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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Thailändisches Leporello-Manuskript (1874)

Die Erfindung der Schrift und des Schreibens gehört zu den folgenschwersten Neuerungen der Menschheitsgeschichte. Schriftlichkeit war jedoch die längste Zeit Handschriftlichkeit, und selbst die vergleichsweise junge Verbreitung des Typendrucks ging keineswegs mit einem radikalen Bruch einher. Während im Abendland die Schriftkultur vor ca. 2500 Jahren begann, haben andere Kulturen eine weitaus ältere handschriftliche Tradition (etwa China mit mindestens 3000 Jahren) und bewahren sich zugleich bis in die digitale Aktualität hinein eine hohe Wertschätzung des individuellen Schreibaktes und der durch ihn geschaffenen Werke. Und noch heute bedienen sich Diskussionen um nationale Identität der Verweise auf ,eigene‘ Schreibtraditionen und die sie prägenden Besonderheiten.

Thailändisches Leporello-Manuskript (1874)

Die Ausstellung „Faszination Handschrift“ – die Exponate stammen weitgehend aus der Staatsbibliothek und dem Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg – stellt bewusst das Manuskript als physischen Gegenstand ins Zentrum: seine Entstehungs- und Tradierungsformen, die mit ihm verbundene Kultur – und erst dann den Inhalt der Texte und Bilder, die es vermittelt. Zwischen Japan und dem Abendland, inbegriffen die bislang kaum bekannten und nur wenig erforschten Schriftkulturen Afrikas, wird so eine der dauerhaftesten, vielfältigsten und zugleich wirkungsmächtigen Kulturtechniken in sehr unterschiedlichen regionalen und zeitlichen Ausprägungen sichtbar.

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 17. November, 18h, Vortragsraum (1. Etage)
Dauer der Ausstellung: 18. November 2011 bis 8. Januar 2012
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.

Finstere asiatische und afrikanische Geschichten zum Gruseln
Wir lesen vor:
Geschichten aus Afrika – Carmen Geisenheyner & Gardy Stein-Kanjora;
ein persisches Märchen – Frau Golombek;
Geschichten aus Indonesien – Stella Schmidt, Jutta Heinschke, Dorota Bytner, Frau Toda & Tochter;
Gruseliges aus 1001 Nacht & historische Nachrichten aus Hiroshima & Mordgeschichten aus Iran & Albträume einen Engländers in Kairo – Karin Hörner;

Wir bieten außerdem:
etwa um 18:00 Indonesische Musik von Yanti Mirdayanti & Friends;
etwa um 19:00 Türkische Lieder, Gesang und Saz von Latif Durlanik.

Im Foyer zeigt das Museum für textile Techniken e.V., Hamburg,
in zwei Vitrinen türkische Spitzen, sogenannte “Oya”- Werke.

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts befindet sich in der Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost.

„Success Stories“ zeigen den Mehrwert von Open Access

28. Oktober 2011
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 3.467 Aufrufe

Logo Open Access Woche 2011Auszug aus der Pressemitteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):

Zur weltweiten Open-Access-Aktionswoche ist eine englischsprachige Informationsplattform online gegangen: www.oastories.org. Diese ist im Auftrag des Netzwerks Knowledge Exchange, dem auch die DFG angehört, entstanden und veranschaulicht in Projektporträts und Interviews mit Verantwortlichen Initiativen aus derzeit elf Ländern. Sie zeigen, wie und wodurch unterschiedliche Akteure davon profitieren, dass sie Forschungsergebnisse im Open Access bereitstellen.
[…]
Das langfristige Ziel der DFG ist, allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen den schnellen und für Nutzerinnen und Nutzer kostenfreien Zugriff auf Quellen, Daten und Forschungsergebnisse zu eröffnen. Deshalb fördert die DFG gezielt die Umsetzung des Open-Access-Paradigmas. Sie weiß sich darin mit der „Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen“ verbunden, die im Sommer 2008 die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ gestartet hat. Diese geht von der Vision einer umfassenden digitalen Forschungsumgebung aus: Forschende und Lehrende sollen direkt von ihrem Arbeitsplatz auf alle wissenschaftsrelevanten Informationen, Datenbanken und Plattformen zugreifen können. Dafür spielen bereits heute und erst recht in der Zukunft erfolgreiche Open-Access-Projekte und -Initiativen eine unverzichtbare Rolle.

Mit Dank an die Informationsplattform Open Access

Neue Datenbank zur Theologie

27. Oktober 2011
von MM — abgelegt in: E-Medien — 4.391 Aufrufe

ATLA Religion Database Mit der ATLA Religion Database konnte die wichtigste internationale Literaturdatenbank  zur Theologie  jetzt auch für die Universität Hamburg lizenziert werden.  ATLA deckt alle Bereiche der Theologie und Religionswissenschaft ab und bietet in vielen Fällen auch gleich den Zugang zu den Volltexten der Artikel.
Die Datenbank wird finanziert von der Fakultät für Geisteswissenschaften.

Weitere Datenbanken zur Theologie finden Sie hier.

Vielfältig und reichhaltig sind die Informationsquellen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde im Internet, verstreut  angeboten  auf den Websites zahlreicher Institutionen der Hansestadt. „HamburgWissen Digital“ präsentiert sie alle unter einem gemeinsamen Dach – derzeit als kommentierter Link-Katalog, künftig mit einem einzigen Such-Interface für die simultane Recherche in Literatur- und Faktendatenbanken, Volltexten, Karten, Bildmaterial, Biographien, Museumsobjekten, Statistik, Parlamentsdokumenten, Presseausschnitten und vielem mehr.  Ein zentraler (Einstiegs-)Punkt für Hamburg-Interessierte im Internet – nicht nur für Wissenschaftler.

Etliche weitere Angebote bieten Orientierung und Einstieg in Hamburg-Themen:

Der Veranstaltungskalender: Fast jeden Tag ist Hamburg irgendwo Thema einer Führung, eines Rundgangs oder eines Vortrags – und immer wieder beschäftigen sich Ausstellungen mit unserer Stadt. Der Veranstaltungskalender bietet Ihnen all das übersichtlich  zu finden unter dem Datum oder recherchierbar nach Themen, Anbietern oder Arten der Veranstaltung. Oder suchen Sie einfach nach Veranstaltungen  im Stadtteil Ihrer Wahl!

Der Blog: dort finden Sie aktuelle Hinweise auf Tagungen und Ausstellungen, Berichte über neue Literatur, über Forschungsprojekte oder neue digitale Angebote zur Metropolregion Hamburg. Hier berichten wir über den Fortgang des Portalprojekts HamburgWissen Digital. Sie können alle Blog-Texte zusammen mit dem Veranstaltungskalender gezielt durchsuchen, oder per RSS-Feed abonnieren. Mit dem Blog entsteht ein Forum auch für Ihre Themen und Diskussionsbeiträge!

Der Archivführer orientiert Sie über weit mehr als 100 Archive in der Hansestadt, vom Staatsarchiv bis hin zu den zahlreichen Privat- und Vereinsarchiven, in denen wertvolle Schätze zum Thema Hamburg lagern. Sie finden neben den Kontaktdaten detaillierte Auskünfte zu Beständen, Aufgaben, Zuständigkeiten, Benutzungsmöglichkeiten und zur Geschichte der Archive. Die Beschreibungen können durchsucht werden, und eine Filterung nach Archivtypen ist möglich.

Weitere Angebote sind in Vorbereitung. Die Federführung des Projekts liegt bei der Staatsbibliothek in Verbindung mit dem Staatsarchiv. Viele Partnerinstitutionen aus Hamburg und von außerhalb sind am Aufbau des Portals aktiv beteiligt. Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich gern an das Projektteam [info@hamburgwissen-digital.de].

Start der internationalen Open-Access-Week 2011

24. Oktober 2011
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 2.471 Aufrufe

Logo open acceess week 2011Die internationale Open Access Week 2011 ist heute gestartet. Bis zum Freitag werden weltweit an Universitäten und Forschungseinrichtungen Veranstaltungen zum Thema Open Access durchgeführt, u. a. um Mitglieder der eigenen Institution über den Open-Access-Gedanken zu informieren. Open Access meint den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen.

Die diesjährigen Aktivitäten werden auf der internationalen Webseite openaccessweek.org gesammelt.

Die Stabi unterstützt Open Access in Wort und Tat, zum Beispiel mit  Digitalisierungsprojekten wie den Hamburger Adressbüchern,  ihrem Verlag Hamburg University Press und dessen Projekten sowie ihren Dokumentenservern wie dem Dissertationenserver und eDocViFaPol, dem Open-Access-Volltextserver für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaften.

Schauen Sie doch einmal, wie sich andere wissenschaftliche Einrichtungen zum Thema Open Access verhalten, zum Beispiel die Universität Lüttich:

 This year the University of Liège has decided to participate actively by being behind various initiatives, including the interview with researchers closely connected to ORBi [Institutional Repository of the University of Liège, IM] and Open Access.

Was sagen in Lüttich forschende Wissenschaftler zu Open Access? Hier gehts zu den Antworten im Video.

Stabi bis Mitternacht geöffnet: zur “Nacht des Wissens” am 29. Oktober

21. Oktober 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 2.468 Aufrufe

Am Sonnabend, dem 29. Oktober, bleibt die Staats- und Universitätsbibliothek bis 24 Uhr geöffnet!
Die Stabi nimmt Teil an der “Nacht des Wissens 2011” und bietet neben Führungen ein ganzes Füllhorn von digitalen Hamburg-Angeboten. Schauen Sie selbst und probieren Sie aus. Außerdem gibt es Führungen hinter die Kulissen der Bibliothek.

Das ganze Programm finden Sie hier.
Die Servicezeiten sind die gleichen wie an allen anderen Samstagen. Sie können also wie üblich in der Stabi lernen und forschen – oder besuchen eine unserer Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Sie!

Studentische Hilfskraft für “vifapol” gesucht

19. Oktober 2011
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 3.127 Aufrufe

Studentische Hilfskraft zum Aufbau einer Linksammlung gesucht, flexible Arbeitszeiten

Die Stabi erweitert das Fachportal www.vifapol.de um die Bereiche Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften. Dabei wird auch die Linksammlung des Portals weiter ausgebaut. Für die Erschließung von Webseiten und zur Unterstützung des Projektteams suchen wir zum 1.1.2012 eine studentische Hilfskraft für 40 Stunden pro Monat.

Voraussetzungen sind Begeisterung für Recherche im Netz und gute englische Sprachkenntnisse. Sie sollten darüber hinaus mindestens im fünften Semester immatrikuliert sein und über eine zuverlässige Arbeitsweise verfügen. Geeignet ist die Stelle für Studierende aller Fachbereiche mit guter Allgemeinbildung insbesondere in den Bereichen Verwaltung und Politik.

Sie können sich die Arbeitszeiten flexibel einteilen und von zu Hause aus arbeiten. Voraussetzung hierfür ist eine strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsorganisation.
Bewerbungsschluss: 28.10.11

Ihre Ansprechpartnerin:
Gisela Weinerth
Staats- und Universitaetsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Telefon (040) 4 28 38-66 73 /-5865
E-Mail: weinerth@sub.uni-hamburg.de
Bewerbungsschluss: 28.10.11

Seit heute verfügt die Universität Hamburg über die erste Gesamtbibliographie ihrer publizistischen Leistungen (Publikationszeitraum Januar 2009 – Juni 2011). Mit dem von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg herausgegebenen Werk kann die Wissenschaftswelt sich einen Gesamteindruck der Forschungsvielfalt der Fachbereiche und Fakultäten der Universität Hamburg verschaffen.

Im Januar 2011 bat Universitätspräsident Professor Lenzen die Staats- und Universitätsbibliothek,, zum Beginn des Wintersemesters 2011/12 eine Universitätsbibliographie online und in gedruckter Form für die Jahre 2009 bis Juni 2011 zu erstellen.

Die Bibliothek nahm das Projekt mit seinen engen zeitlichen Vorgaben und einem immensen Umfang der zu erfassenden Publikationen als Herausforderung an. So ist in kürzester Zeit ein beeindruckendes Werk mit 11.729 Publikationen von insgesamt 4181 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg entstanden.
Möglich war dies aufgrund der in der Stabi vorhandenen Expertise bei der Bewältigung immenser kleinteiliger Datenmengen sowie der bibliothekarischen Fachkenntnisse bei der Verzeichnung aller Arten von Print- und elektronischen Publikationen.

Danken möchten wir den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität für die gute Kooperation sowie allen beteiligten Einrichtungen der Universität, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben.

Auf der Übersichtsseite finden Sie detaillierte Informationen zum Projekt.

Die Universitätsbibliographie liegt in drei Ausgaben vor:

Druckausgabe
Universitätsbibliographie Online
E-Book

Sowohl die Druck- als auch die E-Book-Ausgabe werden bei Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Stabi-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

13. Oktober 2011
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Hamburg University Press — 2.466 Aufrufe

Wie jedes Jahr ist der Stabi-Verlag Hamburg University Press  zusammen mit anderen europäischen Universitätsverlagen auf der Buchmesse zu finden, vertritt seine Autorinnen und Autoren und verfolgt für Sie neue Entwicklungen. Auf der Messe dreht sich erwartungsgemäß auch in der Wissenschaft (fast) alles ums elektronische Publizieren. Themen wie u. a. Apps sowie innovative E-Book-Konzepte prägen die Diskussionen in der Halle 4.2, der Halle für Wissenschaft und Fachinformation. Wir freuen uns über einen Besuch dort am Stand J 450, dem Gemeinschaftsstand europäischer Universitätsverlage!