55 Jahre Élysée-Vertrag (21.3.)
8. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.582 Aufrufe
Multimediale Veranstaltung über den zeithistorischen Auftakt der deutsch-französischen Aussöhnung.
21. März 2018, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund.Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Die Aussöhnung mit Frankreich, das über Jahrhunderte in Erzfeindschaft mit Deutschland lebte und zur Katastrophe für Europa und die Welt führte, war das ganz besondere Anliegen von Konrad Adenauer. Verständigung und Zusammenarbeit mit dem westlichen Nachbarland gehörte zu den wesentlichen Zielen seiner Politik. Krönung dieser Bemühungen war der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Adenauer und de Gaulle in Paris den sogenannten Élysée-Vertrag. Das Abkommen sah außenpolitische Konsultationen beider Regierungen, eine verstärkte Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik sowie in Erziehungs- und Jugendfragen vor. Über die praktische Durchführung des Vertrages sollte künftig auf regelmäßigen Treffen der Regierungschefs sowie der Außen- und Verteidigungsminister und der für Erziehungs- und Jugendfragen zuständigen Minister beraten werden. Das war die Geburtsstunde der ständigen deutsch-französischen Konsultationen.
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Prof. Weiss: Nach der Hammaburg (21.3.)
7. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.246 Aufrufe
Vortrag Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.
Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
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Konzerte von barockwerk hamburg: „Polydorus“ (14./15.3.)
5. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.231 Aufrufe
„Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und
Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr.
Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.
Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.
Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
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Brigitte Nolden – La prima idea (15.3.-19.5.)
1. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.002 Aufrufe
Schulhefte, Skizzenbücher, Grafik-Bücher, Radierungen, Zeichnungen, kleine Gemälde, Plastiken, Werkkataloge. 1957 – 2017.
Die eng mit Hamburg verbundene Künstlerin Brigitte Nolden schaut zurück auf ihr Lebenswerk und zeigt vom 15. März bis 19. Mai 2018 ihre Arbeiten von der ersten Idee, „La Prima Idea“, den anfänglichen Skizzen im Geheimheft über Bildserien und Grafikbüchern bis hin zu ihren großformatigen farbintensiven Malereien in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Schon als Dreizehnjährige zeichnete die 1944 in Celle geborene Künstlerin Brigitte Nolden ihre Träume in ein Geheimheft. Ihre künstlerische Begabung kommt nicht von ungefähr. Sie ist die Tochter eines Silhouettisten. Brigitte Nolden machte ihre Passion zum Beruf, studierte an der Werkkunstschule in Hamburg und eröffnete nach Aufenthalten in Rom und Prag 1969 ihr erstes Atelier Nolden am Glockengießerwall. Von 1972-79 lehrte sie „Farbe und Form“ an der heutigen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in der Hansestadt. Noch heute gibt sie Mal- und Zeichenkurse. Ideen und Inspirationen holt sich die Künstlerin auf ihren Reisen. Besonders Italien und Griechenland haben es ihr angetan. Ihre Faszination von antiken Text- und Bildquellen drückt sie in starken Farben und Formen aus, entwickelte ihren eigenen abstrahierenden Malstil. Aber auch ihre Wahlheimat Hamburg mit seinen Hafenanlagen und Industrievororten bietet ihr ungewöhnliche Motive für ihre Gemälde.
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Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten (1.3.)
13. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.653 Aufrufe
Wer kennt das nicht: Der Abgabetermin der Hausarbeit rückt näher, und man starrt auf das leere Blatt oder den leeren Bildschirm und findet irgendwie nicht gut in die Arbeit rein. Doch da hilft eine Aktion des Universitätskollegs, die uns als schöne Tradition bald wieder ins Haus steht:
Das Team des Schreibzentrums der Universität Hamburg lädt zur 7. Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in die Stabi ein!
Am Donnerstag, den 1. März 2018 von 16 bis 24 Uhr ist es wieder so weit: Studierende aller Fakultäten treffen sich, um gemeinsam zu schreiben und viel Wissenswertes über das Schreiben zu erfahren. Alle Studierenden, die ein Schreibprojekt beginnen, bearbeiten oder beenden möchten, erhalten an diesem Abend vielfältige Unterstützung: In entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten und fachkundiger Anleitung können Hausarbeiten weitergeschrieben und Abschlussarbeiten feingeschliffen werden.
Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Workshop-Angebot von A wie Argumentieren bis Z wie Zitieren, und der Hochschulsport sorgt mit Schreibtischyoga und gezieltem Muskeltraining für die nötige körperliche Entspannung. Lehrende sind ebenfalls herzlich eingeladen, teilzunehmen.
Alle Infos, Kontaktdaten und vor allem das detaillierte Programm (reinschauen lohnt!) gibt es auf der Website des Universitätskollegs.
Veranstaltungsflyer März 2018
8. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.640 Aufrufe
Das Veranstaltungsprogramm der Stabi ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2018 (PDF; 1,3 MB).
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Salomon Heine (28.2.)
6. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.178 Aufrufe
Großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel. Ein Vortrag von Sylvia Steckmest.
Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden.
Dr. Anke Rees: „[…] gewiss ein gewagtes Unternehmen“ – die Schiller-Oper in Hamburg. (7.2.)
26. Januar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.863 Aufrufe
Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes. Vortrag.
Nirgendwo in Europa ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten: Die Schiller-Oper, heute eine Ruine, wurde 1891 als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Genutzt wurde sie als Zirkus, Theater und Oper. 1939 fand die letzte Aufführung in der Rotunde statt. Danach diente das Gebäude als Kriegsgefangenenlager, Unterbringungsort für „Gastarbeiter“ und für Asylsuchende. In der Schiller-Oper und den Diskursen um sie spiegelt sich – wie an keinem anderen Ort der Stadt – die Geschichte Hamburgs und Deutschlands. Seit 2012 steht sie unter Denkmalschutz.
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59. Ratstreffen und 7. Hamburger Wärmedialog (13.2.)
26. Januar 2018
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Die Entscheidung über ein zukunftsweisendes, herausragendes Klimaschutzkonzept und den mutigen Einsatz von erneuerbaren Energien muss 2018 in der Freien und Hansestadt Hamburg deutlich vorangebracht werden.
Der Zukunftsrat Hamburg und die EnergieNetz Hamburg eG lädt Sie daher zu einer Podiumsdiskussion zum aktuellen Stand der Hamburger Klima- und Energiepolitik ein.
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Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Eine neue Biografie (31.1.)
17. Januar 2018
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Buchvorstellung: Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr.
Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Doch wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet in seiner Biografie ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. Während Scholl zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als er Medizin studierte, interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er wollte „ganz leben oder gar nicht!“
Der Autor war bis 2017 Pastor in Hamburg. Das Buch erscheint am 26. Januar 2018 bei C.H.Beck.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.
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