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Wie im wahren Leben

6. September 2006
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 12.052 Aufrufe

Die Stabi zweimal als Schauplatz im TV-Krimi: Stubbe – Von Fall zu Fall. Die Dreharbeiten für Folge 30 + 31 fanden kürzlich an 2 Tagen statt – während der Öffnungszeiten und bei vollem Betrieb. Eine echte Bewährungsprobe für MitarbeiterInnen und Bibliothekspublikum, die aber alle mit Gelassenheit bestanden (s.a. Blog vom 18.8.).

Dass Fiktion und Wirklichkeit nicht immer zwangsläufig nahe beieinander liegen, wurde mehr als einmal auch hier bewiesen. Während im Film eine Abholzeit “morgen 10 Uhr” strikt einzuhalten ist (und 10.40 Uhr ist nun mal zu spät, dann ist das Buch längst an den nächsten Interessenten weitergegeben worden, denn: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!), kann die Stabi im wahren Leben hier deutlich mehr punkten: Die Abholfrist beträgt nach wie vor 7 Werktage. Vielleicht sind Bibliotheken ja doch kundenfreundlicher, als landläufig leichthin angenommen wird?

Wer nun diese Krimifolgen mit seinen eigenen Bibliothekserfahrungen abgleichen möchte, sollte sich dieses Kleinod schon mal vormerken. Die Sendetermine sind für Dezember 2006 und Januar 2007 geplant, wir werden im Blog rechtzeitig die Details liefern.

Bibliotheken und Bibliothekarinnen werden gar nicht so selten in Literatur und Film dargestellt. Libreas beschäftigte sich in der letzten Ausgabe mit diesem Thema und kann mit emsig zusammengetragenen Nachweislisten aufwarten.

Und was hat die Stabi hierzu im Angebot? Z.B. Michael Cart: In the stacks: short stories about libraries and librarians (A 2006/3461).

Immer gerne gesehen und erst unlängst am 13.8. wieder gesendet: “Die Mumie” (OT: The Mummy) – mit legendärem Zitat:

Evelyn: Look, I… I may not be an explorer, or an adventurer, or a treasure-seeker, or a gunfighter, Mr. O’Connell, but I am proud of what I am.
Rick: And what is that?
Evelyn:
I… am a librarian!

4 Antworten zu “Wie im wahren Leben”

  1. Karin Hörner sagt:

    Dazu passt die Librarian Action Figure:
    http://www.mcphee.com/laf/
    Leider nicht mehr im Handel erhältlich!

  2. Y. Krueper sagt:

    “Bibliotheken und Bibliothekarinnen werden gar nicht so selten in Literatur und Film dargestellt…”
    Dem kann ich mich nur anschliessen. Im Studium haben wir eine Datenbank erstellt, die Informationen über Filme und Bücher liefert, deren ProtagonistInnen BibliothekarInnen sind: DIE GRAUE MAUS
    Mehr Infos unter: http://www.bui.fh-hamburg.de/projekte/gmaus/fdb_einleitung.html

  3. Also, mein Lieblingsfilm mit Bibliothekarin ist “Salmonberries” – Rosel Zech als deutschstämmige Leiterin einer Winz-Bibliothek in Alaska und K.D. Lang als besonderer Benutzerin.

    Salomberries und noch viele andere Filme mit Bibliothekarinnen sind auch in der Film-Liste der Library Mistress beschrieben.

  4. ST sagt:

    Ich möchte gerne nochmal auf den Artikel in Libreas hinweisen, der diese ganzen schönen Zusammenstellungen auflistet.

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