Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008 – Teil 5
9. Oktober 2008
von HS — abgelegt in: Hamburg — 2.954 Aufrufe
Der Hamburg-Lesesaal bietet Ihnen Literatur zu allen Lebensbereichen rund um Hamburg wie z.B. zur Geschichte, Kultur, Sport, Verwaltung oder Wirtschaft. Dort präsentieren wir Ihnen neu eingegangene Literatur gesondert im Neuerwerbungsregal. Wer sich also einen Überblick über gedruckte Novitäten zu Hamburg verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, im Hamburg-Lesesaal vorbeizuschauen. Als Anregung gibt’s im Blog in loser Folge fünf kurze Tipps zu aktuellen Titeln aus dem Jahr 2008.
Lesetipp 5:
Der Begleitband zur diesjährigen Frühjahrsausstellung ‘Hamburgs Geschichte zwischen Mythos und Wirklichkeit’ im HamburgMuseum beleuchtet Schwierigkeiten in der Geschichtsvermittlung Hamburgs. So werden beispielsweise im 19. Jahrhundert entstandene bildliche Darstellungen von der Gefangennahme Störtebekers unter dem Aspekt ‘Dichtung und Wahrheit’ näher betrachtet: auf allen wird z.B. Störtebekers Gesicht nach der Vorlage eines als Störtebeker-Stich aus dem 16. Jahrhundert sehr bekannt gewordenen Portaits dargestellt, das eigentlich einen Vertrauten Kaiser Maximilians, Kunz von der Rosen, abbildet. Oder es wird die Entwicklung des Image vom ‘verruchten’ Stadtteil St. Pauli fundiert nachgezeichnet, vom beliebten Ausflugsziel im 18. Jahrhundert über das Vergnügungsviertel bis zur sündigen Meile. In einzelnen Aufsätzen rückt der Band einige hartnäckig tradierte und noch das heutige Geschichtsbild prägende Mythen zu Hamburgs Geschichte zurecht und bleibt daher trotz bereits beendeter Ausstellung grundlegend aktuell.
Hamburgs Geschichte. Mythos und Wirklichkeit. Hrsg. von Gisela Jaacks. Hamburg: Ellert & Richter, 2008
Signatur: HH 2614/1
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Suchen Sie weitere Literatur zu Themen rund um Hamburg? Schauen Sie in die Hamburg-Bibliographie online, weitere Informationen zur Stabi als Landesbibliothek finden Sie unter Thema Hamburg auf der Stabi-Homepage.
Biologie: Neue E-Zeitschrift
7. Oktober 2008
von CD — abgelegt in: E-Medien — 2.850 Aufrufe
“BioSocieties is an innovative new journal in the social sciences, dedicated to advancing analytic understanding of the social, ethical, legal, economic, public and policy aspects of current and emerging developments in the life sciences. These include genomics, neuroscience, psychopharmacology, biomedical and reproductive technologies, and biosecurity.
As the first journal of its kind, BioSocieties publishes scholarship across the social science disciplines, and represents a lively and balanced array of perspectives on controversial issues. In its inaugural year BioSocieties demonstrated the constructive potential of interdisciplinary dialogue and debate across the social and natural sciences. We are becoming the journal of choice not only for social scientists, but also for life scientists interested in the larger social, ethical and policy implications of their work. The journal is international in scope, spanning research and developments in all corners of the globe.”
Weitere E-Zeitschriften zur Biologie finden Sie hier
Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008 – Teil 4
2. Oktober 2008
von HS — abgelegt in: Hamburg — 2.872 Aufrufe
Der Hamburg-Lesesaal bietet Ihnen Literatur zu allen Lebensbereichen rund um Hamburg wie z.B. zur Geschichte, Kultur, Sport, Verwaltung oder Wirtschaft. Dort präsentieren wir Ihnen neu eingegangene Literatur gesondert im Neuerwerbungsregal. Wer sich also einen Überblick über gedruckte Novitäten zu Hamburg verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, im Hamburg-Lesesaal vorbeizuschauen. Als Anregung gibt’s im Blog in loser Folge fünf kurze Tipps zu aktuellen Titeln aus dem Jahr 2008.
Lesetipp 4:
Der Altonaer Bausenator Gustav Oelsner war in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts maßgeblich für die architektonische Gestaltung Altonas verantwortlich. Er prägte das Stadtbild der damals noch zu Preußen gehörenden Stadt wie Fritz Schumacher, mit dem ihn eine kollegiale Freundschaft verband, das damalige Hamburg. Oelsner setzte zwischen 1924 und 1933 mit dem Oberbürgermeister Altonas Max Brauer das Konzept des ‘Neuen Altona’ um, und schuf auf dieser Grundlage nicht nur in großem Stil Bauten und Stadtquartiere für den kommunalen Wohnungsbau, die zur Avantgarde der Architektur der Weimarer Republik zählten, sondern auch Parks und Grünanlagen. Dieser aktuelle Band zu Leben und Werk Gustav Oelsners setzt den Schwerpunkt auf die Altonaer Schaffensphase und berücksichtigt dabei in den Texten den neuesten Forschungsstand. Darüber hinaus lassen zahlreiche Fotos und Pläne die Durchsicht des Buches zu einem anregenden visuellen Ausflug in die baugeschichtliche Vergangenheit Altonas werden.
Der Architekt Gustav Oelsner. Licht, Luft und Farbe für Altona an der Elbe. Hrsg. von Peter Michelis. Hamburg: Dölling und Galitz, 2008
Signatur: HH 9131/5
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Hochkarätige Tagung im LICHTHOF der Stabi (22. und 23. Oktober 2008)
1. Oktober 2008
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.368 Aufrufe
Zwei Tagungen in einem: Die 9. Jahrestagung von DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e.V.) und die Herbstsitzung der Sektion 4 “Wissenschaftliche Bibliotheken” des Deutschen Bibliotheksverbandes finden in diesem Jahr gemeinsam statt – im LICHTHOF der Stabi Hamburg.
Im Zentrum der DINI-Tagung steht das Thema “Hochschulen zwischen Konkurrenz und Kooperation – die Vernetzung der Informationsinfrastrukturen für die Wissensgesellschaft”. Zum Programm der DINI-Tagung: http://www.dini.de/veranstaltungen/jahrestagungen/2008/programm/
Das Programm der Tagung der Sektion IV des DBV finden Sie hier:
http://www.bibliotheksverband.de/sektion-4/start.html
Ausstellung: Zeichen der Welt oder Wie das Fremde ins Buch kam (22.10.-7.12.2008)
1. Oktober 2008
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.695 Aufrufe
Um wissenschaftlich über andere Kulturen publizieren zu können, müssen fremde Zeichen gedruckt werden. Vor dem elektronischen Satz stellte man die erforderlichen Lettern mechanisch her. Zentrale Staatsdruckereien besaßen einen großen Vorrat an fremdsprachlichem Satz; eine der größten privaten Fremdsprachensetzereien, die Druckerei J.J. Augustin, befand sich in Glückstadt.
Anlässlich ihres 375. Jubiläums zeigt die Ausstellung in Fotos, Satzmaterial und Büchern die Arbeit dieses Betriebes, der seit Mitte der 1920er Jahre vielfältige Publikationen im Bereich der Altertumskunde, der Sprachwissenschaft und der Landeskunde hervorbrachte. Film und Fotos erläutern den Schriftschnitt in der Imprimerie Nationale in Paris, Satzmaterial und Arbeitsdokumente belegen die Tätigkeit der Fremdsprachensetzer in der Reichs-bzw. Bundesdruckerei Berlin.
Eine Ausstellung des Museums der Arbeit – Stiftung Historische Museen Hamburg, der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und der Hannah-Arendt-Bibliothek, Hannover
Ausstellungseröffnung: am 21.10.2008, 18 Uhr
Einführung: Dr. Jürgen Bönig, Direktor Museum der Arbeit
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage, Eintritt frei
Sie sind willkommen!
Neue Datenbanken zu den Sondersammelgebieten Politik und Fischerei
30. September 2008
von MM — abgelegt in: E-Medien — 3.275 Aufrufe
Die Stabi bietet zwei neue Datenbanken zu ihren Sondersammelgebieten Politik und Friedensforschung sowie Küsten- und Hochseefischerei an.
International Political Science Abstracts: Literaturnachweise ab 1975 zur Politik allgemein, zum Völkerrecht, zu internationalen Beziehungen.
Fish & Fisheries Worldwide umfasst mehrere Teildatenbanken zur Fischerei, Fischwirtschaft, Aquakultur u.a. ab 1971.
“Türkische Literatur hat mich nie interessiert”
28. September 2008
von DL — abgelegt in: Aufgelesen — 4.886 Aufrufe
sagte Marcel Reich-Ranicki, nachdem Orhan Pamuk 2006 den Literaturnobelpreis erhalten hatte. Schade. Seine Rezensionen dazu hätte man gerne gelesen. Aber kein Grund, sich nicht trotzdem mit türkischer Literatur zu beschäftigen. Dieses Jahr – zwei Jahre nach dieser Äußerung – ist bekanntlich die Türkei Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Wer wissen will, was unserem Literaturpapst entgangen ist: hier geht’s zu einer Auswahl türkischer Literatur in der Stabi.
Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008 – Teil 3
24. September 2008
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Lesetipp 3:
Wichern (1808-1881) gilt als Vater der neuzeitlichen Diakonie und Begründer der Inneren Mission der evangelischen Kirche. Mit seiner Person ist das 1833 gegründete „Rauhe Haus“ in Hamburg-Horn eng verknüpft. Dies stand als Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder am Beginn seiner Arbeit. Selbst in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, engagierte sich Wichern nach seinem Theologiestudium für soziale Randgruppen. Er war geprägt durch die Erweckungsbewegung und trat für ein aktives Christentum ein, das sich auch außerhalb der Kirchenmauern sozial engagiert. Mit dem Erstarken der Arbeiterbewegung wurde jedoch die soziale Frage politisch beantwortet und entsprach nicht mehr Wicherns patriarchalischem Führungsverständnis und der Orientierung am traditionellen Familienmodell. Sie bildeten die sich verändernde Wirklichkeit nicht mehr ab. Der einstige Mann des Aufbruchs erstarrte in der Beharrung. Im 200. Geburtsjahr Johann Hinrich Wicherns hat Sigrid Schambach eine ebenso anschauliche wie vielschichtige Lebensbeschreibung in der von der ZEIT-Stiftung herausgegebenen Reihe Hamburger Köpfe vorgelegt.
Schambach, Sigrid: Johann Hinrich Wichern. Hamburg : Ellert & Richter, 2008 (Hamburger Köpfe)
Signatur: HH 6523/6
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Lesung Micha Brumlik: Ab nach Sibirien? – Wie gefährlich ist unsere Jugend? (13.10.2008)
18. September 2008
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.673 Aufrufe
Jugendkriminalität – Wie gehen wir als Eltern, Erzieher und Staat damit um? Woher stammt die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen? Welche Konzepte der Prävention und Bekämpfung sind Erfolg versprechend? – Micha Brumlik ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaften in Frankfurt/Main.
Die Veranstaltung wird zusammen mit dem „Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung“, Arbeitsbereich Geschichte/Politik durchgeführt.
Montag, 13.10.2008, 19.30 Uhr
Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage, Eintritt 7,-
Kartenvorverkauf: Heine Buchhandlung. Tel: 040-44113318
Neues aus dem Hamburg-Lesesaal: Lesetipps 2008 – Teil 2
18. September 2008
von HS — abgelegt in: Hamburg — 3.147 Aufrufe
Der Hamburg-Lesesaal bietet Ihnen Literatur zu allen Lebensbereichen rund um Hamburg wie z.B. zur Geschichte, Kultur, Sport, Verwaltung oder Wirtschaft. Neu eingegangene Literatur präsentieren wir Ihnen dort gesondert im Neuerwerbungsregal. Wer sich also einen Überblick über gedruckte Novitäten zu Hamburg verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, im Hamburg-Lesesaal vorbeizuschauen. Als Anregung gibt’s im Blog in loser Folge fünf kurze Tipps zu aktuellen Titeln aus dem Jahr 2008.

Lesetipp 2:
In der Zeit zwischen 1850 und 1934 wanderten fast fünf Millionen Menschen über den Hamburger Hafen nach Übersee aus, was Hamburg neben Bremerhaven zum größten deutschen Auswandererhafen werden ließ. Dabei stellte die Versorgung der Durchreisenden die Stadt und die am Geschäft mit den Emigranten beteiligten Firmen vor große organisatorische Aufgaben. Durch die Eröffnung der Auswandererhallen der HAPAG im Jahr 1901 besserte sich die Situation. Die Autorinnen und Autoren des Bandes haben alle wichtigen sozialen, wirtschaftlichen und (verkehrs)technischen Aspekte der Auswanderung über Hamburg zusammengetragen, und so bietet er einen guten Gesamtüberblick über die Anfänge bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Besondere Lebendigkeit erhält das Buch dadurch, dass Lebenswege einzelner Frauen und Männer in der „Neuen Welt“ skizziert werden. Zahlreiche Illustrationen geben einen Einblick in die damaligen Lebensumstände der Auswanderer. Das Buch eignet sich gut zur Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs der BallinStadt auf der Elbinsel Veddel.
“Seht, wie sie übers große Weltmeer ziehn!“: die Geschichte der Auswanderung über Hamburg. Hrsg. von Andrea Brinckmann und Peter Gabrielsson. 1. Aufl. Bremen: Ed. Temmen, 2008.
Signatur: HH 3133/34
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