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Hamburg Open Science zur Open Access Week 2019

22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 171 Aufrufe

Open Science in Hamburg

Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2019

Von Steff Bentrup.

Warum Open Science?

Unter dem Begriff Open Science versammeln sich viele verschiedene Ansätze wissenschaftlicher Forschung, um mit digitalen Hilfsmitteln mehr Transparenz und Offenheit (Openness) sowie Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Hierbei gerät nicht nur die Publikation als wesentlicher Teil des Forschungszyklus in den Fokus, sondern auch alle anderen Teile wie z.B. die Ideenfindung, Finanzanträge, Projektpläne und -beteiligte, erhobene Forschungsdaten, verwendete Software, Analyseergebnisse, Veröffentlichungsprozesse sowie Lehrmaterialien. In Verbindung mit Open Access gelangen Ergebnisse und Forschungsdaten schneller in die öffentliche Verfügbarkeit und können damit auch unverzüglich weitergenutzt werden.

Wofür soll das gut sein?

Grafik: Hindawi, Creative Commons Attribution License (CC-BY)

Zum einen sollen Wissenschaftler*innen in ihrer Arbeit durch technische Lösungen unterstützt und der Austausch einer globalen Wissenschaftsgemeinschaft gefördert werden. Damit wird ein Beitrag zur Qualität wissenschaftlicher Forschung geleistet. Zum anderen wird wissenschaftliche Forschung an öffentlichen Einrichtungen durch öffentliche Gelder finanziert und soll daher über das Internet möglichst ohne Barrieren jederzeit und weltweit nachnutzbar zur Verfügung stehen.

Das Programm Hamburg Open Science (HOS)

Um diesen Bemühungen auch in Hamburg den Weg zu ebnen, wurde nach einem zweijährigen Vorprojekt das Programm Hamburg Open Science ins Leben gerufen. Hier unterstützt der Hamburger Senat die staatlichen Hochschulen bei der Einrichtung von Systemen und Services, die eine Öffnung der Wissenschaft unterstützen.
Weil nicht an jeder Hochschule Open-Science-Tools und -Services neu erfunden werden müssen, arbeiten im Programm alle staatlichen Hamburger Hochschulen (UHH, TUHH, HAW, HCU, HFBK, HfMT), sowie das UKE, die Stabi und die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) einrichtungsübergreifend zusammen.
Weitere Informationen unter openscience.hamburg.de

Hamburg Open Science

Text zum Bild:
Projekte und Ziele von Hamburg Open Science:

  • Gemeinsames Schaufenster (1) für Infos und Recherche
  • Open-Access-Repositorien (2) für Veröffentlichungen
  • Forschungsdaten (3) und Audiovisuelle Medien (AV) und 3D-Scans/Modelle (4) standardisiert archivieren (5)
  • Forschungsinformationssysteme (6) für Forschungsaktivitäten
  • Methoden und Infrastruktur für Modernes Publizieren (7)
  • Kulturwandel (8) hin zu Open Science

Hamburg Open Science an der Stabi

2019 neu dabei: Das Projekt Modernes Publizieren
Gemeinsam mit der TU Hamburg werden Workflows für das kollaborative Schreiben und wissenschaftliche Publizieren in digitalen Zeiten unter Open Access entwickelt.

Läuft seit 2018:
Im Projekt Schaufenster Hamburg Open Science sammeln wir Daten über wissenschaftliche Forschung unserer HOS-Partner-Einrichtungen und machen diese durchsuchbar. Gemeinsam mit der Uni Hamburg entsteht ein Webangebot, das neben der Recherche, Informationen zu Open Science und den Projekten in Hamburg Open Science bietet: openscience.hamburg.de

Im Projekt Open Access Repositorien unterstützen wir andere HOS-Einrichtungen beim Aufbau von neuen Systemen für die Ablage von Dokumenten und Forschungsdaten. Daten aus bestehenden Systemen werden in die neue Umgebung umgezogen.

Neben der technischen Umsetzung wird an der HAW Hamburg ein Serviceangebot entwickelt, das Wissenschaftler*innen mit dem nötigen Know How versorgt, um das Repositorienangebot und weitere Open Science Services optimal für ihre Forschung nutzen zu können.

Bei Interesse und Fragen nehmen Sie gerne per Mail Kontakt zu uns auf:
openscience@sub.uni-hamburg.de

Vortrag zum Thema:
Hamburg Open Science: Das Programm HOS stellt sich vor (Gäste: St. Thiemann und K. Olschofsky, UHH)
Mi., 23.10., 16:00-17:00, Vortragsraum (1. Etage)

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