FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Donnerstag, 14.11. bis Freitag, 15.11., jeweils ganztägig, Vortragsraum.

Vom 13. bis 15. November 2024 beleuchtet die Konferenz der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“ historische und aktuelle Perspektiven auf den (deutschen) Kolonialismus und die Rolle Hamburgs. Themen wie die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen, Erinnerungskultur und Provenienzforschung werden von internationalen Expert:innen diskutiert. Die Tagung beginnt schon am Vorabend, am 13.11. von 18-21 Uhr, mit einer öffentlichen Abendveranstaltung im Philturm der Universität Hamburg und findet am 14. und 15.11. im Vortragsraum der Stabi statt. Das gesamte Programm der Tagung finden Sie auf https://kolonialismus.blogs.uni-hamburg.de/.

Mittwoch, 20.11., 19 Uhr, Vortragsraum.

Karsten Reise © Dennis_Williamson Norbert Fischer © Patrick Ohligschläger Meeresforscher:innen und Sozialwissenschaftler:innen loten aus, wie Natur und Mensch in Norddeutschland miteinander oder gegeneinander arbeiten und welche neuen Herausforderungen unter den Bedingungen des Klimawandels gerade entstehen. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Karsten Reise und Norbert Fischer mit dem Saum unserer Lebensräume, mit MARSCH, STRAND und WATT. Nur wer die Dynamik der Natur wirklich versteht und kennt, kann überleben. Ein Abend mit dem KJM Buchverlag.

In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Eine Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Buchpreisverleihung: HamburgLesen 2024 (15.11.)

1. November 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.092 Aufrufe

Freitag, 15.11., 17 Uhr, Lichthof.

Shortlist HamburgLesen 2024

Auch in diesem Jahr verleiht die Staats- und Universitätsbibliothek den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. HamburgLesen knüpft damit an eine Tradition des Hauses an: Seit über 540 Jahren sammelt die Bibliothek alle Schriften, die über Hamburg veröffentlicht werden. Aus dem aktuellen Jahrgang der „Hamburgensien“ haben Expert:innen des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens auch in diesem Jahr wieder sieben Titel ausgewählt, die der Jury vorgeschlagen wurden. Die Jury stellt bei der Preisverleihung die Shortlist vor und zeichnet den Gewinnertitel aus.
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Mittwoch, 13.11., 18 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Forum im Altbau der Stabi.

Collage aus Porträt Erich Mielke (1976), Bundesarchiv, CC BY-SA 3.0 de und Logo der Sportvereinigung Dynamo

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) ist nicht allein staatliches Sicherheitsorgan. Es überwacht und kontrolliert den gesamten DDR-Sport, unter anderem den Fußball, und übernimmt zudem die Funktion der Sportförderung. Nach sowjetischem Vorbild wird 1953 die Sportvereinigung Dynamo gegründet. Dynamo hat den Anspruch, als staatliches Aushängeschild aufzutreten, und investiert mehr als die anderen Träger des DDR-Leistungssports in den Erfolg. Mit dem Ost-Berliner BFC Dynamo und der SG Dynamo Dresden unterhält das Ministerium zwei erfolgreiche Fußballmannschaften. Der BFC Dynamo gewinnt ab 1979 zehn Meisterschaften in Folge, Dynamo Dresden kommt seit seiner Gründung auf acht. Stasi-Minister Erich Mielke ist selbst ein Fußballfan, der sich mit der Macht des MfS für das Prestige und den Erfolg des BFC Dynamo einsetzt. Der „Stasi-Club“ ist jedoch bei den meisten Fußballanhängerinnen und -anhängern in der DDR äußerst unbeliebt. „Schiebermeister BFC“ hallt es von Jahr zu Jahr lauter von den Stadionrängen: Das Gerücht von Spielmanipulationen zugunsten der „Stasitruppe“ macht die Runde. Auch im Dopingsystem der DDR nimmt Dynamo eine herausgehobene Stellung ein.
Weiter lesen “Vortrag und Diskussion: Mielke, Macht und Meisterschaft: das Ministerium für Staatssicherheit und der Fußball (13.11.)”

Awareness-Wochen an der Universität Hamburg – Zeichen gegen Rassismus

29. Oktober 2024
von Korinna Meschke — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 934 Aufrufe

Copyright: Plan C. Kreativstudio

Angesichts alarmierender Entwicklungen, die Rassismus und Intoleranz normalisieren, setzt die Universität Hamburg ein klares Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus und für Vielfalt und Toleranz.

PIASTA organisiert vom 14.10. bis 30.11.2024 Awareness-Wochen.

Über sieben Wochen finden Veranstaltungen online und auf dem Campus statt, die von der Kampagne #UnbequemeRealitäten auf Social Media begleitet wird.

Komm zu unseren Workshops und erfahre, was du gegen Rassismus tun kannst. Mit unserem vielfältigen Programm kommst du direkt ins Handeln und mit anderen in den Austausch!

Programm und Anmeldung: https://www.uni-hamburg.de/awareness-programm

Social Media: https://www.instagram.com/piastauhh/
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Mittwoch, 13.11., 18 Uhr, Vortragsraum.

Borchert-Box

Wolfgang Borchert Im Jahr 1976 übergab Hertha Borchert, die Mutter des legendären, jung verstorbenen Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921–1947), der SUB den Nachlass ihres Sohnes. Und der hatte es in sich: Neben klassischem Nachlassmaterial wie Manuskripten und Briefen hütete die SUB fortan auch Borcherts Bibliothek, einige Möbel und persönliche Gegenstände wie seine Tabakpfeife oder ein getrocknetes Seepferdchen.
Weiter lesen “Vortrag: Borchert in der Box: Ein nachgelassener Schatz und dessen Hebung (13.11.)”

GdF: Grindel leuchtet (9.11.)

29. Oktober 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.014 Aufrufe

Stolpersteine vor der Stabi Hamburg Samstag, 9.11., 17 Uhr, Treffpunkt: Foyer der Stabi.

Gemeinsames Gedenken und Kerzen entzünden an den Stolpersteinen der Staats- und Universitätsbibliothek im Rahmen von „Grindel leuchtet“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (GdF). Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040 428 38 22 13. Nichtmitglieder sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das neue Carl-von-Ossietzky-Forum

24. Oktober 2024
von Miriam Marie Green — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Baustelle Stabi — 2.101 Aufrufe

Eröffnung am 14. Oktober 2024

Mit Grußworten der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und des Bibliotheksdirektors Prof. Robert Zepf, kurzen Lightning Talks von einigen Projektbeteiligten und einem kleinen Empfang wurde das neue Carl-von-Ossietzky-Forum am 14. Oktober 2024 feierlich eröffnet. Wir freuen uns über den unverhofft großen Rücklauf, die interessanten Beiträge und den anschließenden Austausch. Wer nicht dabei sein konnte, kann den Renovierungsprozess sowie die neue Einrichtung des Raumes online erkunden (dafür auf das Kamerasymbol mit der Aufschrift “Zeitreise” klicken).

 

Foto vor dem Forum. Im Hintergrund ist die Raumüberschrift zu sehen.

v. l. n. r. Olaf Eigenbrodt (SUB), Dr. Sabine Bamberger-Stemmann (LpB), Prof. Dr. Thorsten Logge (UHH), Claudia Raap (AdWHH), Katja Reuter (SUB), Katharina Fegebank (BWFGB), Prof. Dr. Franklin Kopitzsch (VFHG), Prof. Robert Zepf (SUB), Miriam Green (SUB)

Weiter lesen “Das neue Carl-von-Ossietzky-Forum”

Lesung und Gespräch: Literatur und Antisemitismus (8.11.)

24. Oktober 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.556 Aufrufe

Freitag, 8.11., 19 Uhr, Vortragsraum.

Dana von Suffrin, Foto: Tara Wolff

Dana von Suffrin

Dana Vowinckel, Foto: Heike Steinweg, Suhrkamp Verlag

Dana Vowinckel

Zwei deutsch-jüdische Familienromane: In Nochmal von vorne schreibt Dana von Suffrin mit lakonischem Humor von intergenerationellen Traumata und Beschädigungen. Dana Vowinckels Debüt „Gewässer im Ziplock“ erzählt eine wilde Coming-of-Age-Geschichte zwischen Deutschland, Israel und den USA. Spuren des Antisemitismus sind in beide Texte eingeschrieben.

Die Autorinnen erzählen in ihren Romanen von deutsch-jüdischen Familien. In „Nochmal von vorne“ (2024) schreibt Dana von Suffrin mit lakonischem Humor über Traumata und Beschädigungen und darüber, wie sie in der Familie weitergegeben und verarbeitet werden. Dana Vowinckels Debütroman „Gewässer im Ziplock“ (2023) erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte zwischen Deutschland, Israel und den USA, zwischen jüdischer Tradition und fragmentierter Gegenwart. Die Autorinnen finden dabei zu einer je eigenen literarischen Form und Sprache. Spuren des Antisemitismus – des vergangenen wie des gegenwärtigen – sind in beide Texte und in ihre Figuren eingeschrieben.
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Ausstellung Akte, Antike, Anatomie (7.11.-20.12.)

23. Oktober 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.143 Aufrufe

7. November bis 20. Dezember 2024, Ausstellungsraum.

Akte, Antike, Anatomie (7.11.-20.12.) Zeichnen ist eine faszinierende Kulturtechnik der menschlichen Wirklichkeitserfassung. Die Ausstellung „Akte, Antike, Anatomie. Zeichnend die Welt erschließen“ widmet sich der produktiven Spannung von Erfassen und Deuten der Wirklichkeit in der Kunst. Doch über welches Wissen müssen angehende Künstlerinnen und Künstler verfügen, um das Gesehene zu verarbeiten? Welche Wissensbereiche sind für die künstlerische Praxis der Frühen Neuzeit relevant? Das zwischen 1685 und 1687 entstandene Zeichenbuch des Joachim Etzekiel Levezow, das erstmals in einer interaktiven Edition digital erschlossen wird, bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung. Das Album hält visuelles Wissen aus den Bereichen der Naturkunde, Anatomie und Antike fest und macht es für seine Nutzerinnen und Nutzer verfügbar. Die Ausstellung zeigt wertvolle Handzeichnungen aus dem Dürer-Umkreis und von Wolf Huber sowie Zeichenbücher und Druckgraphiken, die für den Prozess der künstlerischen Erschließung der Wirklichkeit bedeutsam sind.

Die Ausstellung, aus einem Lehrprojekt des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg hervorgegangen, ist ein Kooperationsprojekt der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Hamburger Kunsthalle.

Im Ausstellungsraum im Erdgeschoss.
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9–24 Uhr, Sa.–So. 10–24 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Digitale Edition Levezow Album

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die interaktive Digitale Edition Levezow Album, die in Kooperation zwischen dem Hub of Computing and Data Science (HCDS) und dem Kunsthistorischen Seminar der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Iris Wenderholm entwickelt wurde. Das Levezow-Album ist ein bisher unerforschtes Zeichenbuch eines adligen Dilettanten aus dem späten 17. Jahrhundert:

Ausstellungseröffnung

Mittwoch, 6. November, 18 Uhr, Vortragsraum

Ausstellungsführung

Montag, 16. Dezember, 18-19 Uhr: “Mit Skalpell und Zeichenstift. Wissenschaft durch Zeichnen und Anatomiebücher in Renaissance und Barock” mit Dr. Christian Beyer

Ausstellung Akte, Antike, Anatomie