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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Bibliothek Deutscher Klassiker jetzt komplett als Volltext verfügbar

7. Mai 2012
von ME — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 9.844 Aufrufe

Für GermanistInnen stehen die kompakten, dunkelblauen und leinengebundenen Bände mit dem schlichten goldfarbenen Rückenaufdruck bereits seit Jahren für hochwertige Texteditionen wichtiger Autoren der deutschen Literaturgeschichte. Die Rede ist von der Bibliothek Deutscher Klassiker, die mittlerweile 19 Editionen von Achim von Arnim bis Karl August Varnhagen von Ense umfasst.

Bibliothek Deutscher KlassikerNun können wir die Reihe erstmals als elektronischen Volltext anbieten. Die Digitale Bibliothek Deutscher Klassiker umfasst alle 19 Editionen (u.a. Eichendorff, Bettina von Arnim, Kleist, Grillparzer, Herder, Hölderlin, Keller und Tieck), aber darüber hinaus noch mehr. Literaturgeschichtlich ebenfalls höchst interessant sind die Textsammlungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Darüber hinaus runden die Bibliotheken der Geschichte und Politik, der Kunstliteratur und der Philosophie, die wichtige historische Texte ihrer jeweilgen Disziplinen versammeln, das Gesamtpaket ab.

Um sich einen Überblick über den gesamten Inhalt der Digitalen Bibliothek zu verschaffen, blättern Sie einfach im Inhaltsverzeichnis (um zum Volltext zu gelangen, klicken Sie bitte jeweils auf den nach unten weisenden Pfeil vor dem Titel). Um gezielt nach einzelnen Texten zu suchen, können Sie aber auch die Suchmaske verwenden. Detaillierte Informationen zur gesammten Sammlung finden Sie auf deren Startseite.

Texteditionen als elektronischer Volltext

Warum aber sind elektronische Ausgaben literarischer Primärliteratur so wichtig für Studium und Forschung? Sollen die Texte etwa in Zukunft am Monitor gelesen werden? Die Antwort lautet „Auch“. Denn im Zeitalter der E-Book-Reader werden elektronische Primärtexte zunehmend eine Alternative zu teueren und schweren Werkausgaben. Gerade wenn Studierende und WissenschaftlerInnen viel unterwegs sind und auch dort nicht auf die Lektüre verzichten möchten, bietet sich die Mobilität der elektronischen Form an.

Aber darum geht es nicht allein: Denn auch wenn man zur Lektüre auf das gedruckte Buch nicht verzichten möchte, bietet die elektronische Ausgabe ungeahnte Möglichkeiten der Textanalyse. So ist z.B. die Volltextsuche ein hervorragendes Werkzeug für Worthäufigkeitsanalysen, begriffsgeschichtliche Untersuchungen oder Textsstellenvergleiche.

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