FAQ
© 2025 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Demokratie vor Ort, © Deniz Binay, Jannis Tanner 24. März bis 17. April 2025, Ossietzky-Forum.

In der Wanderausstellung begegnen den Besucher:innen an Hörstationen und Texttafeln Geschichten und Erfahrungen von Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedenen Wegen aus der DDR nach Hamburg gekommen sind. Sie erzählen von Flucht, Ausreise und Ankommen in einem neuen Leben. Zudem berichten sie von erlebter Diktatur und Aufnahme in einer teils vertrauten, teils fremden Gesellschaft.

In der Ausstellung sollen Besucher:innen miteinander ins Gespräch kommen und ihre Meinungen, Gefühle und Sichtweisen zu Themen von Freiheit, Demokratie und DDR-Erinnerung sicht- und hörbar machen. Neben Workshops mit unterschiedlichen Zielgruppen sind Führungen, Lesungen und weitere Programmpunkte vor allem rund um den anstehenden Jahrestag (35 Jahre Deutsche Einheit 2025) sowie gesellschaftliche Ereignisse wie die Bundestagswahlen oder die Bürgerschaftswahlen in Hamburg geplant. Dabei steht folgende Frage im Zentrum: (Wie) Beeinflussen Geschichten von SED-Diktatur und DDR-Unrecht Besuchende der Ausstellung (nicht) in ihrem Verständnis von Demokratie? Im Kontext dieser Fragestellung finden die Gedanken und Meinungen der Besucher:innen im Rahmen einer Mitmachstation (digital und analog) Eingang in die Ausstellung und regen dazu an, sich in einen Dialog und damit in den Austausch zu begeben.
Weiter lesen “Demokratie vor Ort – Persönliche Erinnerungen von Hamburger:innen aus der DDR (24.3.-17.4.)”

Happy Birthday Hubert Fichte! (22.3.-27.4.)

6. März 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.765 Aufrufe

Plakat der Ausstellung 'Happy Birthday Hubert Fichte!' 22. März bis 27. April 2025, Ausstellungsraum.

Hubert Fichte, 1935 im brandenburgischen Perleberg geboren, war nach dem Zweiten Weltkrieg Kinderdarsteller an den großen Hamburger Theatern und Schauspielstudent, dann Schafhirte in der Provence und Landwirtschaftslehrling. Ab 1963 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Obwohl er bereits kurz vor seinem 51. Geburtstag starb, hinterließ er ein kaum überschaubares Lebenswerk: In seinen Romanen und Erzählungen rebellierte er gegen die sozialen und literarischen Normen seiner Zeit. Er produzierte Hörspiele und Features, in die er Interviews einfließen ließ. Als Spoken-Word-Poet war er für die Beatgeneration eine Koryphäe, als Aktivist für die Schwulenbewegung. Mit seiner Lebensgefährtin, der Fotografin Leonore Mau (1916-2013), publizierte er bedeutende Studien über synkretistische Religionen und die Länder, in denen sie praktiziert werden. Zudem sammelte er auf seinen Reisen zahlreiche Objekte. Er ließ sich fotografieren und wurde gemalt.
Weiter lesen “Happy Birthday Hubert Fichte! (22.3.-27.4.)”

IndieStabi: Ein Abend mit der Edition Contra-Bass (19.3.)

3. März 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 348 Aufrufe

Mittwoch, 19.3., 19 Uhr, Vortragsraum.

In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LUV) sich und seine Produktion vor. An dem Abend werden Passagen aus zwei Büchern gelesen und besprochen: Aus „Der Himmel in der Zisterne – Die Tochter des Missionars steigt aus“ von Marie E. Schmitt und Ingrid Buttlers „Vom Träumen und Kämpfen“. Schmitts Roman erzählt von einer Frau, die im Krieg in Indien geboren wurde, sich aus elterlicher Moral befreit und ausbricht und die Ferne reist. Studentenunruhen, Wohngemeinschaft, Politisierung folgt. Buttlers Roman handelt von einer jungen Studentin im Hamburg der 70er, die auf der Suche nach einer besseren Welt in einer kommunistisch-maoistischen Organisation landet. Bis ein langsames Erwachen beginnt.

Eine Kooperation zwischen LuV und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Vortrag: Epirus: Die unbekannte Schönheit Griechenlands (13.3.)

28. Februar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 360 Aufrufe

Multimedialer Vortrag von Lothar Hoppen: Die unbekannte Schönheit Griechenlands Donnerstag, 13.3., 18.30 Uhr Vortragsraum.

Die Region Epirus bietet eine atemberaubende Landschaft mit mächtigen Bergen, tiefen Schluchten und schäumenden Flüssen. In den Naturschutzgebieten Zagoria und Tsoumerka gibt es viel zu entdecken! Zagoria heißt „Land hinter den Bergen“. Und so ist es auch. Die 46 Zagoriadörfer liegen versteckt zwischen den Bergen und an den Rändern tiefer Schluchten.

Der multimediale Vortrag von Lothar Hoppen spannt einen Bogen aus der Antike über die Zeit der osmanischen Besatzung bis in das heutige Leben in der Hauptstadt Ioannina.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Plakat der Ausstellung 'Crónicas de Indias - Originale und Kontexte' 11. März bis 16. März, Ausstellungsraum.

Die Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung präsentiert anlässlich des 24. Deutschen Hispanistiktags, der unter dem Motto „Transfer und Hybridisierung“ parallel an der Universität Hamburg stattfindet, einige ihrer Schätze aus dem 16. Jahrhundert.

Die ausgestellten Chroniken zeigen zeitgenössische Blicke der verschiedenen Beteiligten auf die „Begegnung zweier Welten“. Kontextualisiert, problematisiert und ergänzt werden die damaligen Sichtweisen durch aktuelle kritische Studien aus der Linga-Bibliothek und dem von der Stabi Hamburg und der ULB Bonn betriebenen Fachinformationsdienst Romanistik.

Im Ausstellungsraum im Erdgeschoss.

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9-24 Uhr, Sa.-So. 10-24 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Weiter lesenCrónicas de Indias in Originalausgaben der Linga-Bibliothek und ihre postkolonialen Lektüren im FID Romanistik (11.-16.3.)”

Vortrag: Adornos Erben – und heute? (10.3.)

14. Februar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 433 Aufrufe

Montag, 10.3., 18.30 Uhr, Ossietzky-Forum.

Jörg Später: 'Adornos Erben' In „Adornos Erben“ schreibt Jörg Später die Geschichte der Kritischen Theorie auf neue Weise: als große, vielstimmige Erzählung aus der alten Bundesrepublik. Als Theodor W. Adorno 1969 starb, waren das Institut für Sozialforschung und sein Direktor bundesweit bekannt. Die Frankfurter Schule war am Zenit ihrer Wirkung. Reicht diese bis heute? Anhand von Adornos Erben – wie Karl-Heinz Haag, Jürgen Habermas, Oskar Negt – legt Später Pfade frei, die bis in die Gegenwart reichen. Wollen wir sie weitergehen?

Jörg Später, geboren 1966, ist promovierter Historiker und freier Autor. An der Universität Freiburg ist er mit der Forschungsgruppe Zeitgeschichte assoziiert.

Eine Veranstaltung des Roten Salons. Der Rote Salon ist ein 2024 vom Journalisten Michael Hopp gegründetes Veranstaltungsformat, das politische Literatur im Gespräch mit den Autor:innen vorstellt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.roter-salon-hamburg.de.

Vortrag: Robert Koldewey. Von Hamburg nach Babylon (5.3.)

12. Februar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 435 Aufrufe

Mittwoch, 5.3., 18 Uhr, Vortragsraum.

Robert Koldewey 1906 bei der Untersuchung eines Fundstücks in Babylon, fotografiert mit Selbstauslöser Robert Koldewey (1855-1925), der berühmte Ausgräber Babylons, verstand sich stets als Hamburger. Hier erfuhr er entscheidende Prägungen und seine hiesigen Freunde und Förderer trugen maßgeblich dazu bei, dass er die berufliche Laufbahn einschlagen konnte, die ihn zu einem Bauforscher höchsten Ranges und einem Pionier der Vorderasiatischen Archäologie werden ließen. Sein 100. Todesjahr nimmt der VHG zum Anlass, um an ihn zu erinnern.

Dr. Olaf Matthes studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Berlin, London und Rom. Er ist seit 1999 am Museum für Hamburgische Geschichte tätig. Hier betreut er die fotografische und grafische Sammlung sowie das Archiv.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Montblanc-Haus, Hellgrundweg 98 in Hamburg-Lurup Mittwoch, 5.3., 16 Uhr, Treffpunkt: Montblanc Haus, Hellgrundweg 42.

Die Ausstellung des Montblanc Hauses gibt einen Einblick in die Geschichte des hamburgischen Unternehmens und der Fertigung der berühmten Federn. Daneben sind historische und exklusive Füllfederhalter, aber auch Original-Handschriften von Ikonen wie Ernest Hemingway oder Frida Kahlo ausgestellt.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder (040) 428 38 22 13. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bildquelle: Montblanc-Haus, Hellgrundweg 98 in Hamburg-Lurup, Guidob1976hh, Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Veranstaltungsflyer März 2025

11. Februar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 511 Aufrufe

Veranstaltungsflyer März

Das Veranstaltungsprogramm der Stabi ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2025 (PDF; 0,8 MB).
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Szenische Lesung: Tagebücher im Transit (25.2.)

7. Februar 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 551 Aufrufe

Szenische Lesung: Tagebücher im Transit. Copyright Philine Dorenbusch Dienstag, 25.2., 19 Uhr, Vortragsraum.

Der Autor und Publizist Alfred Kantorowicz (1899–1979) dokumentierte ab 1933 sein Leben im Exil in Tagebüchern. Während er 1936 Frankreich verließ, um im Spanischen Bürgerkrieg zu kämpfen, hielt seine Freundin Frieda Wolf (1905–1968) ihre Erlebnisse in Paris ebenfalls im Tagebuch fest. Josefine Israel vom Schauspielhaus Hamburg und Felix Knopp vom Thalia Theater stellen die Texte in einer szenischen Lesung vor, gerahmt von Illustrationen der Zeichnerin Philine Dorenbusch und den Original-Tagebüchern. Für die musikalische Rahmung sorgt Adriano da Silva Trarbach.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und im Rahmen der „Tage des Exils“ (5.2.-7.3.2025) der Körber-Stiftung statt. Sie wird gefördert durch die Bodo Röhr Stiftung. Der Eintritt ist frei.