Vortrag und Gespräch: Im Objektiv der Staatsmacht: Wenn Fußballfans zu Staatsfeinden werden (9.6.)
27. Mai 2026
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Dienstag, 9.6., 19 Uhr, Ossietzky-Forum.
Fußball in der DDR war weit mehr als Sport – er wurde zur Bühne für Protest, Eigensinn und die Sehnsucht nach Freiheit. Die Veranstaltung beleuchtet ein brisantes Kapitel der Fußballgeschichte: wie das SED-Regime Stadien als Gefahrenzonen für den Sozialismus markierte, Fans überwachte und Repressionen ausübte. Anhand bisher unveröffentlichter Fotos aus den Archiven von Staatssicherheit und Volkspolizei zeigen Expert:innen und Zeitzeug:innen, wie aus friedlichen Zuschauer:innen Beobachtete und aus Fans Kriminelle wurden.
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.
Gesellschaft der Freunde: Rundgang zu Orten der Hamburger Demokratiegeschichte (9.6.)
27. Mai 2026
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Dienstag, 9.6., 15.30 Uhr, Treffpunkt: Haus der Patriotischen Gesellschaft.
Prof. Dr. Franklin Kopitzsch, Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte, führt zu wichtigen Orten der Hamburger Demokratiegeschichte.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040 428 38 22 13. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Treffpunkt: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden.
Lesung und Gespräch: Timothée Demeillers – „Le Tumulte et l’oubli“ (4.6.)
19. Mai 2026
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Donnerstag, 4.6. 19 Uhr, Vortragsraum
Timothée Demeillers nimmt uns mit auf eine Reise in seine Familiengeschichte und ins Sudetenland. Er präsentiert seinen letzten Roman „Le Tumulte et l’oubli“, der sich u.a. mit seiner Familienvergangenheit und deren Beziehung zum alten Sudetenland auseinandersetzt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutsch-Französischen Gesellschaft Cluny e. V. Hamburg (www.dfg-cluny.de). Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt.
Foto: cc Baptiste Lunel
Buchsprechstunde (2.6.)
18. Mai 2026
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Dienstag, 2. Juni, 15 Uhr, Foyer.
Sie haben alte Bücher in Ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.
Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.
Podiumsdiskussion: Deutsch-deutsche Geschichte(n) in der Schule (1.6.)
15. Mai 2026
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Montag, 1.6., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die Podiumsdiskussion fragt nach der Relevanz des Themas der deutsch-deutschen Geschichte für die Schule und nach möglichen didaktischen Ansätzen, wie z. B. der Arbeit mit Zeitzeug:innen, insbesondere auch mit Alltagszeitzeug:innen, aber natürlich auch mit jenen, die die Repression des Staates erfahren haben.
Es diskutieren:
- Dr. Christiane Bertram (Universität Tübingen),
- Dr. Melanie Henne (Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen),
- Theresa Hertrich (Universität Hamburg),
- Prof. Dr. Andreas Körber (Universität Hamburg).
Begleitprogramm der Ausstellung „Generationen verbinden. Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland“. Eine Kooperation zwischen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Universität Tübingen. Der Eintritt ist frei.
Vortrag Danyal Casar: Die Iranische Katastrophe von 1979 (27.5.)
13. Mai 2026
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Mittwoch, 27.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die iranischen Vordenker der »Islamischen Revolution« von 1979 waren inspiriert von den Ideologen der europäischen Gegenaufklärung. Im identitär-regressiven Modernisierungsdiskurs referenzierten sie ausgiebig die intellektuellen Parteigänger der faschistischen Krisenexorzierung wie Martin Heidegger, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Alexis Carrel. Waren es zunächst die europäischen Identitären und Integralisten, die die entscheidenden Impulse gaben, verkündeten in den späten 1970er Jahren vor allem die Progressiven Europas schadenfreudig das Scheitern der iranischen Modernisierung.
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Lesung: Dr. Marie Schülert – „Wege aus der Sinnkrise“ (26.5.)
13. Mai 2026
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Dienstag, 26.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Die französische Philosophin Simone Weil (1909 bis 1943), eine der widersprüchlichsten und faszinierendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, lebte in einer Zeit tragischer historischer Entwicklungen. In ihren Aufzeichnungen („Cahiers“) stellte sie immer wieder Fragen zur eigenen Existenz und dem Leid anderer. Sie beschäftigte sich jedoch nicht nur mit dem Unglück der gesellschaftlich Unterprivilegierten, sondern auch mit der Schönheit und Achtsamkeit im Leben jedes Einzelnen, trotz der Krisen ihrer Zeit. Weil sprach von einer „neuen Heiligkeit“ und einem „neuen Zeitgeist“, den die Gesellschaft benötige – geprägt von der Zurücknahme des eigenen Ichs, um durch einen anderen Blick auf die Welt zu einem Altruismus zu finden.
Dr. Marie Schülert liest aus ihrem Buch „Wege aus der Sinnkrise – von der Schönheit und Achtsamkeit im Leben“ und beleuchtet die Ideen der französischen Philosophin Simone Weil.
Ausstellung: Generationen verbinden. Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland (22.5.-21.6.)
12. Mai 2026
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22. Mai bis 21. Juni 2026, Ausstellungsraum.
Neun Menschen aus Brandenburg, Baden-Württemberg, Ost- und West-Berlin erzählen von ihren Erinnerungen an die Zeit der deutschen Teilung, den Mauerfall und an das Leben in einem vereinten Deutschland. Sie waren zum Zeitpunkt des Mauerfalls 14 Jahre alt und damit alt genug, um die Welt aufmerksam zu beobachten, und jung genug, um noch nicht festgelegt zu sein. Welche Chancen eröffneten sich ihnen und welche vertrauten Sicherheiten gingen verloren? Wie veränderten Herkunft, Prägungen und Möglichkeiten aus Ost oder West den Blick auf das neue Land? Und wie haben diese unterschiedlichen Startpunkte den weiteren Lebensweg geprägt?
In der Videoinstallation „Generationen verbinden. Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland“ stehen die Besucher:innen den porträtierten Personen direkt gegenüber. Sie erleben in einem 55minütigen Themenfilm und vertiefenden Einzelinterviews eine multiperspektivische, biografische Erzählung mit Chancen, Brüchen und Verlusten des Zusammenwachsens. Eine Kooperation der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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Stellenausschreibung: Systembibliothekar:in (E11)
11. Mai 2026
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In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist schnellstmöglich folgende Stelle zu besetzen:
Systembibliothekar:in
Die Stelle ist:
- befristet für 24 Monate
- Vollzeit/Teilzeit
Stellennummer:
J000041689
Die Ausschreibung richtet sich an:
Alle Interessierten
Entgelt-/Besoldungsgruppe:
EGr. 11 TV-L
Bewerbungsschluss:
29.05.2026
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.
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IndieStabi: Ayşe Klinge – „Der Zahn“ (20.5.)
8. Mai 2026
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Mittwoch, 20.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Urkomisch und mit lebendigem Strich erzählt Ayşe Klinge in ihrem im Kibitz Verlag erschienenen Comicdebüt „Der Zahn“ von der turbulenten Freundschaft zwischen einem Mädchen mit Vampirphobie und ausgerechnet einer… Vampirin. Dabei gelingt ihr ein leichtfüßiges Plädoyer für die offene Begegnung mit dem vermeintlich Andersartigen.
In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Eine Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.
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