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Hamburg, Carl von Ossietzky

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XVI. Hochschulsymposium (22./23.3.)

21. März 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 880 Aufrufe

„Transfer total? Wissenschaft zwischen Kernaufgaben und neuem Erwartungsdruck.“

Hanns Martin Schleyer-Stiftung in Kooperation mit der Heinz Nixdorf Stiftung gemeinsam mit der Universität Hamburg

Di. 22. und Mi., 23. März 2022, Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Freiheit und Unabhängigkeit – diese Themen sind präsenter und wichtiger als je zuvor – so auch in der Wissenschaft. Transparenz, Transfer, und Innovationen sind für die Wissenschaft Kernaufgaben. Beim diesjährigen Hochschulsymposium – veranstaltet von der Hanns Martin Schleyer-Stiftung und der Universität Hamburg – wird erörtert und diskutiert, ob und inwiefern sich der Erwartungsdruck auf die Wissenschaft verstärkt hat. Welche Möglichkeiten und Nutzen haben Forschung und wissenschaftliche Erkenntnis für die immer stärker informierten und interessierten Bürger*innen? Welchen Legitimationsanforderungen sind Staaten heute ausgesetzt? Zählen noch Fakten oder sind wir inzwischen in der Post-truth-Era angekommen? Diesen Fragen stellen sich hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung widmen sich mit ihrer Universitas-Initiative „Wissenschaft und Praxis“ seit 1999 diversen Förderformaten, die sich an aktuellen Fragestellungen orientieren. Diesmal geht es um die Wissenschaft als Legitimationsbasis für politische Entscheidungen: Ist Politikberatung hilfreich oder erhöht sie womöglich derart deren Komplexität, dass es zu Akzeptanzproblemen kommt? Im Lichthof der SUB Hamburg kommen Vertreter*innen aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen und Gesellschaftsbereichen zusammen, um über die verschiedenen Aspekte der Interaktion von Wissenschaft und Politik sowie deren Folgen zu diskutieren.

Eröffnet wird das Symposium mit dem Vortrag „Das Rationalitätsversprechen des modernen Staates in der Post-truth-Era“ des ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas Voßkuhle. Der Debatte stellen sich u. a. der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Vorsitzende des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, die Meeresbiologin Prof. Dr. Antje Boetius, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven, Prof. Dr. Kurt Deketelaere, Secretary-General der League of European Research Universities, Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Jan-Werner Müller, Princeton University.

Im Lichthof der SUB werden ca. 200 Teilnehmer*innen erwartet, darunter zahlreiche Vertreter*innen der Leitungsebene sowie Nachwuchswissenschaftler*innen internationaler Universitäten, Führungskräfte aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein detailliertes Programm als PDF-Dokument finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird ab Di., 22.3. 18 Uhr per Livestream über Vimeo übertragen.

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