Stabi beflügelt: Gesprächskonzert zum 100. Todestag von Gustav Mahler (11.5.)
20. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.952 Aufrufe
“O Mensch, gib acht!” Gustav Mahler am Hamburger Stadttheater 1891-1897
Hamburger “Sonntagsmusiken” zu Gast in der Stabi
In der Reihe “Stabi beflügelt“ stellt der Hamburger Pianist Dietmar Joseph, Initiator der Konzertreihe “Sonntagsmusiken”, in einem Gesprächskonzert zum 100. Todestag von Gustav Mahler (1860 – 1911) die Hamburger Zeit des Komponisten in den Mittelpunkt.
Gustav Mahler war von 1891-1897 am Hamburger Stadttheater als Erster Kapellmeister engagiert. Hier entstanden seine ersten 3 Sinfonien, hier wurden seine schon früher komponierten “Lieder eines fahrenden Gesellen” (hier zu hören) uraufgeführt. Trotz großer künstlerischer Erfolge wurde Mahler in Hamburg nie heimisch. Seine Taufe im Kleinen Michel öffnete ihm – in der zunehmend antisemitisch eingestellten Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts – die Türen zur Direktion der Wiener Hofoper ab 1897.
[Aktualisierung 4.5.2011 – Besetzungsänderung]
Yvi Jänicke (Mezzosopran), Thorsten Jaeger (Bariton) und Dietmar Joseph (Klavier) werden die “Lieder eines fahrenden Gesellen”, Lieder aus “Des Knaben Wunderhorn”, die Soli der zweiten und dritten Sinfonie und einige Schubert-Lieder musizieren.
Yvi Jänicke hat neben vielen großen Rollen an der Hamburgischen Staatsoper dort auch die Soli in
John Neumeiers Balletten zu Musik von Gustav Mahler gesungen.
[Ende Aktualisierung 4.5.2011]
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Mittwoch, 11. Mai 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Eine Woche nach dem Konzert in der Stabi kommen Mahler-Liebhaber auch auf ARTE auf ihre Kosten. Der deutsch-französische Kulturkanal überträgt ab dem 18. Mai zahlreiche Mahler-Konzerte mit den weltbesten Dirigenten und Orchestern in exklusiven Liveübertragungen: Meister spielen Mahler.
Foto: Wikipedia
Hamburger Abendblatt: Recherchen in der Stabi: Fallada-Texte entdeckt
20. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.687 Aufrufe
Wir freuen uns, dass Recherchen in der Stabi zu neuen Erkenntnissen über Hans Fallada (1893-1947) geführt haben. Das Hamburger Abendblatt kündigt seinen Artikel (in der Druckausgabe zu finden auf S.21) mit den Worten an:
Michael Töteberg ist Lektor beim Rowohlt Verlag, seit Langem beschäftigt er sich mit Hans Fallada, der einst Rowohlt-Autor war, nach dem Krieg aber zum Aufbau Verlag wechselte. Als das Abendblatt Mitte Januar eine große Geschichte über das weltweite Fallada-Revival druckte, kam Töteberg auf die Idee, noch einmal dessen gesamte Korrespondenz mit dem Rowohlt Verlag durchzusehen. Dabei stieß er auf Verweise und fand in der Staatsbibliothek Originale aus den 20er-Jahren. Die waren teilweise mit Hans Pallada überschrieben – vielleicht ein Grund dafür, warum sie bis heute nicht entdeckt wurden.
Lesen Sie die mobile Online-Version des Artikels im Hamburger Abendblatt: Fallada-Texte entdeckt.
Bilderschau zur Hörspiel-Ausstellung! Bilder, Töne, Technik
19. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.652 Aufrufe
Start der Bilderschau durch Klick auf weißen Pfeil. Fotos: © Deutschlandradio
Am 7.4.2011 wurde die Hörspiel-Ausstellung! Bilder, Töne, Technik unter großer Beteiligung des Publikums eröffnet. Um Ihnen einen kleinen visuellen Eindruck zu vermitteln, was Sie in unserem Ausstellungsraum noch bis zum 22. Mai 2011 sehen können, präsentieren wir Ihnen hier eine Bilderschau mit einem Ausschnitt der rund 30 Schwarz-Weiß-Fotografien, die bei Hörspielproduktionen von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk entstanden sind. Die durch die Bank sehenswerten Bilder dokumentieren eindrücklich die Arbeit der Schauspieler und die Atmosphäre im Studio.
Aktuelle Ausgabe UHH Hochschulmagazin
18. April 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.605 Aufrufe
Von St. Pauli bis Prag…
…macht das vierte „UHH Hochschulmagazin“ Halt an vielen spannenden Stationen. Während Dr. Eleonora Rivalta in der Titelgeschichte „10.000 Jahre sind für einen Vulkan wie eine Sekunde“ verrät, dass Geophysiker Vulkanausbrüche im Kochtopf simulieren, erkunden Soziologie- und Politologie-Studierende St. Pauli – ein „Rotlichtviertel im Wandel“.
Eine besondere Würdigung erfährt unser Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee, das am 13. Mai 2011 seinen 100. Geburtstag feiert. Einen Blick über den hanseatischen Tellerrand wagen wir dagegen mit Beiträgen über Kooperationen mit der Karls-Universität Prag und der Seoul National University. Sind Sie jetzt auf den Geschmack gekommen und möchten auch ein Projekt vorstellen? Dann melden Sie sich bitte unter magazin@uni-hamburg.de. Die Redaktion freut sich über Anregungen!
Die Printausgabe liegt in den Foyers aller großen Universitätsgebäude, in Instituts- und Zentralbibliotheken, in der Staats- und Universitätsbibliothek, in Mensen und Wohnheimen des Studierendenwerkes sowie in Cafés und Geschäften im Grindelhof aus. Außerdem können Sie gerne Exemplare bei uns in der Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit anfordern!
Aktuelle Ausgabe 4/2011 im Format PDF (6,1 MB) zum Download.
2 Studentische Hilfskräfte für die Landesbibliothek gesucht
13. April 2011
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Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
zwei Studentische Hilfskräfte
(je 40 Stunden / Monat)
zur Mitarbeit im Digitalisierungsteam des Bereichs Landesbibliothek.
Die Bibliothek digitalisiert Adressbücher, Zeitschriften, Parlamentsprotokolle und andere Informationsquellen zur hamburgischen Landesgeschichte und Landeskunde, um sie in einem Themenportal „HamburgWissen Digital“ Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Attraktive, inhaltlich angemessene und gut benutzbare Sucheinstiege sind dabei ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Die Digitalisate müssen für eine optimale Webpräsentation in einem Dokumentenmanagementsystem aufbereitet werden.
Weiter lesen “2 Studentische Hilfskräfte für die Landesbibliothek gesucht”
Prof. Dr. Ursula Büttner: Stabile Demokratie oder „Hamburger Verhältnisse“ (4.5.)
13. April 2011
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Stabile Demokratie oder „Hamburger Verhältnisse“
Hamburgs erste demokratische Verfassung in der Bewährungsprobe
Im Vergleich zum Deutschen Reich zeichnete sich Hamburg in der Weimarer Republik durch ein ungewöhnliches Maß an politischer Kontinuität aus, bis es 1931 keine parlamentarische Mehrheit für einen demokratischen Senat mehr gab und auch hier bis zum März 1933 geschäftsführend regiert werden musste. In dem Vortrag wird die Frage gestellt, ob besondere verfassungsrechtliche Strukturen größere politische Stabilität ermöglichten und weshalb auch die Hamburger Verfassung von 1921 gegen die Feinde der Demokratie nur begrenzten Schutz bieten konnte. 90 Jahre nach der
Verabschiedung soll damit an Hamburgs erste demokratische Verfassung erinnert werden.
Prof. Dr. Büttner ist Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und apl. Professorin am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Sie ist eine weit über Hamburg hinaus anerkannte Spezialistin für die Weimarer Republik.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Termin: 4. Mai 2011 um 18 Uhr; Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Campus-Katalog in Firefox-Suchfenster aufnehmen
24. März 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Tipps und Tricks — 6.967 Aufrufe
Viele Nutzer des Webbrowsers Firefox kennen diese praktische Erweiterungsmöglichkeit des Suchfensters oben rechts sicher schon. Doch ich nehme den in dieser Woche veröffentlichten Artikel «Suchplugins» des Kollegen Edlef Stabenau auf Netbib nochmals zum Anlass, den Leserinnen und Lesern des Stabi-Blogs diesen Recherchetipp kurz vorzustellen:
Oben rechts im Browser kann jederzeit eine Suche in die dort eingestellte Suchmaschine (standardmäßig ist das Google) abgeschickt werden. Klicken Sie auf den kleinen grauen Pfeil rechts neben dem Google-Icon, öffnet sich eine Liste weiterer Suchabfragen (Wikipedia, Yahoo! etc.) und Sie können, nach Auswahl aus der Liste, den gleichen bereits eingetippten Begriff auch in anderen Datenbeständen abfragen. Diese Liste lässt sich ganz leicht erweitern, etwa um den Bibliothekskatalog Ihrer Wahl. Also können Sie dort auch – siehe Abbildung rechts – den Campus-Katalog Hamburg (oder beliebige andere Bibliothekskataloge oder Datenbanken hinzufügen). Mit nur einem Klick. Wie das geht, zeigt Edlef Stabenau auch sehr schön in einem kurzen Screencast.
Videoporträt: Der Öffentliche Wissenschaftler
17. März 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Aufgelesen — 3.536 Aufrufe
Im vergangenen Monat haben wir Ihnen hier den jungen Mathematiker Prof. Christian Spannagel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Artikel «Die Uni in Zeiten von Wiki, Blogs & Twitter» vorgestellt. Nun ist ein Videoporträt von Spannagel veröffentlicht worden, in dem noch einmal sehr schön die Begeisterung für sein Fach und der besondere Umgang mit dem Status des öffentlichen Wissenschaftlers zum Ausdruck gebracht wird. Und seine Einschätzung, dass das Abhalten einer Schulstunde schwieriger sei als das einer Vorlesung. Gut investierte 16 Minuten für alle, die gerne wissen möchten, wie man sich einen Wissenschaftler der (nahen) Zukunft vorstellen kann:
Spannagel (de) from Friedrich – A. Ittner on Vimeo.
[via netzlogbuch]
Präsentation und Start des Blogs Hamburgische Geschichten (15.3.)
7. März 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 7.851 Aufrufe
Die Hamburger Geschichtslandschaft erhält eine neue Medienplattform: Das Geschichtsblog und der Podcast “Hamburgische Geschichten” präsentiert ab März 2011 unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichten aus der Vergangenheit Hamburgs.
Das Onlineangebot wurde von Studierenden der Universität Hamburg konzipiert und versteht sich als Medienplattform für Hamburger Geschichte aus allen Bereichen und Epochen. Autoren aus historisch engagierten Institutionen der Hansestadt wie der Universität Hamburg, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte oder den Geschichtswerkstätten werden hier in regelmäßigen Abständen Geschichten aus der bewegten Vergangenheit Hamburgs erzählen.
Das Themenspektrum reicht von der Geschichte der Hochbahn im Nationalsozialismus bis hin zur Situation der Hafenarbeiter im Wandel der Zeit. Darüber hinaus laden die Hamburgischen Geschichten die Bürger der Stadt ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen – als Kommentatoren unserer Autoren-Stücke oder sogar mit eigenen Beiträgen, die nach redaktioneller Prüfung und Absprache hier veröffentlicht werden können.
Zum Start der Hamburgischen Geschichten stellt die Redaktion das neue Angebot der Öffentlichkeit in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vor:
Dienstag, 15.3.2011, 12 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Update 15.3.2011, 14 Uhr: Nach der mit großem Interesse heute Mittag in den Räumen der Stabi vorgenommenen Präsentation, hier auch die Adresse des Blogs: hamburgische-geschichten.de. Unbedingt anschauen, es lohnt sich.
Vortrag: Michael Propfe: Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg – gestern und heute (23.3.)
7. März 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.996 Aufrufe
Mit dem Sparvorhaben des Senats vom September 2010 wurde ein Theater attackiert, dessen „Siege und Niederlagen zu dem Grandiosesten zählen, was man in der deutschen Theaterlandschaft kennt“. So formulierte es Tom Stromberg, der ehemalige Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Gegründet im Jahre 1900 von 84 Hamburger Bürgern, die das Kapital zur Errichtung des Hauses in der Kirchenallee aufbrachten, ist es das größte deutsche Theater und eine hamburgische Institution. In seiner Geschichte spiegeln sich die Höhepunkte wie die Krisen der Bühnenkunst, bewegt von der unablässigen Neuerkundung der Möglichkeiten und Aufgaben des Theaters, seines Ortes in der Stadt und in der überregionalen Theaterszene. Der Blick zurück führt zu der Frage nach den ästhetischen Strategien, den Angeboten und Herausforderungen, mit denen das Theater sich in der Gesellschaft der Gegenwart positioniert.
Michael Propfe ist langjähriger Chefdramaturg des Deutschen Schauspielhauses.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek.
Mittwoch, den 23. 3., 18 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
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