Buchvorstellung und Gespräch – Franziska Haug und Lukas Betzler: „,bin weiblich, bin männlich, doppelt‘. Queere DDR-Literatur“ (7.5.)
22. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 209 Aufrufe
Donnerstag, 7.5., 18.30 Uhr, Vortragsraum.
Die im Band „,bin weiblich, bin männlich, doppelt‘. Queere DDR-Literatur“ versammelten Beiträge sind ein unvollständiger Versuch, den literarischen Spuren des Nichtidentischen in Geschlecht, Sexualität und Begehren in der Literatur der DDR nachzugehen. „Queer“ beschreibt – wenn auch nachträglich – das, was in Bezug auf Geschlechterfragen in der DDR-Literatur so kostbar und interessant ist: dass sich in ihr eine Sprache der Abweichung, der Spuren und Reste für das Sexuelle, das Begehren und Geschlecht finden lässt.
Neben den FDJ-Poetenseminaren, der Lesbenzeitschrift „frau anders“ und einem Gespräch mit dem Autor Norbert Marohn beschäftigen sich die Artikel des Bandes mit den Autor:innen Irmtraud Morgner, Brigitte Reimann, Christa Wolf, Christa Reinig, Helga Königsdorf, Helga Schütz, Sarah Kirsch, Maxie Wander, Waldtraut Lewin, Christa Kożik, Norbert Marohn, Ronald M. Schernikau, Franz Fühmann und Erich Loest.
Eine Veranstaltung des Roten Salons. Der Rote Salon ist ein 2024 vom Journalisten Michael Hopp gegründetes Veranstaltungsformat, das politische Literatur im Gespräch mit den Autor:innen vorstellt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Anmeldung unter: www.roter-salon-hamburg.de.
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