FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Brahms-Abend mit Liebesliedern (29.5.2008)

7. Mai 2008
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.151 Aufrufe

brahms-statuette Anlässlich zweier Jubiläen – 175. Geburtstag von Johannes Brahms (7. Mai) und Gründung des Brahms-Archivs der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vor 50 Jahren – veranstaltet die Stabi zusammen mit der Johannes-Brahms-Gesellschaft Int. Vereinigung Hamburg am 29. Mai einen Brahms-Abend im LICHTHOF der Bibliothek (19 Uhr, Eingang Ecke Edmund-Siemers-Allee/Grindelallee). Der Musikexperte der Staatsbibliothek, Dr. Jürgen Neubacher, und Joachim Kossmann MA vom Brahms-Museum berichten über das Brahms-Archiv, das heute als eine der bedeutendsten Brahms-Sammlungen weltweit gilt, sowie über das neu gestaltete Brahms-Museum in der Peterstraße.

Den musikalischen Höhepunkt bilden die Brahmsschen Liebeslieder-Walzer op. 52 für Chor und Klavier, von denen das Brahms-Archiv die eigenhändige Niederschrift des Komponisten in der Fassung für zweihändige Klavierbegleitung besitzt. Mit diesen und anderen Chor- und Klavierstücken wird der Lichthof nun erstmals auch als Konzertraum eingeweiht. Ausführende sind die Kantorei der Hauptkirche St. Jakobi unter den Dirigenten Claus Bantzer und ihrem ständigen LeiterRudolf Kelber, sowie als Pianisten der Präsident der Johannes-Brahms-Gesellschaft, Cord Garben, und Rudolf Kelber.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Anmeldungen an pr@sub.uni-hamburg.de

75 Jahre nach der Bücherverbrennung: Lese-Zeichen vor der Stabi (8.5.2008)

5. Mai 2008
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 3.232 Aufrufe

Jedes Jahr wird in Hamburg der Bücherverbrennungen im Mai 1933 gedacht – mit einem Leseprogramm des Arbeitskreises “Bücherverbrennung – nie wieder!”, dessen Höhepunkt die Marathon-Lesung an sechs historischen Orten ist.

Dieses Jahr wird auch vor der Stabi gelesen; am 8. Mai um 12 Uhr liest Regula Venske aus Texten der “schädlichen und unerwünschten” Autoren. Auch die Staats- und Universitätsbibliothek unterstützt diese Aktion mit einem eigenen Beitrag – gelesen wird aus Texten von Maud und Carl von Ossietzky, dem Namensgeber der Bibliothek.

DBIS: Zugangssystem zu Datenbanken funktioniert wieder!

2. Mai 2008
von AC — abgelegt in: Aktuelles — 3.485 Aufrufe

Gute Nachrichten aus Regensburg: Das Datenbank-Informationssystem DBIS steht ab sofort wieder zur Verfügung. Damit ist der Zugang zu allen Datenbanken des Bibliothekssystems wieder möglich. Wir bitten nochmals um Entschuldigung für den Ausfall und damit zusammenhängende Ärgernisse.

Stabi: Himmelfahrt und Pfingsten geschlossen

29. April 2008
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 4.811 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek Christi Himmelfahrt (Do, 1.5.) und Pfingsten (So, 11.5. + Mo, 12.5.) nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Pommern-Karte von 1789

29. April 2008
von GU — abgelegt in: Schätze der Stabi — 7.938 Aufrufe

Kartenausschitt aus der Pommernkarte von 1789

Die Kartensammlung der Staatsbibliothek kann sich über ein wertvolles Geschenk freuen. Es handelt sich um die 6-teilige flächenkolorierte “Karte des Königl. Preuss. Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern” von 1789 des Obersten Geheimen Baurates für Pommern, Ost- und Westpreußen David Gilly (1748-1808).
Als Vorlage für seine Pommernkarte benutzte Gilly das wichtigste Kartenwerk der voramtlichen preußischen Landesaufnahme, die Schmettau/Schulenburg-Karte, die ihrerseits auf den 1767-87 durchgeführten Vermessungen des preußischen Territoriums basiert.
Kein geringerer als der Geograph der Preußischen Akademie der Wissenschaften, der bedeutende Kartograph Daniel Friedrich Sotzmann (1754-1840), hat Gillys Entwurf in Kupfer gestochen.

Signatur: Kt 2008/901

Weitere Informationen zur Kartensammlung finden Sie unter: www.sub.uni-hamburg.de/karten

DBIS noch nicht wieder verfügbar: alternative Zugänge

28. April 2008
von ST — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Tipps und Tricks — 5.651 Aufrufe

Weiterhin keine Entwarnung aus Regensburg. Somit bleibt uns der Zugang zu DBIS vorerst versperrt. Zu einigen Datenbanken gibt es zum Glück alternative Zugänge, wir haben die wichtigsten davon auf unserer Website zusammengestellt:

Datenbanken – alternativer Zugang

Datenbank-Infosystem (DBIS) z.Zt. nicht verfügbar

24. April 2008
von ST — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 4.963 Aufrufe

Aus Regensburg erreicht uns folgende Meldung:

Liebe DBIS-Anwender,
aufgrund eines technischen Defekts können wir Ihnen das Datenbank-Infosystem (DBIS) derzeit nicht zur Verfügung stellen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Problem zu beseitigen.

Sobald es Nachrichten gibt, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hamburg hofft auf schnelle Genesung.
DBIS

Seit dem 08.04.2008 sind im Rahmen der Verbundübergreifenden Online-Fernleihe Kopiebestellungen auf Zeitschriftenaufsätze nun auch aus dem KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) möglich.
Damit ist die letzte große Einschränkung für die Verbundübergreifende Online-Fernleihe beseitigt!
Aus dem gesamten Bundesgebiet können nun über fünf Verbundkataloge aus den angeschlossenen Bibliotheken Monographien und Zeitschriftenaufsätze bestellt werden.

Joseph WeizenbaumBis Ende Mai werden in der Informatik-Bibliothek ausgewählte Schriften von und über Joseph Weizenbaum ausgestellt. Darüber hinaus wird das Dialog-Programm ELIZA auf einem alten Apple-Rechner präsentiert und kann ausprobiert werden.

Joseph Weizenbaum hat die Hamburger Informatik seit der Gründung im Jahre 1971 begleitet: als Mensch, mit seinen Fachbeiträgen und mit seiner kritischen Haltung zu Fehleinschätzungen des Potentials von Computern. Er hat Generationen von Lehrenden und Studierenden zur Diskussion und Reflexion herausgefordert. Seine grundlegenden Überlegungen zur Rolle des Computers in der Gesellschaft werden auch in Zukunft die Informatik bewegen.

1966 veröffentlichte Weizenbaum das Computer-Programm ELIZA, mit dem er die Verarbeitung natürlicher Sprache durch einen Computer demonstrieren wollte; Eliza wurde als Meilenstein der “künstlichen Intelligenz” gefeiert, seine Variante Doctor simulierte das Gespräch mit einem Psychologen. Weizenbaum war entsetzt, wie ernst viele Menschen dieses relativ einfache Programm nahmen, indem sie im Dialog intimste Details von sich preisgaben. Dabei war das Programm nie konzipiert gewesen, einen menschlichen Therapeuten zu ersetzen. Durch dieses Schlüsselerlebnis wurde Weizenbaum zum Kritiker der gedankenlosen Computergläubigkeit. Noch heute gilt Eliza als Prototyp für moderne Chatbots.

Stellas Wissensbasis zum dritten Mal verkauft

17. April 2008
von SB — abgelegt in: Aktuelles — 10.433 Aufrufe

CD Wissensbasis StellaSeit nunmehr dreieinhalb Jahren hilft Chatbot Stella Bibliotheksnutzern verlässlich, kompetent und freundlich bei ihrer Recherche. Auch über Hamburg hinaus wird Stella immer beliebter: Mit der Universitätsbibliothek Köln hat Anfang April bereits die dritte Bibliothek Stellas Wissensbasis für den eigenen Gebrauch erworben. Ein Chatbot auf Basis von Stella ist bereits auf dem Bibliotheksportal Sachsen aktiv, ein dreisprachiger Chatbot soll ab Sommer 2008 an der Universitätsbibliothek Bozen eingesetzt werden. Besonders erfreulich ist das internationale Interesse an Stella. Der Hamburger Chatbot wurde inzwischen schon in Korea, in den USA, in Kanada und in den Niederlanden vorgestellt, und kürzlich kam eine Gruppe von dänischen Bibliothekaren nach Hamburg, um sich Stella anzusehen.

Neben dieser Außenwirkung sprechen auch Stellas Nutzungszahlen auf der Stabi-Website nach wie vor für ihren Erfolg. Die Zahlen für April 2005 bis April 2008 zeigen, wie aktiv Stella ist:

Anzahl ausgewerteter Tage: 1.091
Anzahl Dialoge: 262.804
durchschnittl. Anzahl Dialoge pro Tag: 241
max. Anzahl Dialoge pro Tag: 684 (8.5.2007)
min. Anzahl Dialoge pro Tag: 22 (24.12.2006)
Top-Gesprächsstunde: 14-15 Uhr