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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Sondersammlungen: Exponat des Monats Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Stabi-Webseite künftig regelmäßig ein «Exponat des Monats» aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Als Exponat des Monats Januar 2011 wird ein kostbar illuminierter Psalter des 13. Jahrhunderts gezeigt, der eine Darstellung der Heiligen Drei Könige aufweist (Cod. in scrin. 85).

Mittwoch, 19. Januar, 16 Uhr
Handschriftenlesesaal (1. Etage, Eingang Lesesaal 1)

Psalterhandschrift, Thüringen / Sachsen um 1220 Pergamenthandschrift mit Einband des 18. Jahrhunderts Der mit 13 ganzseitigen Miniaturen und 11 ganzseitigen Initialen reich ausgestattete Psalter ist über die Bibliothek des Frankfurter Ratsherrn Zacharias Konrad von Uffenbach (1684-1734) in die Hamburger Bibliothek gekommen. Wo Uffenbach den Codex erwarb, ist nicht überliefert; er ist schon in dessen erstem Sammlungskatalog aus dem Jahr 1720 verzeichnet.

In der malerischen Qualität herausragend, gehört der Codex zu den besten Erzeugnissen der sog. ‚thüringisch-sächsischen Malerschule’, deren Leithandschriften aus einem Gebiet „zwischen Helmarshausen, Hildesheim, Magdeburg und Erfurt“ (Brandis 1988, 172) bereits 1897 der nachmalige Kieler Ordinarius Arthur Haseloff zusammenstellte – er hat sich ins Benutzerverzeichnis der Handschrift mehrmals eingetragen. Verbindendes Stilmerkmal dieser Handschriftengruppe ist der sog. „Zackenstil“: die Gewandfalten sind stark gebrochen, kräftig konturiert und oft „gegen die Wirklichkeit“ dargestellt. Die künstlerische Qualität strahlt in die Erzeugnisse lokaler Skriptorien dieses Einzugsgebietes nachweisbar aus.

Lesen Sie mehr auf der Seite Exponat des Monats (Januar 2011).

Brahms: Wechsellied zum Tanze (op. 31, 1) Die Stabi konnte 2010 wertvolle Handschriften und Musikdrucke aus in Familienbesitz verbliebenen Nachlassteilen des Hamburger Musikers und Brahms-Freundes Theodor Avé-Lallemant (1805–1890) erwerben, darunter Briefe von Brahms, Clara und Robert Schumann, Joseph Joachim und Tschaikowsky sowie einen fragmentarischen Teil des bislang unbekannten Autographs zu Brahms’ Wechsellied zum Tanze (op. 31, 1). Der Musikreferent der Stabi, Dr. Jürgen Neubacher, und Mitarbeiter der Forschungsstelle Kiel der Johannes Brahms Gesamtausgabe präsentieren die bislang unbekannten Dokumente.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem Pianisten Cord Garben und der Altistin Jale Papila, die mit ihrem Programm den neuen Flügel der Stabi einweihen werden.
Freitag, 14. Januar 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Vortrag: Rundfunkprogramme aus Hamburg (12.1.2011)

15. Dezember 2010
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.944 Aufrufe

Röhrenradio (1954) Diesen Termin für das Neue Jahr sollten Sie sich bereits vormerken: Am Mittwoch, den 12.1.2011, um 18 Uhr hält Dr. Hans-Ulrich Wagner in der Stabi folgenden Vortrag:

Wilmenrod, Waldhagen und das Walross Antje. Über Rundfunkprogramme aus Hamburg und warum sich Historiker mit Medien und Gedächtnis beschäftigen.

Medien prägen unsere Erinnerung entscheidend mit; Programmangebote tragen dazu bei, Bilder der Vergangenheit zu konstruieren und sie zu tradieren. Die so genannte „Public History“ widmet sich dem Rundfunk als Speicher- und Vermittlungsmedium. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsansätze stellt der Vortrag konkrete Untersuchungen zur Hamburger Rundfunkgeschichte der ersten Nachkriegsjahrzehnte vor und gibt Einblick in das Zusammenspiel von geschichts- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen.

Dr. Hans-Ulrich Wagner Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und leitet dort die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland.

Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Foto links: © Dr. H.-U. Wagner, Foto oben: Röhrenradio (1954), Quelle: Wikipedia

Für Liebhaber alter und kostbarer Bücher führen wir jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 16 Uhr im Konferenzraum der Stabi (2. Stock) eine Buchsprechstunde durch. Der nächste Termin ist Dienstag, der 11. Januar 2011 um 15 Uhr. Wenn Sie Fragen zu Ihren wertvollen/alten Bücher haben, erhalten Sie von unseren Experten kompetente Antworten. Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an HandLS -at- sub.uni-hamburg.de (Spamschutz: bitte -at- durch @ ersetzen).

Wir haben Ihnen diesen Dienst schon mal im Stabi-Blogartikel Ich hab da dieses Buch…. präsentiert. Dort wies Kollegin Theise in den Kommentaren auf eine weitere Möglichkeit hin, weshalb der Besuch der Büchersprechstunde lohnen kann:

Nutzen Sie die Buchsprechstunde auch, um Tipps zur Bewahrung und Restaurierung Ihrer kleinen Schätze zu erhalten. Außerdem informieren wir Sie gern zu verschiedenen Bibliographien und Datenbanken, in denen Sie nach alten Drucken, besonders illustrierten Büchern, historischen Einbänden oder auch Wasserzeichen recherchieren können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die regelmäßig angebotene Buchsprechstunde ist nur einer von vielen Beratungsdiensten, die wir Ihnen anbieten. Weitere Beratungsangebote finden Sie auf unserer Website.

Wissenschaftssalon der Böll-Stiftung (7.12.2010)

24. November 2010
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.805 Aufrufe

Wissenschaftssalon: “Studieren für die Zukunft Idealbild 2020”

Im Zeitalter von Exzellenzinitiativen, Kompetenzclustern und Bologna-Prozess stellen sich vielfältige Fragen an die Zukunft des Studierens in Deutschland. Jenseits der Diskussionen um die einzelnen Reformen und Wechsel wird auf dem Wissenschaftssalon gemeinsam über ein Idealbild der Universität Hamburg in 10 Jahren diskutiert. Wie gestaltet sich Studieren im Spannungsfeld zwischen Bildung im Humboldtschen Sinne und der Uni als Ort von Berufsausbildung? Welche Funktion kann die Universität für die Gesellschaft erfüllen – stehen dabei Impulse für eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung in Konkurrenz zu Forschung im Dienste wirtschaftlichen Nutzens? Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um Studieren in Zukunft nachhaltig zu gestalten? Nach einem Input und einer Runde der geladenen Gäste auf dem Podium diskutieren diese gemeinsam mit dem Publikum.

Di, 7.12.10, 19 bis 21 Uhr, Vortragsraum (1. Etage)

Mit:
Prof. Dr. Dieter Lenzen – Präsident der Universität Hamburg
Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz – Hauptgeschäftsführer Handelskammer
Hamburg
Kai Gehring – Mitglied des deutschen Bundestags, Bündnis 90 / Die Grünen, Sprecher für Jugend, Generationen und Hochschulfragen
Moderation: Stefanie Groll – Heinrich-Böll-Stiftung

Nach der Diskussion kann der Salon bei Imbiss und Getränken informell ausklingen.
Anmeldung:
Eine schriftliche Anmeldung zur Veranstaltung ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf einen Teilnehmendenkreis von 30 Personen begrenzt.
Anmeldung per Mail überinfo@umdenken-boell.de .

In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung, ihren Landesstiftungen sowie Campus Grün.
Veranstalter    Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Vorweihnachtlicher Bücherflohmarkt im Asien-Afrika-Institut (7.12.10)

23. November 2010
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.088 Aufrufe

Vorweihnachtlicher Bücherflohmarkt im Asien-Afrika-Institut Auch die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts lädt in diesem Jahr wieder zu ihrem traditionellen
Vorweihnachtlichen Bücherflohmarkt ein.

Am Dienstag, 7. Dezember 2010, von 11 bis 16 Uhr,

haben Sie Gelegenheit im Foyer der Bibliothek, in der Edmund-Siemers-Allee 1 Ost, Bücher zu erstehen.

Winterzeit = Bücherzeit = Flohmarktzeit (01.12.10)

18. November 2010
von BP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 11.158 Aufrufe

Im Lichthof verkauft die Stabi wieder ihre diesjährigen Dubletten, Studienliteratur und Fachbücher aller Wissensgebiete (mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften) sowie Lesestoff aus den Bereichen Belletristik (auch fremdsprachlich), Reiseführer, Ratgeber und Kinderliteratur. Bis zu 10 Bände zu Preisen zwischen einem und 10 Euro können pro Person erworben werden; mehrbändige Werke fallen nicht unter diese Höchstgrenze. Der LICHTHOF lädt mit viel Platz, einem großen Bücherangebot und seiner zum Verweilen anregenden schönen Atmosphäre für einen ganzen Tag zum Schmökern und Stöbern ein. Der Erlös aus dem Verkauf wird zum Kauf von aktueller Literatur verwendet und hilft so, unseren Buchbestand für unsere Leser attraktiv und aktuell zu halten.

Wann:  1. Dezember 2010, 9-19 Uhr

Ort: Lichthof im Altbau, Zugang vom Hauptgebäude aus.

Noch bevor die Universität Hamburg 2019 ihren hundertsten Geburtstag feiern wird, können etliche Seminare ein entsprechendes Jubiläum begehen, sind sie doch, gegründet im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens und des Kolonialinstituts, älter als die Universität selbst. Das Historische Seminar feierte 2007,  die Germanistik mit ihren beiden Instituten 2010 das 100-jährige Bestehen. Die beiden jetzt in den „Hamburger Beiträgen zur Wissenschaftsgeschichte“ erscheinenden Bände dokumentieren die Vorträge zweier Ringvorlesungen, die anlässlich der Jubiläen stattfanden – facettenreich und lebendig beleuchten sie Aspekte der Fach- und Universitätsgeschichte, die weit über Hamburger Spezifika hinausreichen.
Rüdiger vom Bruch, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird beide Bände vorstellen und kommentieren.
Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Die Vorstellung findet am 08. Dezember um 18:00 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.

Gewissensbisse : ethische Probleme der Informatik Selbstverständlich ist ein Fachgebiet wie die Informatik auch mit Fragen der Ethik konfrontiert. Ein Autorenkollektiv, bestehend aus Debora Weber-Wulff, Christina Class, Wolfgang Coy, Constanze Kurz, David Zellhöfer, ist angetreten, ein Lehrwerk zu verfassen, das Dozenten aus der Informatik Fallbeispiele an die Hand gibt, um diese wichtige gesellschaftspolitische Frage mit in die Informatik-Ausbildung aufzunehmen. Einer der Autoren des Buches Gewissensbisse: Ethische Probleme der Informatik ; Biometrie – Datenschutz – geistiges Eigentum., David Zellhöfer, kommt nächste Woche zur Lesung in die Informatik-Bibliothek:

David Zellhöfer liest am Donnerstag, den 18.11. um 16 Uhr Auszüge aus Gewissensbisse : ethische Probleme der Informatik ; Biometrie – Datenschutz – geistiges Eigentum.

Beim täglichen Umgang mit digitalen Technologien stellen wir uns nur selten die Frage,wie durch unser Handeln Dritte betroffen sein könnten.
Dieses Buch setzt sich mit aktuellen Problemen der Verantwortung in der digitalen Welt auseinander. Es versammelt deutschsprachige Fälle zu ethischen Fragen der Informatik und liefert mit der Darstellung glaubhafter Konflikte aus den Bereichen Datenschutz, Biometrie oder geistiges Eigentum Anstöße, die zum Weiterdenken anregen.
Ein wertvoller Beitrag zur Auseinandersetzung mit Informatik und Ethik in Lehre und Gesellschaft.

Weiter lesen “Autorenlesung in der Informatik-Bibliothek: Gewissensbisse: Ethische Probleme der Informatik (18.11.)”

und ich weiche nicht zurückVon 1964 bis 1975 lebte Helmut Frenz in Chile, wo er als evangelischer Pastor und Bischof tätig war. Die Ereignisse im Chile der 70er Jahre zwangen ihn, Stellung zu beziehen, und Helmut Frenz wurde zu einem gefragten Menschenrechtler seiner Zeit. Sein Einsatz für die Menschenrechte bringt ihm den Beinamen „der rote Bischof“ ein, obwohl sein Engagement kein kommunistisches, sondern ein ausschließlich christlich-humanitäres war. In seinem Buch erinnert er sich an die für die Armen goldenen 1000 Tage der Regierungszeit Dr. Salvador Allendes und an seinen Einsatz für die Verfolgten des Pinochetregimes, an seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter gegen Gewalt und Terror und auch daran, wie seine Kirche dem Druck der politischen Wirren nicht standhalten kann und zerbricht.
Helmut Frenz war von 1976 bis 1985 Generalsekretär von Amnesty International in der Bundesrepublik Deutschland. 1974 wurde er von den Vereinten Nationen mit der Nansenmedaille ausgezeichnet.
Ida Ehre Kulturverein in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Die Lesung findet am 18. November um 19 Uhr im Vortragsraum, 1. Etage statt. Der Eintritt ist frei.