Urheberrecht und Netzfreiheit – ein unlösbarer Widerspruch? (19.9.)
30. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 7.216 Aufrufe
Öffentliche Podiumsdiskussion:
Urheberrecht und Netzfreiheit – ein unlösbarer Widerspruch?
– Update: Berichte siehe am Ende des Artikels –
Wie können Bezahl-Modelle für AutorInnen und FotografInnen aussehen, die praktikabel und für die UrheberInnen auskömmlich, gleichzeitig aber für die NutzerInnen bezahlbar sind? Die
unterschiedlichen Positionen werden im Streitgespräch dargestellt und verschiedene Lösungsansätze präsentiert.
Die Informationsfreiheit im Internet wird unterschiedlich definiert. Während die Anbietenden darauf bestehen, für ihre eigene Arbeit (oder die ihrer Lohnabhängigen) angemessen entschädigt zu werden, fordern die Nutzenden einen freien Zugang zu journalistischen und künstlerischen Werken. Bisher nehmen die Beteiligten das Problem in der Regel als unüberbrückbaren Widerspruch wahr, erst langsam entwickeln beide Seiten Verständnis füreinander.
Podiumsteilnehmende:
- Prof. Dr. Gabriele Beger (Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky)
- Rüdiger Lühr (Freier Journalist)
- Thilo von Trott (Leiter Public Affairs + Corporate Responsibility Gruner+Jahr)
- Fukami – Digitale Gesellschaft
Moderation: Wulf Beleites, stellv. Bundesvorsitzender der Deutschen Journalisten-Union
Die Veranstaltung noch ausführlicher hier im PDF.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalisten-Union.
Mittwoch, 19. September 2012, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum (1. Etage), Eintritt frei
Update 1.10.2012: Dörte Böhner hat die Veranstaltung heute auf bibliothekarisch.de ausführlich zusammengefasst.
Auch bei der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union gibt es eine Zusammenfassung und ein Foto: Ein guter Anfang, eine lebhafte Diskussion.
Umbau Informationszentrum: Lesesaalzugang über Saal 4 (3.-11.9.)
29. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Baustelle Stabi — 5.743 Aufrufe
Ab Montag, 3.9., tritt der Umbau des Informationszentrums in eine neue Phase ein. Dann wird auch vor dem Lesesaal-Eingang in der 1. Etage der neue Teppich verlegt.
Vom 3.-7. September wird deshalb der Zugang zu den Lesesälen über Saal 4 (2. Etage) umgeleitet. Von Lesesaal 3 gelangen Sie über die Umleitung zur Lesesaal-Auskunft, zur Lesesaal-Buchausgabe, zu den anderen Lesesälen und zur Medienwerkstatt.
Einen barrierefreien Weg von Lesesaal 3 in Lesesaal 1 gibt es leider nicht. Behinderte, die Materialien aus Lesesaal 1 benötigen, wenden sich bitte an die Auskunft in Saal 4. Zwischen 18 und 21 Uhr gibt es keinen barrierefreien Zugang zu Office-Arbeitsplätzen, für die die Kennung des RRZ erforderlich ist.
Wir danken für Ihr Verständnis, dass es für wenige Tage zu diesen unvermeidlichen Umleitungen und Einschränkungen während der Umbaumaßnahme im laufenden Betrieb kommt.
Update 7.9.: Die Teppichverlegung verzögert sich etwas. Die Umleitung über den Saal 4 bleibt noch bis zum 11.9. bestehen.
Online-Fernleihe: Betriebsunterbrechung (1.-3.9.)
29. August 2012
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.730 Aufrufe
Die Verbundzentrale des GBV teilt mit, dass die Performance der Software momentan nicht zufriedenstellend ist und nochmal nachgesteuert werden muss. Von Sonnabend, 1.9., ab 14 Uhr bis voraussichtlich Montag, 3.9., ca. 10 Uhr steht die Fernleihkomponente des GVK nicht zur Verfügung. Online-Bestellungen und die Überprüfung des Lieferstatus sind in dieser Zeit nicht möglich. Die webbasierten Datenbanken des GBV sind ebenfalls außer Betrieb. Die pure Recherchefunktion des GVK läuft voraussichtlich.
Der Campus-Katalog einschl. den Benutzerkonten sind von der Betriebsunterbrechung nicht betroffen.
Stellenausschreibung Katalogisierung (A11/E10)
29. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 5.602 Aufrufe
Die Staatsbibliothek sucht zum 01.12.2012
eine/n Bibliotheksamtfrau/-mann A11 oder Tarifbeschäftigte/r E10 in der Katalogisierung.
Die konkrete Tätigkeit besteht in der Gruppenleitung der Katalogisierung von Sondermaterialien und der Retrokonversion.
Zu Ihren Aufgaben gehören u.a.
- Dienst- und Fachaufsicht über eine Bearbeitungsgruppe, die mit der Katalogisierung von Sondermaterialien wie dem Alten Buch sowie der Retrokonversion betraut ist.
- Planung und Steuerung der Arbeitsabläufe und deren Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten
- Ansprechpartnerin/partner für die KollegInnen aus dem Bibliothekssystem bzgl. der Katalogisierung der Sondermaterialien
Bewerbungsfrist: 17.09.2012. Alle weiteren Informationen finden Sie unter Stellenausschreibungen und in der kompletten Ausschreibung im Format PDF.
Studentische Hilfskraft für Stabi-Verlag gesucht
29. August 2012
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press — 8.442 Aufrufe
Hamburg University Press, der Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, sucht zum 1. Oktober 2012 eine
studentische Hilfskraft (40h/Monat)
vorwiegend für Layout- und Satzaufgaben.
Hamburg University Press veröffentlicht wissenschaftliche Werke digital frei verfügbar (Open Access) sowie in gedruckter Form. Sie unterstützen uns in der Veröffentlichungsvorstufe und bei der Weiterentwicklung des Verlagsangebotes, so bei
- der Bearbeitung von Abbildungen,
- der Cover-Gestaltung,
- der Aufbereitung von Publikationen für die Online-Veröffentlichung,
- der Feinformatierung von Dokumenten,
- der Überarbeitung existierender Vorlagen und Dokumentation der Änderungen.
Sie sollten über Erfahrung mit Satzprogrammen (insbesondere InDesign), Bildbearbeitung (Photoshop) und Adobe Professional verfügen und haben schon grafisch gestaltet. In der Handhabung von Textverarbeitungsprogrammen (OpenOffice, Word) sind Sie geübt.
Die Arbeit kann nach Absprache flexibel gehandhabt und ggf. teilweise von zu Hause aus erledigt werden, sofern Sie über die entsprechende Software verfügen.
Wenn Sie sich für wissenschaftliches Publizieren interessieren und zuverlässig und gewissenhaft sind, freuen wir uns über Ihre Bewerbung.
Bewerbungen bitte an Ihre Ansprechpartnerin:
Isabella Meinecke (Verlagsleitung)
E-Mail: meinecke@sub.uni-hamburg.de
Tel. (040) 42838-7146
Bewerbungsschluss: 10. September 2012
Fachbibliothek Sozialwissenschaften wird umfassend modernisiert
27. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Fachbibliotheken — 5.867 Aufrufe
Damit die Bibliothek im Pferdestall sich auch zukünftig größter Beliebtheit bei Studierenden und Wissenschafterlinnen erfreuen kann, wird sie im nächsten Jahr komplett modernisiert und umgebaut: eine übersichtlichere Buchaufstellung, mehr Arbeitsplätze, attraktive Gruppenarbeitsräume und verschiedene Lernwelten werden eine vielfältige und den verschiedenen Bedarfen entsprechende Nutzung der Bibliothek ermöglichen.
Die Bibliothek wird während der kompletten Umbauphase geöffnet bleiben. Allerdings können verschiedene Benutzungseinschränkungen nicht verhindert werden. Informationen zum Zeitplan der Umbauarbeiten und den Nutzungsbedingungen während des Umbaus finden Sie auf der Infoseite der Fachbibliothek.
Landesgeschichtlicher Fund zur Hanse im Hanseatischen Wirtschaftsarchiv
24. August 2012
von HS — abgelegt in: Hamburg — 8.122 Aufrufe
Im Bestand des Hanseatischen Wirtschaftsarchivs ist ein wertvolles Manuskript aus dem 17. Jahrhundert zur hansischen Geschichte wiederentdeckt worden. Die seit dem Zweiten Weltkrieg als verbrannt gegoltene Handschrift mit dem Titel „Hanseatica oder Kurtzer Auszug aus den Hänsischen Recessen“ umfaßt nahezu tausend Seiten und wurde vom Danziger Syndicus Wenzeslaus Mittendorp geschrieben. Aus Sicht dieses wichtigen Hansepolitikers wird die Geschichte der Hanse in den letzten Jahren des Städtebundes geschildert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung der Hansekontore in London, Brügge, Nowgorod und Bergen von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis 1601.
Die Handschrift wurde in der Hansegeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts von führenden Hanseforschern als bedeutendste Hamburger Quelle zur Hansegeschichte genutzt und ihr Wiederauffinden kann laut Magnus Ressel, Historiker an der Ruhr-Universität Bochum, nicht hoch genug bewertet werden: “Dieser Codex ist für viele Hansehistoriker von großer Bedeutung. Das Auffinden dieses Bandes wird der Hanseforschung in vielerlei Hinsicht bedeutende Anschübe geben, vor allem im Bereich der Hansehistoriographie als Mittel zur Schaffung von Identität des Bundes zu einer Zeit, als er als Machtfaktor beinahe verschwunden war.“
Lesen Sie dazu auch die Pressemeldung der Handelskammer Hamburg.
Ausstellung Joachim Jungius: Der Zettelkasten des Doktors (6.9.-28.10.)
21. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 15.858 Aufrufe
Die Stabi präsentiert zum 425. Geburts- und 355. Todestag des großen Hamburger Gelehrten Joachim Jungius
Joachim Jungius prägte Mitte des 17. Jahrhunderts für mehrere Jahrzehnte das wissenschaftliche Hamburg als Rektor des Johanneums und des Akademischen Gymnasiums. Er war ein Universalgelehrter, dessen Schwerpunkt besonders im Bereich der Naturforschung und Mathematik lag. Große Aufmerksamkeit widmete Jungius Fragen der Methodik und Didaktik der Wissenschaften.
Sein wissenschaftlicher Nachlass, der im historischen Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek bewahrt wird, ist im Hinblick auf Alter und Umfang ein herausragender Schatz der Bibliothek. Er besteht aus Jungius’ wichtigstem Arbeitsinstrument, einer umfangreichen und über Jahrzehnte gepflegten Sammlung von fast 50.000 handschriftlichen Notizzetteln, mit denen Jungius das gesamte Wissen seiner Zeit erfassen und ordnen wollte.

“Botanica IX (Phytoscopica, Catalogi)”, Signatur Jungius-Nachlass, Wo. 9. Blätter aus dem Jungius-Nachlass (Signatur Wo. 9).
Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, dem 5. September 2012, um 18 Uhr
im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage) Weiter lesen “Ausstellung Joachim Jungius: Der Zettelkasten des Doktors (6.9.-28.10.)”
Workshop ÜberlebensKunst: Wie Gesellschaften mit politischer Gewalt umgehen
16. August 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 9.318 Aufrufe
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung «ÜberlebensKunst – Konfliktbearbeitung durch textile Bilder», die Sie noch bis zum 26. August bei uns im Ausstellungsraum sehen können, hat vor kurzem ein 3-tägiger Workshop stattgefunden, der auf Deutschlandfunk in einem ausführlichen Studiozeit-Feature vorgestellt wurde. Sie können den 7,5-minütigen Beitrag, in dem sowohl die KuratorInnen der Ausstellung, als auch OrganisitorInnen und TeilnehmerInnen des Workshops zu Wort kommen, auf der Website von Deutschlandfunk nachlesen: Spuren der Diktatur und sowohl dort als auch hier nachhören:
In der Ausstellung ÜberlebensKunst werden textile Bilder gezeigt, die auf expressive Weise Situationen politischer Gewalt thematisieren. Die Exponate sind Produkt einer persönlichen, künstlerischen Auseinandersetzung mit Repression und Krieg.
Der Umgang mit politischer Gewalt steht auch im Mittelpunkt der diesjährigen Sommeruniversität des Initiativkreises Friedensbildung – Peacebuilding. Länder-Workshops zu Chile, Nordirland und Spanien fragen nach den Ursachen, Strukturen und Folgen politischer Gewalt in diesen Gesellschaften. Sie erläutern somit die Hintergründe der auf den Ausstellungsobjekten dargestellten Szenen. Die Workshoparbeit verknüpft einen historischen und sozialwissenschaftlichen Zugang zu der Thematik mit kulturellen Aspekten wie Musik, Bildern und Literatur. Außerdem berichten Zeitzeugen über ihre Erfahrungen. Ziel der Sommeruniversität ist, verschiedene Formen des Umgangs mit politischer Gewalt wissenschaftlich einzuordnen und verstehen zu lernen, welche Faktoren maßgeblich zur Überwindung dieser Gewalt beitrugen.
Da im Workshop nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema stattgefunden hat, sondern auch höchst beeindruckende praktische Ergebnisse erzielt wurden, möchten wir Ihnen hier in der Folge auch die visuelle Umsetzung der Arbeitsergebnisse der einzelnen Länder-Workshops zeigen. Die ersten beiden Aufnahmen stammen von Dr. Tatjana Reiber, vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, die weiteren Fotos wurden von der Stabi Hamburg gemacht.
Sehen Sie alle Aufnahmen (auch einzeln und in groß) im Fotoalbum auf Google+.
Wie gesagt, die Ausstellung ÜberlebensKunst ist noch bis Sonntag, den 26. August, zu sehen. Sollten Sie bisher noch keine Zeit gehabt haben im Ausstellungsraum (Foyer) vorbei zu schauen, möchten wir Ihnen empfehlen, dies nachzuholen.
Studentische Hilfskräfte für Bergedorf gesucht
14. August 2012
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 4.156 Aufrufe
Die Stabi sucht ab sofort studentische Hilfskräfte, die unser Stammpersonal in unserer Speicherbibliothek in Bergedorf (an der HAW – Fakultät Life Sciences gelegen) unterstützen.
Die Arbeitszeiten liegen von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7.30 und 15 Uhr. Den genauen Stundenumfang, den Sie bei uns arbeiten, können wir innerhalb dieser Zeitvorgaben mit Ihnen flexibel abstimmen. Uns ist jedoch daran gelegen, dass Sie jeweils ganze Tage bei uns arbeiten und nicht nur stundenweise.
Wir bieten Ihnen eine Anstellung mit einem Stundenlohn von 8,79 Euro.
Für diese Aufgaben suchen wir zuverlässige und sorgfältig arbeitende Studierende.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Bormann Tel. 040/42838-2156 oder E-Mail bormann@sub.uni-hamburg.de
EN English
FR Français
ES Español
TR Turkce
RU Pусский
AR العربية
CN 中国
NDS Plattdeutsch

