FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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,bin weiblich, bin männlich, doppelt‘. Queere DDR-LiteraturDonnerstag, 7.5., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Franziska Haug, Copyright Johanna Bettle Die im Band „,bin weiblich, bin männlich, doppelt‘. Queere DDR-Literatur“ versammelten Beiträge sind ein unvollständiger Versuch, den literarischen Spuren des Nichtidentischen in Geschlecht, Sexualität und Begehren in der Literatur der DDR nachzugehen. „Queer“ beschreibt – wenn auch nachträglich – das, was in Bezug auf Geschlechterfragen in der DDR-Literatur so kostbar und interessant ist: dass sich in ihr eine Sprache der Abweichung, der Spuren und Reste für das Sexuelle, das Begehren und Geschlecht finden lässt.
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Stabi erwirbt Teilnachlass von Bruno und Liesl Frank

21. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Schätze der Stabi — 903 Aufrufe

Einzigartiger Schatz der Exil-Literatur.

Teilnachlass von Bruno und Liesl Frank

Bruno Franks Mitgliedsausweis aus dem ‘Schutzverband deutscher Schriftsteller im Ausland’ und ein Schreiben des Verbandsvorstands. Der 1909 gegründete ‘Schutzverband deutscher Schriftsteller’ war 1933 gleichgeschaltet und in den neu gegründeten ‘Reichsverband deutscher Schriftsteller’ überführt worden.

Mit Förderung der Kulturstiftung der Länder und der Hermann Reemtsma Stiftung hat die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) einen umfangreichen Teilnachlass des Schriftstellers Bruno Frank (1887–1945) und seiner Frau Elisabeth „Liesl“ Frank (1903–1979) erworben. Der Bestand umfasst bisher unbekannte Briefe der Familie Mann, Korrespondenzen mit weiteren prominenten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Emigration, Filmskripte, Lebensdokumente und zahlreiche Fotos – darunter auch ein Album der Operettendiva Fritzi Massary (1882–1969), Mutter von Liesl Frank.
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Geraubte Träume: Der doppelte Olympia-Boykott 1980 und 1984 (6.5.)

21. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 640 Aufrufe

Mittwoch, 6.5., 19 Uhr, Ossietzky-Forum.

Einmarsch der DDR-Mannschaft in das Olympiastadion von Moskau 1980

Einmarsch der DDR-Mannschaft in das Olympiastadion von Moskau 1980. Bildnachweis: Bundesarchiv, Bild 183, W0719-102

Im Zentrum der Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg stehen die Olympischen Spiele von 1980 (Moskau) und 1984 (Los Angeles). Während die Bundesrepublik Deutschland 1980 dem Boykottaufruf der USA gegen die Spiele in Moskau folgte, schloss sich die DDR 1984 dem sowjetischen Gegenboykott von Los Angeles an. Für Hunderte von Athleten in Ost und West, wie Spitzen-Zehnkämpfer Guido Kratschmer (Bundesrepublik) und Uwe Freimuth (DDR), die auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Karrieren waren, bedeutete dies das jähe Ende ihrer Medaillenträume. Prof. Lorenz Peiffer (Universität Hannover) misst in seinem einführenden Vortrag die sportpolitischen Dimensionen der Boykottbewegungen in Ost und West aus.
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Montag, 4.5., 19 Uhr, Vortragsraum.

The Algorithm is the Message Algorithmen steuern, was wir sehen, lesen, glauben. Doch was passiert, wenn Klickraten und Watchtime zur unsichtbaren Redaktionsleitung werden? Die Veranstaltung rückt die stille, gefährliche Bedrohung für die Freiheit des Journalismus ins Licht: den vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Code.

Die Moderatorin Felicia Holtkamp, Chefredakteurin von GENZ, diskutiert mit Christian Stöcker (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und Autor von Büchern wie „Männer, die die Welt verbrennen“ (2024) oder „Die Große Beschleunigung“ sowie der Kolumne „Der Rationalist“ auf Spiegel Online) und Alice Echtermann (NDR, Team Verifikation und Faktencheck), was die Folgen sein können, wenn Metriken über Inhalte entscheiden. In der Staats- und Universitätsbibliothek – einer Arena wissenschaftlich-fundierter Diskurse – stellen wir uns die kritische Frage: Wer schreibt 2026 unsere News – unsere Überzeugung oder der Algorithmus?

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 29.4., 18 Uhr, Vortragsraum.

Die Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord)

Dem in Stade ansässigen Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden sind beachtliche historisch-landeskundliche Publikationen zu danken: Urkundenbücher, mehrbändige Werke zur Geschichte der Region zwischen Elbe und Weser wie zu ihren Deichen, eine Landeskunde und ein biografisches Lexikon. Nun folgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für historische Landesforschung der Universität Göttingen eine Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord) mit sechs Kartenblättern und einem umfangreichen, erläuternden Begleitband. Herausgeber sind Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg) und Dr. Nils Petersen (Göttingen). Für uns Hamburger Nachbarn ist die Publikation ideal zur Vorbereitung von Ausflügen und Exkursionen wie auch gut nutzbar als Informationsquelle zu Land und Leuten der Region.
Weiter lesen “Prof. Dr. Norbert Fischer: Die Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord) (29.4.)”

Mittwoch, 22.4. bis Freitag, 24.4., jeweils ganztägig, Beginn: Mi. 22.4., 9:15 Uhr, Ossietzky-Forum.

Globale Krisen wie der Klimawandel sind kommunikative Herausforderungen. Wie sprechen wir verständlich und wirksam über die Erderwärmung? Und wie können Medien aufgeheizte Debatten wieder abkühlen?

Bei den Thementagen Digitale Medien des Institut für Kultur- und Medienmanagement der HfMT Hamburg kommen Wissenschaftler:innen und Journalist:innen drei Tage lang ins Gespräch. In Vorträgen und Workshops geht es darum, wie gelungene Kommunikation Orientierung für eine ungewisse Zukunft bieten kann.
Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie hier: https://mediendigital.info/

Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter:in FID Jüdische Studien (E13)

14. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.127 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist schnellstmöglich folgende Stelle zu besetzen:

Projektmitarbeiter:in FID Jüdische Studien

Die Stelle ist:

  • befristet bis zum 31.12.2028
  • Vollzeit/Teilzeit

Stellennummer:

I 3.11

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EG 13 TV-L

Bewerbungsschluss:

05.05.2026

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Ist das Diplomatie oder kann das weg? (21.4.)

9. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 428 Aufrufe

Martin Kobler 'Weltenbeben' Dienstag, 21.4., 19 Uhr, Vortragsraum.

Lesung und Gespräch mit Martin Kobler aus seinem Buch „Weltenbeben“

Der Kauf von Grönland, Maduros Entführung oder die Bomben auf Iran, alles seit Jahresbeginn, zeigen mit großer Deutlichkeit: Völkerrechtliche Regeln werden nicht einmal mehr zitiert. Kriegerische Gewalt wird zunehmend (wieder) zu einer Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Und die UN bekommt mit dem von Trump auf Lebenszeit geleiteten Friedensrat Konkurrenz. In dieser wiedererstarkten Welt der Stärkeren wirken Diplomatie, das Festhalten an multilateralen Aushandlungsformaten oder das Mehrebenensystem der EU wie Relikte aus einer anderen Zeit. Viel zu langsam, zu mühsam. Der Diplomat Martin Kobler argumentiert in seinem Buch „Weltenbeben“, dass Europa trotz aller Disruptionen auf eben diese Formate setzen sollte, auch mittels neuer Allianzen etwa mit Ländern vom afrikanischen Kontinent. Mit Kobler wollen wir über die Möglichkeiten von Diplomatie und Multilateralismus in zerstörerischen Zeiten diskutieren, von deren Chancen er selbst zutiefst überzeugt ist.

Moderation: Dr. Stefanie Wodrig (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.). Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 19.4., 12 Uhr, Vortragsraum.

Ausschnitt Teppich von Bayeux Ein Vortrag von Prof. Dr. Philippe Depreux (Universität Hamburg).

Seit 2007 steht der Teppich von Bayeux auf der Weltdokumentenerbenliste der UNESCO, was die außerordentliche Bedeutung dieser fast 70 Meter langen Stickerei für die Menschheit unterstreicht, welche den Anspruch Wilhelms des Eroberers, Herzog der Normandie, auf die Krone von England und die Schlacht bei Hastings (1066) dokumentiert.

Der Wert dieses Teppichs für die Kulturgeschichte Nordwesteuropas und die Kenntnis der Lebensart im späten 11. Jahrhundert ist nicht zu übertreffen. Dort wird nicht nur geschildert, was Wilhelm veranlasst hat, dieses Unterfangen zu planen; der Teppich ist auch eine Erzählung über die Vorbereitung der Armada, die Überfahrt mit nachweislich deutlich mehr als 700 Schiffen und die Eroberung der Küste bei Hastings. Letztendlich wird die Schlacht bis zur Tötung König Haralds, den Wilhelm herausgefordert hatte, und bis zur Flucht der Engländer geschildert.
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Veranstaltungsflyer Mai 2026

8. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 853 Aufrufe

Flyer Mai 2026

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er in Kürze im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai ist nun da: Flyer Mai 2026 (PDF; 920 kb).

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