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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Europeana-Plattform für historische Zeitungen (3.12.)

20. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 6.279 Aufrufe

Europeana Newspapers Europeana: Generalanzeiger

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek.
Mittwoch, 3. Dezember 2014, 17 Uhr, im Vortragsraum. Eintritt frei.

Das Europeana Newspaper Project (2012-2015) macht über 18 Millionen europäische Zeitungsseiten des 17.-20. Jahrhunderts in 20 Sprachen auf einer neuen Plattform zugänglich, 10 Mio. davon sind im Volltext durchsuchbar. Die SUB Hamburg bringt sechs Hamburger Zeitungen mit über 1,5 Mio. Seiten ein: Hamburger Nachrichten (1792-1939), Hamburger Anzeiger / Hamburger Zeitung (1888-1945), Börsenhalle (1805-1934), Neue Hamburger Zeitung (1896-1922), Altonaer Nachrichten (1850-194x),
Norddeutsche Nachrichten (1879-1943). Vorgestellt wird die im Aufbau befindliche Zeitungsplattform anhand von Recherchen zu Themen, die auf den nachfolgenden Vortrag hinführen.
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Mehr Autonomie für Hamburgs Bezirke? (19.11.)

5. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.135 Aufrufe

Mehr Autonomie für Hamburgs Bezirke?Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit – Büro Hamburg – lädt ein zur Veranstaltung

Mehr Autonomie für Hamburgs Bezirke?

am Mittwoch, 19. November 2014, 19:00-21:00 Uhr
im Vortragsraum, 1. Etage.

Im Stadtstaat Hamburg sind die Zuständigkeiten und Kompetenzebenen von Landesregierung und Bezirken immer wieder in der Diskussion. Hamburgs Bezirksversammlungen stellen ohne eigenen Haushalt mehr Verwaltungsausschüsse als Parlamente dar. Ihre Kompetenzen sind beschränkt auf Anregungen zum Verwaltungshandeln des jeweiligen Bezirksamts. Das Evokationsrecht ermöglicht Senat und Bürgerschaft, die Bezirke in verschiedensten Angelegenheiten zu übergehen und ihnen Zuständigkeiten (wieder) zu entziehen.
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Bücher, Gräber und Gelehrte: Hamburger Portugiesenfriedhof (20.11.)

4. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.121 Aufrufe

Hamburger Portugiesenfriedhof Vortrag von Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres:

Bücher, Gräber und Gelehrte:
Autoren vom Hamburger Portugiesenfriedhof

Auf dem Jüdischen Friedhof Altona, der seit dem Sommer 2014 auf der “deutschen Tentativliste” steht
und gute Chancen hat, als Welterbe der UNESCO anerkannt zu werden, fanden bedeutende Rabbiner, Gelehrte, Schriftsteller und Ärzte ihre letzte Ruhestätte.

Die Staatsbibliothek besaß oder besitzt noch heute eine erstaunlich große Anzahl ihrer rabbinischen, medizinischen, philosophischen und schriftstellerischen Werke als Buch oder Handschrift.

Diese für die jüdische Geschichte nicht nur Hamburgs bedeutsamen bibliophilen Kostbarkeiten und Raritäten in hebräischer, spanischer und portugiesischer Sprache wurden von den Sammlern Binjamin Mussaphia Fidalgo, H. B. Levy und Jehuda und Alfonso Cassuto zusammengetragen und später an die Stadtbibliothek Hamburg bzw. an die Staats- und Universitätbibliothek Hamburg verkauft.

Donnerstag, 20. November 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Maike Bruhns erhält Buchpreis „HamburgLesen 2014“

3. November 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 6.046 Aufrufe

Die Staatsbibliothek zeichnete am Freitag, 31.10., im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Lichthof eine herausragende Hamburgensie mit dem Buchpreis HamburgLesen 2014 aus.

Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste Dr. Maike Bruhns erhält den Buchpreis der Staatsbibliothek „HamburgLesen 2014“ für „Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste“.

Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Prof. Dr. Gabriele Beger, überreichte der Autorin die Preisstatuette. Die Publikation hat sich gegen 1.500 Werke mit Hamburg-Bezug aus dem vergangenen Jahrgang durchgesetzt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird mit freundlicher Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Hamburger InnenWerbung einmal jährlich verliehen.

Maike Bruhns: Bauschmuck bei Fritz Schumacher. Ein Kaleidoskop der Künste. Herausgegeben von Hartmut Frank und Ullrich Schwarz. München und Hamburg: Dölling und Galitz Verlag, 2013. 399 S.: zahlr. Ill. (überw. farbig). 28 cm + 1 CD-ROM. Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs; [30]. CDROM enthält.: Werkverzeichnis der künstlerisch dekorierten Schumacher-Bauten in Hamburg (Teil 2). ISBN: 978-3-86218-038-7 : Geb.: €49.90

Aus der Laudatio:
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Fotos und Zeitungsseiten des 1. Weltkriegs: November 1914

31. Oktober 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 5.328 Aufrufe

Fotogalerien Weltbrand Als Ergänzung zur Stabi-App “Weltbrand 1914” stellen wir beginnend mit dem Monat Juli 1914 sukzessive eine Bildergalerie mit Fotos aus den ersten Kriegsmonaten ins Netz. Sie zeigt zusätzlich zu dem über die App zugänglichen Material weitere Abbildungen aus der “Illustrierten Rundschau“, der täglichen Beilage des Hamburger Fremdenblatts. So werden Sie bis zum Dezember 2014 zu Beginn jeden Monats neue Einzelfotos und Zeitungsseiten finden, die das damalige Geschehen in Hamburg und der Welt illustrieren.

Der Monat November 1914 beginnt mit den Kriegserklärungen der Entente-Staaten an das Osmanische Reich. Britische Truppen landen im osmanischen Irak. Eine weitere Front entsteht zwischen dem Russischen und dem Osmanischen Reich im Kaukasus. Vor der chilenischen Küste versenkt ein deutsches Kreuzergeschwader zwei britische Panzerkreuzer (1.11.). Tsingtau (Qingdao), die Hauptstadt der deutschen Kolonie Kiautschou (Jiaozhou) in China, wird nach dreimonatiger Belagerung von japanischen Truppen besetzt (7.11.). In Flandern geht der Bewegungskrieg in den Stellungs- und Grabenkrieg mit Materialschlachten über, der das Bild der Westfront bis Anfang 1918 prägen wird. Am 10.11. findet das später zum Mythos überhöhte Gefecht beim belgischen Langemarck statt. Österreich-Ungarn unternimmt eine erneute Invasion in Serbien (ab 8.11.). Deutsche Truppen dringen erneut in Russisch-Polen ein (ab 11.11.).

In der Bildergalerie dieses Monats sehen Sie unter anderem:

Konzentrationslager auf der Insel Man – Tsingtau fällt nach heldenhafter Verteidigung – Wie Franzosen und wie Deutsche ihre Feinde behandeln – Küstenbatterien auf der Kurpromenade von Ostende – Hermann Löns ist vor Reims gefallen – Im Weihnachtsvorverkauf: seidene Herren-Unterjacken für unsere Krieger – Im Osmanischen Reich wird der “Heilige Krieg” verkündet – Auf dem Hamburger Rathausmarkt werden erbeutete englische Geschütze aufgestellt.

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Prof. Weiss: Mythos Hammaburg (12.11.)

27. Oktober 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.563 Aufrufe

Vortrag-Weiss-Modell

Vortrag Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss:
Mythos Hammaburg. Vom Suchen und Finden der Anfänge Hamburgs

Die Hammaburg, Keimzelle und Namensgeberin der Stadt Hamburg, vermutet man seit jeher im Bereich des Domplatzes. Mehrmals stand das historisch bedeutsame Gelände im Zentrum großer archäologischer Ausgrabungskampagnen. Eine Neubewertung der bisherigen Grabungsergebnisse erlaubt heute ein neues Bild von den Ursprüngen Hamburgs. Erstmals kann damit die früheste Stadtgeschichte und Stadtwerdung Hamburgs umfassend dargestellt werden.

Im Fokus des Vortrages stehen die verschiedenen baugeschichtlichen Phasen des Domplatzes sowie die Abfolge der verschiedenen Befestigungsanlagen. Dabei wird der Referent über die lokale stadtgeschichtliche Perspektive hinaus aufzeigen, welche politische Rolle der Hammaburg zukam. Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss ist Landesarchäologe und Direktor des Archäologischen Museums Hamburg, Stadtmuseum Harburg (Helms-Museum).
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Edmund Siemers: Biographie im Stabiverlag

22. Oktober 2014
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Hamburg University Press — 3.199 Aufrufe

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Die Besonderheit bei der Siemers-Biographie: Das Werk ist auf Initiative des Herausgebers als eBook auch in den Formaten ePub  und mobi frei verfügbar, als erstes Werk der “Mäzene für Wissenschaft” und zusätzlich zum üblichen PDF.
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
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Felicitas Kukuck zum 100. Geburtstag

21. Oktober 2014
von HS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.510 Aufrufe

Am 2. November 2014 wäre die Hamburger Komponistin Felicitas Kukuck 100 Jahre alt geworden. Zahlreiche Konzerte mit ihren Werken finden in diesem Herbst in ganz Deutschland statt. Eine Übersicht über regionale und überregionale Veranstaltungen zu Felicitas Kukucks Jubiläum finden Sie auf der Website zu ihrem Leben und Werk http://www.felicitaskukuck.de.

“Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren. Ihr Vater, Prof. Dr. med. Otto Cohnheim, und ihre Mutter Eva Cohnheim förderten die künstlerische Entwicklung von Felicitas von Kindheit an. […] An der Berliner Musikhochschule studierte Felicitas zunächst Klavier und Querflöte. 1937 bestand sie die Privatmusiklehrerprüfung für Klavier, bekam jedoch sogleich Unterrichtsverbot wegen ihrer teiljüdischen Abstammung. Bei Paul Hindemith studierte sie bis zu dessen Emigration Komposition. 1939 schloss sie ihr Musikstudium mit der künstlerischen Reifeprüfung für Klavier ab. […]

Ihr Kompositionslehrer Paul Hindemith hat Felicitas Kukuck nachhaltig beeinflusst. Sein Bekenntnis zur ethischen Verpflichtung des Komponisten ist für sie richtungweisend geworden. Die konkreten Bedingungen einer Aufführung, d.h. den Anlass, das Können der Ausführenden, das Publikum, den Ort bereits bei der Komposition selbst zu berücksichtigen, ist für sie nie eine Einengung, sondern eine musikalische Herausforderung gewesen. […]

In über sechs Jahrzehnten hat Felicitas Kukuck neben Instrumentalwerken eine reiches Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik geschaffen und dabei einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Von herausragender Bedeutung für die Komponistin war die freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Lektor des Möseler Verlages und Leiter des Norddeutschen Singkreises, Gottfried Wolters. […]

Auch im Alter von 86 Jahren komponierte Felicitas Kukuck noch täglich. Ständig war sie auf der Suche nach guten Texten, denn es waren, wie sie selbst einmal sagte, “die Worte”, die sie “entzünden”. Sie starb am 4. Juni 2001.” (Quelle: http://www.felicitaskukuck.de/bio.htm)

 

Osmanen in Hamburg (6.11. – 4.1.)

20. Oktober 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 8.404 Aufrufe

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Nach ersten Kontakten seit dem 16. Jahrhundert intensivierte sich der Austausch Hamburgs mit dem Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert, in dem erstmals offizielle Beziehungen aufgenommen wurden. 1839 schlossen die Hansestädte einen „Freundschafts-, Handels- und Schiffahrts-Vertrag“ mit dem Osmanischen Reich. 1844 eröffneten die Osmanen ihr erstes Generalkonsulat in Hamburg. Ein Jahr später wurde die diplomatische Vertretung der Hansestädte in Istanbul eröffnet, mit Andreas David Mordtmann (1811-1879) als erstem Generalkonsul. Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen nahmen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts rapide zu, Dampfschifffahrtsgesellschaften, wie die Deutsche-Levante-Linie oder HAPAG, erleichterten nicht nur den Warentransport, sondern ermöglichten auch Personentransporte.

Insgesamt gewannen die Beziehungen des Deutschen Reiches mit dem Osmanischen Reich am Vorabend des I. Weltkrieges eine neue Qualität und wandelten sich schließlich zur tragisch-berühmten „Waffenbrüderschaft“.
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2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch (4.11.)

17. Oktober 2014
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.039 Aufrufe

2x Deutschland Podiumsdiskussion / Lesung
«2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch zur Deutschen Teilung»

9. November 1989: Die Mauer, undurchlässiger Grenzwall zwischen zwei deutschen Staaten, öffnet sich. Fast auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert später erinnern sich Hamburger Zeitzeugen an dieses Ereignis und an ihren Alltag im geteilten Deutschland. Es sind persönliche Zeugnisse im Sinne von „Oral History“, Geschichte von unten, mit unterschiedlichen Sichtweisen. Ausgangspunkt ist das neu erschienene Buch «2x Deutschland».

Die Absetzbewegung aus der DDR in den fünfziger Jahren, die Folgen des „Mauerbaus“ am 13. August 1961 und damals geläufige Termini wie „Transitverkehr nach West-Berlin“ und „Zwangsumtausch“ – was ist davon für Schulen und Schüler heute berichtenswert? Was könnte Eingang in den Schulunterricht finden?

Moderiert wird die Veranstaltung von Oberstudienrätin Maria Beimel.
Eine Veranstaltung der Hamburger Zeitzeugenbörse und des Seniorenbüros Hamburg e. V..

Dienstag, 4. November 2014, 16 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.