FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Buchsprechstunde (9.7.)

24. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.182 Aufrufe

Dienstag, 9.07.2024, 15 – 16 Uhr, Konferenzraum, 2. Etage.

Buchsprechstunde, Kupferstich 1740 Sie haben alte Bücher in ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.

Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.

Freitag, 5.7., 19.30 Uhr, Lichthof.

Marcia Lemke-Kern

Die Sopranistin Marcia Lemke-Kern

Zum 300. Geburtstag Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724–1803) soll dessen Lebenswerk mit einem Liederabend gewürdigt werden. Die Sopranistin Marcia Lemke-Kern geht mit ihrem Klopstock-Programm auf Spurensuche und präsentiert nicht nur die bekannten Klassiker von Schubert und Strauss, sondern auch Werke von Fanny Hensel sowie von der blinden Klaviervirtuosin und Freundin der Familie Mozart, Maria Theresa Paradis. Eine weitere Besonderheit: Oden aus einem wiederentdeckten Manuskript des Lübecker Komponisten Karl von Schlözer (1780 – 1859), das sich im Besitz der Stabi befindet. Begleitet wird Lemke-Kern von dem führenden Spezialisten für Musik der Goethezeit, Prof. Burkhard Kehring. Gemeinsam führen sie ein neues Werk des Hamburger Komponisten Sascha Lino Lemke auf. Dr. Mirijam Beier, Musik-Fachreferentin der Stabi, leitet das Programm ein.

Weiter lesen “Konzert: “Sing, unsterbliche Seele!”. Zum 300. Geburtstag F. G. Klopstocks (5.7.)”

Zur kompositorischen Auseinandersetzung mit Klopstocks Lyrik im 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Freitag, 5.7., Vortragsraum, 18 Uhr.

Dr. Hanna Zühlke

Dr. Hanna Zühlke

Die metrisch und sprachlich komplex geformten Oden Friedrich Gottlieb Klopstocks stellten Komponisten wie Christoph Willibald Gluck und Franz Schubert vor besondere Herausforderungen: Eine musikalische Realisierung als Lied verlangte es, zwischen den Ansprüchen des dichterischen Textes und den damaligen Gattungskonventionen zu vermitteln. Anhand ausgewählter Klopstock-Lieder arbeitet Dr. Hanna Zühlke die kompositorischen Strategien und Techniken im Umgang mit den ungewöhnlichen Textvorlagen heraus.

Weiter lesen “Vortrag: „… daß man den Gang des Verses in der Musik hört“ (5.7.)”

Vortrag: Flüssigerdgas für Deutschland, Alptraum am Golf von Mexiko (4.7.)

21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.178 Aufrufe

Donnerstag, 4.7., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

John Allaire

Foto: John Allaire

Hamburg baut ein neues Gaskraftwerk, doch woher kommt das Gas für den Betrieb? Seit Kurzem bezieht Deutschland Flüssigerdgas von internationalen Märkten und hier besonders aus dem Süden der USA. Das Gas wird hauptsächlich über die umwelt- und klimaschädliche Fracking-Technik gewonnen. John Beard und Elida Castillo, Aktivist:innen aus Port Arthur und Corpus Christi (Texas) berichten, welche Auswirkungen die Ansiedlung von  Exportterminals in Ihrer Nachbarschaft hat und wie ihre Gemeinschaften von Umweltrassismus betroffen sind.

Eine Veranstaltung des Klimagerechtigkeitsreferats des Ökumenewerks der Nordkirche. Der Eintritt ist frei.

Buchvorstellung: Klopstock! Eine Biographie (3.7.)

21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.606 Aufrufe

Mittwoch, 3.7., 18 Uhr, Vortragsraum.

Friedrich Gottlieb Klopstock war der berühmteste deutsche Dichter des 18. Jahrhunderts – noch vor Goethe. Zu seinem 300. Geburtstag erscheint nun eine neue Biographie, die das gesamte Leben und Werk von den ersten Gesängen des „Messias“ bis hin zu den späten Oden würdigt und auch Klopstocks kulturpolitische Projekte darstellt. Die unglückliche Liebe zu einer Kusine, der „Fanny“ der frühen Oden, und die glückliche Ehe mit Meta Klopstock werden ebenso geschildert wie die Freundschaften mit zahlreichen Dichtern und Künstlern der Zeit. So entsteht das Bild eines faszinierenden Menschen und radikalen Dichters, der bis zu seinem Lebensende mit neuen Themen und Formen experimentierte. Prof. Dr. Kai Kauffmann führt mit Leichtigkeit durch das lange und abwechslungsreiche Dichterleben.

Weiter lesen “Buchvorstellung: Klopstock! Eine Biographie (3.7.)”

Ausstellung: Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik (2.7.-15.9.) Der Nachlass Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724–1803) gehört zu den bedeutendsten Beständen in den Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Am 300. Geburtstag des Dichters, dem 2. Juli 2024, eröffnet die Stabi nun eine multimediale Ausstellung, die nachgelassene Objekte präsentiert und dabei einen besonderen Aspekt in den Fokus rückt: Unter der Überschrift „Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik“ möchten wir uns der Klanglichkeit von Klopstocks Dichtung und der musikalischen Rezeption des Autors nähern.

Mit diesem Fokus veranschaulicht die Ausstellung auch die kulturgeschichtliche Bedeutung eines großen Dichters, der heute fast ausschließlich Insidern ein Begriff ist. Das war zu Klopstocks Lebzeiten und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein anders: Mit seinem neuen Ton wurde er zu einer Vaterfigur für die nachfolgende Generation und zum Vorbild für Dichtergrößen wie Goethe oder Hölderlin. Die klangliche Komponente in seinem Werk – Friedrich Schiller nannte Klopstock einen „musikalischen Dichter“ – war ein entscheidender Impuls für die Entwicklung einer neuen Dichtersprache.

Weiter lesen “Ausstellung: Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik (2.7.-15.9.)”

Mittwoch, 26.6, 18 Uhr, Vortragsraum.

Der Boden Hamburgs birgt so manche Geheimnisse. Alte Klöster, Burgen, Kontorhäuser, vergessene Straßen und Friedhöfe die im heutigen Stadtbild nicht mehr oder nur schwerzu erkennen sind offenbaren sich, wenn das Bodenarchiv geöffnet wird. Dabei werden durch bessere Datierungsmethoden und sorgfältigere Ausgrabungstechniken alte Erkenntnisse ergänzt oder mitunter korrigiert. Begleiten Sie den Archäologen Kay-Peter Suchowa auf einem Streifzug durch unsere wunderschöne Stadt.

Kay-Peter Suchowa, M.A., hat 1999 seinen Abschluss in Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg gemacht. Daraufhin leitete er zwischen 1999–2010 zahlreiche Stadtkerngrabungen in Lübeck. Parallel arbeitete er dort am Archäologischem Museum als Museumspädagoge. Es folgten Ausgrabungen in Hameln und Rinteln, bevor er 2012 nach Hamburg wechselte.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Montag, 24.6., 19.30 Uhr, Vortragsraum.

Joy Labinjo We came to a Country that we helped to Rebuild The international art scene has finally woken up to address the historical imbalances which have kept female artists far too long in the shadows. Art historian Linda Nochlin’s seminal 1971 essay, ironically titled “Why Have There Been No Great Women Artists?“ promised to be a transformative moment in art history, but male artists continued to dominate the narrative. In the wake of the #MeToo movement, museum directors, curators and academics are making up for lost ground. In her lecture “Let’s Hear it for The Girls“, Cindy Polemis looks at some of the leading female artists working today who should be household names.

Entrance free for members of The Arts Society Hamburg. Guests: 15 €, Students 5 €.

Vortrag und Konzert: Polens neuer Weg nach den Europawahlen (18.6.)

10. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.307 Aufrufe

Jan Opielka Dienstag, 18.6., 19 Uhr, Vortragsraum.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg lädt zum Treffen mit dem polnischen Journalisten Jan Opielka ein, der die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen in Polen erläutert. Wird die neue Regierung in der Lage sein, die Rechtstaatlichkeit und die Frauenrechte wieder herzustellen sowie das Land näher an Europa heranzuführen und zugleich die Beziehungen mit Deutschland zu normalisieren?

Im Anschluss wechselt der Referent die Rollen und wird eigene Musikstücke darbieten (Gitarre und Gesang) – auf Deutsch und Polnisch. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 21. Juni, 19 Uhr, Vortragsraum.

Claudio Steiger Zum 100jährigen Jubiläum von Thomas Manns großem Roman „Der Zauberberg“ laden wir zu einer Podiumsdiskussion mit dem Literaturwissenschaftler und Zauberberg-Experten Claudio Steiger (Heidelberg) ein.

In dem Gespräch soll es um zentrale Aspekte des Buches gehen wie etwa um Konservatismus am Beispiel von Hans Castorps Großvater, um die erbitterten Debatten zwischen dem Aufklärer Settembrini und dem reaktionären Jesuiten Naphta und um die Überwindung der Romantik am Beispiel der Musik.

Das Gespräch moderiert Oliver Fischer, Vorsitzender der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg.

Die Besucher:innen sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen! Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.