FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Projekt zur Bestandserhaltung an der Stabi Hamburg.

Historische Handschriften und alte Bücher sind wertvolles Kulturgut, das es zu schützen und für die Nachwelt zu bewahren gilt. Im Grund kann jedes Durchblättern und Lesen Stress für ein historisches Buch bedeuten. Dies gilt umso mehr, wenn es großformatige und schwere Bände sind, denn dann droht das Gewicht des Buches an der Bindung bzw. der Aufhängung des Einbandes am Buchblock zu ziehen und diese zu schädigen.

Bereits bestehende Schäden am Beschreibstoff oder Einband, d.h. eingerissene, geknickte oder lose Seiten aus Papier oder Pergament oder ein Einband, der abgeschabt, eingerissen oder nur noch in Teilen erhalten ist, können sich ohne geeignete Schutz- oder Gegenmaßnahmen verschlimmern. Besonders sensible Phasen sind auch der Transport der historischen Werke in andere Räume. Dies gilt umso mehr, wenn das Klima in diversen Räumen unterschiedlich ist und die Handschriften aus organischem, auf schnelle Temperatur-Veränderungen rasch reagierendem Material wie Pergament oder Leder bestehen.

Handschriftenmagazin
Weiter lesen “Nicht nur Pappschachteln – Klappdeckelboxen für die orientalischen Handschriften”

Zwei Studentische Hilfskräfte für die Lesesäle gesucht

9. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.200 Aufrufe

stabilogo-150

Bitte nicht mehr bewerben, die Stellen sind besetzt!

Die Stabi sucht zum 01.05.2018

zwei studentische Hilfskräfte
30h/Monat 9,90€/h

zur Mitarbeit in den Lesesälen während der Zeiten montags bis freitags von 19 bis 24 Uhr sowie samstags von 13 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 24 Uhr. Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von 10 studentischen Hilfskräften festgelegt.

Ihr Aufgabengebiet
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Stellenausschreibung: Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut (E13)

6. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.985 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende befristete Stelle zu besetzen:

Mitarbeit in der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut

Wir suchen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in für die Recherche nach NS-Raubgut in den Beständen der Sondersammlungen der SUB und Ermittlung der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie deren Erbinnen und Erben.

Die Stelle ist:

  • befristet, siehe Hinweise im Text
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion
  • schnellstmöglich zu besetzen

Stellennummer:

157948

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 13 TV-L

Bewerbungsschluss:

02.04.2018

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Stabi-Direktorin Gabriele Beger mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

26. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 5.697 Aufrufe

Heute überreicht die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die Ehrung an die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Gabriele Beger

Stabi-Direktorin Gabriele Beger

Der Bundespräsident verleiht der Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Stabi) Prof. Dr. Gabriele Beger das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für ihre richtungsweisende Arbeit für das gesamte deutsche Bibliothekssystem und ihr Engagement als ehrenamtliche Verfechterin umsetzbarer Regelungen im Urheberrecht. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank überreicht die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl heute im Hamburger Rathaus.

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Mi, 28.02.: bis 13 Uhr nur Teilöffnung (Personalversammlung)

22. Februar 2018
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.464 Aufrufe

Am Mi, 28.02.2018 öffnet die Bibliothek wie gewohnt um 9 Uhr. Wegen der jährlichen Personalversammlung sind jedoch bis 13 Uhr Serviceeinschränkungen nicht vermeidbar. Teilbereiche werden erst verspätet geöffnet, bzw. besetzt:

  • Serviceplatz (Ausleihzentrum) ab 13 Uhr geöffnet
  • Bibliothekarische Auskunft (Informationszentrum) ab 13 Uhr besetzt
  • Annahme von Dissertationen (Auskunft Informationszentrum) ab 13 Uhr möglich
  • Fernleih-Auskunft (Informationszentrum) 13-15 Uhr besetzt
  • Medienwerkstatt ab 13 Uhr geöffnet
  • Handschriftenlesesaal ab 13 Uhr geöffnet

Unseren Basisservice können wir trotz Personalversammlung anbieten: das Ausleihzentrum (Buchausleihe + Rückgabe) und die Arbeitsplätze im Informationszentrum sowie den Lesesälen 1,2 und 3, dem Hamburg-Lesesaal und dem Gruppenarbeitsbereich sind bereits ab 9 Uhr zugänglich, die Buch- und Zeitschriftenausgabe im Lesesaal 1 ist ebenfalls schon ab 9 Uhr geöffnet.

Bei der Bereitstellung der Bestellungen von Di, 27.02. muss mit Verzögerungen gerechnet werden. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.

Kulturelles Erbe & Recht in der digitalen Welt

19. Februar 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access — 1.664 Aufrufe

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung des kulturellen Erbes sind eine Frage der kulturellen Selbstbehauptung. Gelingt es uns nicht, diese Rahmenbedingungen angemessen zu gestalten, können wir unser kulturelles Erbe nicht selbst digitalisieren und zugänglich machen, sondern müssen darauf hoffen, dass dies in anderen Ländern mit anderen rechtlichen Bestimmungen geschieht. Eine Kultur, die ihre eigene Überlieferung aufs Spiel setzt, riskiert damit auch, dass andere bestimmen, was von ihr übrig bleibt.
(Klimpel, S. 7)

Das obige Zitat ist dem Werk “Mit gutem Recht erinnern” entnommen, das neu im Stabiverlag erschienen ist. Es leistet einen wichtigen Beitrag zum dringend notwendigen Diskurs über die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung:

Paul Klimpel (Hg.)

Mit gutem Recht erinnern

Gedanken zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen des kulturellen Erbes in der digitalen Welt

Das Recht, insbesondere das Urheberrecht, hat große Auswirkungen darauf, was von dem großen Reichtum unseres kulturellen Erbes im kollektiven Gedächtnis verbleibt. In der digitalen Welt, in der alles Kopie und damit – im urheberrechtlichen Sinne – Vervielfältigung ist, ist auch jede Nutzung des kulturellen Erbes urheberrechtlich relevant. Auf der anderen Seite leben wir in Zeiten einer rasanten Medienentwicklung und eines Überflusses an Informationen, Bildern, Filmen und Texten. Umso größer ist die Herausforderung, die Erinnerung an unser kulturelles Erbe wachzuhalten. Was nicht online gefunden werden kann, wird zunehmend verschwinden. Insofern können die Auswirkungen eines unausgewogenen Urheberrechts, das das kulturelle Erbe nicht ausreichend berücksichtigt, dramatisch sein.

Dieses Buch versammelt verschiedene Vorschläge und Überlegungen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden können, um eine stärkere Präsenz auch des urheberrechtlich geschützten kulturellen Erbes im Netz zu ermöglichen. Verfasst sind diese Vorschläge von Expertinnen und Experten aus den Gedächtnisinstitutionen sowie aus der Rechtswissenschaft und Politik, mithin von Autorinnen und Autoren, die mit den internationalen Rahmenbedingungen und dem urheberrechtlichen Diskurs in Deutschland gut vertraut sind.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Gesamtpublikation wie auch einzelne Beiträge) und
als Printausgabe: XV, 175 S., 15,5 x 22 cm, Softcover, 14,80 EUR.
Bestellungen über order.hup@sub.uni-hamburg.de oder den Buchhandel

Die Publikation steht, soweit nicht anders gekennzeichnet, unter der
Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0).
Das bedeutet, dass sie vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich
gemacht werden darf, auch kommerziell, sofern dabei stets der Urheber,
die Quelle des Textes und o. g. Lizenz genannt werden.

Bücher aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn

31. Januar 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.714 Aufrufe

English Translation

Von Anna von Villiez.

Das einzige erhaltene Bild von Gustav Gabriel Cohn
(1863– 1942), Quelle: Privatbesitz

 

Am 22. Januar konnte die Stabi in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden 10 Bücher im Rahmen einer Restitution auf den Weg nach Israel bringen. Die Werke, allesamt Hebraika, stammten ursprünglich aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn, einem Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte.

Cohns Bücher gelangten, vermutlich im Rahmen der Beschlagnahmung des Besitzes nach seiner Deportation, in den Bestand der Stabi, wo sie im sogenannten „Altbestand“ erst viel später entdeckt und eingearbeitet wurden.

Gustav Gabriel Cohn wurde in Rawitsch im damaligen Posen als Sohn des jüdischen Religionslehrers Markus Cohn und seiner Frau Pauline geb. Brie geboren. Als junger Mann ging er nach Berlin, wo er etwa zehn Jahre verbrachte und unter anderem am Rabbinerseminar seine Ausbildung absolvierte. Noch in Berlin entschied er sich dann für eine weltliche Karriere als Bankier und Finanzmakler.

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Neue Kooperationspartner des Campuslieferdienstes: Zehn Bibliotheken der MIN-Fakultät

29. Januar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.995 Aufrufe

Campuslieferdienst Über den Campuslieferdienst haben wir hier im Blog schon mehrfach informiert. Zur Erinnerung: 2016 hat die Stabi einen neuen Service eingerichtet, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg den Zugang zu Fachinformationen erleichtert: Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden sowie einzelne Kapitel aus Monographien aus den Beständen der SUB oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE oder der Zentralbibliothek Recht können über den Campuslieferdienst kostenlos zur elektronischen Lieferung bestellt werden. Zeitnah werden die Texte als PDF an die E-Mail-Adresse der Besteller versandt.

Nun hat der Campuslieferdienst neue Kooperationspartner, und zwar diese zehn Bibliotheken der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften:
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Studentische Hilfskraft für Fachinformationsdienst Romanistik gesucht

24. Januar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.618 Aufrufe

Für den Fachinformationsdienst Romanistik (fid-romanistik.de), den die Stabi Hamburg gemeinsam mit der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn betreibt, suchen wir ab April 2018 eine

Studentische Hilfskraft (40 h /Monat)

für unterstützende Tätigkeiten (u.a. Erschließen von Internetquellen und freien elektronischen Dokumenten).

Der Stundenlohn beträgt aktuell 9,90 €. Die Arbeitszeiten sind in Absprache mit dem Team des FID Romanistik sehr flexibel.
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Wissen global vernetzen: Confederation of Open Access Repositories (COAR)

23. Januar 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 1.901 Aufrufe

Confederation of Open Access Repositories

European repositories infographic (COAR/SPARC Europe, CC BY)

Die Stabi ist der Confederation of Open Access Repositories beigetreten. Was das bedeutet, erklären wir in diesem Artikel.

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrende und Lernende und auch für die interessierte Öffentlichkeit ist es wichtig, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen und Materialien weltweit gefunden und möglichst auch nachgenutzt werden können. Dies ermöglichen so genannte Repositorien.

Auf einem Repositorium – auch Dokumentenserver genannt – sammelt und veröffentlicht man digitale Objekte wie Texte, Bilder und weiteres Material. Diese werden eindeutig beschrieben und dauerhaft auffindbar gemacht. Die Objekte können, ebenso wie die sie beschreibenden Informationen (Metadaten), über technische Schnittstellen weltweit abgerufen und weiter geteilt werden.

Damit dies möglichst reibungslos funktioniert, sind Kooperationen nötig. Eine solche ist COAR. Die Stabi ist seit Kurzem das jüngste von elf deutschen Mitgliedern in diesem Zusammenschluss.
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