FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Dienstag, 28.10., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Jenny_Kellner Copyright:Tilmann Engel Jenny Kellner bearbeitet in ihrem Buch den Begriff „Kommunismus“ sowie die damit verbundenen Vorstellungen anhand der Überlegungen zweier kreativer Denker: Georges Bataille und Friedrich Nietzsche. Batailles radikales Denken entfaltet sich in seinem Werk in affirmativen Bezügen zu Nietzsche und zugleich zum kommunistischen Projekt. Im Spannungsfeld der Vision eines „anti-ökonomischen Kommunismus“, führt Kellner eine tiefgehende Auseinandersetzung über die Gesellschaft, das Lebensrecht aller und die Souveränität des einzelnen Individuums. Ihr Ziel ist es, den Kommunismus-Begriff für gegenwärtige Diskussionen wieder fruchtbar zu machen.
Moderation: Finn Schreiber (Roter Salon).
Weiter lesen “Roter Salon: „Anti-ökonomischer Kommunismus. Batailles nietzscheanische Herausforderung“ – Jenny Kellner (28.10.)”

Freitag, 24.10., 9 bis 18 Uhr, Ossietzky-Forum und Samstag, 25.10., 9.30 bis 15 Uhr, Konferenzraum.

Workshop: Translation Choices in Multilingual Written Artefacts Navigating Visual and Cultural Layers

Translation practices leave traces that are often as intricate as they are elusive. In many cases, the only surviving witnesses to these practices are the artefacts themselves – written objects marked by their visual organisation, material features, or paratextual additions. Sometimes, translators’ strategies are explicitly recorded in metatextual commentary or cultural traditions, such as the famous account of how the Septuagint was translated. However, these narratives do not always align with the preserved artefacts, prompting questions about whether they reflect authentic translation strategies, later interpretations, or idealised traditions. This workshop seeks to bridge this gap by bringing together the materiality of written artefacts and the cultural narratives surrounding translation practices. By exploring the interplay between visual and material features and the cultural frameworks of translation, we aim to uncover the choices translators make and how these choices manifest in the artefacts.

Eine Veranstaltung des Centre for the Study of Manuscript Cultures. Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldung unter: https://www.csmc.uni-hamburg.de/register/workshop75

Beta maṣāḥǝft Donnerstag, 23.10., 19 Uhr, Vortragsraum.

Begleitend zur aktuellen Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Ausstellungsraum der Stabi veranstaltet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg eine Vorlesungsreihe, bei der sich die sieben Hamburger Langzeitforschungsprojekte der Akademie vorstellen.

Tamilex An diesem Abend präsentieren sich die ersten beiden Projekte zu den Themen Schriftkultur des christlichen Äthiopiens und Eritreas (Beta maṣāḥǝft) und zum historischen Wörterbuch der klassischen tamilischen Literatur (Tamilex). Der Abend bietet spannende Einblicke in die Forschung in Krisengebieten und in die Neuschreibung einer Sprache auf Basis einer politischen Bewegung.

Weitere Termine in der Reihe sind der 27. November, 4. Dezember, 11. Dezember und 15. Januar 2026. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: veranstaltungen@awhamburg.de.

Lesung Florian Illies: „Wenn die Sonne untergeht“ (22.10.)

8. Oktober 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 667 Aufrufe

Florian Illies © Boris Breuer Mittwoch, 22.10., 19.30 Uhr, Lichthof.

Im Sommer 1933 flieht Thomas Mann mit seiner Frau Katia und ihren sechs Kindern ins Exil und landet am französischen Mittelmeer: in Sanary-sur-Mer. Passend zum Thomas-Mann-Jahr gibt Florian Illies mit „Wenn die Sonne untergeht“ einen eindrucksvollen Einblick in das Leben des Schriftstellers während dieser Zeit. Er erzählt eindringlich von der Trauer über den Verlust von Heimat und Besitz, von der Angst vor den Plünderungen der Nationalsozialisten, aber auch von Trotz, Leidenschaft und Überlebenswillen. Der Ausnahmezustand betrifft dabei nicht nur das öffentliche Leben, sondern bedroht auch die familiäre Beziehung.

Moderation: Christoph Bungartz (Norddeutscher Rundfunk).

Eine Kooperation zwischen dem Literaturhaus e. V. und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Tickets (18 € / 14 €) erhalten Sie über das Literaturhaus.

Montag, 20.10., 18:30 Uhr, Vortragsraum.

Sabine Adatepe, Foto: Studioline Wo liegen die sprachlichen Herausforderungen des Übersetzens aus dem Türkischen? Was wird übersetzt und warum so wenig? Wie wird türkische Literatur im deutschen Sprachraum rezipiert? Wie wirkt sich die unterschiedliche Wertigkeit von Sprachen aus, gibt es sie überhaupt (noch)? Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren.

Anhand zweier aktueller Neuerscheinungen (Burhan Sönmez „Stein und Schatten“, BTB, und Can Dündar „Ich traf meinen Mörder“, Galiani) schildern wir verschiedene Arbeitsabläufe. Und anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verlags auf dem Ruffel erläutern wir die Bedeutung von Nischenverlagen für Literatur insbesondere aus „kleinen“ Sprachen.
Weiter lesen “Gläserne Übersetzer:innen: Von Ali Baba bis Marko Paşa – Türkische Literatur übersetzen (20.10.)”

Plakat der Ausstellung 'Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg'. Nina Tschunantschar © Sándor Szeverényi, alle weiteren © AdWHH / Jann Wilken, Indra Manuel, Ethio-SPaRe, 2025 Biblioteca Apostiolica Vaticana, Jageiellonian Library, Akademie der Künste, Berlin 17. Oktober bis 15. Dezember, Ausstellungsraum.

Wer sind wir? Woher kommen wir? Antworten auf diese Fragen liefert das kulturelle Erbe der Menschheit. Im Akademienprogramm widmen sich Forschende über einen Zeitraum von 12 bis 25 Jahren besonderen Texten, Sprachen und anderen Quellen. Diese machen sie auch digital zugänglich.

Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg führt derzeit sieben dieser Langzeitforschungsprojekte in Kooperation mit der Universität Hamburg durch. Ihre Themen reichen von antiken Handschriften bis hin zu aktuellen Fragestellungen. Was sie verbindet: Sie schaffen Grundlagen für weitere Forschung und Erkenntnisse in Gegenwart und Zukunft. Damit sichern diese Projekte Wissen, das sonst verloren geht.

Entdecken Sie die Welt der Langzeitforschung und finden Sie heraus, warum diese Arbeit notwendig, nützlich und neu ist!
Eine Kooperation der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Weiter lesen “Ausstellung: Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg (17.10.-15.12.)”

Mittwoch, 15.10., 19 Uhr, Vortragsraum.

Das von Anna Ulmer im adocs Verlag erschienene Buch „Kunst gegen Kälte. Die „Mission“ in Hamburg 1997 bis 2022“ ist mit Fotografien von Markus Scholz illustriert und beleuchtet Perspektiven auf einen von wohnungslosen Personen selbstverwalteten Raum. Ausgangspunkt war eine Intervention von Christoph Schlingensief von 1997: In einer ehemaligen Hamburger Polizeiwache entsteht der „Prototyp einer neuen Bahnhofsmission“. Was als künstlerische Inszenierung begann, entwickelt sich über 25 Jahre zu einer kollektiven Realität – Suppenküche, Kulturprogramm, Innenstadtaktionen. Das Gespräch mit der Autorin Anna Ulmer zu Auszügen der Publikation fragt nach der Rolle von Kunst im sozialen Raum.


Weiter lesen “IndieStabi: „Kunst gegen Kälte“ – Werkstattgespräch mit Anna Ulmer und dem adocs Verlag (15.10.)”

Gesellschaft der Freunde: Gebetbuchhandschriften der SUB (15.10.)

1. Oktober 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 770 Aufrufe

Mittwoch, 15.10., 16 Uhr, Handschriftenlesesaal.

Unbekannte Gebetbuchhandschrift aus Italien, Beginn 17. Jahrhundert

Dr. Katrin Janz-Wenig (SUB, Referat Abendländische und außereuropäische Handschriften) wird ausgewählte Originale der Stabi Hamburg präsentieren und über den Stand der Forschung berichten.
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500 Jahre Bücher in Lettisch: Riga erLesen (13.10.-14.12.)

30. September 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.460 Aufrufe

Riga-erLesen 13. Oktober bis 14. Dezember, Durchgang 1. Etage.

Anlässlich einer dreijährigen Partnerschaft zwischen lettischen und deutschen Bibliotheken präsentiert die Stabi Hamburg eine Wanderausstellung zur lettischen Literaturgeschichte und ihren über Jahrhunderte gewachsenen Kulturbeziehungen zu Deutschland. Von den Anfängen handschriftlicher Überlieferungen über gedruckte Bücher bis hin zur modernen lettischen Literatur wird Riga als Zentrum von Verlagen, Bibliotheken und Wissen sichtbar.

Eine Kooperation zwischen der Lettischen Nationalbibliothek und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Im Durchgangsgebäude vom Hauptgebäude zum Altbau, 1. Etage.
Öffnungszeiten: Mo. Bis Fr. 9 – 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
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Glaskugel-Aufnahme in der Stabi Hamburg mit Text: Gläserne Übersetzer:innen Montag, 13.10., 18:30 Uhr, Ossietzky-Forum.

Das Jiddische ist eine Nahsprache des Deutschen und ein großer Anteil seines Wortschatzes stammt aus dem Deutschen. Viele der aus dem Mittelhochdeutschen stammenden jiddischen Worte haben jedoch im Laufe der Jahrhunderte veränderte Bedeutungen angenommen. Wenn man es sich einfach macht und solche Wörter eins zu eins ins Deutsche übersetzt, entsteht ein „jiddelnder“ Text, der dem Original in keiner Weise gerecht wird. Bildet man Analogien zu bekannten deutschen Wörtern, liegt man mit solchen „falschen Freunden“ oft daneben. Auch völlig andere Satzkonstruktionen als die im Deutschen oder grammatikalische Besonderheiten machen das Übersetzen jiddischer Texte oft kompliziert, gerade weil man sie aufgrund ihrer Nähe zum Deutschen schnell zu verstehen glaubt.
Weiter lesen “Gläserne Übersetzer:innen: Übersetzungen aus dem Jiddischen mit Inge Mandos und Marcel Seidel (13.10.)”