Buchpremiere: „Er wollte einmal Maler werden“. Farbige Bilder und Zeichnungen von Wolfgang Borchert (16.6.)
2. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 510 Aufrufe
Dienstag, 16.6., 18 Uhr, Vortragsraum.
Wolfgang Borchert ist als Schriftsteller unvergessen – doch wer kennt ihn als Maler und Zeichner? Das im Verlag Angeli & Engel erscheinende Buch „,Er wollte einmal Maler werden‘. Farbige Zeichnungen und Bilder von Wolfgang Borchert“ präsentiert erstmals einen umfassenden Überblick über seine bildkünstlerischen Versuche, die im Nachlass des Autors in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg bewahrt werden. Der Band ist ein außergewöhnliches Porträt: Es zeigt den Schriftsteller als Doppelbegabten, der in Wort und Bild existenzielle Erfahrungen festhielt – und dessen Werk bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren hat.
Die Herausgeber Peter Engel und Konstantin Ulmer stellen das Buch gemeinsam mit dem mitwirkenden Borchert-Forscher Hans-Gerd Winter vor. Gezeigt werden auch einige Originalbilder des zeichnenden Autors.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter:
https://eveeno.com/321509620.
Workshop: „Health and Race in American History“ (11.6.)
1. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 239 Aufrufe
Donnerstag, 11.6. und Freitag, 12.6., jeweils ganztägig, Ossietzky-Forum.
The workshop explores the intersections and overlaps of citizenship, race and health in the United States between the mid-nineteenth century to the early twentieth century. It will examine the importance of health and how it was negotiated and constructed in medical, cultural and political contexts by focusing on questions like: how were public health discourses intertwined with racial ideologies? How did ideas about health help shaping debates about citizenship during a time of social and political conflicts? The workshop will also look at how literary and cultural texts reflected these racialized understandings of health to answer these questions.
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Lesung Madita Oeming: Über Sexting, Cybergrooming und Pornos im Klassenchat (10.6.)
1. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 364 Aufrufe
Mittwoch, 10.6., 19 Uhr, Lichthof.
Über 80 % der 12-Jährigen haben heute ein eigenes Smartphone und sind damit allein im Internet unterwegs, wo ihnen früher oder später sexuelle Inhalte begegnen: ob gewollt beim neugierigen Stöbern nach Pornos, bei ersten verliebten Sexting-Versuchen oder aber ungewollt im Klassenchat und beim Online-Zocken mit Fremden.
Madita Oemings Buch „Aufgeklärt statt aufgeregt“ liefert Eltern und Bezugspersonen konkreten Rat, wie sie Kinder und Jugendliche im Umgang mit sexuellen Medien souverän begleiten können.
Eine Veranstaltung der Fakultät Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter: pr@sub.uni-hamburg.de. Der Eintritt ist frei.
Vortrag Andrea Zierer: Das Portal „Hamburger Zeitungen Digital“ der Staats- und Universitätsbibliothek (10.6.)
1. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 433 Aufrufe
Mittwoch, 10.6., 18 Uhr, Vortragsraum.
Mit dem Hamburger Zeitungsportal macht die Staats- und Universitätsbibliothek rund 4 Millionen Seiten aus 57 Zeitungstiteln aus Hamburg, Altona, Bergedorf, Billstedt, Harburg, Wilhelmsburg und Schiffbek, die zwischen 1700 und 1945 erschienen sind, digital zugänglich – eine Schatzkammer für die Hamburg-Forschung. 304.876 Zeitungsausgaben wurden dafür bearbeitet. Andrea Zierer, die in der SUB den Bereich Hamburger Kulturgut im Netz, Zeitungen, Karten und Graphische Sammlungen betreut, wird das Portal und seine Nutzungsmöglichkeiten vorstellen.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Vortrag und Gespräch: Im Objektiv der Staatsmacht: Wenn Fußballfans zu Staatsfeinden werden (9.6.)
27. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 318 Aufrufe
Dienstag, 9.6., 19 Uhr, Ossietzky-Forum.
Fußball in der DDR war weit mehr als Sport – er wurde zur Bühne für Protest, Eigensinn und die Sehnsucht nach Freiheit. Die Veranstaltung beleuchtet ein brisantes Kapitel der Fußballgeschichte: wie das SED-Regime Stadien als Gefahrenzonen für den Sozialismus markierte, Fans überwachte und Repressionen ausübte. Anhand bisher unveröffentlichter Fotos aus den Archiven von Staatssicherheit und Volkspolizei zeigen Expert:innen und Zeitzeug:innen, wie aus friedlichen Zuschauer:innen Beobachtete und aus Fans Kriminelle wurden.
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.
Gesellschaft der Freunde: Rundgang zu Orten der Hamburger Demokratiegeschichte (9.6.)
27. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 250 Aufrufe
Dienstag, 9.6., 15.30 Uhr, Treffpunkt: Haus der Patriotischen Gesellschaft.
Prof. Dr. Franklin Kopitzsch, Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte, führt zu wichtigen Orten der Hamburger Demokratiegeschichte.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040 428 38 22 13. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Treffpunkt: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden.
Lesung und Gespräch: Timothée Demeillers – „Le Tumulte et l’oubli“ (4.6.)
19. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 287 Aufrufe
Donnerstag, 4.6. 19 Uhr, Vortragsraum
Timothée Demeillers nimmt uns mit auf eine Reise in seine Familiengeschichte und ins Sudetenland. Er präsentiert seinen letzten Roman „Le Tumulte et l’oubli“, der sich u.a. mit seiner Familienvergangenheit und deren Beziehung zum alten Sudetenland auseinandersetzt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutsch-Französischen Gesellschaft Cluny e. V. Hamburg (www.dfg-cluny.de). Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt.
Foto: cc Baptiste Lunel
Buchsprechstunde (2.6.)
18. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 318 Aufrufe
Dienstag, 2. Juni, 15 Uhr, Foyer.
Sie haben alte Bücher in Ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.
Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.
Podiumsdiskussion: Deutsch-deutsche Geschichte(n) in der Schule (1.6.)
15. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 242 Aufrufe
Montag, 1.6., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die Podiumsdiskussion fragt nach der Relevanz des Themas der deutsch-deutschen Geschichte für die Schule und nach möglichen didaktischen Ansätzen, wie z. B. der Arbeit mit Zeitzeug:innen, insbesondere auch mit Alltagszeitzeug:innen, aber natürlich auch mit jenen, die die Repression des Staates erfahren haben.
Es diskutieren:
- Dr. Christiane Bertram (Universität Tübingen),
- Dr. Melanie Henne (Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen),
- Theresa Hertrich (Universität Hamburg),
- Prof. Dr. Andreas Körber (Universität Hamburg).
Begleitprogramm der Ausstellung „Generationen verbinden. Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland“. Eine Kooperation zwischen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Universität Tübingen. Der Eintritt ist frei.
Vortrag Danyal Casar: Die Iranische Katastrophe von 1979 (27.5.)
13. Mai 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 360 Aufrufe
Mittwoch, 27.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die iranischen Vordenker der »Islamischen Revolution« von 1979 waren inspiriert von den Ideologen der europäischen Gegenaufklärung. Im identitär-regressiven Modernisierungsdiskurs referenzierten sie ausgiebig die intellektuellen Parteigänger der faschistischen Krisenexorzierung wie Martin Heidegger, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Alexis Carrel. Waren es zunächst die europäischen Identitären und Integralisten, die die entscheidenden Impulse gaben, verkündeten in den späten 1970er Jahren vor allem die Progressiven Europas schadenfreudig das Scheitern der iranischen Modernisierung.
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