Veranstaltungsflyer November
6. Oktober 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.240 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat November ist nun da: Flyer November 2015 (PDF, 1,6 MB).
Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Eröffnung des Maimonides Centre for Advanced Studies – Jewish Scepticism (29.10.)
5. Oktober 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.277 Aufrufe
Mit einer feierlichen Eröffnung nimmt das „Maimonides Centre for Advanced Studies – Jewish Scepticism“ (MCAS-JS) der Universität Hamburg seine Arbeit auf.
Die DFG-Kolleg-Forschergruppe betrachtet das Thema des jüdischen Skeptizismus’ – eine Richtung in der Erkenntnistheorie, die bereits seit der Antike kontrovers diskutiert wird. Sie basiert auf dem Zweifel an der Möglichkeit des Wissens und stellt alles prinzipiell und immer wieder in Frage. Obwohl das Hinterfragen aller Aspekte des Lebens ein grundlegendes Merkmal des Judentums ist und Skepsis das erkenntnistheoretische Verstehen der Realität in der jüdischen Philosophie wesentlich bestimmt, wurde dieser Blickpunkt in der bisherigen Forschung sowohl zum Skeptizismus als auch zur jüdischen Philosophie kaum berücksichtigt.
Programm (auf Englisch):
- Grußworte
- Vorstellung der Kolleg-Forschergruppe (Prof. Dr. Giuseppe Veltri, UHH)
- Gastvortrag: „What is Jewish Philosophy? A View from the Middle Ages“ (Prof. Dr. Josef Stern,
University of Chicago)
Anmeldung bis zum 15.10.2015: maimonides-centre@uni-hamburg.de
Donnerstag, 29. Oktober 2015, 18 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee
Die Familie Wohlwill. Eine jüdische Hamburger Bürgerfamilie im 19. + 20. Jahrhundert (21.10.)
1. Oktober 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 20.427 Aufrufe
Prof. Dr. Matthias Brandis (Freiburg):
Die Familie Wohlwill. Eine jüdische Hamburger Bürgerfamilie im 19. und 20. Jahrhundert
Immanuel Wohlwill (Yoel Wolf) war der erste Träger des Namens als Ausdruck eines progressiven und toleranten Freigeistes. Nachkommen wurden durch höhere Schulbildung und Studium in der bürgerlichen Gesellschaft in der Stadt Hamburg akkulturiert. Bis 1933 entstammen dieser Familie verschiedene Persönlichkeiten, die in der Hamburger Bürgerschaft etabliert zu sein scheinen. Nach 1933 wird die Illusion wirksam. Die zunehmende Entrechtung dieser Menschen führt zur Vertreibung der meisten Familienmitglieder in verschiedene Länder der Welt, fünf Mitglieder werden 1942 und 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert, vier von ihnen sterben dort bzw. in Auschwitz. Im Vortrag werden die beeindruckende Familiengeschichte im 19. Jahrhundert und die Katastrophe im 20.Jahrhundert dargestellt.
Weiter lesen “Die Familie Wohlwill. Eine jüdische Hamburger Bürgerfamilie im 19. + 20. Jahrhundert (21.10.)”
Hans-Frankenthal-Preis 2015 der Stiftung Auschwitz-Komitee (15.10.)
29. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.418 Aufrufe
Die Stiftung Auschwitz-Komitee verleiht den Hans-Frankenthal-Preis 2015
Hans Frankenthal (1926-1999) war langjähriges Vorstandsmitglied des Auschwitz-Komitees, Mitglied des Zentralrats der Juden, der jüdischen Gemeinde Hagen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist_innen. Als Jugendlicher wurde er mit seinem Bruder nach Auschwitz verschleppt, überlebte die Lagerhaft und die Zwangsarbeit in Auschwitz-Monowitz, im KZ Mittelbau Dora und im KZ Theresienstadt.
Seit 2010 werden mit dem Hans-Frankenthal-Preis Initiativen ausgezeichnet, die im Sinne des Auschwitz-Komitees Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.
2014 wurden geehrt: Vereinigung der Okkupationsopfer (Združenje Žrtev Okupatorjev, ZŽO) 1941-1945, Slowenien (siehe Foto links), die infogruppe rosenheim und das Bündnis rabatz – autonome vernetzung Oberbayern / Salzburg / Tirol und NSU-watch, die unabhängige Beobachtungsstelle.
Bei der Preisverleihung werden die Projekte 2015 vorgestellt und gewürdigt, anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch bei Sekt oder Selters.
Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.
Sprichwörter & Rätsel aus der Zona Maya (14.10.)
23. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.520 Aufrufe
Dr. Armin Hinz: »Wenn du zickig bist und Chilli pflanzt, dann werden die Früchte scharf« –
Sprichwörter und Rätsel aus der Zona Maya
Unter den Cruzoob, der Anhängerschaft der indigenen Kreuzkulte in der Zona Maya, Quintana Roo, Mexiko, kursieren zahlreiche Sprichwörter und Rätselfragen in yukatekischem Maya. Neben pädagogischen Botschaften und Lebensweisheiten finden sich dabei auch Bezugnahmen auf spirituelle Vorstellungen. Die in diesen Kurztexten formulierten Verhaltenserwartungen und Glaubensvorstellungen sind Bestandteil des uchben tukul (alten Denkens) der ehemals politisch unabhängigen Kreuzkultgemeinschaft. Obgleich vielen Cruzoob die Inhalte heute nicht mehr zeitgemäß erscheinen, dient deren Kenntnis dem kulturellen Selbstverständnis und der Gruppenzugehörigkeit.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek und der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Die vielfältigen Vortrags-Veranstaltungen, die die Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg im Verlauf der vergangenen Jahre in der Stabi angeboten hat, finden Sie über diese Such-Auflistung. Teilweise wurden die Vorträge aufgezeichnet und können nachbetrachtet werden.
Bismarck-Kult im Ersten Weltkrieg (13.10.)
21. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.799 Aufrufe
“Bismarck-Kult im Ersten Weltkrieg”
1915 jährte sich der Geburtstag Otto von Bismarcks zum 100. Mal und die mythische Verehrung des seit 17 Jahren verstorbenen “eisernen Kanzlers” erreichte ihren Höhepunkt. Oder besser: Sie hätte ihn erreicht. Denn seit August 1914 befand sich das von Bismarck maßgeblich begründete Kaiserreich im Krieg und ein Großteil der Feste und Feiern fiel aus. Wilhelm II. weilte wie Millionen von Soldaten zu
Bismarcks Geburtstag an der Front und die Festkomitees zügelten ihren patriotischen Überschwang. Fortgeführt wurden allerdings bereits begonnene Bauarbeiten an Bismarck-Türmen. Auch Biografien wurden zu Ende geschrieben und Hunderttausende Huldigungspostkarten zum Bismarck-Geburtstag gedruckt.
In einem gemeinsam mit der Bismarck-Stiftung durchgeführten Projektseminar haben sich Studierende des Historischen Seminars der Universität Hamburg mit verschiedenen Formen der Bismarck-Verehrung beschäftigt und ihre Arbeitsergebnisse auf einer Internetseite zusammengeführt. Zur Veröffentlichung der Seite präsentieren sie das Projekt und berichten über frühe Formen populärkultureller Bismarck-Verehrung in Postkarten, Biografien, Festreden und im Gesellschaftsspiel.
Dienstag, 13. Oktober 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Update 14.10.2015: Dies ist die Adresse der gestern vorgestellten Website zum Bismarck-Kult im Ersten Weltkrieg: bismarckmythos1915.de.
Kulturradio rbb: Wie Bibliotheken gut funktionieren
11. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 3.623 Aufrufe
Auf Kulturradio rbb ist gestern Abend ein hörenswerter Beitrag über Bibliotheken gesendet worden, der (leider nur) noch bis zum 17. September nachgehört werden kann. Ihn nachzuhören, lohnt sich, das sind 25 gut investierte Minuten. Andrea Heinze konstatiert in der Sendung:
Längst sind Bibliotheken nicht mehr nur Regallager, in denen man Bücher ausleihen kann oder Lesesäle zum konzentrierten Arbeiten. Im Idealfall sind Bibliotheken ein Ort, an dem man all die Informationen bekommt, die man in der Informationsgesellschaft braucht.
In dem Städtevergleich öffentlicher Bibliotheken zwischen Vancouver und Berlin wird zu Beginn des Berichtes eine gar nicht mehr so untypische Arbeitsatmosphäre in modernen Bibliotheken wie folgt beschrieben:
Der große helle Saal ist gut besucht, in einer Ecke diskutieren ein paar Studierende über ein Stadtteilprojekt für Flüchtlinge. Eine Historiker-Gruppe hat ihre regelmäßigen Treffen auf die Empore im Saal verlegt, weil den Ort jeder in der Stadt kennt. An den Tischen unten wird ruhig gearbeitet, bis in die späte Nacht. Bücher liegen gestapelt in den Ecken, auf den den Tischen und den Bücherbänken. Eine junge Frau erklärt ihrer Mutter wie man mit der Benutzerkarte ins Internet kommt und ein Antivirenprogramm erfolgreich herunterladen kann. Und die Büro-Angestellten der nahe gelegenen Stadtverwaltung machen ihre Mittagspause zwischen Fantasy-Romanen, Krimis und der Coffee-Theke.
Nachzuhören auf Kulturradio rbb: «Mehr als ein Ort zum Lesen – Wie Bibliotheken gut funktionieren»
[via @v_i_o_l_a]
Nathan Ben-Brith: Erinnerungen an den Holocaust (30.9.)
10. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.301 Aufrufe
Dr. Linde Apel und Dr. Inge Grolle:
Nathan Ben-Brith: „Mein Gedächtnis nimmt es so wahr.“
Erinnerungen an den Holocaust.
Buchvorstellung in Anwesenheit des Autors
Die behütete Kindheit des 1923 in Hamburg geborenen Nathan Ben-Brith wurde durch den Schock des Pogroms vom 9./10. November 1938 jäh beendet. Zu bezeugen, was ihm in den Jahren nationalsozialistischer Herrschaft zustieß, hat Nathan Ben-Brith erst Jahrzehnte später über sich gebracht. Sein gewissenhafter, erstmals veröffentlichter Bericht unterscheidet das Selbsterlebte und authentisch Erinnerte von später ergänztem Wissen. Sachlich, präzise und anschaulich schildert er die Stationen seines Weges: Flucht, Internierung, Deportation, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Todesmarsch und Überleben wider alle Wahrscheinlichkeit.
Mit dem Autor Nathan Ben-Brith, der Herausgeberin Dr. Inge Grolle, und Dr. Linde Apel, der Herausgeberin der VHG-Reihe “Hamburger Selbstzeugnisse”.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Mittwoch, 30. September 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Stabi-Veranstaltungsflyer Oktober
9. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.509 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer zeigen wir das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi im Überblick. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Oktober wird in diesen Tagen eintreffen. Sie können den Flyer bereits jetzt bequem auf Ihren Rechner herunter laden: Flyer Oktober 2015 (PDF, 1,4 MB).
Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Alumni-Podiumsdiskussion: „Führung im Unternehmen…“ (24.9.)
3. September 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.352 Aufrufe
„Führung im Unternehmen – vom Patriarchen zum Team zur Realität 4.0“
In Zeiten immer komplexer werdender Arbeitswelten und des demografischen Wandels erhält die Personalführung und -entwicklung im Unternehmen immer mehr Bedeutung. Wie diese jetzt erfolgreich auf die Zukunft ausgerichtet und was im Rahmen der Ausbildung an Universitäten geleistet werden kann diskutieren:
- Herr Dr. h.c. August Oetker, Vorsitzender des Beirats und Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, sowie
- Frau Prof. Dr. Annette Kleinfeld, Professorin für Business and Society an der Hochschule Konstanz und stellvertretende Vorstandsvorsitzende für das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik e.V.
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