FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Programmheft zum Olympia-Qualifikationsspiel DDR-BDR

Programmheft zum Olympia-Qualifikationsspiel DDR-BDR, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) 1963. Bildnachweis: Archiv Zentrum deutsche Sportgeschichte

Mittwoch, 8.7., 19 Uhr, Ossietzky-Forum

Vortrag und Zeitzeugengespräch

Das Sparwasser-Tor bei der WM 1974 ist legendär – doch die deutsch-deutschen Fußball-Duelle erzählen eine weit größere Geschichte. Die Veranstaltung „Ost gegen West“ beleuchtet brisante Begegnungen zwischen DFB und DDR-Auswahl im Kalten Krieg, überwacht von der Stasi („Aktion Leder“).

Mit Zeitzeugen Harald Irmscher und Ronald Worm sowie Historiker Dr. René Wiese. Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 8.7., 18 Uhr, Treffpunkt: Foyer der Stabi.

Banner: Fritz Schumacher. Architektur als City Branding

Der Kurator Prof. Dr. Frank Schmitz führt durch die Ausstellung aus dem Schumacher-Nachlass in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: “Fritz Schumacher. Architektur als City Branding“. Eine Kooperation mit dem Verein für Hamburgische Geschichte.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder unter 040 428 38 22 13. Nicht-Mitglieder sind willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Roter Salon: Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit (6.7.)

29. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 187 Aufrufe

Montag, 6.7., 18.30 Uhr, Ossietzky-Forum.

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht „Kinder ihrer Zeit“ – oder im Gegenteil „ihrer Zeit weit voraus“? Felix Lösing (Lüneburg) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Lukas Egger (Wien) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben. Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Lösing die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und weist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie.

Dr. phil. Felix Lösing (geb. 1983) ist Soziologe und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Rassismusanalyse und Kolonialgeschichte.
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Montag, 29.6., 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr, Vortragsraum.

Podiumsdiskussion: Klimawandel – eine unterschätzte Fluchtursache

Extremwetter und steigende Meeresspiegel zwingen weltweit Menschen zur Migration, ohne dass Klimawandel als Fluchtursache anerkannt ist. Mit lokalen und internationalen Stimmen aus Politik, Zivilgesellschaft und Gästen aus dem Globalen Süden sprechen wir im Rahmen der Hamburger Sustainability Week über globale Verantwortung, bestehende Schutzlücken und Wege zu einer klimagerechten Zukunft. Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie an alle Nachhaltigkeits- und Fluchtinteressierten.

Welche politischen und gesellschaftlichen Antworten brauchen wir heute – und wer muss handeln?
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Stabi-Sommerprogramm im Veranstaltungsflyer Juli/August 2026

11. Juni 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 384 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juli & August 2026

Das Veranstaltungsprogramm der Stabi fassen wir regelmäßig in einem Veranstaltungsflyer für Sie zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar wird der Flyer an vielen Stellen in der Stadt verteilt, und er liegt in Kürze im Foyer der Stabi zum Mitnehmen aus. Sie können ihn auch wie immer bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Sommer-Programm für die beiden Monate Juli und August ist bereits da: Flyer Juli & August 2026 (PDF; 0,9 MB).

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Mittwoch, 24.6., 19 Uhr, Vortragsraum.

Deutsch-Israelische Gesellschaft Islamistische Bewegungen prägen Debatten und beeinflussen Gesellschaften auch in Deutschland. Sie agieren nicht nur offen, sondern häufig über Netzwerke, Bildungsangebote, soziale Medien und zivilgesellschaftliche Strukturen. Ihre Narrative wirken langfristig und zielen auf gesellschaftliche Verschiebungen.

Doch wer sind die zentralen Akteure? Welche Ideologien vertreten sie, und wie wirken sie in Bildungseinrichtungen, sozialen Medien oder politischen Strukturen? Und wie gelingt es ihnen, Einfluss zu gewinnen? Der Vortrag gibt einen Überblick über wichtige Organisationen, ihre Narrative und Strategien. Dabei wird auch beleuchtet, welche Rolle diese Netzwerke in Deutschland spielen und wie sie auf öffentliche Diskurse und politische Prozesse einwirken.
Weiter lesen “Vortrag: Islamismus verstehen: Einführung in Organisationen und Einfluss islamistischer Akteure (24.6.)”

Plakat: Fritz Schumacher. Architektur als City Branding 2. Juli bis 16. August 2026, Ausstellungsraum.

Der Architekt und Stadtplaner Fritz Schumacher (1869–1947) hat das Bild Hamburgs im 20. Jahrhundert maßgeblich gestaltet. Mit seinen Bauten – von der Davidwache über die Finanzdeputation am Gänsemarkt bis zur Anlage des Stadtparks – verlieh der Oberbaudirektor der Stadt ein regelrechtes City Branding, das bis heute nachwirkt. Der persönliche Nachlass des Architekten, der sich im Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befindet, macht dessen Werk in Zeichnungen, Fotos, Briefen und Plänen erfahrbar. Anhand von selten gezeigten Originalen verdeutlicht die Ausstellung, wie das Image Hamburgs als Backsteinstadt, aber auch als Stadt am Wasser durch Schumachers Bauten konstruiert wird. Der Architekt prägte darüber hinaus das Erscheinungsbild, mit dem Hamburg seinen Bürgerinnen und Bürgern als fürsorglicher Stadtstaat gegenübertrat: Von der Geburtsklinik über Schulen und Wohnsiedlungen bis zu Krankenhäusern und einer Friedhofskapelle begleiteten die Bauten Schumachers die Lebenszyklen der Hamburgerinnen und Hamburger.

Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg haben sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schmitz intensiv mit dem Werk Schumachers auseinandergesetzt und präsentieren die Ergebnisse in der Ausstellung. Eine begleitende Publikation erscheint im Schaff Verlag (siehe Veranstaltung 17.6., 19 Uhr).
Weiter lesen “Ausstellung: Fritz Schumacher. Architektur als City Branding (2.7.–16.8.26)”

Donnerstag, 18.6., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Die beiden großen linken Parteien der Weimarer Republik, SPD und KPD, waren meist erbitterte Gegner. Aber 1926 taten sie sich mit anderen Kräften zusammen, um erstmals auf Reichsebene die direktdemokratischen Möglichkeiten der Weimarer Verfassung aktiv zu nutzen. Ihr Ziel: Das enorme Vermögen der ehemals regierenden Fürsten einschließlich des Kaisers sollte endlich der breiten Bevölkerung zugutekommen.

Zwar scheiterte die Initiative knapp, zeigt uns aber dennoch die Chancen und Risiken der direkten Demokratie. Und: Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus im Hinblick auf aktuelle Fragestellungen ziehen, etwa auf den Volksentscheid „Deutsche Wohnen enteignen“? Darüber soll mit Dr. Axel Weipert, Historiker in Berlin und Autor der Studie „‚Den Fürsten keinen Pfennig‘. Der Volksentscheid zur Fürstenenteignung 1926“, diskutiert werden. Moderation: Dr. Marcel Bois.
Weiter lesen “Vortrag und Diskussion: Dr. Axel Weipert – Linkes Bündnis gegen alte Eliten (18.6.)”

Donnerstag, 18.6., 18.30 Uhr, Ossietzky-Forum.

Anne Rieger In „Der Allesfresser“ analysiert Nancy Fraser den Kapitalismus als ein System, das seine eigenen Grundlagen – Natur, Fürsorgearbeit, Demokratie – verschlingt. Sie beschreibt ihn als „kannibalisch“, da er für kurzfristige Gewinne die Lebensgrundlagen zerstört, auf denen er aufbaut, und so Krisen in Ökologie, Gesellschaft und Politik verursacht. Das Werk der US-Philosophin und Professorin an der New School for Social Research in New York ist vor drei Jahren erschienen, aber unvermindert aktuell.

Im Roten Salon macht Anne Rieger das wichtige Buch auf lebendige Art zugänglich. Rieger ist Gewerkschafterin und Mitglied der KPÖ Steiermark, die in der Hauptstadt Graz stimmenstärkste Partei ist.
Weiter lesen “Roter Salon: Anne Rieger: „Der Allesfresser – Wie der Kapitalismus seine eigenen Grundlagen verschlingt“ von Nancy Fraser (18.6.)”

Mittwoch, 17.6., 19 Uhr, Vortragsraum.

Habichtsplatz, Copyright Rainer Binz

Baudirektor Fritz Schumacher prägte den Wohnungsbau der 1920er Jahre in Hamburg. Zu den Architekten, die unter seinen Vorgaben die Backsteinbauten in Winterhude, Barmbek und Dulsberg im Sinne einer einheitlichen Stadtgestalt und als soziales Gefüge realisierten, gehörte Karl Schneider, der mit den Wohnbauten am Habichtsplatz auch baukünstlerische Maßstäbe setzte.

Vorstellung zweier Hefte aus der Reihe „hamburger bauhefte“ des Schaff-Verlags mit den Autor:innen Dr. Monika Isler-Binz, Prof. Dr. Frank Schmitz und Studierenden des Kunsthistorischen Seminars der Universität Hamburg.
Weiter lesen “Heftvorstellung und Podiumsgespräch: Stadt und Fürsorge unter Fritz Schumacher – am Beispiel des Habichtsplatzes in Barmbek von Karl Schneider (17.6.)”