FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Projekt zur Bestandserhaltung an der Stabi Hamburg.

Historische Handschriften und alte Bücher sind wertvolles Kulturgut, das es zu schützen und für die Nachwelt zu bewahren gilt. Im Grund kann jedes Durchblättern und Lesen Stress für ein historisches Buch bedeuten. Dies gilt umso mehr, wenn es großformatige und schwere Bände sind, denn dann droht das Gewicht des Buches an der Bindung bzw. der Aufhängung des Einbandes am Buchblock zu ziehen und diese zu schädigen.

Bereits bestehende Schäden am Beschreibstoff oder Einband, d.h. eingerissene, geknickte oder lose Seiten aus Papier oder Pergament oder ein Einband, der abgeschabt, eingerissen oder nur noch in Teilen erhalten ist, können sich ohne geeignete Schutz- oder Gegenmaßnahmen verschlimmern. Besonders sensible Phasen sind auch der Transport der historischen Werke in andere Räume. Dies gilt umso mehr, wenn das Klima in diversen Räumen unterschiedlich ist und die Handschriften aus organischem, auf schnelle Temperatur-Veränderungen rasch reagierendem Material wie Pergament oder Leder bestehen.

Handschriftenmagazin
Weiter lesen “Nicht nur Pappschachteln – Klappdeckelboxen für die orientalischen Handschriften”

Open Access: Bibliotheken finanzieren den Wandel

20. März 2018
von CHJ — abgelegt in: Open Access — 3.109 Aufrufe

Mit der Etablierung des Open-Access-Gedankens beim wissenschaftlichen Publizieren verändert sich auch die Rolle der Bibliothek, die das Wissen zugänglich macht. Die Stabi fördert seit Jahren die freie Verfügbarkeit in vielfältiger Weise (Open Access Policy) und unterstützt Open-Access-Modelle auch finanziell. Wichtige Forschungsergebnisse sind zunehmend auch online kostenfrei für Leserinnen und Leser zugänglich. Für deren Veröffentlichung stellen u. a. die Bibliotheken die nötige Infrastruktur zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Dissertationsserver.

Bei der Open-Access-Veröffentlichung in einem Verlag müssen im Vorfeld die Publikationskosten finanziert werden. Diese zahlen zurzeit meist die Autorinnen und Autoren selbst, ihre Hochschulen und Institute oder die wissenschaftlichen Bibliotheken. Es hat sich ein sehr dynamischer Markt entwickelt, in dem renommierte Verlage und neue Anbieter mit den Wissensinstitutionen neue Geschäftsmodelle insbesondere für wissenschaftliche Zeitschriften aushandeln. Bibliotheken geben heute einen Teil ihrer Erwerbungsmittel nicht mehr für den Kauf von Lizenzen aus. Stattdessen unterstützen sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Veröffentlichung im Open Access und beteiligen sich an der “Transformation” von etablierten Zeitschriften. Mit Transformation ist die allmähliche Überführung in eine Finanzierung gemeint, in der nicht mehr für den Zugang zu Artikeln, sondern für die Publikation gezahlt werden soll.

Der Erfolg: Forschungsergebnisse, die in etablierten Verlagen erscheinen, werden so weltweit auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugänglich, die nicht an einer finanzstarken Einrichtung angesiedelt sind. Und die Sichtbarkeit von Forschung erhöht sich deutlich, da mehr Nutzer zugreifen können. Zusätzlicher Vorteil: Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Einrichtungen sich an entsprechenden Modellen beteiligen, reduzieren sich die Gebühren, die für die Veröffentlichung gezahlt werden müssen, oder entfallen sogar ganz.

In den letzten Jahren sind die Stabi und die Fachbibliotheken der Universität mit mehreren namhaften Partnern auf Open-Access-Modelle umgestiegen:
Weiter lesen “Open Access: Bibliotheken finanzieren den Wandel”

Claus Günther: 'Heile, heile Hitler – Szenen einer Kindheit' Der Hamburger Autor Claus Günther, 86, ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. In seinem dokumentarischen Roman beschreibt er seine Erlebnisse von 1931 bis 1947. Er zählt zu den Wenigen, welche auch die Taten in der eigenen Familie nicht verschweigen.

Zum Buchinhalt: Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz.

Claus Günther: 'Heile, heile Hitler – Szenen einer Kindheit' Günther, der als Zeitzeuge weiterhin Schulen besucht, hat sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, nicht nur auf etlichen Lesungen bewiesen – es blitzt immer wieder auch in diesem Buch auf.


Dienstag, 27. März 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zwei Studentische Hilfskräfte für die Lesesäle gesucht

9. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.323 Aufrufe

stabilogo-150

Bitte nicht mehr bewerben, die Stellen sind besetzt!

Die Stabi sucht zum 01.05.2018

zwei studentische Hilfskräfte
30h/Monat 9,90€/h

zur Mitarbeit in den Lesesälen während der Zeiten montags bis freitags von 19 bis 24 Uhr sowie samstags von 13 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 24 Uhr. Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von 10 studentischen Hilfskräften festgelegt.

Ihr Aufgabengebiet
Weiter lesen “Zwei Studentische Hilfskräfte für die Lesesäle gesucht”

Veranstaltungsflyer April

9. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.683 Aufrufe

Veranstaltungsflyer April

Damit Sie das Kulturprogramm der Stabi besser im Überblick behalten können, veröffentlichen wir unsere monatlichen Veranstaltungsflyer. Darin finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der beliebte Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn aber auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat April ist bereits da: Flyer April 2018 (PDF; 1,2 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

55 Jahre Élysée-Vertrag (21.3.)

8. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.638 Aufrufe

Multimediale Veranstaltung über den zeithistorischen Auftakt der deutsch-französischen Aussöhnung.
21. März 2018, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund.Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Die Aussöhnung mit Frankreich, das über Jahrhunderte in Erzfeindschaft mit Deutschland lebte und zur Katastrophe für Europa und die Welt führte, war das ganz besondere Anliegen von Konrad Adenauer. Verständigung und Zusammenarbeit mit dem westlichen Nachbarland gehörte zu den wesentlichen Zielen seiner Politik. Krönung dieser Bemühungen war der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Adenauer und de Gaulle in Paris den sogenannten Élysée-Vertrag. Das Abkommen sah außenpolitische Konsultationen beider Regierungen, eine verstärkte Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik sowie in Erziehungs- und Jugendfragen vor. Über die praktische Durchführung des Vertrages sollte künftig auf regelmäßigen Treffen der Regierungschefs sowie der Außen- und Verteidigungsminister und der für Erziehungs- und Jugendfragen zuständigen Minister beraten werden. Das war die Geburtsstunde der ständigen deutsch-französischen Konsultationen.
Weiter lesen “55 Jahre Élysée-Vertrag (21.3.)”

Prof. Weiss: Nach der Hammaburg (21.3.)

7. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.302 Aufrufe

Ausgrabungsarbeiten des Archäologischen Museums Hamburg

Vortrag Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.

Ausgrabungsarbeiten des Archäologischen Museums Hamburg Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
Weiter lesen “Prof. Weiss: Nach der Hammaburg (21.3.)”

Stellenausschreibung: Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut (E13)

6. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.062 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende befristete Stelle zu besetzen:

Mitarbeit in der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut

Wir suchen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in für die Recherche nach NS-Raubgut in den Beständen der Sondersammlungen der SUB und Ermittlung der Eigentümerinnen und Eigentümer sowie deren Erbinnen und Erben.

Die Stelle ist:

  • befristet, siehe Hinweise im Text
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion
  • schnellstmöglich zu besetzen

Stellennummer:

157948

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 13 TV-L

Bewerbungsschluss:

02.04.2018

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Weiter lesen “Stellenausschreibung: Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut (E13)”

Konzerte von barockwerk hamburg: „Polydorus“ (14./15.3.)

5. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.355 Aufrufe

barockwerk hamburg: „Polydorus“ (14./15.3.) „Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und
Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr.

Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.

Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.

Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
Weiter lesen “Konzerte von barockwerk hamburg: „Polydorus“ (14./15.3.)”

Neue Lesesäle für die Stabi – jetzt geht es los!

1. März 2018
von TO — abgelegt in: Baustelle Stabi — 2.865 Aufrufe

Nach intensiven Planungen und aufwendigen Vorbereitungen starten wir jetzt mit dem Umbau und der Modernisierung der Lesesäle.

Ab Montag, 05. März 2018: Vorbereitende Maßnahmen

  • Die ersten Buchumzüge und der Regalabbau beginnen. Nach und nach werden die Freihandbestände in die Magazine verlagert und ab dem 13.03. bestellbar sein.
  • Die Lesesäle bleiben für Sie geöffnet, aber es wird lauter werden. Handwerker und Umzugsmitarbeiter werden in dieser Woche täglich ihrer Arbeit nachgehen.

Ab Montag, 12. März 2018: Der Umbau beginnt

  • Am 12. März schließen die Lesesäle in der ersten Etage ihre Türen.
  • Der Handschriftenlesesaal zieht um in die zweiten Etage und bleibt daher vom 12.-14.03. geschlossen.
  • Die Lesesäle in der zweiten Etage sind durchgehend für Sie geöffnet und über den Gruppenarbeitsbereich in der zweiten Etage zu erreichen.
  • Den Lesesaal-Service (Auskunft und Buchausgabe) finden Sie ab dem 13.03. im Lesesaal 2 in der zweiten Etage.
    Bitte beachten Sie: am 12.3. wird aufgrund des Umzugs kein Lesesaal-Service angeboten.
  • Der Zugang zur Medienwerkstatt erfolgt ab dem 12.03. direkt vom Foyer im Erdgeschoss aus.
  • Alle Umleitungen sind vor Ort ausgeschildert.
  • Ab dem 09.03. werden auch die Bestände des Hamburg-Lesesaals (Signaturen “HH…”) während der gesamten Baumaßnahme in geschlossene Magazine verlagert und müssen bestellt werden.
  • Das Hamburger Abendblatt können Sie weiterhin frei zugänglich am bisherigen Standort in der zweiten Etage in den Räumen des sich jetzt dort befindlichen Handschriftenlesesaals einsehen.

 

Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen sowie Details zur Bestellung der magazinierten Lesesaal-Bestände finden Sie auf der Webseite Umbau der Lesesäle.