Stellenausschreibung Systembibliothekar (m/w/d) in der Digitalisierung (E9)
1. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.019 Aufrufe
In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist zum 1.12.2019 folgende Stelle zu besetzen:
Systembibliothekarin bzw. Systembibliothekar (m/w/d) in der Digitalisierung
Die Stelle ist:
- unbefristet
- Vollzeit auch teilzeitgeeignet.
Stellennummer:
198450
Die Ausschreibung richtet sich an:
Alle Interessierten
Entgelt-/Besoldungsgruppe:
(Tarifbeschäftigte): EGr. 9 TV-L
Bewerbungsschluss:
27.11.2019
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.
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Restitution Hans Sternheim: Die SUB gibt Bücher an die Enkelin eines Patenkinds von Theodor Fontane zurück
28. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 5.314 Aufrufe
Von der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut.
Der Raum 312 im Altbau der Staatsbibliothek war am 24. Oktober 2019 gut gefüllt: auf Einladung der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut waren viele Interessierte gekommen, um bei einer Restitution von Büchern dabei zu sein und so einen besonderen „Fall“ der Arbeitsstelle zum Abschluss zu bringen.
Der Hintergrund: Jacob Hans Sternheim wurde 1880 in eine Berliner Bankiersfamilie geboren. Die Sternheims waren enge Freunde der Familie Theodor Fontanes. Sie traten schon im späten 19. Jahrhundert vom Judentum zum Protestantismus über. Als ihr Sohn Hans 1893 getauft wurde, übernahm Fontane die Patenschaft und blieb bis zu seinem Tod 1898 in enger Verbindung mit seinem Patenkind.
1934 wurde Hans Sternheim als Geschäftsführer der Druckerei entlassen, für die er fast vierzig Jahre lang gearbeitet hatte. Zwischen 1936 und 1939 mussten Hans und seine Frau Ida, die in der NS-Zeit beide als „Volljuden“ verfolgt wurden, mehrfach in immer engere Quartiere umziehen. Die Entscheidung Hans Sternheims, im Mai 1939 Bücher zu verkaufen, ist im Zuge wachsender finanzieller Not gefallen. Dieser unfreiwillige Verkauf ist somit als NS-Raubgut im Sinne der Washingtoner Erklärung einzustufen.
Als die Sternheims Ende 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden, hatten sie keinerlei finanzielle Mittel mehr. 1944 wurden sie in Auschwitz ermordet. Ihr einziges Kind Käthe Mertens, geschiedene Frau eines nichtjüdischen Berufsoffiziers, musste in Berlin Zwangsarbeit leisten. Anfang 1944 konnte sie untertauchen und überlebte den Krieg in der Oberlausitz. Käthe Mertens‘ 1929 geborene Tochter Ingrid lebt bis heute in Berlin. Im Sommer 2019 hat die Arbeitsstelle Provenienzforschung der SUB Kontakt zu ihr aufgenommen. Sie war über die Verbindung hoch erfreut und hat sich entschieden, die Bücher ihres Großvaters in der SUB zu belassen, In einer großzügigen Geste hat sie uns sogar noch etwas zusätzlich geschenkt: Familienfotos, Originaldokumente, Briefe und zwei Bände mit Fontane-Gedichten aus Familienbesitz – darunter einen mit persönlicher Widmung Theodor Fontanes an Hans Sternheims Mutter Marie, „in herzlicher Freundschaft“. Als Teilnachlass Hans Sternheim gehört das Konvolut nun zu den Sondersammlungen der SUB.
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Reformationstag geschlossen (31.10.)
28. Oktober 2019
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.134 Aufrufe
An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.
Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Donnerstag, 31. Oktober 2019 nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.
Buchpreis HamburgLesen 2019 für Kristina Volke
25. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.150 Aufrufe
Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2019 geht an «Heisig malt Schmidt: eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik» von Kristina Volke.
Am Freitag, 25.10.2019, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Der Direktor der Staatsbibliothek, Robert Zepf, überreichte der Autorin die Preisstatuette.
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Open Access im Fachinformationsdienst Romanistik
23. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.497 Aufrufe
Im Rahmen der Open Access-Woche 2019 zeigen wir Ihnen, welche Angebote die Stabi zum Thema Open Access bereit hält. Da darf natürlich der Fachinformationsdienst (FID) Romanistik nicht fehlen, den die Stabi Hamburg gemeinsam mit der ULB Bonn betreibt. Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsportals haben wir eigene Informations- und Beratungsangebote für romanistische Wissenschaftler*innen sowohl zum Forschungsdatenmanagement als auch zu Open Access entwickelt.
In das Teilprojekt zu Open Access fließen dabei die langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen der Stabi zu diesem Thema ein. Der FID führt Analysen der Publikationskultur in der Romanistik, der dort vorherrschenden Veröffentlichungsgewohnheiten und der in der Community vertretenen Haltungen zu Open Access durch und nutzt diese für die Ausgestaltung seines auf die Romanistik ausgerichteten Unterstützungsangebots:
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Fremde Inhalte nutzen – was erlaubt mir das Gesetz?
22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.130 Aufrufe
Urheberrecht und Open Access
Von Ina Kaulen.
Fremde Inhalte in wissenschaftlichen Arbeiten
Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt es:
Ohne die Auseinandersetzung mit Texten, Bildern oder sonstigen schon existierenden Forschungs- und Arbeitsergebnissen Dritter geht es nicht! Da steht man dann häufig vor dem Problem, dass fremde Arbeiten zitiert oder fremde Abbildungen übernommen werden sollen und müssen, um sich mit den in ihnen zum Ausdruck kommenden Gedanken nachvollziehbar zu befassen. Am plakativsten ist die Notwendigkeit dort, wo ein Text oder ein Gemälde besprochen werden sollen. Das ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt der Formen und Inhalte wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeitens, die im luftleeren Raum bleiben, wenn die Rezipient*innen sich keinen Eindruck des fremden Inhalts machen können, mit dem ich mich in meiner Arbeit befasse.
Mehr Verständnis für Rechte Dritter
So weit so gut – oder eben schlecht. Früher haben sich Viele keine großen Gedanken gemacht, was in rechtlicher Hinsicht zu beachten ist, wenn sie fremde Arbeiten in ihre eigene Arbeit aufgenommen, daran weitergeforscht oder damit gearbeitet haben. Das Bewusstsein hat sich aber stark geändert. Das liegt zum einen daran, dass Arbeiten nicht mehr nur gedruckt vorliegen und der Zugang zu ihnen dadurch lokal begrenzt ist. Mit der Veröffentlichung im Internet, in Intranets, in Online-Repositorien oder -Lerngruppen sind Publikationen heutzutage deutlich leichter und für deutlich mehr Interessierte zugänglich und sichtbar. Auch die Hinwendung zu Open Access für die Veröffentlichung der eigenen Arbeit(en) gewinnt im Bereich der Wissenschaftskommunikation immer mehr an Bedeutung. Das ist auch gut so!
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Open Access aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers
22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.697 Aufrufe
von Dr. Tim Boxhammer | ORCiD 0000-0002-9632-5947
Die Philosophie von Open Access in der naturwissenschaftlichen Forschung begleitet mich seit meinem meereswissenschaftlichen Studium in Kiel. Als Student hatte ich dort ausschließlich im Institut uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Im Zuge meiner Promotion im Bereich der marinen Klimafolgenforschung ist zu dem Ideal des freien Zugangs zu wissenschaftlichem Fachwissen auch die Bedeutung der freien Nachnutzbarkeit von Publikationen und Forschungsdaten hinzugekommen. Wie würde ich also heute Open Access definieren?
Definition von Open Access
Open Access ist die freie und unentgeltliche Nutzbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und -software, welche nachhaltig, dezentral und mit möglichst geringen technischen und rechtlichen Hürden weltweit digital zur Verfügung gestellt werden. Bis heute ist dieses Ideal nur in Teilen Realität.
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Hamburg Open Science zur Open Access Week 2019
22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 1.910 Aufrufe
Warum Open Science?
Unter dem Begriff Open Science versammeln sich viele verschiedene Ansätze wissenschaftlicher Forschung, um mit digitalen Hilfsmitteln mehr Transparenz und Offenheit (Openness) sowie Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Hierbei gerät nicht nur die Publikation als wesentlicher Teil des Forschungszyklus in den Fokus, sondern auch alle anderen Teile wie z.B. die Ideenfindung, Finanzanträge, Projektpläne und -beteiligte, erhobene Forschungsdaten, verwendete Software, Analyseergebnisse, Veröffentlichungsprozesse sowie Lehrmaterialien. In Verbindung mit Open Access gelangen Ergebnisse und Forschungsdaten schneller in die öffentliche Verfügbarkeit und können damit auch unverzüglich weitergenutzt werden.
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Dissertation veröffentlichen auf dem Stabi-Server
22. Oktober 2019
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.316 Aufrufe
Von Claudius Herkt-Januschek.
Wer promovieren möchte, muss seine Doktorarbeit nicht nur begutachten und bewerten lassen, sondern sie anschließend auch veröffentlichen. Die Stabi bietet mit ihrem Dissertationsserver eine günstige Möglichkeit, die eigene Arbeit zu publizieren und sie dabei im Open Access zugänglich und weltweit sichtbar zu machen.
Die E-Veröffentlichung hat zahlreiche Vorteile: Da die Arbeit nach dem Hochladen innerhalb weniger Tage verfügbar ist, entsteht keine Verzögerung bei der Doktorverleihung. Die eigenen Forschungsergebnisse erfahren online eine weltweite Verbreitung, und die Arbeit auf dem Server wird von den allgemeinen und wissenschaftlichen Internet-Suchmaschinen sowie über den Bibliothekskatalog gefunden. Durch die Archivierung bei der Deutschen Nationalbibliothek ist auch die Langzeitverfügbarkeit gesichert. An Publikationskosten fällt ausschließlich eine Bearbeitungsgebühr von in der Regel 45 € an. Dabei behalten Autor oder Autorin alle Rechte an der Arbeit und können diese auch weiter verwerten.
Die Stabi bietet die Möglichkeit der E-Dissertation bereits seit 1997 an. In den letzten Jahren lag der Anteil der Dissertationen an der Uni Hamburg, die über diesen Server veröffentlicht wurden, bei ca. 60 %. Mittlerweile stehen knapp 8.000 Arbeiten auf dem EDISS-Server zur Verfügung – und werden nach der Veröffentlichung reichlich rezipiert, wie über 3 Millionen Zugriffe und ein knappe Million pdf-Downloads jährlich zeigen!
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Open Access und digitales Publizieren
21. Oktober 2019
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.805 Aufrufe
Die Entwicklung von Open Access ist eng mit dem elektronischen Publizieren im herkömmlichen Sinn, also mit der digitalen Bereitstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, verbunden. Ende des 20. Jahrhunderts entdeckten neben Verlagen auch Wissenschaftler*innen die Vorzüge der neuen technischen Möglichkeiten durch das Internet. Sie begannen noch nicht veröffentlichte Artikel (Preprints) sowie Dissertationen und ähnliche Schriften digital zu veröffentlichen und für Nutzende kostenfrei verfügbar zu machen – mit Unterstützung ihrer Bibliotheken. Starke Preisanstiege insbesondere bei wissenschaftlichen Zeitschriften und eine zunehmend dynamische Publikationslandschaft motivierten öffentliche Einrichtungen zusätzlich, für die und gemeinsam mit der Wissenschaft Alternativen und Ergänzungen zu bestehenden Verlagsangeboten umzusetzen.
Der Begriff “Open Access” für diese Weise dieses Veröffentlichens wurde erstmals 2002 im Rahmen der Budapest Open Access Initiative (BOAI) formuliert und bezog sich zunächst auf Zeitschriftenartikel. Diese Definition wurde bereits ein Jahr später in der “Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen” bedeutend erweitert. Entsprechend der sich wandelnden Publikationslandschaft hat sich auch die Definition von Open Access weiter entwickelt und wird in einem Zug mit offenen Infrastrukturen und offener Wissenschaftskommunikation genannt.
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