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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Vortrag Volker Leppin: Frömmigkeit und Verfall. Geistliche Kritik am Klosterleben in Wort und Bild um 1500 (12.3.)

29. Februar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 899 Aufrufe

Philipp Melanchthon: Deuttung der zwo grewlichen Figuren Bapstesels zu Rom vnd Munchkalbs zu freyberg jn Meyssen funden. Digitalisat: Bayerische Staatsbibliothek (Res/Polem. 3128 p)

Dienstag, 12.3., 18 Uhr im Vortragsraum der SUB Hamburg (1. Etage).
Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung an der Universität Hamburg “Zwischen Erneuerungswunsch und Traditionsbewusstsein. Klosterreformen im Alten Reich (1400-1700)“

Mönche und Nonnen hatten im Mittelalter keinen sonderlich guten Ruf. Der Vortrag zeichnet anhand schriftlicher und bildlicher Quellen die Kulturmuster nach, die zur oft wohlfeilen Verurteilung dieses Standes verwendet wurden. Vieles daran gleicht sich zwischen spätem Mittelalter und Reformation. Was sich aber änderte, waren die spirituellen Begründungen der Kritik. Volker Leppin zeichnet nach, wie diese sich immer mehr ins geistlich Grundsätzliche wandelte, bis schließlich die Forderungen zur Abschaffung des Mönchsstandes aufkommen könnte.

Volker Leppin. Foto: Daniela Wagner

Volker Leppin. Foto: Daniela Wagner

Prof. Dr. Volker Leppin ist seit 2021 Horace Tracy Pitkin Professor of Historical Theology an der Yale University und lehrte zuvor an der Universität Tübingen. Er gilt als einer der führenden Experten der Kirchengeschichte des 15. und 16. Jahrhunderts. In seinen vielseitigen Forschungen widmet er sich vor allem der Frage nach den spätmittelalterlichen Wurzeln der Reformation.

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