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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Literarischer Streifzug durch Russland (20.1.)

5. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.677 Aufrufe

Natal’ja Nusinova: Priključenija Džerika Sozialistische Kinderwelten: Literarischer Streifzug durch Russland – Natal’ja Nusinova: Priključenija Džerika (Džeriks Abenteuer). Lesung russisch-deutsch mit anschließendem Gespräch. Im Rahmen unserer Fotoausstellung «Wie das Kinderbuch den Sozialismus erzählt» (19.1.-15.3.2015 im Gang zum Lichthof).

Natal’ja Nusinovas Buch Priključenija Džerika (Džeriks Abenteuer) ist eine autobiographische Erzählung über Kindheit in der Sowjetunion. Der Text, der sich sowohl an jugendliche als auch an erwachsene Leser richtet, erzählt humorvoll und nostalgisch zugleich Geschichten aus dem damaligen Alltag.

Die Autorin kommt im Rahmen des Programms „ViVaVostok: Kinder- und Jugendliteratur aus Mittel- und Osteuropa“ der Robert Bosch Stiftung und der Internationalen Jugendbibliothek nach Hamburg. Das Buch wird von Studierenden des Instituts für Slavistik präsentiert. Eine Premiere in Deutschland!

Kontakt: Dr. Anna Artwińska / Dr. Katarzyna RóŜańska: anna.artwinska@uni-hamburg.de,
katarzyna.rozanska@uni-hamburg.de, facebook.com/ViVaVostokHamburg

Dienstag, 20. Januar 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Wie das Kinderbuch den Sozialismus erzählt (19.1.-15.3.)

19. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.780 Aufrufe

Wie das Kinderbuch den Sozialismus erzählt

Dauer der Ausstellung im Gang zum Lichthof: 19.1.-15.3.2015

Die aktuelle Kinder- und Jugendliteratur aus Mittel- und Osteuropa ist in Deutschland wenig bekannt, dabei bietet sie nicht nur gute Geschichten, sondern auch wunderbare Graphiken und Illustrationen. In der Ausstellung „Wie das Kinderbuch den Sozialismus erzählt“ wird das Augenmerk auf die künstlerische Seite der Buchproduktion und auf die Gestaltungsformen in den slawischen Kulturen gerichtet. Die Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die Welt der slawischen Kinderund Jugendbücher der Gegenwart, die sich mit dem Thema „Kindheit im Sozialismus“ beschäftigen.
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Medienpluralität und -konkurrenz (16./17.1.)

18. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.775 Aufrufe

Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive. Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationsgeschichte (DGPuK)

NORAG Werbewagen, 1930

NORAG Werbewagen, 1930, © NDR Fotoarchiv

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Podiumsdiskussion: Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg (15.1.)

17. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.886 Aufrufe

Podiumsdiskussion: Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg

Im Kontext der Ausstellung «Osmanen in Hamburg» lädt das das TürkeiEuropaZentrum Hamburg (TEZ) zur Podiumsdiskussion in den Lichthof der Staatsbibliothek ein:

Der Große Krieg. Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg

Mit

  • Prof. Dr. Fikret Adanır (Istanbul)
  • Prof. Dr. Christian Gerlach (Bern)
  • Prof. Dr. Oliver Janz (Berlin)
  • Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser (Zürich)
  • Moderation: Raoul Motika (Istanbul)

Das Osmanische Reich war bereits vor Eintritt in den Ersten Weltkrieg durch die Folgen dreier Kriege zwischen 1911 und 1913 (Tripolitanienkrieg, Erster und Zweiter Balkankrieg) finanziell wie militärisch in einem desolaten Zustand. Die durch die massiven Gebietsverluste und Vertreibungen bedingten Flüchtlingsströme aus dem Balkan verstärkten die seit Jahren zunehmenden Spannungen zwischen
Muslimen und Nichtmuslimen. Während der Balkankriege fanden auch die ersten systematischen Homogenisierungsmaßnahmen statt – mit großflächigen Vertreibungen etwa der griechischen Bevölkerung.
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Koloniale Dokumente aus Guatemala (15.1.)

17. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.419 Aufrufe

Archäologische Stätte Zaculeu, Huehuetenango, Guatelmala

jun. Prof. Dr. Frauke Sachse: Anspruch und Erbe: Kontinuitäten von Territorialität und Legitimität in kolonialen Dokumenten des Hochlands von Guatemala

Im Hochland von Guatemala übernahmen indigene Eliten in der Kolonialzeit europäische Textgenres und appropriierten sie für eigene Zwecke. Landtitel und Petitionen dienten dazu, legitime Rechte an Territorium und Tribut geltend zu machen, und Testamente waren ein Instrument, um Besitz in den Händen von indigenen Familien und Gemeinden zu erhalten. Dieser Vortrag analysiert Konzeptualisierungen von Land und Macht in k’iche’sprachigen Textquellen. Dabei wird gezeigt, dass die Quellen nicht nur als Spiegel der Kolonialsituation, sondern auch als Vehikel vorspanischer Ideologie zu verstehen sind.


Donnerstag, 15. Januar 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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Künstlerbücher und Boten. Werke von Edith Matzen Hirsch Update 28.1.2015: Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Ausstellung bis zum Sonntag den 29.3.2015 verlängert wurde.

Edith Matzen Hirsch über Ihre Arbeit, die ab dem 15. Januar 2015 in der Stabi gezeigt wird:

Dass ich 1938 in Bollingstedt in Schleswig-Holstein geboren wurde und 1950 nach Argentinien emigriert bin, hat für mich eine große Bedeutung. Seit Antritt dieser Reise trage ich in meinem Gepäck den unerschöpflichen Schatz der schönen deutschen Sprache, ihrer Literatur, Poesie und Musik mit mir; aber ebenso die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mit meinem Werk betrete ich die Welt der Symbole. Dadurch wird es mir möglich, in metaphorischer
Weise meine Ideen und Erfahrungen zu materialisieren.

Ich zeige in der Ausstellung einige Beispiele aus meinem Werk, die mir die Gelegenheit geben, nicht nur mit dem Wort zu arbeiten, sondern darüber hinaus meine Ideen auf verschiedenen Trägern und unterschiedlichen Materialien zu entfalten. Dafür habe ich Arbeiten ausgewählt, die seit dem Jahr 1996 entstanden sind. Sie beginnen an einem Punkt und entwickeln sich wie eine Spirale bis in die Gegenwart.

Eine meiner Inspirationsquellen sind diejenigen Menschen, die Solidarität in die Tat umsetzen. Der Zufall hat mir ermöglicht, in zwei verschiedenen Kulturen zu leben. Dadurch wird mein persönliches Universum erweitert und es gibt weder geografische Grenzen noch Schranken in meiner Phantasie.

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Veranstaltungsflyer Januar

5. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.278 Aufrufe

Flyer Januar 2015

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Januar ist nun da: Flyer Januar 2015 (PDF; 1,4 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Buchpräsentation: Audienzen und Allianzen (18.12.)

4. Dezember 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.375 Aufrufe

Dr. Birgit Tremml-Werner: Audienzen und Allianzen Buchpräsentation:
Birgit Tremml-Werner, Eberhard Crailsheim (Hg.):
Audienzen und Allianzen. Interkulturelle Diplomatie in Asien und Europa vom 8. bis zum 18. Jahrhundert

Mit einem Vortrag von Birgit Tremml-Werner „Improvisieren und Regulieren. Überlegungen zum Diplomatieverständnis am Beispiel spanisch-japanischer Beziehungen“. Zwischen 1591 und 1615 pflegte kein anderes Land intensiveren diplomatischen Austausch mit Japan als das spanische Imperium. Doch werden diese frühneuzeitlichen Beziehungen, die zudem in die Phase diplomatischer Neuorientierung in Asien fallen, meist nur am Rande erwähnt. Im ad-hoc-Austausch zwischen Japan und den Philippinen/Neu-Spanien lassen sich sowohl hierarchische als auch egalitäre Ansätze feststellen. Trotz unterschiedlicher Konzepte auf beiden Seiten ist ein pragmatischer Umgang mit wenig bekannten diplomatischen Praktiken zu erkennen: Ist dies auf ein allgemein gültiges Diplomatieverständnis oder ein zunehmendes Auftreten hybrider Praktiken zurückzuführen?

Dr. Birgit Tremml-Werner ist Postdoc-Stipendiatin am Institute for Advanced Studies an der Universität Tokyo. Im Jahr 2013 wurde sie mit dem Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien ausgezeichnet.

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

20 Jahre Aufstand der Neo-Zapatisten in Chiapas (11.12.)

28. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.213 Aufrufe

Aufstand der Neo-Zapatisten in Chiapas

Prof. Dr. Wolfgang Gabbert (Leibniz Universität Hannover):
20 Jahre Aufstand der Neo-Zapatisten in Chiapas – Ursachen, Projektionen, Ergebnisse

Der Aufstand des Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) vom 1. Januar 1994 riss die politischen Eliten Zentralmexikos unsanft aus ihren Träumen von einem unmittelbar bevorstehenden Eintritt des Landes in die “Erste Welt” und rückte die Frage nach grundsätzlichen Alternativen zur kapitalistischen Entwicklung in Mexiko erneut ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Die vergangenen 20 Jahre haben weder einen grundlegenden Wandel in der mexikanischen Wirtschaftsordnung hervorgerufen noch sind die Neo-Zapatisten verschwunden. Letztere haben vielmehr versucht, vom Staat unabhängige Organisations und Lebensformen in autonomen Gemeinden von Chiapas zu entwickeln. Ausgehend von einem Rückblick auf die Ursachen und den Verlauf des Aufstandes wird der Vortrag seine bisherigen Ergebnisse und Perspektiven diskutieren.

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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Dr. Volker Stalmann: Die Revolution von 1918/19 in Hamburg (3.12.)

20. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.172 Aufrufe

Vorsitzende des Arbeiter- und Soldatenrats

Die beiden Vorsitzenden des Arbeiter- und Soldatenrats, Heinrich Laufenberg (li.) und Wilhelm Heise im Dezember 1918 im Hamburger Rathaus

Für die Erforschung der deutschen Revolution von 1918/19 eröffnet die von Volker Stalmann und Jutta Stehling bearbeitete und 2013 erschienene Edition der Sitzungsprotokolle des Hamburger Arbeiter- und Soldatenrats von 1918/19 neue Perspektiven. Die Protokolle lassen nicht nur die großen Linien der Politik des Rats, sondern auch die vielfachen Schwankungen und Irritationen erkennen, die der Fortgang des revolutionären Geschehens bei seinen Mitgliedern nahm. Sie vermitteln interessante Einblicke in die politischen Entscheidungsprozesse und die innere Tektonik des revolutionären Gremiums. Sie können zudem die Frage nach dem Charakter, den Aktionsräumen und Gestaltungsmöglichkeiten des Hamburger Arbeiter- und Soldatenrats und damit den Chancen einer umfassenden Demokratisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im Winter 1918/19 klären helfen.

Dr. Volker Stalmann arbeitet als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter bei der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl) in Berlin.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und
Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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