Vortrag über Anton Rée, Kämpfer für die sociale Emanzipation der Juden (27.2.)
12. Februar 2013
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.204 Aufrufe
Inka Le-Huu: Anton Rée, ein Kämpfer für die sociale Emanzipation der Juden. Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum
Mittwoch 27. Februar 2013, 18 Uhr
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Anton Rée (1815–1891) hat sich Zeit seines Lebens für die Emanzipation der Juden eingesetzt. Sein Engagement galt dabei besonders der „socialen Emanzipation“. Darunter verstand man im 19. Jahrhundert die gleichberechtigte Teilhabe der Juden an allen Gesellschaftsbereichen. Dafür stritt Anton Rée als Pädagoge, Publizist, Politiker und Vereinsgründer. Mit welchen Anliegen konnte er sich durchsetzten und wo stieß er auf Widerstand? Das Wirken von Anton Rée gibt Aufschluss über die Aushandlungsprozesse, die um die Partizipation von Juden am öffentlichen Leben geführt wurden.
Inka Le-Huu, Historikerin, arbeitet an einem Promotionsvorhaben zur „Socialen Emanzipation der Juden“. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätskolleg der Universität Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Veranstaltungsflyer März
6. Februar 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.748 Aufrufe
Was wir in der Stabi an Kulturprogramm zu bieten haben – unser treues Publikum weiß das – ist recht vielfältig. Da kann einem schon einmal der ein oder andere Termin durch die Lappen gehen. Um dies zu verhindern, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Veranstaltungsprogramm jeden Monat für Sie im kompakten Überblick in unserem beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2013 (PDF; 5,8 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Sa, 9.2. morgens, Wartungsarbeiten – einige Webdienste offline
5. Februar 2013
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.220 Aufrufe
Am Sonnabend, 9. Februar, müssen wir wegen vorgeschriebener Strom-Prüfungen einige IT-Dienste kurzzeitig außer Betrieb nehmen. Die Arbeiten werden wir gegen 6 Uhr beginnen, um mit Öffnung der Bibliothek um 10 Uhr wieder unser Vor-Ort-Angebot bereitstellen zu können, denn auch die IT-Infrastruktur für unsere Benutzerarbeitsplätze und die Mitarbeiterplätze von Ausleihzentrum, Lesesälen und Informationszentrum sind von den Arbeiten betroffen. Trotz der umfangreichen Maßnahmen gehen wir davon aus, dass wir die Prüfungen bis 10 Uhr beenden können.
Während der Arbeiten werden zeitweise einige Webdienste nicht
erreichbar sein, z.B.: der Zugang zu E-Medien, unsere Dokumentenserver und digitalisierte Bestände sowie Beluga. Verfügbar bleibt jedoch während des gesamten Zeitraums unsere Website wie auch der Campus-Katalog mit allen Funktionen.
Mi, 13.2. Personalversammlung – Stabi öffnet um 13 Uhr
4. Februar 2013
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.180 Aufrufe
Wegen der jährlichen Personalversammlung öffnet die Stabi am Mittwoch, den 13.2.2013, erst um 13 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.
Exponat des Monats Februar: Ein Buch für Marie
1. Februar 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.653 Aufrufe
Wir zeigen Ihnen das Exponat des Monats zusätzlich zur Virtuellen Ausstellung auch in einer Sondervitrine im Ausstellungsraum immer zusätzlich zur gerade aktuellen Ausstellung. Im Februar ist dies ein Buch aus dem Projekt NS-Raubgut:
Woldemar Oskar Döring: Psychoanalyse und Individualpsychologie. Vorträge Lübeck: Coleman, 1928
Woldemar Oskar Döring, am 24.10.1880 in Leipzig geboren und am 20.9.1948 in Lübeck gestorben, kann als der Mitbegründer der Schulpsychologie gelten. Er studierte Jura und Philosophie in Leipzig und war nach seiner Promotion als Leiter der psychologisch-philosophischen Fortbildungskurse für Lehrer in Lübeck tätig. 1934 wurde er aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen, u.a. weil er sich für einen jüdischen Mitarbeiter eingesetzt hatte. Der Ausschluss war gleichbedeutend mit einem Publikationsverbot. Die von ihm zwischen 1934 und 1945 verfassten Schriften wurden posthum erst ab dem Jahr 2000 veröffentlicht.
Am 12.2.1943 wurde unter der Nummer 1943/1792 der Geschenkzugang des Buches Psychoanalyse und Individualpsychologie, Vorträge von Woldemar Oskar Döring vermerkt. Eigentlich nichts Besonderes, denn Bibliotheken bekommen jährlich Tausende von Büchern geschenkt. Und auch dieses Buch ist nur eines von vielen Geschenken, die unter dem Datum 12.2.1943 in das Zugangsbuch der SUB eingetragen wurden. Das Besondere aber war der „Schenker“, denn es handelte sich um niemand anderen als die Geheime Staatspolizei, die als Lieferant im Zugangsbuch genannt wird.
Eine ausführliche Beschreibung des Exponats des Monats Februar findet sich in der Virtuellen Ausstellung: “EIN BUCH VON MARIE – Woldemar Oskar Döring: Psychoanalyse und Individualpsychologie. Vorträge Lübeck: Coleman, 1928. Die Sondersammlungen zeigen jeden Monat ein originales Sammlungsstück im Ausstellungsraum. Auf der Website der Stabi werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert.
Vereinfachungen bei den Ausleihbedingungen der Stabi
31. Januar 2013
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 4.064 Aufrufe
Die neue Version unserer Ausleihsoftware ermöglicht uns, zwei Verbesserungen bei unseren Ausleihbedingungen für Sie einzuführen.
- 1. Ab dem 1. Februar wird es in der Stabi möglich sein, Bücher in Selbstbedienung über den Campus-Katalog ein drittes Mal zu verlängern. Wenn Sie also einmal die Bücher noch etwas länger benötigen, brauchen Sie nicht mehr mit den Büchern in die Stabi zu kommen, um diese unseren Mitarbeiter/-innen für eine Rück- und Neuverbuchung vorzulegen, sondern Sie können dies selbst in Ihrem Benutzerkonto im Campus-Katalog erledigen.
- 2. Verlängerung von Büchern, deren Leihfrist bereits überschritten ist: Bisher war es erforderlich, mit diesen Büchern in die Stabi zu kommen. Unsere Mitarbeiter/-innen mussten auch in diesen Fällen eine Rück- und Neuverbuchung vornehmen. Dazu waren der Bibliotheksausweis und die Bücher mitzubringen. Ebenfalls ab dem 1. Februar ist hierzu die Vorlage der Bücher nicht mehr nötig. Es reicht aus, wenn Sie mit Ihrem Bibliotheksausweis zum Serviceplatz kommen, um dort ihre verspäteten Bücher verlängern zu lassen. Dies kann allerdings nur durch unsere Mitarbeiter/-innen erledigt werden, in Selbstbedienung geht das leider nicht. Die Gebühren für die Leihfristüberschreitung fallen im Moment der Verlängerung an, ebenso wie bisher im Moment der Rück- und Neuverbuchung. Es kann also sein, dass Ihr Benutzerkonto nach der verspäteten Verlängerung gesperrt ist, und Sie dann erst die Gebühren am Kassenautomaten bezahlen müssen, bevor Sie weitere Transaktionen mit Ihrem Benutzerkonto durchführen können.
Mexikanische Muralisten – Wände der Erinnerung (14.2.)
30. Januar 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 17.169 Aufrufe

Im Februar lädt die Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg wieder zu einem spannenden Vortrag ein, es geht um mexikanische Wandmalerei:
Vortrag von Christian Brückner: Wände der Erinnerung – Der Freskenzyklus des
mexikanischen Muralisten Xochitiotzin im Regierungspalast von Tlaxcala
Donnerstag, 14. Februar 2013, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco gelten als die Hauptvertreter des mexikanischen muralismo. In ihren murales, ihren Wandmalereien, schildern die Künstler die wechselvolle Geschichte Mexikos von der vorspanischen Zeit und vom Fall der aztekischen Metropole Tenochtitlan im Jahre 1521 durch die spanischen Eroberer unter Hernan Cortés bis hin zur Revolution im frühen 20. Jahrhundert. Neben weiteren Muralisten wie etwa Juan O´Gorman und Alfredo Zalce ist Desiderio Hernández Xochitiotzin (Werkschau auf YouTube) zu nennen. Maestro Desiderios Hauptwerk im Palacio de Gobierno in Tlaxcala zeichnet die Geschichte seiner Vorfahren auf einem gewaltigen und farbenprächtigen Freskenzyklus von der präkolumbischen Ära bis zur mexikanischen Unabhängigkeit nach.
Anders aber als die übrigen Künstler hebt Xochitiotzin besonders die Rolle der Tlaxcalteken bei der Eroberung und ihren Beitrag für die Entstehung einer mexikanischen Nation hervor. Dabei nutzte er, ebenso wie seine künstlerischen Kollegen, prägnante vorspanische Motive und Symbole zur Veranschaulichung der mexikanischen Geschichte. Gleichzeitig aber reinterpretierte er deren Arbeiten, insbesondere die Wandmalereien von Rivera in Mexiko-Stadt und in Cuernavaca.
Der Vortrag gibt anhand ausgewählter Beispiele eine Einführung in den Muralismus und die präkolumbische Ikonographie und widmet sich anschließend dem Freskenzyklus des mexikanischen Künstlers und Historikers Xochitiotzin aus Tlaxcala.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.

Holocaust-Zeitzeugen: “Die Quellen sprechen”
29. Januar 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen,E-Medien — 9.905 Aufrufe
Im Artikel «Die Wucht der Geschichte» informiert die Süddeutsche Zeitung über die umfassendste Holocaust-Dokumentation in der Geschichte des deutschen Rundfunks: Der BR produziert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Oldenbourg-Verlag die Höredition “Die Quellen sprechen”:
An einem konkreten Beispiel, an einer einzelnen Begebenheit oder an einem winzigen Detail lässt sich das Grundsätzliche oft viel präziser beobachten, als wenn man aus der Distanz auf das große Ganze blickt. Seit einigen Jahren bedient sich auch die Geschichtsschreibung dieser Methode, speziell die Forschung zur Schoah. Eine herausragende Stellung nimmt hier eine auf 16 Bände angelegte Edition des Oldenbourg-Verlags ein, die bis 2017 komplett vorliegen soll: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945.
Lesen Sie weiter in der Online-Ausgabe der SZ:
«Die Wucht der Geschichte».
Das dort vorgestellte Projekt erreichen Sie unter die-quellen-sprechen.de.
Die auf 16 Bände angelegte Edition «Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 – 1945», auf der das Projekt basiert, liegt – soweit bereits erschienen – auch im Bibliothekssystem Hamburg vor, sowohl in der gedruckten, als auch in der elektronischen Fassung.
Berufliche Schule an der Alster ausgezeichnet
29. Januar 2013
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.492 Aufrufe
Die Berufliche Schule an der Alster ist als erste öffentliche Schule in Hamburg für ihr Qualitätsmanagement nach der DIN ISO 29990 Management für die Aus- und Weiterbildung zertifiziert worden. Bildungssenator Ties Rabe gratuliert:
Die berufliche Schule an der Alster hat mit der Zertifizierung bewiesen, dass sie ihre Schul- und Unterrichtsentwicklung mit Erfolg betreibt und dem neuen international gültigen Qualitätsstandard in der Aus- und Weiterbildung entspricht. Die überprüften Standards und das positive Ergebnis des aufwändigen Audit-Verfahren belegen die gute Qualität der Lerndienstleistung und des Managements der berufsbildenden Schule. Dazu beglückwünsche ich die Schulleitung und die Kolleginnen und Kollegen der Einzelhandelsschule H 11!
Diesen Glückwünschen schließt sich die Stabi gerne an. Freut es uns doch, dass unsere Auszubildenden – neben der Praxis bei uns im Haus – auch in der Theorie gut ausgebildet werden. 😉
Lesen Sie die komplette Presseerklärung und die Reaktion der Schule auf der Website der Beruflichen Schule an der Alster.
Nur heiße Luft? – Luftgütediskussion in Hamburg (19.2.)
28. Januar 2013
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.824 Aufrufe

Update 13.2.
Die Veranstaltung muss leider ausfallen.
Nicht erst zur Feinstaubdiskussion wollte Hamburg seinem Namen als Umwelthauptstadt alle Ehre machen und die Luftqualität verbessern. Doch Erfolge lassen auf sich warten. Im Raum steht die dringende Umsetzung einer UN-Richtlinie, forciert von einer Klagedrohung Hamburger Umweltverbände. Wie ernst ist das Problem – was kann Hamburg tun? Kann eine Großstadt überhaupt eine Luftqualität wie auf der grünen Wiese erreichen? Reichen Citybike und Carsharing? Welchen Beitrag kann die Wirtschaft und der Hafen leisten? Welche Einschränkungen und Mehrbelastungen könnten auf uns zukommen?
Es diskutieren am 19.2. von 19-21 Uhr die umweltpolitischen Sprecher aus FDP- und SPD-Fraktion der Bürgerschaft und Paul Schmid, stellvertretender Geschäftsführer des BUND Hamburg. Die Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Anmeldungen bitte unter hamburg@freiheit.org
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