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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Internationales Krimifestival in Hamburg

15. August 2007
von UH — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.746 Aufrufe

Vom 6. bis 11. November wird es spannend in Hamburg: Im Literaturhaus findet das erste “Internationale Krimifestival” statt, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Buchhandlung Heymann mit dem Hamburger Abendblatt und dem Literaturhaus. In 15 Veranstaltungen wird ein hochkarätiges Programm geboten, das zahlreiche Highlights der nationalen und internationalen Krimiszene an die Alster holt.

Auf die von Ulrich Wickert moderierte Eröffnungsveranstaltung mit Ingrid Noll und Petra Hammesfahr folgen unter anderem Lesungen von Tess Gerritsen, Arne Dahl, Polina Daschkowa oder Jillianne Hoffman. Auch die deutschsprachige Krimiliteratur ist mit renommierten Namen vertreten, zum Beispiel mit Andrea Maria Schenkel, Friedrich Ani, Doris Gercke, Veit Heinichen, Felix Huby, Heinrich Steinfest oder Horst Eckert.

Vorverkaufsstart ist der 1. September 2007. Und wenn Sie es nicht erwarten können: Von allen Autorinnen und Autoren hat die Stabi Krimis oder Hörbücher (Campus-Katalog, Tonträger-Datenbank).

Codex aus dem Nonnenkloster MedingenVom 4. September – 14. Oktober 2007 zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek Handschriften aus dem Kloster Medingen in der Lüneburger Heide. Die Codices entstanden in den Jahren zwischen 1470 und 1520 im Zisterzienserinnenkloster Medingen, dem heutigen Evangelischen Damenstift.

Sorgfältig geschrieben, manchmal mit Buchmalerei und mittelalterlichen Noten verziert und stets in einen stempelverzierten Ledereinband gebunden, dienten die kleinformatigen Gebetbuchhandschriften der privaten Andacht der Nonnen, aber auch der Bürgersfrauen aus dem nahen Lüneburg. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg besitzt insgesamt sieben Handschriften aus Medingen und damit den größten Medingen-Bestand in europäischen Bibliotheken. Insgesamt haben sich, so der derzeitige Kenntnisstand, 43 Bücher aus Medingen erhalten.

Die Hamburger Handschriften werden nun erstmals gezeigt, dazu Leihgaben aus den Bibliotheken Augsburg, Bremen, Gotha, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel. Die Ausstellung wird eröffnet am Montag, dem 3. September 2007, um 19 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek (1. Stock). Gäste sind herzlich willkommen.

Die Folien aus dem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Henrike Lähnemann finden Sie hier.

Öffentliche Führung durch die Ausstellung: Do., 20.9., 16 Uhr. Eintritt frei

Diskussion zur Lage der Gegenwartskunst mit Ulrich Wickert u.a.
Wie lässt sich gute von schlechter Kunst unterscheiden? Hanno Rauterberg (Feuilletonredakteur DIE ZEIT) diskutiert im ZEIT FORUM KULTUR mit dem Hamburger Kunstsammler Harald Falckenberg und dem Leiter der Documenta Roger M. Buergel über die Thesen seines neuen Buches: „Und das ist Kunst. Eine Qualitätsprüfung“. Moderation: Ulrich Wickert.

Dienstag, 28. August 2007, 19.30 Uhr

Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Grindelallee, Ecke Edmund-Siemers-Allee

Zum Buch: Die Kunst der Gegenwart feiert erstaunliche Triumphe: Die Museen sind besser besucht als die Kinos, vielerorts werden neue Galerien, Kunsthallen, Biennalen gegründet, auf den Auktionen jagt ein Millionenrekord den nächsten. Doch auch die Ratlosigkeit wächst: Sind die enormen Preise nicht überzogen? Was ist heute noch Qualität? Was unterscheidet die Kunst überhaupt noch von Design, Mode, Werbung?
Das Buch von Hanno Rauterberg bietet Orientierung: Es zeigt, nach welchen Kriterien sich Gegenwartskunst beurteilen lässt. Es durchleuchtet das Machtgeflecht des Kunstmarkts. Es benennt die zehn populärsten Irrtümer der Gegenwartskunst. Und es weist Wege aus der Qualitätskrise der Kunst. Dieses ZEIT FORUM KULTUR ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Buchhandlung HEYMANN.

Karten für Euro 9,- / ermäßigt Euro 5,- sind erhältlich bei der Buchhandlung HEYMANN, Telefon 040-48 09 30, www.buecher-heymann.de

„Erlesen“ und Kaffee

16. Juli 2007
von AP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.240 Aufrufe

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sondersammlungen laden am Donnerstag, den 19.7.2007, um 16 Uhr zu Kaffee und kleinen Süßigkeiten in die Ausstellung „Erlesen – Die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek“ ein.
Nutzen Sie die Gelegenheit: bewundern Sie zusammen mit uns die dort gezeigten, kostbaren und seltenen Stücke der Bibliothek. Erfahren Sie im Gespräch viele Details zu den Austellungsvorbereitungen und zur Arbeit mit Sondermaterialien.

Führungen durch Ausstellung “Erlesen”

5. Juli 2007
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.729 Aufrufe

Noch bis zum 19. August 2007 können Sie in unserer derzeitigen Ausstellung
„Erlesen – Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek“
kostbare Zimelien und noch nie gezeigte Stücke bewundern. Gerne möchten wir Sie durch diese Ausstellung führen. Bitte melden Sie sich vorher telefonisch oder schriftlich an, damit wir mit Ihnen einen Termin abstimmen können.

Telefon: 040/43828-5850
Fax: 040/43828-3352
E-Mail: HandLS@sub.uni-hamburg.de

Bis 31. August zeigt die Bibliothek des Ärztlichen Vereins in der Galerie im 1. Stock des Stabi-Altbaus Bücher aus ihrem Bestand zu verschiedenen Themen: zur Cholera, zu Hamburger Krankenhäusern und Medizinisches rund um den Hafen, Kuriositäten sowie in einer eigenen Vitrine die „Kupfer-Bibel“ von Joh. Jakob Scheuchzer, ein Versuch, Glauben und Wissenschaft unter einen Hut zu bringen. Außerdem werden Schautafeln zum Schicksal jüdischer Hamburger Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus präsentiert.

Stabi-Lesung: Carmen Francesca Banciu am 4.7.2007

22. Juni 2007
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.655 Aufrufe

Am Mittwoch, dem 4.Juli 2007, kommt die rumänisch-deutsche Autorin Carmen Francesca Banciu in die Staats- und Universitätsbibliothek. Sie liest aus „Blütenstaub und Diamanten“, in dem die Erzählerin aus dem postkommunistischen Rumänien nach Deutschland emigriert und ihrem Freiheitsdrang, ihrer Neugier auf die Welt und ihrem Bestreben nach Selbstverwirklichung folgt – sowie aus „Berlin ist mein Paris“, eine Hommage an den unvollkommenen Ort Berlin, in dem die Autoren ihre eigenen Erkundungen schildert.

Einführung und Moderation: Bärbel Schürrle von der Deutschen Gesellschaft e.V.
Vortragsraum, 1. Etage, Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei

1955 im rumänischen Lipova geboren, studierte Carmen Francesca Banciu Kirchenmalerei und Außenhandel in Bukarest. Seit November 1990 lebt sie als freie Autoren in Berlin, schreibt Beiträge für den Rundfunk, leitet Seminare für Kreatives Schreiben und eine Weiterbildungswerkstatt für junge deutsche Autoren. Carmen Francesca Banciu wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet und schreibt seit 1996 auch in deutscher Sprache.

Hintergrund der Lesung ist die Ernennung von Hermannstadt/Sibiu zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007.

Hermannstadt/Sibiu

Ausstellung “Rück-Blicke auf die Uhlenhorst”

20. Juni 2007
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.546 Aufrufe

UhlenhorstAnlässlich der „Nacht des Wissens“ wurde im Hamburg-Lesesaal der Stabi eine kleine, aber feine Ausstellung mit Büchern, Karten und Lithographien zu Uhlenhorst zusammengestellt. Sie reicht bis in das Jahr 1608 zurück, als Uhlenhorst erstmals unter diesem Namen erwähnt wurde. Alle Interessierten können sich den kleinen Rückblick auf einen der exklusiven Stadtteile Hamburgs in den nächsten Wochen noch ansehen. Der Hamburg-Lesesaal ist von 9-21 Uhr geöffnet.

Stabi-Exponate in Uffenbach-Ausstellung

14. Juni 2007
von KW — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.979 Aufrufe

Zacharias Conrad von Uffenbach (1683-1734) – Ein Blick auf ausgewählte Stücke aus seinen Sammlungen

Unter diesem Titel zeigt die Universitätsbibliothek der Helmut-Schmidt-Universität Handschriften, Urkunden, Briefe und Druckwerke aus den reichen Sammlungen des Frankfurter Bibliophilen und Gelehrten. Die Ausstellung entstand in Kooperation der Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität mit der Handschriftenabteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky.
Zur Ausstellung gibt es einen virtuellen Katalog mit Beschreibungen der Exponate und ausgewählten Abbildungen, die in zwei Größen betrachtet werden können. Klicken Sie die Titelzeile der Ausstellung an, und Sie werden zum Katalog weitergeleitet.

Ort der Ausstellung: Universitätsbibliothek der HSU, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg
Dauer: 14. Juni 2007 – 03. August 2007
Öffnungszeiten: Mo-Do 9 – 16 Uhr, Fr 9 – 14 Uhr

Die Staats- und Universitätsbibliothek präsentiert:
„Erlebnis Buch – 5000 Jahre Schriftkultur in der Staats- und Universitätsbibliothek“
Vortrag von Dr. Hans-Walter Stork, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Montag, 18. Juni 2007, 19 Uhr in der SPIEGEL-Kantine, Einlass ab 18.30, Eintritt frei

nachgedacht. Geisteswissenschaften in Hamburg

In der Reihe „Nachgedacht“, initiiert von geisteswissenschaftlichen Institutionen in Hamburg aus Anlass des Jahres der Geisteswissenschaften 2007, präsentiert diesmal die Hamburger Staatsbibliothek ihre Schätze.

Die Geschichte der Hamburger Staatsbibliothek und ihrer Vorgängereinrichtungen geht bis ins Jahr 1479 zurück: seit diesem Jahr wurden im Obergeschoss der „neuen Schreiberei“ des Rates Bücher und Handschriften in der „neuen Bibliothek“ aufgestellt. Allein aus diesem Fundus besitzt die Staatsbibliothek Handschriften und Drucke aus über 500 Jahren Hamburgischer Geschichte. Das „schriftliche Gedächtnis“ in der Bibliothek greift aber weit über diesen Zeitpunkt hinaus. In der Barockzeit, selbst noch im 19. Jahrhundert, sah die Bibliothek ihren Sammlungsauftrag darin, als Universalbibliothek Zeugnisse der Schrift- und Bildungsgeschichte aller Zeiten zu sammeln. Älteste Schriftzeugnisse sind Geschäftsurkunden auf südbabylonischen Tontafeln aus dem dritten Jahrtausend vor Christus, dazu kommen griechische Ostraka – Schriftstücke auf Tonscherben – des zweiten und dritten Jahrhunderts n.Chr. und über 1200 Papyri von der Zeitenwende bis zum 10. Jahrhundert.

Dr. Hans-Walter Stork, Kunsthistoriker, Theologe und seit 2004 Handschriftenbibliothekar an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, zeigt in einer Bild-Präsentation kostbarste Stücke aus dem Tresor der Bibliothek, stellt Höhepunkte dieser Schriftzeugnisse aus fünf Jahrtausenden vor und bringt sie in Zusammenhang mit der wechselvollen Sammlungsgeschichte der Hamburgischen Staats- und Universitätsbibliothek.

Viele der kostbaren Originale können derzeit besichtigt werden in der Schau “Erlesen – Die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky“.