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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Vom Urknall, dunkler Materie und Gravitationswellen (25.2.)

6. Februar 2020
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 203 Aufrufe

Forschung am Exzellenz-Cluster «Quantum Universe»
Eine Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft Hamburg

25. Februar 2020, 18.30 Uhr
Vortragsraum (1. Etage)

Die Universität Hamburg erhielt 2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie den Zuschlag für gleich vier Exzellenzcluster – eines davon ist «Quantum Universe». Welche Bedeutung dieses Cluster für die Universität Hamburg hat, erläutert in seiner Einführung Prof. Dr. Heinrich Graener, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Am Exzellenzcluster «Quantum Universe» erforschen mehr als 300 Wissenschaftler*innen der Teilchen- und Astrophysik, Theoretischen Physik und Mathematik den Ursprung, die Geschichte und die Zusammensetzung des Universums. Wie hat sich das Universum kurz nach dem Urknall entwickelt? Was ist Dunkle Materie und wie ist sie entstanden? Wie beeinflussen Teilchenphysik und Gravitation die Entwicklung des Universums? Wie können wir mit der Hilfe von Gravitationswellen etwas über das frühe Universum lernen? Clustersprecher und Vizepräsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Jan Louis, wird darstellen, welche Fragen den roten Faden des Forschungsprojekts bilden.

Im Anschluss gibt Juniorprofessor Dr. Oliver Gerberding Einblicke in die Detektion von Gravitationswellen. Im Gegensatz zu Lichtwellen handelt es sich bei Gravitationswellen nicht um elektromagnetische Signale, sondern um Dehnungen und Stauchungen der Raumzeit. Sie entstehen bei astrophysikalischen Ereignissen, wie der Verschmelzung zweier Schwarze Löcher. Diese Veränderungen der Raumzeit lassen sich mit komplexen Detektionsanlagen, sogenannten Gravitationswellenobservatorien nachweisen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Thema im Gespräch bei einem Glas Wein zu vertiefen.
Anmeldung bitte bis zum 20. Februar 2020 an: ugh@uni-hamburg.de | Für Mitglieder frei, Gäste 15 €.

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