere Fingerspitzen schon mehr als wir.

Lesen Sie den kompletten Text auf der Website der FAZ: Das Denken und die Digitalisierung.

Zur Person: Die in London lebende Mercedes Bunz ist Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Sie publiziert über Online-Journalismus und Digitalisierung. Ihre Dissertation zur Geschichte des Internet ist im Kadmos Verlag unter dem Titel «Vom Speicher zum Verteiler» erschienen. Momentan arbeitet sie an ihrem dritten Buch “A world on algorithms. How digitalisation shook up the order of things”.

Foto: xmacex auf Flickr

Update 27.01.11: heute ist im «Open Data Blog» auf ZEIT Online ein interessantes Interview mit Mercedes Bunz veröffentlicht worden: «Was wollen wir von der Digitalisierung?».

Deckensanierung in der AAI-Bibliothek (7.2. bis 1.4.2011)

20. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Fachbibliotheken — 3.670 Aufrufe

Sanierung In der Bibliothek des Afrika-Asien-Institutes kommt es wegen Deckensanierung zur Schließung der dortigen Lesesäle vom 7. Februar bis 1. April 2011. PC-Pool und Kopierraum sind in dieser Zeit vom Foyer aus zugänglich.

Öffnungszeiten (PC-Pool mit Buchausgabe, Kopierraum):
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr.

Leihen Sie Werke, die Sie während der Schließung der Lesesäle brauchen, möglichst VORHER aus. Sie können aber auch in der Schließzeit Bücher ausleihen. Bestellformular und Sonderregeln zur Ausleihe finden Sie auf der Website der AAI-Bibliothek.

Für die Ausgabe und Verlängerung von Leseausweisen gehen Sie bitte in die Stabi. Wenn Sie in der Schließzeit allgemeine Fragen haben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info.aaibib @uni-hamburg.de. Das Telefon am Tresen ist in dieser Zeit nicht besetzt. Mit Fachfragen wenden Sie sich, wie gewohnt, direkt an das zuständige Personal. Die Telefonnummern stehen auf der Website unter Personal.

Robert Darnton: Globales Wissensarchiv und Wikimedia der Bibliotheken

18. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 3.564 Aufrufe

Letzte Woche haben wir Ihnen hier im Blog den arte-Beitrag über Robert Darnton vorgestellt: Zugang zum Wissen der Welt durch Öffentliche Institutionen sichern. Der Historiker und Leiter der Universitätsbibliothek von Harvard hat zwischenzeitlich an einem Kongress in Wien Programm der Tagung „Der literarische Transfer zwischen Großbritannien, Frankreich und dem deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Weltliteratur“ als PDF teilgenommen. Durch einen Hinweis meiner Kollegin Isabella Meinecke habe ich heute erfahren, dass ORF.at ausführlich über seinen dortigen Vortrag berichtet hat:

Zum Auftakt des internationalen Forscherkongresses „Der literarische Transfer zwischen Großbritannien, Frankreich und dem deutschsprachigen Raum im Zeitalter der Weltliteratur“ des Instituts für Vergleichende Literaturwissenschaft der Uni Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Buchforschung nahm Darnton seine Zuhörer mit auf eine abenteuerliche Zeitreise ins 18. Jahrhundert.

Darnton wiederholte in Wien auch seine Forderung nach einem Globalen Wissensarchiv und schlug eine Wikimedia der Bibliotheken vor:

Im Bereich der Bibliotheken schwebt Darnton ein Verbund nach dem zuletzt in Harvard praktizierten Modell vor, wie er in Wien erläuterte. Je mehr Universitätsbibliotheken an eigener Forschung in Artikelform frei zugänglich machten und je mehr Bibliotheken sich untereinander vernetzten, desto eher könnte es eine Art Wikimedia von Universitätstexten geben: „Vielleicht klinge ich jetzt naiv optimistisch, aber ich glaube, dass die Zukunft des Wissens in der Vernetzung, vor allem aber in dessen freier Verfügbarkeit unter Beteiligung möglichst vieler liegt“.

Lesen Sie den kompletten Artikel von Gerald Heidegger auf ORF.at: «Die Lesbarkeit der digitalen Welt».

Virtueller Boxenstop am 20.1. , 9 – 10 Uhr

18. Januar 2011
von MT — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 2.837 Aufrufe

Am Donnerstag , den 20.1.2011 werden auf dem Server der Websites www.sub.uni-hamburg.de und landesbibliothek.sub.uni-hamburg.de dringende Wartungsarbeiten durchgeführt.  In der Zeit zwischen 9.00 und 10.00 Uhr kann es deshalb zu kurzen Ausfällen kommen.

Aufgrund von Bauarbeiten und der Verlegung von Datenkabeln stehen voraussichtlich vom  17. -18. Januar 2011 die Schallkabinen der Medienwerkstatt nicht zur Verfügung. Auch die ReaderPrinter-Station für den Ausdruck von Mikroformen kann nicht benutzt werden.

Wir bitten um Verständnis.

Robert Darnton: Zugang zum Wissen der Welt durch Öffentliche Institutionen sichern

12. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 5.625 Aufrufe

Im arte Journal kam mit Robert Darnton, Historiker und Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ein Verfechter der Demokratisierung der Kultur zu Wort, der dieses wichtige Feld nicht Google überlassen möchte:

Gibt es etwas kostbareres als den freien Zugang zum Wissen der Welt zu garantieren? Auch Robert Darnton, der Direktor der Universitätsbibliothek von Havard, ruft zum Kreuzzug gegen Google auf: Nicht kommerzielle, sondern öffentliche Institutionen sollen die Bücher und Bibliotheken der Welt ins Digitale Zeitalter transportieren. Dieser eminente Kenner des gedruckten Buches hat seiner Leidenschaft Ausdruck verliehen… natürlich in Buchform: Apologie des Buches heißt das Werk des Amerikaners, das jetzt auch in französisch erschienen ist.

arte Journal: Robert Darnton, Bibliothekar mit Charakter

Update 13.01.2011: Das im Beitrag angesprochene Buch The Case for Books: Past, Present and Future von Robert Darnton haben wir auch im Bestand.

Update II, 18.01.2011: Robert Darnton: Globales Wissensarchiv und Wikimedia der Bibliotheken

Ab sofort unbegrenzter Zugriff auf E-Ressourcen

10. Januar 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 3.871 Aufrufe

E-Books Um Elektronische Zeitschriften, Onlinedatenbanken und E-Books für die
Nutzung außerhalb des Campus bereitzustellen, setzt die Stabi auf ihrem E-Medien-Server die sogenannte HAN-Software HAN steht für Hidden Automatic Navigator. Falls Sie mehr über die technische Realisierung des geregelten Zugriffs auf eJournale und Onlinedatenbanken erfahren möchten, können Sie dies auf der Website des Softwareanbieters tun. ein. Die Nutzer unserer E-Ressourcen haben in der Vergangenheit manchmal die Meldung erhalten, dass ein Zugriff momentan nicht möglich sei, da alle gleichzeitig verfügbaren Lizenzen zu diesem Zeitpunkt benutzt wurden. Wir können nun die gute Nachricht vermelden, dass wir diese HAN-Lizenzen auf einen unbegrenzten Zugriff erweitert haben.

Datenbanken Ihrem Zugriff auf E-Ressourcen sowohl in der Stabi, als auch auf dem Uni-Campus oder von zuhause aus (siehe Tipps zum Zugang) sind also in Zukunft keine Grenzen mehr gesetzt, wenn Sie eine Zugriffsberechtigung auf die jeweiligen Informationsangebote besitzen.

Bulgarien und Rumänien – Vier Jahre in der EU (18.1.)

4. Januar 2011
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.784 Aufrufe

Bulgarien und Rumänien-Vier Jahre in der EU
Wirtschaftliche Entwicklung, Freiheit, Rechtsstaat
Dienstag, 18. Januar 2011, 19.00 Uhr, Vortragsraum

Bulgarien und Rumänien als die jüngsten Mitglieder der EU waren in die Gemeinschaft aufgenommen worden, obwohl sie damals noch etliche Defizite hinsichtlich der EU-Standards aufwiesen. Im Sommer 2008 hatte die Europäische Union Finanzhilfen in Höhe von einer halben Milliarde Euro für Bulgarien wegen Korruption und organisierter Kriminalität gestoppt, denn der Verbleib der Beihilfen war nicht ausreichend kontrollierbar gewesen. Rumänien erhielt damals eine deutliche Rüge.
Wie sieht es nun in beiden Staaten nach vier Jahren Mitgliedschaft aus? Wie haben sich die beiden Länder wirtschaftlich – auch gerade im Zuge der weltweiten Finanzkrise – entwickelt? Wie geht es den Bevölkerungen? Wie sehen die Chancen für beide Länder aus, ihren jetzigen Status zu verlassen?
Und: Wie steht es um die Säulen demokratischer Entwicklung, um Freiheit, Eigentum und Rechtsstaat?

Begrüßung und Vorstellung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:
Dr. Petra Beckmann-Schulz
Grußworte:
Dr. Maya Neidenowa, Vorsitzende der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V.
Alina Holly-Peters, Präsidentin der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V. Hamburg

Referenten:
Dr. oec. Ognian Hishow, Wirtschaftswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Arbeitsschwerpunkte unter anderem: wirtschaftliche Entwicklung der EU-Beitrittsländer.
Stefan Kolev, Diplom-Kaufmann und Diplom-Volkswirt. Seit April 2010 Leiter des Forschungsprojektes „Die Planwirtschaft der DDR – Mythos und Wirklichkeit“ an der Zweigniederlassung Thüringen des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts in Erfurt. Stefan Kolev verteidigt im Januar 2011 seine Dissertation zum Staatsverständnis des Neoliberalismus an der Universität Hamburg. Er ist bulgarischer Staatsbürger und Altstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Moderatorin: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Politikwissenschaftlerin, Hamburg

Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft Hamburg e.V. und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Norddeutschland e.V.

Um Anmeldung bei Jennyfer Dutschke wird gebeten unter Tel. 040-82297930 oder hamburg@freiheit.org