Vortrag: Zwischen Siegpodest und „Damnatio Memoriae“: Olympische Sportler:innenbilder im Diskurs der „Hall of Fame“ (17.3.)
3. März 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 426 Aufrufe
Dienstag, 17.3., 19 Uhr, Vortragsraum. 
Die Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler in Deutschland ist aktuell hochumstritten. Können NS-belastete Personen in der „Hall of Fame“ des deutschen Sports verbleiben? Wie ist die NS-Vergangenheit des ersten Vorsitzenden der Sporthilfe, Josef -Neckermann, im Vergleich zu seiner NS-Verstrickung zu gewichten?
Zugleich entbrennt ein Streit um das sportliche Erbe der DDR-Diktatur: Dürfen Spitzenathletinnen und -athleten der DDR in einem „Walk of Fame“ gewürdigt werden, wenn eine Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit und Dopingvergehen nachgewiesen sind? Die Veranstaltung widmet sich dieser heiklen Erinnerungskultur im deutschen Sport.
Nach einem einführenden Vortrag durch Dr. Jutta Braun (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) diskutiert Dr. René Wiese (Zentrum deutschen Sportgeschichte) mit Jutta Braun und André Keil (NDR) über erinnerungskulturelle Problemfelder des deutschen Sports.
Der Eintritt ist frei.
Verantwortlich: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.
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