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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Campus-Katalog nun auch mit Zitierlinks

8. November 2010
von Markus Trapp — abgelegt in: Tipps und Tricks — 22.042 Aufrufe

Kennen Sie das Problem, dass Sie einzelne Links aus unserem Campus-Katalog nicht weitergeben oder für sich abspeichern können, da der jeweils in der Adresszeile Ihres Browsers angezeigte URL Ihrer Recherchen nur temporär ist? Wir haben für dieses Problem nun eine Lösung gefunden:

Zitierlink Jede Ressource, die Sie in unserem Opac finden, hat eine PPN (Pica-Produktions-Nummer). Diese PPN wird immer im Titeldatensatz ganz oben angezeigt. Direkt neben dieser PPN finden Sie ab sofort oben rechts immer eine kleine blaue Grafik “Zitierlink”:

Zitierlink

Ein Klick auf die blaue Grafik verwandelt die temporäre Adresse in eine feste, sich nicht mehr verändernde. Ein Beispiel für solch einen Zitierlink, der auf den Titel aus obigem Screenshot verweist, sieht so aus:

https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=1/PPNSET?PPN=635991950

Diese Adresse können Sie ab sofort per copy and paste aus der Adresszeile Ihrer Recherchen kopieren oder durch Klick mit der rechten Maustaste auf die Grafik “Zitierlink” und durch anschließende Auswahl aus dem Kontextmenü “Link-Adresse kopieren” übernehmen.

Stabi stellt Riesenfundus an Hamburger Adressbüchern ins Netz

5. November 2010
von MG — abgelegt in: Hamburg — 25.844 Aufrufe

Update 12.11.10: Der Zugriff auf die Adressbücher läuft jetzt optimal.

Update: Aufgrund des großen Interesses treten momentan noch Startschwierigkeiten auf, die in Kürze behoben sein werden.

Urgroßvaters Adresse, Omas Hutgeschäft mit Telefonnummer und Bankkonto, Straßenbahnfahrpläne, die Sozialstruktur von Straßen und Quartieren Sitzpläne der Theater: Hamburgs Adressbücher stellen einen ganzen Kosmos von ortsbezogenen Daten dar, der – bisher verborgen in den langsam zerfallenden Papierausgaben – nun als digitales Angebot recherchierbar ist. Journalisten finden zielgenau und schnell dringend benötigte Daten, Familienforscher können ihre Stammbäume mit Adressen und Umfeld ihrer Ahnen versehen, Historiker und Sozialwissenschaftler finden gesichertes Quellenmaterial.

Am 5. November ist es soweit, die wertvollen Quellen werden freigeschaltet: Von den Vorläufern 1698 bis zum Jahr 1903 (sowie exemplarisch das Jahr 1926) sind alle Hamburgischen Adressbücher inclusive Altona und Vororte sowie die Fernsprechbücher digital erfasst und auf verschiedene Weise durchsuchbar, alphabetisch nach Personen, Straßen, Branchen sowie thematisch nach Behörden, Verkehr und Werbung.

Dafür suchte der Bereich Landesbibliothek der Stabi bundesweit alle Teile der Adressbücher zusammen (bedenken Sie: der Stabi-Bestand war 1943 zerstört!), diese wurden verfilmt und dann digital aufbereitet: 250 Bände! In diesem und im kommenden Jahr werden die Teile bis zum Jahr 1975 freigeschaltet werden, dann werden 980 Bände mit rund 550.000 Seiten im Netz stehen, eine Quelle für die Stadt von immensem Wert!

Hamburger Adressbuch von 1712

Hamburger Adressbuch von 1712

Hamburger Adressbuch von 1903

Hamburger Adressbuch von 1903

Stabi: Ausleihzentrum + Auskunft später geöffnet (17.11.)

4. November 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 4.927 Aufrufe

Wegen einer Mitarbeiterversammlung können Teilbereiche am Mittwoch, 17. November 2010, erst verspätet geöffnet, bzw. besetzt werden:

  • Ausleihzentrum ab 11 Uhr
  • Lesesaal-Auskunft ab 10 Uhr
  • Bibliothekarische Auskunft (Informationszentrum) ab 10 Uhr

Die Bibliothek öffnet wie gewohnt um 9 Uhr.

Wartungsarbeiten am E-Medien-Server (06.11.)

4. November 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.599 Aufrufe

Am Sonnabend, 6.November 2010 werden wir ab 8 Uhr dringende Wartungsarbeiten an unserem E-Medien-Zugangsserver durchführen. Wir rechnen damit, dass der Zugang zu unserem E-Medien-Angebot ca. 2 Stunden lang nicht möglich sein wird.

Der Ausfall betrifft Internet-Datenbanken, E-Zeitschriften sowie zahlreiche E-Book-Angebote, die über unseren Zugangsserver zugänglich gemacht werden. Die CD-ROM-Datenbanken sind von der Server-Wartung nicht betroffen.

Preisgekrönte Doku «How to Make a Book with Steidl» auf 3sat

4. November 2010
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 8.308 Aufrufe

Heute Abend lohnt es sich einen preisgekrönten Film auf 3sat zu sehen: Um 22:25 Uhr läuft in Erstausstrahlung der Dokumentarfilm How to Make a Book with Steidl.

Gerhard Steidl in seiner Göttinger Druckerei

Kino-Zeit schreibt über den auf dem Internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm in Leipzig 2010 zu recht mit der Goldenen Taube ausgezeichneten Film:

Dem eingespielten Filmemacher-Team Adolph und Wetzel gelingt es mit ihrer rein beobachtenden Herangehensweise (mit der Adolph schon 2005 in Houwelandt – Ein Roman entsteht einen Blick hinter die Kulissen des Buch-Business warf) – keine Wiederholungen für die Kamera, keinerlei Regie-Anweisungen, keine von ihnen geführten Interviews – den umtriebigen Verleger und seinen hektischen Arbeitsalltag authentisch und unaufgeregt einzufangen. Sie lassen sich durch Steidls atemberaubendes Tempo nicht verrückt machen, für den 20 Begegnungen in vier Tagen zwischen Göttingen, Paris, L.A. und Nova Scotia durchaus machbar und fast Standard sind. Denn der Mann, der Beuys als seine Schule bezeichnet, pendelt heute selbstverständlich wie ein Zeitreisender zwischen der artifiziellen Modewelt seines Stammkunden Karl Lagerfeld in Paris und der ländlichen Ruhe der aus der Zeit gefallenen Idylle, in die sich Robert Frank zurückgezogen hat. Dazwischen findet er auch noch etwas Zeit, um Günther Grass unter seinen strengen Augen ein neues Umschlagmotiv für die Blechtrommel entwerfen zu lassen.

und ich weiche nicht zurückVon 1964 bis 1975 lebte Helmut Frenz in Chile, wo er als evangelischer Pastor und Bischof tätig war. Die Ereignisse im Chile der 70er Jahre zwangen ihn, Stellung zu beziehen, und Helmut Frenz wurde zu einem gefragten Menschenrechtler seiner Zeit. Sein Einsatz für die Menschenrechte bringt ihm den Beinamen „der rote Bischof“ ein, obwohl sein Engagement kein kommunistisches, sondern ein ausschließlich christlich-humanitäres war. In seinem Buch erinnert er sich an die für die Armen goldenen 1000 Tage der Regierungszeit Dr. Salvador Allendes und an seinen Einsatz für die Verfolgten des Pinochetregimes, an seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter gegen Gewalt und Terror und auch daran, wie seine Kirche dem Druck der politischen Wirren nicht standhalten kann und zerbricht.
Helmut Frenz war von 1976 bis 1985 Generalsekretär von Amnesty International in der Bundesrepublik Deutschland. 1974 wurde er von den Vereinten Nationen mit der Nansenmedaille ausgezeichnet.
Ida Ehre Kulturverein in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Die Lesung findet am 18. November um 19 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.

Der kurze Zeitraum von 1848 bis 1868 gehört zu den bedeutendsten Abschnitten der schleswig-holsteinischen Geschichte, in dem sich fundamentale politische, wirtschaftliche und soziale Wandlungen vollzogen. Ihren archivalischen Niederschlag haben diese Prozesse in den Akten der verschiedenen Zentralbehörden gefunden. Seit einiger Zeit verbessert das Landesarchiv Schleswig-Holstein den Erschließungszustand dieser Bestände. Der Vortrag wird einen Überblick über diese wichtige Archivalien liefern und dabei besonders die Überlieferungslage zu den heute zu Hamburg gehörenden Gebieten vorstellen.
Prof. Dr. Rainer Hering leitet das Landesarchiv Schleswig-Holstein und lehrt Neuere Geschichte und Archivwissenschaft an der Universität Hamburg.
Dr. Jörg Rathjen ist als freiberuflicher Historiker im Archivbereich, in der Chronikarbeit und in der Erwachsenenbildung tätig.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Der Vortrag findet am 17. November um 18 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.

Neues Uni-Hochschulmagazin liegt aus!

1. November 2010
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 2.260 Aufrufe

Das neue UHH Hochschulmagazin liegt in der Stabi am Empfang aus.

„mix mit“ Samy Deluxe, Reise zum European Overseas Campus und Entdeckung verborgener Schätze in den Museen der UHH…

Pünktlich zu Semesterbeginn ist es soweit: die dritte Ausgabe des „UHH Hochschulmagazins“ ist erschienen, mit einem breiten Themenspektrum: Sei es ein Bericht Hamburger Studierender über den „European Overseas Campus“ auf Bali – oder aber ein Artikel über zukunftsweisende Möglichkeiten der Nanotechnologie in der Medizin. Die Titelgeschichte dreht sich um die Online-Plattform „mix mit“, die Studierende am Institut für Marketing und Medien entwickelt haben. Jugendliche mit Migrationshintergrund können unter Schirmherrschaft von Samy Deluxe musikalisch kreativ werden.„UHH International“ präsentiert die Partnerschaften mit St. Petersburg und Bordeaux und befragt PIASTA-Tutor/innen zu ihren Erfahrungen an der Universität Hamburg. Auf dem „Campus“ sind Sie eingeladen, die Schätze des Zoologischen und des Geologisch-Paläontologischen Museums zu entdecken.
Wer Interesse an einem eigenen Beitrag hat, melde sich bitte unter magazin@uni-hamburg.de. Die Redaktion freut sich über Anregungen!

Die Printausgabe ist in den Foyers aller großen Universitätsgebäude, in Instituts- und Zentralbibliotheken, in der Staats- und Universitätsbibliothek, in Mensen und Wohnheimen des Studierendenwerkes sowie in Cafés im Grindelhof ausgelegt. Außerdem können Sie gerne Exemplare in der Uni, Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit anfordern!

UHH Hochschulmagazin 3/2010 (PDF 8.8MB)

Archive dienen der Verwahrung der wichtigsten schriftlichen Überlieferungen unserer Gesellschaft, weshalb besondere Achtsamkeit gegenüber der Gefahr von Verlust geboten ist. Mit dem Bau von Archivzweckgebäuden seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Sicherungsmaßnahmen, z. B. bei Brandgefahr, bereits konstruktiv bedacht werden. Wenig oder keinen hinreichenden Schutz boten und bieten diese Bauten aber vor Naturkatastrophen, den Gefährdungen durch den Bombenkrieg und menschliche Unzulänglichkeit, wie das 20. und beginnende 21. Jahrhundert gezeigt haben. Am Beispiel des hamburgischen Archivalienschutzes durch die Zeiten soll gezeigt werden, wie sich Archive und Archivare gegen die Bedrohung der unikalen Überlieferung zu schützen versuchten und versuchen.
Dr. Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt ist Oberarchivrat am Staatsarchiv Hamburg, Sprecher des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins und des Beirats der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Der Vortrag findet am 3. November um 18 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.

Zur Eröffnung dieser sehr besonderen Ausstellung am Mittwoch, 10. 11., 18 Uhr im Vortragsraum spricht Dr. Frieder Schmidt, Deutsche Nationalbibliothek Leipzig, Buch- und Schriftmuseum. Er geht darauf ein, wie Gisela Reschke ihrer Devise vom Kunstanteil  des Buntpapiers für das Buch die Treue hält – und sie gleichzeitig immer neue Schöpfungen mit den alten Techniken kreiert, als Unikate – oder z.B. als Einbandbezugspapier für die berühmten Insel-Bändchen.

Die Künstlerin ist anwesend.

Gisela Reschke, Buntpapiererin in ihrer Werkstatt in Hamburg

Gisela Reschke, Photo © Amac Garbe http://www.ein-satz-zentrale.de

Buntpapierimpression ist von Gisela Reschke

Buntpapierimpression von Gisela Reschke