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Diskussion: Zwischen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft 2.0 und der Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus (18.2.)

2. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 187 Aufrufe

Zwischen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft 2.0 und der Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen RassismusMittwoch, 18.2., 18 Uhr, Lichthof.

Die Vereinten Nationen haben 2012 im Rahmen menschenrechtlicher Analysen festgestellt, dass Menschen afrikanischer Herkunft weltweit in besonderem Maße von Rassismus betroffen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft für den Zeitraum 2014 bis 2024 ausgerufen, der sich auch die Bundesrepublik Deutschland angeschlossen hat.

Die Umsetzung der Dekade erfolgte in vielen Staaten nur unzureichend und wurde in Deutschland maßgeblich durch zivilgesellschaftliches Engagement – insbesondere durch Organisationen der Black Community – ab 2019 vorangetrieben. Nach Ablauf der ersten Dekade kam die UN zu dem Schluss, dass zahlreiche Vertragsstaaten ihren Verpflichtungen nicht ausreichend nachgekommen sind, und rief daher eine Fortsetzung der UN-Dekade aus.

Die Veranstaltung beleuchtet die UN-Dekade 2.0 im Kontext der Hamburger Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus. Im Mittelpunkt stehen eine kritische Bilanz, aktuelle politische Entwicklungen sowie Perspektiven für nachhaltige strukturelle Veränderungen.

Veranstalterin: Irene Appiah (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Sprecherin für Gleichstellung und Antidiskriminierung)

Mitwirkende:

  • PD Dr. Adekunle Adedeji (Wissenschaftler, HAW Hamburg)
  • Irene Appiah (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Initiatorin der Arbeitsgruppe ASR Hamburg)
  • Maryam Blumenthal (Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung)
  • Funda Gür (Staatsrätin der Behörde für Soziales, Gesundheit und Integration)
  • Dr. Elisabeth Kaneza (Kaneza Foundation; Büro für die Rechte der Menschen afrikanischer Herkunft)
  • Nela Riehl (Mitglied des Europäischen Parlaments, Sprecherin des CULT-Ausschusses, Mitglied der ARDI)
  • Prof. Robert Zepf (Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

Eine Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei. Bitte hier anmelden.

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