Jüdische Kulturtage: „Schicksal“ – Lesung und Gespräch mit der Autorin Zeruya Shalev und ihrer Übersetzerin Anne Birkenhauer (2.12.)
18. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 642 Aufrufe
Dienstag, 2.12., 19 Uhr, Lichthof.
Im Mittelpunkt des Romans „Schicksal“ stehen zwei Frauen: Rachel und Atara, alt und jung, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Eine Geschichte von Gewalt und verborgener Schuld bestimmt ihre Begegnung. Dies reicht zurück bis zur Gründung des Staates Israel und scheint sich zugleich mit alten biblischen Narrativen zu verknüpfen.
Schicksalhafte Verstrickungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart setzen sich unbewusst in den persönlichen Beziehungen fort und beeinflussen das Handeln. Den sich daraus ergebenden, oft verhängnisvollen Entwicklungen steht der Wunsch zu verstehen und die Sehnsucht nach Liebe gegenüber. Es ist diese versöhnliche Kraft, die verschlossene Türen öffnet und in der Begegnung der beiden Frauen zu einer entscheidenden Wende führt.
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Buchvorstellung und Gespräch: Vor der Erinnerung – Die Außenlager des KZ Neuengamme und ihre Nachgeschichten 1945–1992 (2.12.)
17. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 712 Aufrufe
Dienstag, 2.12., 19 Uhr, Vortragsraum.
Entfachten um die einstigen Stammlager wie Neuengamme, Buchenwald oder Ravensbrück schon früh – wenn auch in ganz anderen Kontexten und Konstellationen – erinnerungspolitische Diskurse, spielten die KZ-Außenlager in den Debatten um die NS-Aufarbeitung lange Zeit meist nur eine marginale Rolle. In seiner Dissertation richtet Maik Ullmann die Aufmerksamkeit dagegen ganz bewusst auf die zweiten Geschichten der Neuengammer Außenlager und dabei insbesondere auf solche, die außerhalb der norddeutschen Großstädte Bremen, Hamburg und Hannover lagen und in der Forschung als „vergessene KZs“ beschrieben wurden, um vor Ort lokale Dynamiken in der Aufarbeitung der NS-Zeit in den Blick zu nehmen. Dabei rücken an Schauplätzen wie Boizenburg, Ladelund, Vechelde oder Alderney unterschiedlichste Akteure in den Fokus.
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Buchpreis HamburgLesen 2025: «Morgen wird nicht gedruckt. Papier ist alle.»
14. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.336 Aufrufe
Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Stabi HamburgLesen 2025 geht an Carsten Gensing: «Morgen wird nicht gedruckt. Papier ist alle.». Hamburg: Junius Verlag, 2024. Signatur: HH 5222/10.
-> Fotogalerie der Preisverleihung HamburgLesen 2025
Große Freude bei Carsten Gensing und dem Junius Verlag: Der mit 5.000 Euro dotierte Buchpreis HamburgLesen der Staats- und Universitätsbibliothek geht in diesem Jahr an das Buch «Morgen wird nicht gedruckt. Papier ist alle.» Der Journalist Carsten Gensing hat es zum 75. Gründungsjubiläum der Hamburger Morgenpost der ältesten noch existierenden deutschen Boulevardzeitung gewidmet. Gensing nahm den Preis am Abend im Lichthof der Stabi entgegen. Sein Buch ist der 13. Preisträger, der den 2013 ins Leben gerufenen Buchpreis erhält. Er setzte sich gegen mehr als 300 Mitbewerber durch, von denen es sieben auf die Shortlist geschafft hatten. Mit HamburgLesen wird ein Titel aus der aktuellen „Jahresproduktion“ ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.
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Spielraum im vorgegebenen Format: Das Schaffen frühmittelalterlicher Urkundenschreiber (27.11.)
12. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 537 Aufrufe
Donnerstag, 27.11., 19 Uhr, Vortragsraum.
Begleitend zur aktuellen Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Ausstellungsraum der SUB veranstaltet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg eine Vorlesungsreihe, bei der sich die sieben Hamburger Langzeitforschungsprojekte der Akademie vorstellen. An diesem Abend wird das Langzeitforschungsprojekt „Formulae – Litterae- Chartae“ von Prof. Dr. Philippe Depreux präsentiert. Dabei erhalten die Gäste spannende Einblicke in die Welt der frühmittelalterlichen Schreiber.
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Vorstellung des neuen Bandes 111 (2025) der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte (26.11.)
11. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 873 Aufrufe
Mittwoch, 26.11., 18 Uhr, Vortragsraum.
Auch in diesem Jahr stellt der Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung Mitgliedern und Gästen vor. Die vier Aufsätze zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtgeschichte werden in kurzen „Statements“ von „Erstleser:innen“ (nicht von den Autor:innen selbst) vorgestellt. Das Redaktionsteam (Dr. Dirk Brietzke für den Aufsatzteil, Dr. Lilja Schopka-Brasch und Prof. Dr. Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil) wird Rede und Antwort stehen.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu weiterem Austausch bei Brezeln, Wein und Wasser.
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Roter Salon: Heinrich Detering – „Die Revolte der Erde, Karl Marx und die Ökologie“ (24.11.)
10. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 602 Aufrufe
Montag, 24.11., 18.30 Uhr, Vortragsraum.
Ökologische Sensibilität bestimmt Karl Marx’ Werk von Anfang an. Sie ist nicht erst das Ergebnis eines späten Wandels, sondern imprägniert sein Denken von den frühen Schriften über das „Kapital“ bis in seine letzten Jahre. Marx nimmt das Naturdenken der Romantik auf und stellt es vom spekulativen Kopf auf die empirischen Füße. Dabei spielen Ludwig Tieck und Goethe eine nicht geringere Rolle als Charles Darwin oder Adam Smith. Poetische Texte und Schreibweisen durchdringen gesellschafts- und naturwissenschaftliche Diskurse.
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Vortrag: Unabhängiges Lettland 1918-2025 (24.11.)
7. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 524 Aufrufe
Montag, 24.11., 18 Uhr, Ossietzky-Forum.
Die Republik Lettland entstand, wie auch die Nachbarstaaten Estland, Litauen, Finnland und Polen, gegen Ende des Ersten Weltkrieges und nach dem Zusammenbruch der beiden Kaiserreiche Deutschland und Russland. Seitdem erfuhr das Land eine wechselhafte Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur, zwischen Okkupation, Annexion und staatlicher Unabhängigkeit. Der Vortrag zeichnet die dramatische Geschichte der mittleren der drei baltischen Republiken im 20. Jahrhundert nach, die Geschichte eines europäischen Nachbarn, dessen Vergangenheit auch eng mit der deutschen Geschichte verflochten ist.
Dr. Detlef Henning ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut in Lüneburg.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Riga erLesen“, die in Kooperation mit der Lettischen Nationalbibliothek in der Stabi gezeigt wird.
Tagung: Gleichstellung – Karriere – Leben: Wo stehen wir? (20.11.)
7. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 458 Aufrufe
Donnerstag, 20.11., 9 bis 17.30 Uhr, Lichthof.
Gleichstellung spielt nach wie vor eine zentrale Rolle, wenn wir als gesellschaftliche Akteur:innen die Zukunft des Arbeitsmarkts innovativ gestalten und dafür alle Potenziale, gerade die von Frauen* mit und ohne Migrationsgeschichte, nutzen wollen. Zwischen dieser Absicht und der derzeitigen Situation stehen jedoch nach wie vor viele Ungleichheiten und diverse Gender Gaps – Gaps, die sich v.a. nachteilig auf Frauen* auswirken. Es gibt aber auch Perspektiven, die Chancen auf Veränderung versprechen.
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Veranstaltungsflyer Dezember 2025
5. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 594 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Dezember ist nun da: Flyer Dezember 2025 (PDF; 0,9 MB).
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IndieStabi: Ein Abend mit dem TERAZ Verlag (19.11.)
5. November 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 539 Aufrufe
Mittwoch, 19.11., 19 Uhr, Vortragsraum.
In einem fiktiven Land der 1920er Jahre namens Platanien gefährden Machtkämpfe zwischen den einzelnen politischen Gruppierungen die junge Republik. Um einer Staatskrise vorzubeugen, wird ein Roboter zum Präsidenten ernannt, denn als mechanischer Herrscher kann der Präsidenten-Automat nur verfassungskonforme Handlungen durchführen. Die Demokratie scheint gerettet zu sein, doch dann …
Der TERAZ Verlag präsentiert „Das Schaltjahr“ von Jan Karczewski aus dem Jahr 1931 in deutscher Erstübersetzung.
Lesung mit Halina Simon (Übersetzerin) und Dr. Kyra Ahrens (Wissenschaftlerin, Universität Hamburg), die über die aktuelle Forschung zur humanoiden Robotik und Mensch-Roboter-Interaktion berichten wird.
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