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Buchvorstellung: Daphne Weber – Politik der Parole, Ästhetische Praktiken politischer Mobilisierung (30.3.)

11. März 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 183 Aufrufe

Daphne Weber, Copyright: Julien ThenMontag, 30.3., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

In Zeiten des Populismus ist das Image der Parole ramponiert: Sie vereinfacht, wird Komplexität nicht gerecht, agitiert, diskreditiert. Was aber ist eine Parole genau und welche Funktion erfüllt sie in politischen Mobilisierungen? Von den erbittert konkurrierenden Parteien der Weimarer Republik über die Massenmobilisierungen der Friedensbewegung in den 1980er Jahren, die Herrschaftspropaganda der SED in der DDR und das Aufbegehren der Friedlichen Revolution 1989 bis hin zu den Protesten rechter Bewegungen heute – anhand umfangreicher Materialien kommt Daphne Weber zu einer Neubewertung: Wer Politik macht, kommt an Parolen nicht vorbei. Statt die Parole als Kampfbegriff zur Diskreditierung des politischen Gegners zu verwenden, muss ihr potenter Charakter als rhetorisches Werkzeug politischer Mobilisierung neu entdeckt werden. Wie kann das gelingen?

Daphne Weber: Politik der Parole, Ästhetische Praktiken politischer Mobilisierung. Erschienen im Campus-Verlag.

Eine Veranstaltung des ROTEN SALON HAMBURG in Kooperation mit der MASCH Hochschulgruppe und LuV Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten: https://roter-salon-hamburg.de/.

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