FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Adventure meets librarian

16. Juli 2007
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 4.042 Aufrufe

Ja, da liefen sie wieder: die beiden vorbildlichen Beispiele amerikanischer Filmkunst, die sich nicht scheuen, eine Bibliothekarin und einen Bibliothekar mit den abenteuergeschüttelten Hauptrollen zu adeln. Kürzlich im TV “Die Mumie” (ein wiederkehrendes Sommer-Special? – bereits im August 2006 erwähnten wir sie im Weblog) und letzten Sonntag just “The Quest” (zur besten Sendezeit versteht sich!). Und wie schon die Mumie schmückt sich auch dieser Film mit einem Zitat, das seinesgleichen sucht:

Er: „Ach, was weiß ich. Vielleicht bin ich gar nicht so schlau, wie ich dachte!“
Die Heldin ohrfeigt ihn: „Niemand redet so über den Bibliothekar. Auch nicht der Bibliothekar selbst.“

Schön zu wissen, wenn jemand an einen glaubt.

Das Papyrus-Kartell

16. Juli 2007
von AP — abgelegt in: Schätze der Stabi — 5.867 Aufrufe

Im Jahr 1902 gründete sich die “Commission zur Erwerbung griechischer-litterarischer Papyri aus Egypten”, kurz das “Papyrus-Kartell” genannt. Unter der Leitung des Kasseler Ägyptologen Dr. Otto Rubensohn wurden bis einschließlich 1910 zahlreiche Papyrus-Funde in Ägypten geschlossen angekauft. Das Geld floss aus den Etats der am Kartell beteiligten Institutionen, so auch aus dem Etat der damaligen Hamburger Stadtbibliothek. Über die Verteilung der Funde entschied neben der Höhe der Einlage oftmals das Los. 1908 trafen die ersten Zusendungen des Kartells in Hamburg ein und bildeten den Grundstock der hiesigen Papyrussammlung.

Darunter befanden sich z.B. bedeutende Zeugnisse für die erste systematische Christenverfolgung im gesamten Römischen Reich, die sog. “libelli libellatici”. Weltweit sind 46 Vertreter dieser Gattung aus verschiedenen Sammlungen publiziert. Die SUB besitzt mit 19 “libelli” den größten Bestand. Dabei handelt es sich um Opferbescheinigungen aus der Zeit des römischen Kaisers Decius um 250 n. Chr. Per Edikt hatte dieser von den Bewohnern des Reichs gefordert, dass sie ihre Loyalität durch ein Opfer für die Staatsgötter unter Beweis stellen. Viele Christen umgingen das mit ihrem Glauben unvereinbare, heidnische Opfer und die drohende Verfolgung und Bestrafung, indem sie sich eine solche Bescheinigung kauften. Einer dieser Belege ist noch bis zum 19. August in der Ausstellung “Erlesen” zu sehen – ob für ein wirklich vollzogenes Opfer oder vom Schwarzmarkt ist allerdings nicht mehr festzustellen.

„Erlesen“ und Kaffee

16. Juli 2007
von AP — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.702 Aufrufe

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sondersammlungen laden am Donnerstag, den 19.7.2007, um 16 Uhr zu Kaffee und kleinen Süßigkeiten in die Ausstellung „Erlesen – Die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek“ ein.
Nutzen Sie die Gelegenheit: bewundern Sie zusammen mit uns die dort gezeigten, kostbaren und seltenen Stücke der Bibliothek. Erfahren Sie im Gespräch viele Details zu den Austellungsvorbereitungen und zur Arbeit mit Sondermaterialien.

Serverwartung beendet. PCs und Internetarbeitsplätze wieder nutzbar

14. Juli 2007
von DL — abgelegt in: Aktuelles — 3.629 Aufrufe

Nach Abschluss der Serverwartung sind die Internet- und Katalogarbeitsplätze in der Stabi ab sofort wieder nutzbar.

Stabi-Jahresbericht im Netz – und eine Anerkennung!

13. Juli 2007
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 5.535 Aufrufe

Der Jahresbericht 2006 der Stabi ist jetzt auf unserer Website zu lesen. Er gibt einen reich bebilderten Überblick über die Aktivitäten der Bibliothek im letzten Jahr.

Die Highlights 2006 waren unter anderem: Sonntagsöffnung, Erweiterung der elektronischen Angebote (Weblog, E-Books, Medienwerkstatt), Übernahme des Open Access-Verlags Hamburg University Press sowie die Spendenkampagne “Hamburg ohne Worte” zum Retten der säurefraß-gefährdeten Hamburg-Bestände.

Schauen Sie selbst, was die Bibliothek 2006 geleistet hat – die Aktivitäten 2007 können Sie gerade erleben: z.B. die Vorbereitung der Ausleihzentrale mit verlängerten Öffnungszeiten und der Umbau des Lichthofs im Altbau in ein Veranstaltungszentrum.

Übrigens, heute bekam die Stabi eine Urkunde: In einem bundesweiten Leistungsvergleich für wissenschaftliche Bibliotheken (BIX), koordiniert vom Deutschen Bibliotheksverband, gehört unsere Bibliothek zu den 5 besten im Bereich “Entwicklung” – hier wird die Flexibilität und Aktivität einer Bibliothek im Hinblick auf neue Herausforderungen beurteilt.

Wie im Weblog schon angekündigt findet am am Sonnabend, den 14.7. in der Stabi eine notwendige Serverwartung statt. Die Angebote der Stabi (Zugriff auf die Website, den Campus-Katalog und unsere elektronischen Medien) sind an diesem Tag zeitweise auch von außen nicht erreichbar.

Außerdem zur Erinnerung: Die Leihstelle bleibt geschlossen. Ausgabe bereitliegender Bücher ist nicht möglich (auch nicht im Ausnahmefall). Die Neuanmeldung von Benutzern ist nicht möglich. Internetarbeitsplätze und Katalog-PCs sind nicht nutzbar. Die Ausleihe von Büchern aus dem Lesesaal (die mit dem “gelben Punkt”) ist nicht möglich.

Wolf-Walter-Lesesaal der Departmentbibliothek ChemieDas Department Chemie eröffnet den Nordflügel seiner Bibliothek nach Umbaumaßnahmen als Wolf Walter Lesesaal am Freitag, dem 13. Juli 2007, ab 15.00 Uhr, im Department Chemie, Bibliothek, Martin-Luther-King-Platz 6.

Der Lesesaal wurde mit modernen Tischen, Stühlen und Lampen neu eingerichtet. Studierende und Mitarbeiter können zukünftig an 50 Arbeitsplätzen und in neuen Gruppenarbeitsräumen lernen und recherchieren.

Zum Namensgeber: Prof. Dr. Wolfgang Walter (1919 – 2005) war Professor für Organische Chemie an der Universität Hamburg und – als der Fachbereich Chemie im Rahmen der Universitätsneuordnung gegründet wurde – von 1970 bis 1972 sein erster Fachbereichssprecher. Wolfgang Walter war eine der prominentesten Persönlichkeiten des Fachbereichs und ist Autor des Lehrbuchs für Organische Chemie (Beyer/Walter). Er emeritierte im Jahre 1986.

Campus-Katalog derzeit nicht in Betrieb

10. Juli 2007
von SB — abgelegt in: Aktuelles — 4.377 Aufrufe

Der Campus-Katalog ist wegen eines Defekts am Server vorerst außer Betrieb. An der Reparatur des Servers wird gearbeitet. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis Mittwoch früh (11.07.2007) dauern.

Prof. Dr. Gabriele Beger und Dr. Rainer HeringDas Landesarchiv Schleswig-Holstein und die Staats- und Universitätsbibliothek arbeiten künftig beim Veröffentlichen zusammen: Hamburg University Press, der Verlag der SUB, wird die Titel der “Veröffentlichungen aus dem Landesarchiv Schleswig-Holstein” realisieren. Am 9. Juli wurde ein entsprechender Rahmenvertrag unterzeichnet, nach dem der Verlag die Publikationen in einer Print- und einer frei verfügbaren Onlineversion parallel realisieren wird.

Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Gabriele Beger, und der Direktor des Landesarchivs, PD Dr. Rainer Hering, bekunden mit der Zusammenarbeit ihre Absicht, die freie Internet-Verfügbarkeit von mit öffentlichen Mitteln produziertem Wissen („Open Access“) praktisch zu unterstützen.

Ich hab da dieses Buch….

6. Juli 2007
von ST — abgelegt in: Aufgelesen,Tipps und Tricks — 5.588 Aufrufe

In der Auskunft klingelt das Telefon und die Bibliothekarin hört folgende Frage: „Ihr könnt doch bestimmt nachgucken, ob Ihr ein bestimmtes Buch habt.“ Ja, genau, kann man, was wird denn gesucht? „Ich hab hier ein Buch, es geht um Sprache und Dichtkunst.“ Nicht schlecht für den Anfang, aber ein Verfassername wäre ob der Trefferhäufigkeit der gesuchten Stichworte jetzt nicht schlecht. „Nee, den kann ich nicht lesen. Das Buch ist schon alt. Von 1779.“ Oha, wie lautet der Titel denn ganz genau? „Über Sprache und Dichtkunst“. So geht’s, die Bibliothekarin zaubert aus dem Katalog eine Klopstockausgabe hervor. Das trifft sich gut – zu Klopstock hat die Stabi ja eine besondere Beziehung. Aber wenn er das Buch selber hat, wozu dann die Frage nach einem Bibliotheksexemplar? „Ich hab’s geschenkt gekriegt und wüsste gerne, was es wert ist. Das könnt Ihr mir doch bestimmt sagen!“ In der Tat, die Stabi kann bei der Einschätzung etwas helfen und die Bibliothekarin freut sich, auf die Buchsprechstunde für alte und kostbare Bücher hinweisen zu können. Jeden 2. Dienstag im Monat von 15-16 Uhr (Voranmeldung erbeten). Praktischerweise steht der nächste Termin gerade bevor.