FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Birgit Dankert: Michael Ende (12.5.)

27. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.315 Aufrufe

Birgit Dankert: Michael Ende. Gefangen in Phantásien Wie schreibt man eine Biographie über einen unbekannten Autor, dessen Kinderbücher jeder kennt?

“Jim Knopf”, “Momo” und immer wieder die “Unendliche Geschichte” – Bücher die seit drei Lese-Generationen Jung und Alt begeistern und als Puppenspiel, Theaterstück oder Film zu den Klassikern der Kinderkultur gehören – doch vom Leben ihres Autors Michael Ende (1929 – 1995) ist nur wenig bekannt.

Dabei führte er ein facettenreiches Leben in München, Genzano und Japan. Er bestimmte maßgeblich die Debatte um Wert und Unwert phantastischer Literatur, galt als Guru der Aussteiger und legte sich mit Managern, Filmemachern und Politikern an.

Nun ist die erste Gesamtbiographie des Autors, der deutschen Kinderbüchern wieder zu Weltgeltung verhalf, erschienen. Seine Biographin Birgit Dankert gibt Einblicke in die Werkstatt der Biographie, berichtet über die Entstehung von Endes Kinderbüchern und zeigt ihn als Autor, der den Zeitgeist seiner Generation lebte, aber zeitlebens auf der Suche nach seiner künstlerischen Identität war.
Weiter lesen “Birgit Dankert: Michael Ende (12.5.)”

500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt (12.5.-27.6.) Von Neacșu aus Câmpulung bis Mircea Cărtărescu und Herta Müller.

Die Ausstellung zeigt an markanten Dokumenten, Texten und Biographien, wie sich die rumänische und die deutsche Kultur immer wieder berührt und befruchtet haben.

1521 schrieb der Händler Neacșu aus der Hauptstadt der Walachei einen Brief – auf Rumänisch – an den deutschen Bürgermeister des siebenbürgischen Kronstadt, um vor einer osmanischen Invasion zu warnen. Die Nähe der rumänischen Fürstentümer zum Osmanischen Reich erweckte das Interesse der Mitteleuropäer an den Schriften Dimitrie Cantemirs (1673-1723). Der Poet Mihai Eminescu (1850-1889) brachte seine künstlerischen Impulse aus Wien und Berlin nach Rumänien mit und machte seine Generation mit Schopenhauer, Kant und Schiller bekannt.

Carmen Sylva Die Königin Rumäniens aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen (1843-1916) veröffentlichte unter dem Namen “Carmen Sylva” rumänisierte deutsche Märchentexte.

Mircea Cărtărescu (*1956), ein bedeutender Vertreter der Postmoderne, war Gastprofessor für Literatur in Berlin. 2009 erhielt die 1953 in Rumänien geborene, deutsch schreibende Herta Müller den Literatur-Nobelpreis.


12. Mai bis 27. Juni 2016
Ort: Ausstellungsraum (EG), Eintritt frei
Weiter lesen “500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt (12.5.-27.6.)”

Vater der indischen Verfassung und des Neobuddhismus

15. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 2.997 Aufrufe

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts weist auf folgende Ausstellung hin:

Vor 125 Jahren, am 14. April 1891, wurde Dr. Bhimrao Ramji Ambedkar als Angehöriger einer als “unberührbar” diskriminierten Volksgruppe geboren. Er war der erste Justizminister Indiens nach der Unabhängigkeit und maßgeblich an der Entwicklung der indischen Verfassung beteiligt. Desweiteren begründete er eine weitreichende buddhistische Reformbewegung in Indien.

Anlässlich dieses Jubiläums werden in der Eingangsvitrine der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts einige Werke der indologischen Sammlung präsentiert.

Hanseaten und das Hanseatische in Diktatur und Demokratie (27.4.)

15. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.036 Aufrufe

 Carl Vincent Krogmann

Carl Vincent Krogmann, Erster Bürgermeister Hamburgs in der NS-Zeit

Die Begriffe Hanseaten und hanseatisch spielen heute eine zentrale Rolle in der Selbstbeschreibung von Hamburgerinnen und Hamburgern. Gemeint ist damit eine diffuse Grundhaltung, die durch Nüchternheit, Pragmatismus, Weltoffenheit und Toleranz gekennzeichnet ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bedeutungsinhalte der beiden Begriffe in Diktatur und Demokratie deutlich unterschieden. Im „Dritten Reich“ stand das Hanseatische nicht etwa für Weltbürgertum und Liberalität, sondern für eine rassistisch-kolonialistische Eroberungsmentalität. Der Vortrag von PD Dr. Lu Seegers geht den Wandlungsprozessen nach, denen diese Selbstbeschreibung im Zeitraum von 1900 bis 1970 unterlag.
Weiter lesen “Hanseaten und das Hanseatische in Diktatur und Demokratie (27.4.)”

Bistro Libretto am 19.4. geschlossen

14. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.941 Aufrufe

Bistro Libretto

Das Bistro Libretto bleibt am Dienstag, den 19. April 2016, geschlossen. An diesem Tag kann das Café im Erdgeschoss der Stabi leider nicht öffnen, da die Kaffeeautomaten umgerüstet werden.

Veranstaltungsflyer Mai

11. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.201 Aufrufe

Stabi Flyer Mai 2016

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai ist bereits da: Flyer Mai 2016 (PDF; 1,7 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Open-Access-Policy der Stabi

6. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 2.518 Aufrufe

Open Access Wer die Aktivitäten der Stabi in den vergangenen Jahren verfolgt hatsiehe zu den vielfältigen Aktivitäten der SUB im Bereich Open Access auch das Archiv unseres Blogs, weiß, dass wir Open Access aktiv unterstützen und entsprechende Angebote zur freien Verfügbarkeit wissenschaftlicher Inhalte geschaffen haben. Diese in der Praxis bereits umgesetzte Haltung haben wir nun auch in einer Policy ausformuliert und ganz bewusst in unsere neu konzipierte und gestaltete Website eingebunden:

Open Access bezeichnet den freien und ungehinderten Zugang zu digital bereitgestellten wissenschaftlichen Inhalten zum Wohl der Wissenschaft und der Gesellschaft. Die SUB ist Hamburgs größte wis­sen­schaftliche Allgemeinbibliothek und nach Maßgabe des Hamburgischen Hochschulgesetzes (§ 94) zugleich die zentrale Bibliothek der Universität Ham­burg und der anderen Hochschulen der Stadt. Sie steht im Dienst von Wissenschaft, Kultur, Presse, Wirtschaft und Verwaltung. Die SUB unterstützt seit Jahren die freie Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Inhalten in vielfältiger Weise.

Lesen Sie den kompletten Text mit einer ausführlichen Erklärung, wie die SUB als zentrale Dienstleistungseinrichtung ihre Bereitschaft zum nachhaltigen Handeln und zur Unterstützung ihrer Hamburger Partner ganz konkret umsetzt, in der «Open-Access-Policy der Stabi».

Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg.

An’n eersten Plattdüütsch-Dag in Hamborg warrt ok in de Stabi Platt snackt, leest un sungen: Klock ölben geiht dat los mit Detlef Wutschik un „Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow“. Klock twölf leest Bolko Bullerdiek vun „Disteln un anner Blomen“, dorno kummt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ehrn Vördrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, un achteran leest Bolko Bullerdiek noch mol. Klock twee is Gerrit Hoss mit sien nee’en plattdüütschen Leder un Texten an de Reeg, un Klock dree is dat Annie Heger ehrn Törn: „Dat harr blond so eenfach ween kunnt“ – De Liza Minelli ut Oostfreesland singt un vertellt. Bobento gifft dat en lütt Utstellen mit plattdüütsche Böker un Manuskripten ut de Stabi. Utrichter is de Plattdüütschroot för Hamborg.

Am ersten Plattdeutsch-Tag in Hamburg (das gesamte Programm finden Sie unter platt.hamburg) wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen, gelesen und gesungen:

  • Um 11 Uhr beginnt es mit Detlef Wutschik und „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“.
  • Um 12 Uhr liest Bolko Bullerdiek von „Disteln und anderen Blumen“, darauf folgt
  • um 12:15 Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ihrem Vortrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, anschließend liest erneut Bolko Bullerdiek.
  • Um 14 Uhr ist Gerrit Hoss mit seinen neuen plattdeutschen Liedern und Texten an der Reihe, und
  • um 15 Uhr kommt Annie Heger: „Das hätte blond so einfach sein können“ – Die Liza Minelli aus Ostfriesland singt und erzählt. Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit plattdeutschen Büchern und Manuskripten der Stabi.

Weiter lesen “Platt för de Stadt – de eerste Plattdüütsch-Dag in Hamborg (23.4.)”

Buchvorstellung und Gespräch.

Das Ende der Megamaschine Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen denn je auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?

Fabian Scheidler legt in “Das Ende der Megamaschine” die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende zeigt er uns die Ursprünge ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. So entsteht eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation. Im Lesart-Gespräch auf Deutschlandradio Kultur beschreibt der Autor die Beweggründe für sein Buch (das Interview ist auf DKultur nicht mehr online, aber nachhörbar auf YouTube).
Weiter lesen “Das Ende der Megamaschine – Geschichte einer scheiternden Zivilisation (21.4.)”

Social Media für die Recherche (14.4.)

2. April 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.062 Aufrufe

Social Media für die Recherche Finden – Bewerten – Festhalten – Auf dem Laufenden bleiben.

Für Angehörige der Universität Hamburg findet auch diesen Monat wieder die Veranstaltung «Social Media für die Recherche» statt. Was zeigen wir in diesem Vertiefungsangebot der Stabi?

Sie erfahren, wie soziale Netzwerke in die persönliche Suche mit eingebunden werden können. Fachblogs, Social Bookmarking-Dienste, Slideshare etc. unterstützen die wissenschaftliche Recherche im Internet und die individuelle Wissensorganisation. Via RSS oder persönliche Netzwerke (z.B. Twitter, Facebook) sind die aktuellsten Informationen schnell bei der Hand.

Das Seminar findet am Donnerstag, 14. April 2016, von 16 – 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi (1. Etage) statt, Treffpunkt ist im Foyer (EG). Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Deshalb bitte hier anmelden.
Weiter lesen “Social Media für die Recherche (14.4.)”