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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Essaywettbewerb für Korea-Interessierte

14. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Fachbibliotheken — 3.927 Aufrufe

Essaywettbewerb für Korea-Interessierte Die Bibliothek des Asien-Afrika-Institutes weist auf folgenden Wettbewerb hin:

Schreiben Sie einen Essay über das Buch “Mondestrunken” von Jung Young Moon und gewinnen Sie einen Preis von bis zum EUR 750!

Alle Studierenden koreabezogener Fächer sind auch in diesem Jahr wieder herzlich dazu eingeladen, am Essay-Wettbewerb des Korea Literature Translation Institute (KLTI) teilzunehmen. Lesen Sie das Buch Mondestrunken von Jung Young-Moon, erschienen 2012 im Edition Delta Verlag, und schreiben Sie zu den Erzählungen dieses Bands einen Essay im Umfang von ca. drei A4-Seiten (ca. 1000 Wörter).

Sie finden das Buch in der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts unter der Signatur 7: 895.735-JUNG.
Anmeldung bis 26. Juni, Abgabe bis 31. August 2012!

Weitere Informationen entnehmen Sie diesem PDF.

Stabi beflügelt – Sommerkonzert (28.6.)

12. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.220 Aufrufe

Stabi beflügelt – Sommerkonzert Hamburger Dichter (Borchert, Claudius, Dehmel, Falke, Liliencron) vertont von Komponisten des 19./20. Jahrhunderts

In dem Konzert erklingen neben bekannten auch viele unbekannte Lieder, die sämtlich aus in der Stabi aufbewahrten Dichter- oder Musikernachlässen stammen oder anderweitig einen engen Bezug zu Sammelschwerpunkten der Bibliothek haben.

Präsentiert werden nicht nur bekannte Komponisten wie Brahms, Strauss, Schönberg oder bei den Dichtern Wolfgang Borchert, sondern auch seltener zu hörende Namen wie der Wandsbeker Komponist Hugo Rüter, der Hamburger Brahms-Freund Julius Spengel, der Exilkomponist Manfred Gurlitt (ein Enkel des Altonaer Malers Louis Gurlitt) sowie die
Hamburger Dichter Gustav Falke, Detlev von Liliencron oder Richard Dehmel. Gerade am Beispiel einiger völlig unbekannter, weil unveröffentlichter Werke lässt sich nachvollziehen, wie reich an ungehobenen Schätzen und kleinen Kostbarkeiten die Sammlungen von Bibliotheken und Archiven noch immer sind. Nicht nur für Buchliebhaber, auch für Musiker, die Neuem gegenüber aufgeschlossen sind, lohnt die Suche nach dem Besonderen, nicht Alltäglichen, wie es in diesem Konzert zu hören sein wird.

Mit Katharina Dierks (Mezzosopran) und Inessa Cherepanov (Klavier).

Donnerstag, 28. Juni 2012, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Printed in Germany. Werner Lansburgh als Exilautor. (29.6.)

11. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.604 Aufrufe

Werner Lansburgh: Dear Doosie Ein Abend zum 100. Geburtstag des Autors von Dear Doosie

Lesung: Stephan Benson
Gespräch mit: Karin Lansburgh und Prof. Dr. Esther Kilchmann
Moderation: Prof. Dr. Doerte Bischoff, Claudia Röser

Zeit: Freitag, 29.06.2012, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum (1. Etage)

Seine im Exil lebensnotwendigen Sprachwechsel macht Werner Lansburgh 1977 in Dear Doosie zum literarischen Gestaltungs- und Unterhaltungsprinzip. Der zwischen Deutsch und Englisch wechselnde Briefroman wird Lansburgh zu einer “Brücke aus Papier”, über die er sich in die Arme einer in Pygmalion-Manier zum Leben erweckten deutschen Leserin Du-Sie schreibt.

Printed in Germany. Werner Lansburgh als Exilautor. Der am 29. Juni 1912 in Berlin geborene Lansburgh war nach 1933 zunächst Jura-Student in der Schweiz, dann Garagenarbeiter in Spanien, Spanischlehrer in Italien und zuletzt Korrektor und Archivarbeiter in Schweden, wo er bis 1980 im Exil lebte, bevor ihm der wirtschaftliche Erfolg der Doosie-Bücher die Rückkehr nach Deutschland ermöglichte. Werner Lansburgh lebte bis zu seinem Tod 1990 abwechselnd in Hamburg und Uppsala.

Stellvertretend für die von der Einsamkeit des Exils, dem Verlust der Sprache und der Erfolglosigkeit aller bisherigen Rückkehrversuche nach Deutschland hervorgerufenen Sehnsüchte, die in die englischen Konversations- und literarischen Leibesübungen mit Doosie eingewoben sind, steht am Ende des Romans der Wunsch, die eigenen Texte mit dem Vermerk “Printed in Germany” veröffentlichen zu können.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Werner Lansburgh lädt die Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur unter diesem Titel zu einem Abend mit Lesung und Gespräch in den Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek “Carl von Ossietzky”.

Reisen in eine untergegangene Welt Mittel- und Osteuropas (21.6.)

11. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.560 Aufrufe

Prof. Dr. Klaus Garber Vortrag von Prof. Dr. Klaus Garber, Universität Osnabrück: Reisen in eine untergegangene Welt Mittel- und Osteuropas. Auf Spurensuche in Bibliotheken jenseits von Werra und Fulda, Oder und Neiße.

Der von den Nationalsozialisten angezettelte Zweite Weltkrieg hat die größte Katastrophe in der Geschichte des deutschen Buch- und Bibliothekswesens zur Folge gehabt.

Klaus Garber geht der Frage nach, welche Auswirkungen ein derartiger kultureller Bruch für die Deutschen gehabt hat und für alle Zeit haben wird. Er berichtet über die Motive, die ihn veranlassten, nach Mittel- und Osteuropa aufzubrechen, um dem Schicksal untergegangener und zerstreuter Bibliotheken nachzuspüren. Es spricht ein Literaturwissenschaftler, der die Hinwendung zu den versehrten kulturellen Traditionsbeständen aus dem ehemaligen deutschen Osten als Stiftung von Erinnerung versteht und damit zur Pflege von lebendiger Überlieferung eines europäischen Erbes.

Donnerstag, 21. Juni 2012, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Stabi: Studentische Hilfskraft für die Lesesäle gesucht

8. Juni 2012
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.816 Aufrufe

Die Stabi sucht zum 1.8.2012 eine studentische Hilfskraft zur Mitarbeit in den Allgemeinen Lesesälen. Während der Zeiten montags bis freitags von 16 bis 21 Uhr sowie sonnabends von 13 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 21 Uhr sind Sie vorrangig an der Buch- und Zeitschriftenausgabe eingesetzt. Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von insgesamt 9 studentischen Hilfskräften festgelegt. Zu Ihren weiteren Aufgaben gehören u.a. Regalkontrolle, das Einstellen von Büchern sowie die Pflege der Loseblattsammlungen. Wir bieten Ihnen eine Anstellung von 46 h pro Monat zu einem Stundenlohn von 8,62 Euro.
Sind Sie zeitlich flexibel, kundenfreundlich und längerfristig disponibel? Dann freuen wir uns auf Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf an saskia.kussin@sub.uni-hamburg.de. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte telefonisch an Frau Eggers 42838-5586.

Vortrag Prof. Birgit Erdle im Lesesaal der Exilbibliothek (21.6.)

6. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.237 Aufrufe

Vortrag Prof. Erdle: Charlotte Beradts Traumsammlung und ihr Dialog mit Hannah ArendtProf. Dr. Birgit Erdle (Fritz Bauer Institut, Goethe Universität Frankfurt a.M.):

Charlotte Beradts Traumsammlung und ihr Dialog mit Hannah Arendt

Im Jahr 1933 beginnt die Autorin und Journalistin Charlotte Beradt, Aufzeichnungen von Träumen im Nationalsozialismus zu sammeln. Ihre Traumsammlung verklammert zwei Zeiten: die dreißiger Jahre, in der die Sammlung entsteht, und die sechziger Jahre, in der sie unter dem Titel Das Dritte Reich des Traums veröffentlicht wird – als Rücksendung an ihren Ursprungsort, von den USA aus, wohin Beradt die Notate verschickt hatte, bevor ihr selbst 1939 die Flucht aus Berlin nach New York glückte. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Beradt die Träume liest, und geht den Spuren des Dialogs mit dem Denken Hannah Arendts nach, mit der Beradt eine langjährige Freundschaft verband.

Donnerstag, 21. Juni 2012, 18 Uhr
Im Ossietzky-Lesesaal der Exilbibliothek
(W.A. Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur)
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
(Staatsbibliothek Carl von Ossietzky, Altbau, Erdgeschoss)

Ab sofort Citavi Team als Campuslizenz verfügbar

4. Juni 2012
von ME — abgelegt in: Aktuelles,Tipps und Tricks — 9.457 Aufrufe

Es ist soweit. Nachdem die Universität Hamburg seit Frühjahr 2010 über eine Campuslizenz für Citavi Pro verfügt, wird diese nun um die Teamfunktionalität der Software aufgestockt. Das heißt, ab sofort können alle Angehörigen der Universität Hamburg (Studierende und hauptamtlich für die Universität Hamburg tätige WissenschaftlerInnen und sonstige MitarbeiterInnen) kostenlos, zusammen und gleichzeitig an Projekten in Citavi arbeiten.

Verwaltet werden die Teamprojekte über ein modernes Rechtemanagement, das den differenzierten Zugriff (Passwortschutz, Administratoren-, Schreib- und Leserechte) auf die einzelnen Projekte organisiert. Genauere Informationen zu Citavi Team finden Sie auf unseren Infoseiten oder direkt im Handbuch von Citavi.

Update 12.06.2012:

Wichtig: Denken Sie bitte daran, dass Sie auf jeden Fall einen neuen Lizenzschlüssel anfordern müssen, wenn Sie die Teamfunktion nutzen möchten, auch wenn Sie dies bereits vor dem 28.05.2012 getan haben.

Mit der Erweiterung der Campuslizenz für die Literaturverwaltungssoftware Citavi Pro auf Citavi Team werden von Citavi neue Lizenzschlüssel vergeben. Einzelbenutzern von Citavi Pro sendet Citavi den erneuerten Schlüssel ab heute automatisch zu.
Für Neueinsteiger gilt weiterhin das auf den Webseiten des Rechenzentrums beschriebene Verfahren: http://www.rrz.uni-hamburg.de/software-angebot/rahmenvertraege/citavi.

Patenbuch des Monats Juni: Der niederländische Messias

1. Juni 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 4.821 Aufrufe

Im Rahmen unserer Aktion Edlen Büchern Pate stehen stellen wir Ihnen jeden Monat ein interessantes Werk vor, das auf einen Buchpaten für seine Restaurierung wartet. Im Juni ist das „Patenbuch des Monats“ der niederländische Messias von Klopstock:

Objekt Nr. 44: Der niederländische Messias Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803): De Messias. Heldendicht, in twintig Zangen. Het Hooduitsch van F. G. Klopstok in dichterlijk prosa gevolgd. Reinschrift einer niederländischen Übersetzung
Handschrift, ohne Ort, um 1840, 3 Bände
Bibliothekssignatur: Cod. nov. : 274, 1-3

Klopstocks berühmtestes Werk “Der Messias” erfuhr zahlreiche Übersetzungen in fremde Sprachen, darunter vier Übersetzungen ins Niederländische. Die vorliegende Reinschrift stammt vermutlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ist in sehr schönem, gleichmäßigem Duktus in lateinischer Schrift ausgeführt.

Patenbuch des Monats Was ist zu tun: Ablösen der Rücken, Anheben der Lederflächen auf den Deckeln, Anfertigung neuer Lederrücken, Übertragung der originalen Lederbezüge, …

Mehr dazu, sowie Informationen zum Zustand, was zu tun ist, und zu den Restaurierungskosten erfahren Sie auf der Seite Patenbuch des Monats Juni 2012.

Studentische Hilfskräfte für die Sondermagazine gesucht

31. Mai 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.669 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum 1. Juli 2012

Zwei Studentische Hilfskräfte für je 120 Std., verteilt auf 3 Monate (Juli, August, September)

zur Mithilfe im Bereich der Sondermagazine.

In den Magazinen für alte und seltene Bücher stehen umfangreiche Umzüge an. Bevor die Bücher umgezogen werden können, müssen Regale geräumt und Regalböden versetzt werden. Hierbei und beim eigentlichen Umzug unterstützen Sie den verantwortlichen Magaziner.

Aufgabenbereiche:
Hilfe bei umfangreichen Umzügen von alten und seltene Büchern

Voraussetzungen:
Umsichtiger Umgang mit seltenen und alten Büchern
Freude an zupackender Tätigkeit
Weiter lesen “Studentische Hilfskräfte für die Sondermagazine gesucht”

Colloquium Atticum I: Antike Fluchtafeln (14. + 15.6.)

30. Mai 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.790 Aufrufe

FluchtafelnColloquium Atticum I: Antike Fluchtafeln: Aktuelle Projekte und Forschungstrends

Schwarze Magie gehörte zum Alltag der alten Griechen und Römer. Antike Fluchtafeln, die einen Gegner schädigen sollten, stellen daher unschätzbare Quellen für die Sozial- und Mentalitätsgeschichte dar. Anlässlich dieses Kolloquiums stellen drei internationale Teams ihre Editionsprojekte vor und bringen sie in einen fruchtbaren Dialog miteinander: das Inscriptiones Graecae Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die Magdeburger Datenbank für antike Fluchtafeln (Thesaurus Defixionum Magdeburgensis, TheDeMa) und eine englische Leseedition, die alle Tafeln aus Athen einem breiten Leserkreis zugänglich machen wird.

Fluchtafeln Umzeichnung Hesperia Dabei sollen nicht nur die vielfältigen Herausforderungen, die das Material an die Herausgeber stellt, und die jeweiligen editorischen Standards diskutiert, sondern auch Neulesungen vorgestellt werden. Zudem wird die antike Magie auch aus kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet: ihr Verhältnis zum griechischen Recht und ihre Rolle im religionswissenschaftlich bedeutsamen Derveni-Papyrus werden dabei genauso thematisiert wie ihr Einfluss auf die lateinische Satire.

[Anmerkung zu den Abbildungen: auf Klick Anzeige in groß.]

Donnerstag, 14. Juni, 15.30-19 Uhr, und Freitag, 15. Juni 2012, 9-15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.