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Hamburg, Carl von Ossietzky

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nachgedachtBesuchen Sie die Vortragsreihe nachgedacht: 60 Jahre Grundgesetz in der Bucerius Law School, die von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg mitveranstaltet wird! Erster Termin: 24. März 2009. Fünf Abende zur Verfassung aus unterschiedlichen Perspektiven werden von der Initiative “nachgedacht. Geisteswissenschaften in Hamburg” präsentiert. Jeweils dienstags um 18 Uhr im Moot Court der Bucerius Law School; Eintritt frei.

Das Jahr 2009 ist ein Verfassungsjahr – drei Jubiläen fallen zusammen:
Am 27. Mai 1849 wurde die Verfassung des Deutsche Reiches, die erste demokratisch beschlossene Verfassung, von der verfassungsgebenden Nationalversammlung verabschiedet. Am 11. August 1919 wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie war die erste praktizierte demokratische Verfassung Deutschlands. Am 8. Mai 1949 nahm der Parlamentarische Rat das Grundgesetz an.Es wurde am 23. Mai 1949 in Bonn verkündet und unterzeichnet.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert exemplarisch die juristischen, gesellschaftlichen, politischen Dimensionen des Grundgesetzes wie auch dessen künstlerisch gestaltete Rezeption.

Grafik: Copyright Jochen Gerz, Platz der Grundrechte, Karlsruhe

Hans Kurigs Publikation von Jacob Bernays’ (1824 – 1881) Geschichte der klassischen Philologie beruht auf einer Vorlesungsnachschrift, die Robert Münzel (1859 – 1917), später Direktor der Hamburger Stadtbibliothek, während seines Studiums an der Universität Bonn im Wintersemester 1878/79 angefertigt hat. Münzel wurde – nach umfangreichen Studien der Archäologie, der Klassischen Philologie und Geschichte sowie praktischer Bibliotheksarbeit in Bonn, Marburg und Berlin – 1902 zum Direktor der Hamburger Stadtbibliothek berufen. Nach seinem Tod im Jahre 1917 gelangte sein Nachlaß in den Besitz der Stadtbibliothek und überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. Er bietet zahlreiche Forschungszeugnisse eines gelehrten Bibliothekars, die bis in die Anfangszeiten seiner Universitätsstudien (etwa bei Franz Bücheler und Hermann Usener) zurückreichen – noch heute ergiebige Quellen für die Buch- und Wissenschaftsgeschichte.

MünzelJacob Bernays:Geschichte der klassischen Philologie. Vorlesungsnachschrift von Robert Münzel.
Kommentierte Edition von Hans Kurig. Hildesheim: Olms Verlag 2008.

Präsentation am 12. März 2009 um 18.30 Uhr
im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von -Melle-Park 3, Eintritt frei

Programm
Begrüßung: Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der SUB
Begrüßung: Staatsrat a.D. Dr. Heinz Liebrecht, Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek
Robert Münzel, klassischer Philologe und Bibliothekar, und sein Nachlaß: Dr. Eva Horváth
Jacob Bernays’ Leben und Wirken: Hans Kurig
Lesung aus Bernays’ Schriften: Dr. Johannes Saltzwedel

Vortragsreihe zur Emblembuchausstellung (17.2.-17.3.)

16. Februar 2009
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.393 Aufrufe

Unsere erste Jubiläumsausstellung dieses Jahres “Im Zeichen des Elephanten” wird ergänzt durch eine Vortragsreihe, die jeweils dienstags um 18 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage) stattfindet. Der Eintritt ist frei.
17.2.: Antje Theise, Staats- und Universitätsbibliothek: Embleme in der Hamburger literarischen Welt. Produzenten und Rezipientenkreise.

24.2.: Prof. Hartmut Freytag, Hamburg: Das Emblematische Cabinet im Herrenhaus Ludwigsburg bei Eckernförde. Prinzipien der Adaptation literarischer Emblematik am Beispiel eines Architektur-Denkmals barocker europäischer Adelskultur in Schleswig-Holstein.

3.3.: Prof. Dr. Walther Ludwig, Hamburg: Angewandte Emblematik: Das Willkommbuch der Benediktiner-Universität Salzburg für ihren neuen Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun im Jahr 1687.

10.3.: Dr. Hans-Walter Stork, Staats- und Universitätsbibliothek: Imago primi saeculi Societatis Jesu. Die Festschrift zum hundertjährigen Bestehen des Jesuitenordens (Antwerpen 1640).

17.3.: Dr. Ingrid Höpel, Kiel: Emblematik in Schleswig-Holstein – vom gedruckten Buch zum gemalten Bild

Ein Fagott im LICHTHOF! (2.3.09, 18.30 Uhr)

13. Februar 2009
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.721 Aufrufe

Ein Fagott!
Beim Konzert-Event der Hamburger Philharmoniker „100 Musiker, 50 Orte, ein Konzert“ spielt Christian Kunert die Fagottstimme zur 2. Sinfonie von Johannes Brahms. Damit wird der Stabi- Lichthof Teil des „größten Konzertsaals der Welt“.

Montag, 2. März 2009, 18.30 Uhr
Ort: LICHTHOF im Altbau der Bibliothek, Eingang vom Hauptgebäude aus. Eintritt frei!

KrimilesungOpfern eine Stimme geben – Krimilesung und rechtsmedizinische Hintergründe mit Siegfried Lindhorst, Leiter der Mordkommission Itzehoe und Krimiautor, sowie Dr. Christian Braun, Rechtsmediziner am UKE

Dienstag, 10. Februar 19 Uhr im Vortragsraum der Stabi

Die Lesung in der Reihe “Die Blaue Stunde” findet zugunsten des Fördervereins der Bibliothek des Ärztlichen Vereins statt:
Hauptkommissar Siegfried Lindhorst, langjähriger Leiter der Mordkommission Itzehoe, liest aus seinen Kriminalromanen, z.B. “Der Feuerteufel von Evenfleth” und “…und nichts bleibt, wie es einmal war”. Immer mit lokalem Bezug beschäftigt
er sich darin mit den Hintergründen von Verbrechen, der Frage, warum ein Mensch zum Täter wird. Der Rechtsmediziner Dr. Christian Braun wird die medizinischen Hintergründe beleuchten.

Eintritt 8,- €, Studierende / Azubis: 4,- €
Kartenvorverkauf / Infos: Bibliothek des Ärztlichen Vereins,
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg (Altbau der StaBi, 1. Stock)
Tel: 440949 www.aekbibl.de bibliothek@aekhh.de

Die erste Ausstellung im Jubiläumsjahr “530 Jahre Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg” stellt einen nur Spezialisten bekannten Teilbestand der Bibliothek vor: die Emblembuchsammlung.
Die Ausstellung sowie die Erarbeitung eines umfangreichen Begleitbandes ist als gemeinschaftliches, interdisziplinäres Lehrprojekt mit Wissenschaftlern und Studierenden der Universität Hamburg von Antje Theise, Referentin für Seltene und Alte Drucke an der SUB, und Dr. Anja Wolkenhauer, wissenschaftliche Assistentin am Institut für Griechische und Lateinische Philologie, konzipiert und durchgeführt worden.
Besondere Aufmerksamkeit liegt auf den Spezifika der in Hamburg vorhandenen Emblembücher. Bei der Herausarbeitung dieser Spezifika war für alle Beteiligten vor allem der Elephant ein emblematisch höchst ergiebiges und erfreuliches Motiv.
Außerdem erhält der Besucher einen Einblick in die Anwendung der Emblematik im frühneuzeitlichen Hamburg. Emblematischer Bauschmuck aus Hamburger Barockbauten und aus den ephemeren Architekturen der Hamburger Oper dokumentieren die lokale Präsenz emblematischer Formen im 17. und 18. Jahrhundert ebenso wie die Devisen Hamburger Gesellschaften und Schulen oder Silberbecher und Medaillen der Zeit.
Zur Ausstellung erscheint im Kieler Verlag Ludwig der Katalog „Emblemata Hamburgensia“, herausgegeben von Antje Theise und Dr. Anja Wolkenhauer.

Weiterhin begleitet die Ausstellung eine Vortragsreihe, organisiert von Dr. Hans-Walter Stork, Referent für abendländische und außereuropäische Handschriften an der SUB – jeweils dienstags, 18 Uhr, im Vortragsraum:

Elephant

17.2.: Antje Theise, Staats- und Universitätsbibliothek: Embleme in der Hamburger literarischen Welt. Produzenten und Rezipientenkreise.

24.2.: Prof. Hartmut Freytag, Hamburg: Das Emblematische Cabinet im Herrenhaus Ludwigsburg bei Eckernförde. Prinzipien der Adaptation literarischer Emblematik am Beispiel eines Architektur-Denkmals barocker europäischer Adelskultur in Schleswig-Holstein.

3.3.: Prof. Dr. Walther Ludwig, Hamburg: Angewandte Emblematik: Das Willkommbuch der Benediktiner-Universität Salzburg für ihren neuen Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun im Jahr 1687.

10.3.: Dr. Hans-Walter Stork, Staats- und Universitätsbibliothek: Imago primi saeculi Societatis Jesu. Die Festschrift zum hundertjährigen Bestehen des Jesuitenordens (Antwerpen 1640).

17.3.: Dr. Ingrid Höpel, Kiel: Emblematik in Schleswig-Holstein – vom gedruckten Buch zum gemalten Bild

Papiertheater „Das gefährliche Leben des Carlo Goldoni –
eine venezianische Fantasie“

Freitag, 23.1.2009, 19.30 Uhr

„Römers Privattheater“ – ein deutsch-japanisches Familientheater – gehört zu den Besten der neuen Generation von Papiertheaterspielern, die von der Idee bis zur Aufführung alles selbst gestaltet.
Venedig, in der zweiten Hälfte des 18. Jh. Der Komödiendichter Carlo Goldoni muss mit Entsetzen feststellen, dass die Uraufführung seines neuen Stückes gestört wird. Zudem drohen unzufriedene Schauspielerinnen mit Streik. Einflussreiche und mächtige Kreise der Stadt fühlen sich durch Goldonis Komödie beleidigt und greifen zu drastischen Mitteln gegen den Maestro …
Eine Aufführung“ im Rahmen der Ausstellung „Papier – Gekonnte Schnitte“.

Einführung in die Ausstellung: 19 Uhr, Ausstellungsraum
Aufführung 19.30 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt 6/4 Euro

„…wie einst Lili Marleen“ – Hans Leip als Sohn Hamburgs mit seinen Gedichten und Texten, mit alter und neuer Musik, Rezitation und Original-Zeugnissen

zusammengestellt, komponiert und präsentiert von Schülerinnen und Schülern des Christianeums
und von Nina Petri.

16.1.2009, 19 Uhr
LICHTHOF im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek
Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee
Eintritt frei

Anmeldung unter:
pr@sub.uni-hamburg.de oder Tel: 42838-5857
Der Abend wird vorbereitet vom Leistungskurs Geschichte, Kunstkurs Jahrgang 9 und 10 und Leistungskurs Musik unter der Leitung von Frau Mumm, Frau Beyer und Herrn Haase.

Die Kabinettausstellung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg widmet sich dem Thema Papier auf eine ungewöhnliche Weise. Das Papier ist nicht Träger eines gedruckten Bildes, eines Textes oder einer Zeichnung, sondern erhält durch die Art der Bearbeitung und Verwendung künstlerische Qualität. Zu sehen ist eine Auswahl von historischen und zeitgenössischen Papierarbeiten, die sich der Technik des Ausschneidens und Faltens bedienen. Scherenschnitte, Silhouetten und Modelle zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, künstlerisch mit Papier zu arbeiten.

Die Kunst, frei Papier zu schneiden, lässt sich in Europa bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Im 19. Jahrhundert wird der Papierschnitt bzw. Scherenschnitt bei Künstlern wie Philipp Otto Runge zum eigenständigen Kunstwerk, wovon seine berühmten weißen Blumensilhouetten zeugen. Stellvertretend für den um 1800 beliebten Schattenriss steht der Hamburger Silhouettenschneider Jacob von Döhren. Seit einigen Jahren findet die Technik des Ausschneidens auch wieder Eingang in die zeitgenössische Kunst. Künstler wie Annette Schröter, Max Marek, Heike Weber oder Hansjörg Schneider verarbeiten die traditionellen Techniken in Scherenschnitten, Künstlerbüchern oder geschnittenen Postkarten auf ganz unterschiedliche Weise. Modelle zeigen zudem die Möglichkeit, durch Schneiden, Falten und Konstruieren mit Papier auch dreidimensional zu arbeiten. Studentische Arbeiten nach den geometrischen Faltübungen von Josef Albers am Bauhaus, ein Architekturmodell und die Buchobjekte der Künstlerin Ingeborg Schmidthüsen verweisen auf die vielfältigen Anwendungen dieser Technik.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Susanne Geese, Dr. Kerstin Petermann, Dipl.Päd. Donata Predi?.

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 17.12., 19 Uhr im Vortragsraum der Bibliothek (1. Etage).
Dr. Vanessa Hirsch vom Altonaer Museum führt in die Ausstellung ein. Gäste sind willkommen!
Begleitprogramm:

  • Freitag, 23.Januar 2009, 19.30 Uhr im Vortragsraum mit Einführung in die Ausstellung um 19 Uhr: Papiertheater: „Das gefährliche Leben des Carlo Goldoni“, Römers Privattheater, Wildeshausen
  • Sonnabend, 10. und 31. Januar 2009, 15 Uhr Führung durch die Ausstellung:, Eintritt frei

Die Kabinettausstellung der Staats- und Universitätsbibliothek widmet sich dem Thema Papier auf eine ungewöhnliche Weise. Das Papier ist nicht Träger eines gedruckten Bildes, eines Textes oder einer Zeichnung, sondern erhält durch die Art der Bearbeitung und Verwendung künstlerische Qualität. Papier kann durch Schneiden, Falten, Knüllen, Reißen jede Form annehmen. Eine Auswahl von historischen und zeitgenössischen Papierarbeiten, die sich vor allem der Technik des Ausschneidens und Faltens bedienen, zeigt die ungebrochene Faszination für das künstlerische Arbeiten mit Papier.

Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 17.12., um 19 Uhr führt Dr. Vanessa Hirsch, Altonaer Museum, in die Ausstellung ein. Gäste sind willkommen.

Begleitprogramm

Samstag, 10. Januar 2009, 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung, Eintritt frei

Freitag, 23. Januar 2009, 19.30 Uhr im Vortragsraum
Papiertheater-Aufführung: “Das gefährliche Leben des Carlo Goldoni”, Römers Privattheater, Wildeshausen
mit Einführung in die Ausstellung um 19 Uhr

Samstag, 31. Januar 2009, 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung, Eintritt frei