Welcome to Hamburg!
4. Oktober 2012
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.806 Aufrufe
Nachdem die Stabi vor einiger Zeit mehrsprachige Informationen zur Bibliothek für Website-Besucher aus dem Ausland zur Verfügung gestellt hat, bekommen jetzt auch wichtige landesbibliothekarische Angebote (“Thema Hamburg“) einen Zugang in englischer Sprache. Internationale Website-Gäste finden dort u.a. Infos zu digitalen Beständen wie den Hamburger Adressbüchern, zur Pflichtexemplarsammlung, zum Service im Hamburg-Lesesaal oder zur Hamburger Presse und können so einen Überblick über die Aufgaben der Stabi als Landesbibliothek gewinnen.
Stabi-Banner zu Stabi-Taschen
4. Oktober 2012
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 5.201 Aufrufe
Eine Kollegin hatte DIE Idee! Wollen wir nicht aus den Bannern der Stabi Taschen nähen lassen! Wir fragten bei den Elbe-Werkstätten an und diese fertigten uns wunderschöne Einzelstücke. Die geräumigen Taschen mit Henkeln im Stabi-Rot sind aus den Bannern, Planen und Bespannungen hergestellt worden, die die Stabi zu verschiedenen Zwecken verwendet hat: das große Banner an der Bibliothek zu unserem 530. Jubiläum, die Ausstellungsbanner, Banner zum Bibliothekartag und zur “Nacht des Wissens” sowie die Standbespannung beim Bibliothekartag.
Jede Tasche ist ein Unikat! Also keine Massenware – und deshalb auch nicht ganz billig. Die aus Planen und Bannern gefertigten Stücke kosten 12 Euro, die aus dem Bespannungsmaterial 4 Euro. Sie sind im Bistro zu kaufen. Ein wunderbares Geschenk, für alle, die die Stabi lieben und schätzen.
Exponat des Monats Oktober: Briefwechsel des Heiligen Hieronymus (17.10.)
4. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.409 Aufrufe
Exponat des Monats Oktober ist die Sammlung von Briefen des hl. Hieronymus und anderen Kirchenvätern und –schriftstellern in einer Handschrift aus dem ehem. Benediktinerkloster St. Pantaleon in Köln, Cod. in scrin. 6. Der kostbare Codex gehört mit seinem Gegenstück Cod. in scrin. 5 mit dem Text des „Gottesstaats“ des Aurelius Augustinus zu den Meisterwerken romanischer Buchmalerei und Initialenkunst aus Köln und entstand ca. 1150-1170. Beide Handschriften wurden von Zacharias Conrad von Uffenbach im Jahr 1704 auf der Frankfurter Buchmesse erworben, wo sie als Makulatur verkauft werden sollten.
Zwei ganzseitige Titelseiten eröffnen den Band; dann folgen 136 Initialen, die jeweils über 8-16 Zeilen gehen. Phantasievolles Rankenwerk bildet die Initialbuchstaben, die auf blauem, grünem oder seltener gelblichem Grund stehen. Die Mehrzahl der Initialen sind reine Rankeninitialen, aber gelegentlich klettern Gestalten im Rankenwerk herum. Fast alle Initialen stammen von der Hand eines Malers, aber ganz überraschend begegnen einige wenige Initialen von völlig anderem Duktus; das Werk eines jüngeren, innovativen Buchmalers.
Insgesamt neun Handschriften aus dem ehemaligen Bestand der Abtei St. Pantaleon in Köln befinden sich heute in der SUB Hamburg. Der Codex ist im Original zu sehen.
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 16.15 h
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.
Die Sondersammlungen präsentieren immer am dritten Mittwoch des Monats ein originales Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal. Auf der Website der Stabi werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert. Das aktuelle Exponat des Monats Oktober finden Sie hier ausführlich beschrieben: Briefwechsel des hl. Hieronymus.
Tagung Afrodeszendenz und Alterität in der brasilianischen Kultur (19.10.)
2. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.797 Aufrufe
Freitag, 19. Oktober 2012, 09-18:30 Uhr
Staats- und Universitätsbibliothek Universität Hamburg Carl von Ossietzky
Konferenzraum 2. Etage
Organisation:
Joachim Michael / Markus Klaus Schäffauer
Institut für Romanistik
Universität Hamburg
Ausgangspunkt der Tagung ist das Andauern der ethnischen Differenzen innerhalb der brasilianischen Gesellschaft, die nach dem offiziellen und harmonisierenden Rassenmischungsmodell nicht mehr bestehen oder nicht von Relevanz sind. Vielmehr scheint nach Jahrhunderten unbestrittener Vermengung der Kulturen in Brasilien wenig strittig, dass sich das postkoloniale Erbe in den schroffen sozialen Gegensätzen weiterhin bemerkbar macht. Dabei ist zu diskutieren, inwieweit Hautfarbe und andere phänotypische Körpermerkmale als Anlass gelten, die sozialen Distanzen zu weiten sowie Ausbeutung und Ausgrenzung zu befördern.
In der brasilianischen Gegenwartsliteratur verfestigt sich die Wahrnehmung, dass das soziale Gefüge des Landes durch Formen von Gewalt erschüttert werden, die sich verschärfen, wenn sie sich auf Afrobrasilianer richten. Es mehren sich die Anklagen gegen die vielfältigen und mehr oder wenigen subtilen Mechanismen der Exklusion und Diskriminierung. Die Literatur tritt als eine Diskursform in den Vordergrund, die schon früh auf das Scheitern des Versprechens aufmerksam gemacht hat, dass mit der späten Abschaffung der Sklaverei 1888 kein Ende der rassistischen Gewalt einherging. Gleichzeitig fordern afrobrasilianische Stimmen, ihre Alterität anzuerkennen sowie die Koexistenz eines oder mehrerer anderer Brasilien.
Kontakt/Informationen:
Joachim.Michael@uni-hamburg.de
Open-Access-Tage: Servus Wien – moin Hamburg! Stabi und ZBW Ausrichter 2013
2. Oktober 2012
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.517 Aufrufe
In diesem Jahr fanden die jährlichen Open-Access-Tage vom 26.-27. September in Wien statt. Die dortige Universitätsbibliothek erwies sich als hervorragende und angenehme Gastgeberin.

Veranstaltungsort 2012: Altes AKH – Campus der Universität Wien (CC BY 2.0 Oleg Sidorenko)
Über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wissenschaftspolitik, Fördereinrichtungen und Bibliotheken sowie Verlagen trafen sich zu konstruktivem und angeregtem Austausch unter anderem über Repositorien, Forschungsdaten, Zeitschriften und Monografien. Sie zeigten, dass Open Access, die freie Verfügbarkeit von mit Unterstützung öffentlicher Mittel gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, weitgehend akzeptierter Teil des wissenschaftlichen Alltags geworden ist und es nunmehr vermehrt um Modalitäten der nachhaltigen Umsetzung geht.
Das Programm sowie die Vortragsfolien können auf den Webseiten der Open-Access-Tage nachgelesen werden.
Besonders freut uns hier an der Elbe natürlich, dass die nächsten Open-Access-Tage vom
1. bis 2. Oktober 2013 in der Stabi gemeinsam mit der ZBW (Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften) veranstaltet werden!
Damit wird Hamburg erstmalig Austragungsort dieser im deutschsprachigen Raum zentralen etablierten Veranstaltung.
Patenbuch des Monats Oktober: Arien aus Matthesons Oper Henrico IV.
1. Oktober 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Schätze der Stabi — 3.639 Aufrufe
Jeden Monat stellen wir Ihnen im Rahmen der Aktion Edlen Büchern Pate stehen ein interessantes Werk vor, das auf einen Buchpaten für seine Restaurierung wartet. Das „Patenbuch des Monats Oktober“ sind die Arien aus Matthesons Oper Henrico IV.:
Johann Mattheson (1681–1764): Arie scelte dell’Opera d’Henrico IV. Rè di Castiglia
Hamburg: Autor, 1711, Klavierauszug und 4 Stimmen
Provenienz: Nachlass Johann Mattheson
Bibliothekssignatur: M A/304
Der von Mattheson im Selbstverlag herausgegebene Auswahldruck vereinigt 44 Arien und Duette aus dessen Oper über den kastilischen König Heinrich IV., die am 9. Februar 1711 unter Matthesons Leitung erstmals in der Hamburger Gänsemarkt-Oper aufgeführt wurde. Die Arienauswahl, gedacht für das interessierte Publikum, erschien in vier Stimmbüchern (Violine/Oboe I, II, Viola, Violoncello/Fagott) sowie einem Band mit den Gesangsstimmen und Basso continuo.
Der sehr sorgfältig hergestellte Druck geht hinsichtlich der musikalischen Vortragsbezeichnungen zum Teil deutlich über Matthesons eigenhändige Partitur hinaus, was ihn als eine wichtige Quelle für die Oper erweist. Weltweit ist außer diesem nur ein weiteres vollständiges Exemplar nachgewiesen. Informationen zum Zustand, was zu tun ist, und zu den Restaurierungskosten finden Sie auf der Seite Patenbuch des Monats Oktober 2012.
Präsentation: Der ökologische Fußabdruck der Stadt Hamburg (17.10.)
26. September 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.535 Aufrufe
Die Notwendigkeit einer zukunftsfähigen Entwicklung wird heute kaum noch in Frage gestellt. Eine ökologisch nachhaltige Welt muss auf den erneuerbaren Ressourcen basieren, welche die globalen Ökosysteme bereitstellen können. Aber wie viele Ressourcen benötigt der menschliche Konsum von Produkten und Dienstleistungen?
Diese Frage kann der „Ökologische Fußabdruck“ beantworten. Er gibt an, wie viel Fläche benötigt wird, um die natürlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die jeder Mensch z.B. für Mobilität, Ernährung und Wohnen verbraucht. Er ist also ein Maß dafür, wie sich das Verhalten jedes Einzelnen auf die Umwelt auswirkt.
Der Zukunftsrat Hamburg hat den Ökologischen Fußabdruck für die Stadt Hamburg berechnen lassen. Finden Sie heraus, wie viele Ressourcen wir in Hamburg verbrauchen. Welche Auswirkungen hat das für Politik und Zivilgesellschaft? Wo steht Hamburg heute? Wie kann die Zukunft aussehen? Diskutieren Sie mit uns!
Referenten:
- Silke Schwartau, Verbraucherzentrale Hamburg
- Christof Hertel, European Institute for Sustainable Transport (EURIST)
Moderation: Dr. Delia Schindler, Sprecherin Zukunftsrat Hamburg
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei
Stabi Gründungsmitglied von “Goobi. Digitalisieren im Verein”
25. September 2012
von MG — abgelegt in: E-Medien — 15.628 Aufrufe
Die Anwendergemeinschaft der Digitalisierungssoftware Goobi schafft professionelle Strukturen
Die Digitalisierungssoftware Goobi zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten wird in rund 30 deutschen Bibliotheken eingesetzt und findet auch im Ausland zunehmend Verbreitung. Sie ist quelloffen, plattformunabhängig und bietet dank der Unterstützung namhafter Firmen für jede Betriebsgröße überzeugende Lösungen.
Im Interesse eines verbesserten Rechts- und Investitionsschutzes sowie einer höheren Organisationskraft der Anwendergemeinschaft haben 12 Bibliotheken und Unternehmen aus Deutschland und Österreich am 17. September 2012 in Dresden den Verein „Goobi. Digitalisieren im Verein“ gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister wird vorbereitet, ebenso der Aufbau einer Geschäftsstelle, die unter anderem die gemeinsame Produktwerbung professionalisieren soll. Das Release Management für Goobi wurde in der ersten Mitgliederversammlung an die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) vergeben.
Als Gründungsmitglieder fungierten die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, die SLUB, die Universitätsbibliothek Freiberg, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Universitätsbibliothek Kiel, die Oberösterreichische Landesbibliothek, die Württembergische Landesbibliothek, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sowie die Unternehmen Image Access GmbH, intranda GmbH und Zeutschel GmbH.
Die Stabi setzt Goobi seit 2010 als Digitalisierungsplattform ein und präsentiert im Webangebot “Hamburgensien digital” aktuell eine wachsende Zahl an Nachschlagewerken und Zeitschriften zur Geschichte Hamburgs. Dieses Hamburg-Angebot wird laufend um Portraits, Karten und Ansichten ergänzt. In Vorbereitung ist ein größeres Projekt zur Erschließung der Parlamentsschriften. Mit Mitteln der DFG wird die Digitalisierung des Nachlasses von Joachim Jungius und 1500 Drucke des 17. Jahrhunderts aus Hamburg vorangetrieben. Und als aktuell größtes Projekt ist die Digitalisierung von 2 Mio. historischen Hamburger Zeitungsseiten in Angriff genommen worden – umgesetzt im Kontext des EU-Projektes “europeana newspaper”.
Neue Citavi-Kurse im WS 2012/13
24. September 2012
von TB — abgelegt in: Aktuelles — 6.175 Aufrufe
Auch in diesem Semester bieten die Fachbibliotheken der Fakultäten Geisteswissenschaften, Rechtswissenschaft und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Hamburg gemeinsam mit der Stabi Schulungen für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi an.
Einführungskurse
- 16.10.12, 16 – 18 Uhr – ausgebucht
- 20.11.12, 10 – 12 Uhr – ausgebucht
- 18.12.12, 16 – 18 Uhr – ausgebucht
- 15.1.13, 16 – 18 Uhr – ausgebucht
- 19.2.13, 10 – 12 Uhr
- 19.3.13, 16 – 18 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldungen ist erforderlich über unser Anmeldeformular: Anmeldung – Einführung
Aufbaukurse
- 27.9.12, 14 – 16 Uhr
- 2.10.12, 12 – 14 Uhr
- Weitere Termine in Vorbereitung.
Weitere Informationen zum Thema Literaturverwaltung mit Citavi Pro finden Sie auf unserer Website.
eCamp in der Stabi: eLearning-Werkzeuge im Studium (11.10.)
24. September 2012
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.595 Aufrufe
Das Hamburger MultimediaKontor bietet am 11.10.2012 eine Veranstaltung mit Fachvorträgen zu “Studienorganisation und -unterstützung mit eLearning-Werkzeugen” für die eLearning-Community in und um Hamburg an. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Veranstaltungspartner dieses eCamps ist das Zentrale eLearning-Büro der Universität Hamburg.
Ort: Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, 1. Etage (Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg)
Zeit: 17:00 bis ca. 19:00 Uhr (anschließend Get-together)
Ansprechpartnerin im MMKH: Helga Bechmann
Vortragsprogramm:
Der “Virtuelle Campus” – ein OLAT-Netzwerk des Studiengangs MSci Angewandte und Molekulare Biologie der Pflanzen
Anna Sandner (& PD Dr. René Lorbiecke), Molekularbiologie, Biozentrum Klein Flottbek, Universität Hamburg
Im WiSe 2011/2012 und SoSe 2012 wurde im Rahmen der Fördermaßnahme “Seminare ans Netz der Universität 2011” ein “Virtueller Campus” für den Studiengang MSci Angewandte und Molekulare Biologie der Pflanzen (MAMBo) auf der Lernplattform OLAT konzipiert und erstellt. Der Virtuelle Campus ist eine übergeordnete Plattform, die alle Module des Studiengangs miteinander vernetzt. Ziel ist es, auf diese Weise die Lehre zu verbessern, den Studierenden das Studium zu erleichtern und Transparenz zwischen Lernmodulen zu schaffen. Außerdem bietet der Virtuelle Campus Studieninteressierten und anderen Gästen eine öffentlich zugängliche attraktive Informationsplattform sowie ein Diskussionsforum für Alumni.
OLAT macht das Leben leichter – organisatorische Highlights aus der Praxis
Dr. Angela Peetz, eLearning-Beauftragte der Universität Hamburg
Ein flexibles Learning-Management-System bietet nicht nur für den Einsatz in der Lehre sondern auch in der Organisation von Studiengängen und Lehrveranstaltungen vielfältige Hilfsmittel. An praktischen Beispielen, u.a. aus den Studiengängen Kosmetikwissenschaft und Geografie, wird insbesondere der Management-Aspekt eines LMS präsentiert.
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